Kriegen schwarze Mäuse auch auf der ISS ein graues Fell?

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Warum ein Experiment von 1955, also vor dem Raumfahrtzeitalter, heute wieder interessant wird, weil uns niemand mitteilt, was heute in 10-facher Höhe und 90-facher Dauer (180 Tage auf der „ISS“) passieren würde, wenn es eine „ISS“ gäbe.

Siegfried Marquardt hatte in seinem Buch von 2014:

Die ganze Wahrheit über die Apollolüge : mathematisch-physikalische Re- und Dekonstruktion von Apollo 11.
Königs Wusterhausen: Siegfried Marquardt Verlag d. Wissenschaften 2014. – 100 S. – ISBN 978-3-00-046504-8

auf S. 37 Tierversuche über die Wirkung der kosmischen Strahlung in einem Höhenballon erwähnt, in dem Mäuse in 30km Höhe 30 Stunden lang der Strahlung ausgesetzt worden waren. Als Folge der Strahlung hatte sich das schwarze Fell der Mäuse grau verfärbt. Dieses Ergebnis ist wichtig, weil es bei einer nur sehr kurzen Dauer schon in geringer Höhe doch erheblichen Schaden berichtet.

[Anmerkung v. 15.8.2020:
Siegfried Marquardts Untersuchung
„Die ganze Wahrheit über die Apollolüge“
kann als pdf-Datei ab sofort in 2 Ausgaben von 2009 und 2019 von der Downloadseite dieses Blogs heruntergeladen werden. URL der Downloadseite:
https://balthasarschmitt.wordpress.com/eine-seite/downloads/ ]

Deshalb war es bedauerlich, daß Marquardt nichts über die Quelle mitteilen konnte außer den Namen des Experimentators, Simons, eines Raumfahrtbiologen aus New Mexico (USA). Eine Suche mit GOOGLE führte schnell zu dem entscheidenden Treffer:

Space Safety Magazine, 25. März 2014
„Rats … Cosmic Radiation Turns Hair Grey!“
(http://www.spacesafetymagazine.com/space-hazards/radiation/rats-cosmic-radiation-turns-hair-grey-week-space-history/)
By moonandback on March 25, 2014

In diesem Artikel von 2014 wurde berichtet über die Versuche von David Simons in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts mit Höhenballons, darunter der Aufenthallt von Mäusen in 30 km Höhe für 30 Stunden mit dem Ergebnis, daß das schwarze Fell sich grau gefärbt hatte, Gewebe (tissues) waren dagegen nicht betroffen:

„The animals flew from Holloman’s Balloon Branch. Simons, who was Space Biology Branch chief of staff at the Air Development Center, reported on the results to the Aero Medical Associations 26th annual meeting in Washington. The Associated Press, in its coverage, said tissues did not seem to be negatively affected. The story, which the Alamogordo Daily News published on March 22, 1955, said “mice, exposed for 30 hours, showed no other apparent effects” other than that experienced by the black-haired mice, which was “a significant greying of hair.” Balloons had lifted these rodents to 90,000 feet altitude.“

Als Autor des Artikels von 2014 war eine Internetadresse genannt: „moonandback„. Es handelt sich um:

Moonandback Media, LLC / 1017 L St., #102 / Sacramento, CA 95814-3805 / email: email@moonandback.com

Da Marquardt das Vorwort zu seinem Buch auf „Juli 2014“ datiert, könnte der Artikel vom 25. März 2014 im „Space Safety Magazine“ im Internet indirekt die aktuelle Quelle seiner Information gewesen sein, obwohl er diese Quelle anscheinend nicht gekannt hat.

Die Bewertung des Mäuseexperiments von 1955

Beide Quellen sind erklärte Anhänger der bemannten Raumfahrt; „moonandback“ bringt dies schon durch seine Namensgebung zum Ausdruck. Das Ergebnis von Simons wurde seinerzeit als positiver Beweis gewertet, daß Lebewesen eine künftig zu erwartende bemannte Raumfahrt ohne Schäden überstehen könnten. Simons wurde 1957 auch noch durch eine mutige Tat zum frühen Helden der Raumfahrt: er machte mit einem Heliumballon selbst die Fahrt in 30 km Höhe, die er auch seinen Versuchstieren zugemutet hatte, in einer Raumkapsel und kam nach 36 Stunden und einigen Problemen gegen Ende der Ballonfahrt heil und gesund zur Erde zurück.

Aus unserer heutigen Sicht stellt uns dieser interessante Artikel vor ein paar Fragen.

1. Es gibt keine Mitteilung über eine gemessene Strahlungsdosis in 30 km Höhe. Das wäre auch heute noch eine wichtige Information. Wurde keine Dosis gemessen, oder wurde sie gemessen und an anderer Stelle veröffentlicht? Oder wurde sie nur nicht veröffentlicht, oder wurde sie überhaupt nicht gemessen? Wir laden alle interessierten Leser zu weiteren Recherchen ein und sehen Ergebnissen sehr gespannt entgegen.

2. Im Jahr 1955 wurde das Ergebnis dieses Experiments von Simons optimistisch beurteilt: der Mensch kann Raumfahrt überleben. Erst 1957 kam der SPUTNIK, 1959/60 wurde der (erste) Van-Allen-Gürtel (VAG) entdeckt. Mit der Entdeckung des VAG war eine bemannte Raumfahrt bereits wegen der kosmischen Strahlung als unmöglich erkannt worden, in einem kurzen Zeitfenster um 1961 wurde dies auch öffentlich eingestanden. Zum Beweis lese man den SPIEGEL-Artikel:

DER SPIEGEL. Nr. 34, 16.8.1961, S. 54-56:
Raumfahrt – Tödliche Sonne – Strahlen-Gefahr.
(http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43365671.html)

den wir in der Untersuchung

Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück
oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung – 2016
(https://balthasarschmitt.com/wp-content/uploads/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

auf S. 22-26 (§14) eingehend zitiert und interpretiert haben.

Die Entdeckung der VAG hat den Optimismus über das Simons-Experiment von 1955 kassiert

Mit dem SPIEGEL-Artikel war die bemannte Raumfahrt bereits begraben, bevor sie überhaupt anfangen konnte. Später konnten nur noch die Betrüge gefeiert werden, insbesondere der Triumph mit der Mondlandung. Nach 1961 haben Massenmedien nie mehr kritisch über die bemannte Raumfahrt berichten dürfen, damit die Öffentlichkeit, die ohnehin schon begründeten Verdacht geschöpft hatte, nicht noch stärker auf die vorsätzliche und bösartige Täuschung aufmerksam geworden wäre.

Jetzt beherrschte der internationale Betrug und Täuschung des Publikums in Ost und West die Szene, der keine Kritik vertragen hätte. Seit Gagarin 1961 sollen wir nur mit einem Phantasiespektakel eingewickelt werden, mit anhaltendem Erfolg bei den leichtgläubigen, ahnungslosen Massen. Die angebliche bemannte Raumfahrt ist das bis heute am längsten aufrechterhaltene Lügensystem, gefolgt von dem angeblichen Ost-West-Konflikt des Kalten Krieges, der auf ein komfortables Auskommen für beide Seiten ausgelegt war, mit genügend Angst in den Bevölkerungen auf allen Seiten.

Obwohl der optimistische Befund mit Simons‘ Experiment von 1955 schon nach 6 Jahren mit der VAG-Entdeckung praktisch kassiert worden ist, wird der Artikel von 1955 heute wieder als historisches, optimistisches Indiz hervorgekramt, wofür wir Kritiker dem SPACE SAFETY MAGAZINE natürlich sehr dankbar sein müssen: ohne seinen Artikel hätten wir von Simons‘ Experiment von 1955 wohl nie erfahren.

Es ist erstaunlich, daß der damalige Befund zu dem Mäuse-Experiment (Verfärbung des Fells) nicht bereits als eine erhebliche Wirkung der kosmischen Strahlung in geringer Höhe und nach kurzer Dauer erkannt worden ist; denn schließlich stellte man sich den Weltraumflug in ganz anderen Höhenlagen, mindestens als Erd-Orbit, und auch die Flugdauern erheblich länger vor.

Ein analoges Mäuseexperiment auf der angeblichen ISS

Das Experiment im Höhenballon von 1955 lädt geradezu ein zum Vergleich mit einem analogen Experiment mit Mäusen auf einer „ISS“ in 400 km Höhe und nach einem halben Jahr „Langzeitaufenthalt“, wie es jetzt Mode unter unseren Astronauten.-Darstellern geworden ist. Es kann natürlich nur ein Gedankenexperiment sein, weil es eine ISS nicht gibt. Was würde die kosmische Strahlung unter diesen Bedingungen für Folgen haben?

Wir haben 1955 für den Heliumballon in 30 km Höhe keine Strahlungsdosis erhalten; und die NASA-Behauptung von 12 Mikrosievert pro Stunde für die angebliche ISS ist widerlegt durch den Hinweis, daß dies die Dosis ist für Flüge über den Atlantik von London nach New York: also ebenfalls keine gemessene Strahlungsdosis für 400 km Höhe.

Wir haben deshalb unseren beiden Quellen des Artikels über das Simons-Experiment mit gleichlautenden emails die Frage vorgelegt, welche Ergebnisse ein analoges Experiment auf der ISS nach 180 Tagen haben würde. Hier ist der Text unserer Emails:

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Emails von Balthasar, 18.2.2018

Ref: „Rats … Cosmic Radiation Turns Hair Grey!“

Hello, professionnels at Space Safety Magazine,
info@spacesafetymagazine.com

Hello, professionnels at Moonandback
email@moonandback.com

we found your interesting report on the 1955 results of David Simons experiments with mice on an helium balloon at 30 km altitude for 30 hours:

Space Safety Magazine, 25. März 2014
„Rats … Cosmic Radiation Turns Hair Grey!“
(http://www.spacesafetymagazine.com/space-hazards/radiation/rats-cosmic-radiation-turns-hair-grey-week-space-history/)
By moonandback on March 25, 2014

Would you please one day report on the human mice (socalled „astronots“) on the famous ISS ten times higher than the balloon of Dr. Simons in 1955 and staying there – as we are told – half a year on socalled „long stage missions“, that is roughly some 90 times longer than the animal mice of Dr. Simons.

We would be interested not only to know the colour of the hair of the human mice after 180 days but their well beeing in general. The supposed Astronots who go around on earth after 180 days on the ISS cannot have been there because of the already small effect of 30 hours in 30 km altitude to mice. But although our German hero Alexander Gerst is now having a bald head: we suspect the real effects on the ISS would be more serious.

We have a blog in German:
https://balthasarschmitt.wordpress.com/
and we advise you that since about 2010 the world of space has changed decidedly because of two proofs published on the internet:

Anders Björkman has proven that since 1961 (Gagarin) no space craft can have made a „re-entry“ to earth because of lack of fuel to brake from the cosmic velocities:
„The Human Space Travel Hoaxes“
(http://heiwaco.tripod.com/moontravel.htm)
Divided into 3 pages; Apollo 11 and re-entry on page 2.

– We have published in German the proof that the alleged official NASA radiation dosis for the ISS with 12 Microsievert per hour cannot be real because this is already the regular radiation dosis on transatlantic flights from London to New York.
„Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück
oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung“ – 2016
(https://balthasarschmitt.com/wp-content/uploads/2016/08/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-160320.pdf)

Furthermore another critic, Siegfried Marquard, has calculated the Sievert dosis for 4 different interplanetary space situations. They reach terrific Sievert dosis:

Each example has the following data:
(1) Particles per m² and second.
(2) Energy per particle, eV.
(3) Dosis in Millisievert per hour.
(4) Dosis in Sievert per day.

Example # 1:
850 Protons / 0,6*10^15 eV / 4280 Millisievert per hour / 102,7 Sievert per day.
With illusiory shielding of 90 percent: remain 10 percent, same effect.

Example # 2:
10.000.000.000 / 10^7 eV / 697 Millisievert per hour / 16,7 Sievert per day.

Example # 3:
690.000 / 8.5*10^15 eV / 710 Millisievert per hour / 1,71 Sievert per day.

Example # 4:
Different situation:
Particles per m³: 5.000.000 per cubic meter.
Energy per particle: 5*10^13 eV.
Spaceship flies 800.000.000 meter (to the moon and back)
Spaceship meets 270.000.000 times the particles.
Calculation energy: 270.000.000*5*10^13 eV = 2200 Joule per 8-days-fliegt.
Calculation Joule per person (70 kg): 2200:70 = 31,4 Joule = 31,4 Sievert per 8 days.
Calculation dosis per hour / per day: 31,4:192 = 163 Millisievert per hour = 3,91 Sievert per day.

We have reported these results of Siegfried Marquardt in our blog article of 8. Nov. 17:
„Marquardts „Apollolüge“ jetzt als Taschenbuch“
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/11/08/marquardts-apolloluege-jetzt-als-taschenbuch/)

Which radiation surrounding would you suppose for APOLLO 11 who after 8 days returned well and safely after these possible dosis possibilities for the whole trip:
821 Sievert – 133 Sievert – 13,6 Sievert – 31,2 Sievert
and without any brakes abord!
You have the choice! You be the judge! What is your opinion? How many particles, how much energy, how many Sievert?

We think, you as professionals should have knowledge of these results to be able to cope with the consequences before the general public will take notice.

We would appreciate every comment from your knowledge and experience, especially your answer to our question on the analogue human mice experiment on the ISS.

To let participate the general public at this proposed discussion we publicize this email as OPEN LETTER on our blog.

Regards
Balthasar Schmitt

***

Da beide Adressaten an eine reale bemannte Raumfahrt glauben, erwarten wir nicht, eine Antwort zu erhalten. Aber vielleicht werden sie die Idee eines analogen Experiments in ihrer ISS durchdenken?   (Since both addressees believe in real manned space flight we do not expect to receive an answer. But perhaps they will ponder the idea of an analogue experiment on their ISS?)

B., 21. Februar 2018

***

Diesen Artikel als PDF-Datei herunterladen:

Link:  DOWNLOADS  Dort unter:  2018-02-21 – Kriegen schwarze Mäuse auch auf der ISS ein graues Fell.pdf

Marquardts Nachträge und Ergänzungen 2015-2017 zur „Apollolüge“

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An mehreren versteckten Stellen im Internet hat Siegfried Marquardt interessante Ergänzungen zu seinem Taschenbuch von 2014 veröffentlicht.

[Anmerkung v. 15.8.2020:
Siegfried Marquardts Untersuchung
„Die ganze Wahrheit über die Apollolüge“
kann als pdf-Datei ab sofort in 2 Ausgaben von 2009 und 2019 von der Downloadseite dieses Blogs heruntergeladen werden. URL der Downloadseite:
https://balthasarschmitt.wordpress.com/eine-seite/downloads/ ]

Es handelt sich um folgende Einträge in den Kommentarspalten anderer Webseiten.

1. 2015 in:

Marquardt veröffentlicht am 13.5.15 denselben Text in 2 verschiedenen Blogs:

Siegfried Marquardt: Eine bemannte Raumfahrt im All wird niemals
stattfinden können! Mathematisch-physikalische Machbarkeitsstudie zu einer Marsexpedition – Umfang: ca. 9 A4-Seiten.

– in: Grüne und Linke plädieren für Abschaffung der bemannten Raumfahrt (http://scienceblogs.de/frischer-wind/2009/07/20/grune-und-linke-fur-abschaffung-der-bemannten-raumfahrt/)
Kommentar: #68.
– in: Bemannte (und unbemannte) Raumfahrt – eine Zeit- und Gelderschwendung?
(http://scienceblogs.de/frischer-wind/2012/08/24/bemannte-und-unbemannte-raumfahrt-eine-zeit-und-gelderschwendung/)
Kommentar: #27.

2. 2016 in:

Die NASA Mond- und Marslandungsschwindel – Flache Erde Information

(https://flache-erde.info/die-nasa-mond-und-marslandungsschwindel/)

3. 2017 in:

Der APOLLO-11-Elefant – eine deutsche Premiere
Korrigierte Fassung, 28. Dez. 2016
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/11/22/der-apollo-11-elefant-eine-deutsche-premiere/)
Kommentar:
Siegfried Marquardt, 21. Dez. 2017:
Mathematisch-physikalische Widerlegung von Apollo 11 bis N

***

 

(1) Mathematisch-physikalische Machbarkeitsstudie zu einer Marsexpedition – 2015

(http://scienceblogs.de/frischer-wind/2009/07/20/grune-und-linke-fur-abschaffung-der-bemannten-raumfahrt/) – Umfang: ca. 9 A4-Seiten.

#68 Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen
13. Mai 2015
Siegfried Marquardt: Eine bemannte Raumfahrt im All wird niemals stattfinden können! Mathematisch-physikalische Machbarkeitsstudie zu einer Marsexpedition: Erde E=80.000.000 km Mars – 170.000 Sievert innerhalb von 4 Jahren.

„Vorwort
Ausgangspunkt und Impuls zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie mit einer mathematisch-physikalischen Prüfung der Realisierung einer Marsmission war eine Meldung in der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 02. Mai 2015 zum erfolgreichen Verlauf der Merkurmission mit der Sonde „Messenger“, die nach Faktenlage auf dem Merkur aufschlug und zerschellt sein sollte. Von den astrophysikalischen Aspekten her betrachtet regten sich beim Verfasser dieser Schrift Zweifel an der Richtigkeit dieser Meldung, so dass diese Information durch Recherchen im Internet auf die Wahrheit hin überprüft wurde. Und man wurde fündig: Es erwies sich tatsächlich als korrekt, dass die Sonde auf dem Merkur aufgeschlagen sein musste, da die Endgeschwindigkeit der Sonde in der Endphase des Fluges nach einer Flugzeit von 10 Jahren auf relativ energiearmen Bahnen zum Merkur lediglich nur noch 0,8 km/s betrug. Damit konnte die Sonde nicht in eine Umlaufbahn in den Orbit des Merkurs einmünden und war somit dazu verurteilt, auf den Merkur zu stürzen.

Spontan stellte man sich die Frage, wie ein Marsprojekt aussehen könnte und müsste, wo ja in den nächstem 10 bis 20 Jahren die Absicht einiger Staaten besteht, innerhalb von 500 Tagen eine Marsexpedition durchzuführen. Wie gedacht, so getan: Es sollte also die Machbarkeit eines Marsprojektes von den astrophysikalischen und technologisch-technischen Voraussetzungen geprüft werden.

Dabei konnte auf eine ganze Reihe von Materialien mit Vorarbeiten zurückgegriffen werden, konnte man doch erst ca. ein Jahr davor das Apolloprojekt von 1969 auf vier Ebenen mathematisch-physikalisch eindrucksvoll widerlegen, ja ab absurdum führen. Diese Vorarbeiten erleichterten wesentlich die mathematisch-physikalischen Berechnungen zu einem etwaigen Marsprojekt!

Um es vorwegzunehmen: Es wären fast 360 t Raketentreibstoff erforderlich, um die 78.000.000 km- Tour vom Erdorbit aus zum Mars und zurück zur Erde zu bewältigen. Wenn dies auch keine prinzipielle technologisch-technische Barriere darstellt, so würden die Astronauten innerhalb der rund 1500 Tage währenden Expedition einer tödlichen Strahlendosis von ca. 170.000 Sievert bei einer Dosisleistung von DL= 5 Sv/h ausgesetzt sein. Damit dürfte eine bemannte Raumfahrt außerhalb der schützenden Sphäre der Erde und im erdnahen Raum für nahezu alle Ewigkeit in das Reich der Phantasien gebannt sein – es sei denn, dass Raumkreuzer à la Enterprise mit meterdicken Bleipanzerungen konstruiert werden.

Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen im Mai 2015″
[Zitatende]

Die Gliederung:
1. Ausgangsdaten und Parameter
2. Die Treibstoffmasse für die Dritte Kosmische Geschwindigkeit
3. Die Wirkung der Gravitation von Erde und Mars auf das Marsraumschiff
4. Die Flugzeit zum Mars
5. Die Einmündung in die Marsumlaufbahn, die Landung auf dem Mars und der Start vom Mars
6. Der Rückflug zur Erde und die Einmündung in die Erdumlaufbahn
7. Die kosmische Strahlung
8. Quellenverzeichnis

Die interessanteste Aussage ist die zur erwarteten Strahlungsdosis von 5 Sievert/Stunde. Der Abschnitt lautet:

„7. Die kosmische Strahlung

Nach Lindner (1973, Das Bild der modernen Physik, Urania-Verlag Leipzig-Jena-Berlin) beträgt der Teilchenstrom im Kosmos, außerhalb der Magnetosphäre der Erde, ungefähr 1300 Elementarteilchen pro Sekunde und Quadratmeter (ungefähr die Fläche des menschlichen Körpers). Auf rund 1500 Tage Marsmondmission hochgerechnet, würde sich die Anzahl N der Protonen (bei 85 Prozent der Gesamtstrahlung nach Sternfeld, 1959, Lindner, 1966 und 1973), die einen Astronauten treffen würden, auf

N= 1,3*10^8 s *0,85 * 1,3 10³ *1/s ≈ 1,4 * 10^11 (37)

beziffern (1500 d = 1500*24*3600 s = 1,3*10^8 s). Ein Proton besitzt die Energie von

EProton= 0,6*10^15 eV (38)

(Elektronenvolt). Damit ergibt sich eine Gesamtenergiemenge von

EΣ= 1,4 *10^11 *0,6*10^15 eV ≈ 8,4 *10^25 eV. (39)

Ein eV repräsentiert die Energiemenge von 1,6*10^-19 J (Joul). Damit beträgt die Gesamtenergie in Joule berechnet

EΣ=8,4 *10^25 * 1,6 *10^-19J = 1,3 *10^7 J = 13.000.000 J. (40)

Ausgehend von einem durchschnittlichen Körpergewicht von 75 kg der hochtrainierten Astronauten, muss man, um zur Maßeinheit der Strahlenbelastung in Sievert (Sv) zu gelangen, die Energiemenge von 13.000.000 J durch 75 kg dividieren und erhält damit dann ca. 173.000 J/kg und damit eine Strahlendosis D von

D≈ 170.000 Sievert (1J/k g= 1 Sievert). (41)

Auch wenn die Kommandokapsel der Marsexpedition 90 Prozent dieser Strahlung absorbieren würde (ein größerer Absorptionsgrad ist unrealistisch – eine Stahlplatte von 12 cm Mächtigkeit absorbiert ca. 90 Prozent), dann würden die Astronauten nach den obigen Berechnungsmodalitäten immer noch ca. 17.000 Sievert aufnehmen.

Zum Vergleich: Infolge des Atombombenabwurfes auf Hiroshima und Nagasaki verstarben alle Betroffenen in den Folgejahren, die einer Strahlenexposition von 6 Sv ausgesetzt waren! Und bei einer Strahlendosis von 10 Sv ist man auf der Stelle tot. Mit anderen Worten: Die Astronauten würden nach obigen Berechnungsmodalitäten als Leichen auf der Erde landen. Denn bereits nach einer Stunde im Kosmos außerhalb der schützenden Magnetosphäre inkorporiert man eine Strahlendosis D von

D= 3600*1300 Teilchen*0,85* 0,6 10^15*1,6 *10^-19 J:75 kg=
382 J: 75 kg ≈ 5,1 Sv. (42)

Mit anderen Worten: Die Strahlenleistung DL beträgt im All ca. 5 Sv/h. Somit wird nach ca. 2 h die absolut tödliche Strahlendosis erreicht.

Damit dürfte eine bemannte Marsexpedition und darüber hinaus Exkursionen zu anderen Planeten in weiter Ferne rücken (siehe Tabelle 2), es sei denn, man entwickelt Raumschiffe à la Enterprise mit einem sehr hohen Strahlungsabsorptionsgrad – dies ist aber absolut unrealistisch für die nächste technologische und technische Zukunft!“
[Zitatende]

Zu mehreren Annahmen des Autors bezüglich des Energiebedarfs für die verschiedenen Flugphasen besteht Diskussionsbedarf. Das ändert jedoch nichts an der Bedeutung der vorliegenden Berechnungen für eine Konkretisierung des Mars-Projekts: damit werden alle Schwafeleien und Phantastereien der Raumfahrt-Apologeten zur Rechtfertigung herausgefordert.

***

 

(2) Mathematisch-physikalische Widerlegung von Apollo 11 bis N – 2016

(https://flache-erde.info/die-nasa-mond-und-marslandungsschwindel/)

An versteckter Stelle, nämlich in der Kommentarspalte einer Webseite „flache-erde.info“, die die schon in der Antike erkannte Kugelgestalt der Erde leugnet und als Irrlehre verleumdet und die Behauptung einer „Flachen Erde“ verbreitet, hat Siegfried Marquardt seine Raumfahrtkritik mit der „Apollolüge“ von 2014 (wir haben berichtet) im Laufe des Jahres 2016 in 20 aufeinanderfolgenden Beiträgen inhaltlich fortgesetzt und erweitert.

Warum duldet die Desinformations-Seite „Flache Erde“ Raumfahrtkritik?

Man fragt sich natürlich, warum die substantielle und wichtige Raumfahrtkritik ausgerechnet auf einer Desinformations-Seite steht, die nichts mit Raumfahrt zu tun hat? Vermutlich sehen die Betreiber dieser Desinformations-Seite in der Kritik der Raumfahrt und dem Nachweis ihrer Nichtexistenz ein Argument gegen die Kugelgestalt der Erde? Es ist jedenfalls eine Tatsache, daß im Kommentar zu einem Buch von Erik Dubay „Die flache Erde Verschwörung (Flat Earth Conspiracy)“ unter der Rubriküberschrift

Die NASA Mond- und Marslandungsschwindel

zu folgenden Terminen Stellungnahmen vom Siegfried Marquardt zu finden sind:

(1) 13. Mai 2016 / 22:10: Mathematisch-physikalische Widerlegung von Apollo 11 und N

(2) 13. Mai 2016 / 22:13: Triviale Widerlegung von Apollo 11 – Mit Apollo 11 war kein Start zu machen!

(3) 16. Mai 2016 / 22:37: Analyse des Filmes „Apollo 11“, am 16.05.2016 beim TV-Sender Vox

(4) 18. Mai 2016 / 21:34: Analyse des Filmes „Apollo 13“, am 16.05.2016 vom TV- Sender Vox ausgestrahlt

(5) 27. Mai 2016 / 20:20: Leistungsparameter ∆v der Mondlandefähre!

(6) 5. Juni 2016 / 21:55: Servicemodul SM [Apollo 11]

(7) 7. Juni 2016 / 21:34: Das eigentümliche Servicemodul SM: Es wird immer skurriler und abenteuerlicher mit Apollo 11!

(8) 12. Juni 2016 / 14:28: Mondlandefähre LM

(9) 17. Juni 2016 / 21:06: Apollo 11 bis N gelangte maximal nur in den Erdorbit!

(10) 18. Juni 2016 / 21:26: NASA widerlegt sich selbst mit Doku zu Apollo 13

(11) 24. Juni 2016 / 20:48: Die Achterschleife von Apollo 11 ist astrophysikalischer Blödsinn!

(12) 2. August 2016 / 22:14: Sie kamen gerade einmal in den Erdorbit mit Apollo 11!

(13) 18. August 2016 / 19:57: Das Mondlandemodul LM konnte niemals an Bord der Saturnrakete gewesen sein!

(14) 19. August 2016 / 20:48: Die optimale Flugbahn zur Einmündung in den Erdorbit der Saturnrakete

(15) 20. August 2016 / 20:51: Die Saturnrakete kam nicht einmal in den Erdorbit!

(16) 26. August 2016 / 21:49: Die Mondlandefähre wäre mit 270 m/s= 972 km/h auf dem Mond aufgeknallt und zerschellt!

(17) 21. Oktober 2016 / 21:11: Die Astronauten von Apollo 11 bis N hätten eine schwere Strahlenkrankheit erleiden müssen!

(18) 24. Oktober 2016 / 11:24: Astronaut hat keine Ahnung zur Astrophysik!

(19) 11. November 2016 / 20:32: [Internetseite Onmedia.de: Strahlenbelastung im van Allen-Gürtel]

(20) 17. November 2016 / 20:17: Weitere Analyseergebnisse zum Apollo 13 – Film

Die 20 Einträge haben auf der „flache-erde“-Seite ein völlig indiskutables, skurriles Layout erhalten, in dem der darstellende Text und die Berechnungen mit mehreren Gleichungen in eine Zeichenfolge hintereinander geschrieben sind, so daß der Überblick fehlt und die Gleichungen über das Zeilenende gebrochen werden, wodurch sie unlesbar werden. Diese Textgestaltung behindert das Verständnis! Dem Autor ist dringend zu raten, seinen Text in einer verständlichen Form zu präsentieren, wenn er ihn für den Leser überhaupt zugänglich machen will. In der dort vorliegenden Gestaltung bringt er den Text um seine Wirkungsmöglichkeiten.

Inhaltlich bringt Marquardt
– ergänzende Argumente zu den Gegenständen seines Taschenbuches von 2014,
– erweitert die Thematik auf andere angebliche APOLLO-Flüge,
– wertet bisher nicht berücksichtigte NASA-Dokumente aus,
– interpretiert in den letzten Jahren gezeigte Fernseh-Dokumentationen.
Wiederholungen bereits entwickelter Argumentationslinien sind nicht sehr umfangreich. Insgesamt stellen die 20 Beiträge eine wichtige Fortsetzung seiner bisherigen Kritik dar und haben insgesamt einen Umfang von ca. 30 A4-Seiten Text. Als Leser darf man sich nicht darüber wundern, daß Marquardt in dieser Kommentarspalte zu einem Buch mit keinem Wort auf das Buch eingeht.

Im folgenden referieren wir nur eine Auswahl der wichtigsten und interessantesten Ausführungen; unsere Kommentare stehen in eckigen Klammern, alle Hervorhebungen sind von uns. Wenn eine Stellungnahme von Marquardt selbst eine gezählte Untergliederung erhalten hat, so bilden wir aus Nr. der Stellungnahme und der Untergliederung eine jeweils eingefügte Kennung, die eine genaue Bezugname ermöglicht.

(1) Mathematisch-physikalische Widerlegung von Apollo 11 und N

1/1. Aufgrund der Parameter der Saturnrakete konnte Apollo 11 niemals das Schwerefeld der Erde verlassen, um mit der 2. Kosmischen Geschwindigkeit von 11,2 km/s zum Mond zu gelangen.
[Erörtert Treibstoffkombinationen der einzelnen Stufen mit den Start- und Leermassen und den effektiven Ausströmgeschwindigkeiten. Sie lassen nur eine Bahngeschwindigkeit von 7,94 km/s erreichen.]

1/2. Nach Sternfeld (1959) sollen nur zwei ca. 14-Tageskonstellationen und ein 60-Tageszenario existieren, um den Mond mit einem künstlichen Raumflugkörper von der Erde aus zu erreichen und auf der Erde wieder zu landen.
[Eine unbemannte chinesische Sonde zum Mond habe die Mindestdauer des Mondfluges von 14 Tagen bestätigt. Sieht dadurch den angeblichen 8-Tage-Flug von Apollo 11 astrophysikalisch theoretisch und empirisch widerlegt: dieses Argument ist diskussionsbedürftig.]

1/3. Die kosmische Strahlung, die auf die Astronauten innerhalb der 8 Tage eingewirkt hätte, wäre absolut infaust gewesen! Denn: Sie hätten je nach gewählter Modellrechnung eine tödliche Strahlendosis von mindestens 11 Sv bis 26 Sv inkorporiert, wenn man in diesem Zusammenhang an die hochenergetische Teilchendichte im Kosmos und an den Partikelstrom der Sonne mit der Solarkonstante von 8,5*10^15 MeV/m²*s denkt. Nach Lindner (1973) treffen pro Sekunde auf einen Quadratmeter 1300 Protonen aus dem Kosmos auf die Erdatmosphäre ein. Rechnet man diese Energie auf die 8 Tage währende „Mondmission“ hoch, dann ergäbe sich die gewaltige Strahlendosis von weit über 1000 Sv! Die Astronauten hätten den Flug zum Mond und zur Erde zurück in jedem Falle nicht überlebt, da die absolut tödliche Dosis bei 10 Sv liegt. Damit wäre Apollo 11 und N absolut widerlegt!

[Berechnet erstmals (?) aus der „Solarkonstante“ die Gesamtdosis für APOLLO 11 mit „weit über 1000 Sievert“ und liefert damit einen weiteren Ansatz zu den bereits von ihm erläuterten und berechneten möglichen Strahlendosen.]

1/4. Es fehlten insgesamt über 70 t Raketentreibstoff, um von der Erde zum Mond und von dort wieder zurück zur Erde auf der von der NASA vorgegebenen schleifenförmigen Flugbahn zu gelangen.
[Referiert alle Flugphasen und den für jeden einzelnen Abschnitt erforderlichen Treibstoff, was zu dem Ergebnis führt, daß dieser angebliche Flug von Apollo 11 nicht stattgefunden haben kann.]

1/5. Die Rekonstruktion des Kommandomoduls mit einer von der NASA vorgegebenen Höhe von 3,23 m und einem Durchmesser von 3,9 m, woraus im Endeffekt nur ein Gesamtvolumen von rund 12,9 m³ resultieren kann, ergab, dass nach Abzug des deklarierten Innenvolumens von 6,23 m³ das Volumen der Außenzelle der Kommandokapsel lediglich ca. 6,7 m³ hätte umfassen können. Bei einer Masse von 5,9 t hätte die Dichte der Kommandokapsel damit nur bei ca. 0,9 liegen müssen. Dies hätte nicht einmal Papier oder Pappe „leisten können“! Eine weitere mathematische Optimierung ergab dann, dass die Außenzelle nur aus einer 2,5 cm starken Aluminiumschicht hätte bestehen können – ohne Hitzeschild. Legt man die Hälfte der Gesamtmasse von 5,9 t für einen Hitzeschild zugrunde, dann hätte der Hitzschild nur aus 2 mm starkem Stahl bestehen können. Ein Kommentar dazu erübrigt sich nahezu: Das Kommandomodul wäre in der Erdatmosphäre mit einer theoretisch berechneten Bremstemperatur von mindestens 45.000 K wie eine Sternschnuppe verglüht!

[Im Volumen der Außenzelle der Kommandokapsel von lediglich ca. 6,7 m³ sollen 3 Astronauten den Mondflug absolviert haben! Es wäre interessant zu hören, was die NASA dazu sagt.]

1/6. [Rekonstruktion der Mondlandefähre LM]
[Für die Mondlandefähre ergeben sich nach den NASA-Daten folgende Massen:
– Startmasse: 15 t;
– davon Treibstoff: 10,8 t;
– verbleibt für die Rüstmassse der LM: 4,2 t. Diese setzt sich zusammen aus:
– Mannschaftskabine: 1,1 t;
– Teile der Außenzelle: 1,3 t;
– Zuladung: 1,7 t; zuzüglich:
– 3 Astronauten mit Raumanzügen: 400 kg;
– Tanks und beide Haupttriebwerke: 600 kg.
Alle Posten der Rüstmasse ergeben: 1,1+1,3+1,7+0,4+0,6 = 5,1 t.
Marquardt stellt das Fehlen von insgesamt über „3 t Konstruktionsmasse“ fest, die er in diesem Artikel nicht begründet. Die hier vorgerechnete Überschreitung der Rüstmasse um fast 1 t Masse (4,2 > 5,1) zeigt bereits die Unmöglichkeit des behaupteten Flugverlaufs.]

1/7. Weiterhin ist das Pendelverhalten der Fahne auf dem Mond äußerst verräterisch!
[Die Pendelperiode ergibt sich aus Pendellänge und Gravitationsbeschleunigung und ist daher auf Erde und Mond verschieden. Für die gegebene Pendellänge 0,7 m ergäben sich Pendelperioden
– für die Erde: 1,7 sec;
– für den Mond: 4,2 sec.
Aus den TV-Filmdokumentationen ergibt sich die Periodendauer mit nahezu 2 s und entspricht damit fast genau den Bedingungen auf der Erde. Die Videoaufnahme der wehenden Fahne hat demnach auf der Erde stattgefunden. Marquardt erwähnt noch als zweites, zusätzliches Argument eine leichte Dämpfung der Schwingung, die auf dem Mond durch das Fehlen jeglicher Atmosphäre eintreten müßte, aber nicht beobachtet wird. Marquardt scheint in der deutschsprachigen Literatur nicht der erste zu sein, der das Pendelverhalten der Fahne physikalisch untersucht; ähnliche Überlegungen und Berechnungen sind bereits in einem Internetforum 2008 geäußert worden.]

1/8. Die mechanische Instabilität der Mondlandefähre, verursacht durch die Lage des Schwerpunkts, hätte eine intakte Mondlandung unmöglich gemacht!
[Bei einem Raketenstart und ebenso bei der Abbremsung durch das Raketentriebwerk zur Landung auf der Oberfläche des Raumkörpers (Erde oder Mond) besteht anfänglich eine gewisse Instabilität, weil der Masseschwerpunkt sich im Gravitationsfeld verändern kann und einfach auf der Höhe der Düsen liegen muß, also möglichst tief. Bei der Landung der Fähre auf dem Mond hat der Schwerpunkt exakt bei 2,10 m über den Düsen gelegen.]

1/9. Ca. 1 t Natriumperoxid wäre für die dreiköpfige Besatzung für die Regeneration von Sauerstoff aus dem CO2 erforderlich gewesen.
[Hierzu würde eine Einordnung dieses Faktors (von immerhin einer Tonne!) in die Analysen der Startgewichte (Massen) und Nutzlasten und Rüstmassen seiner anderen Kritikpunkte interessieren.]

(2) Triviale Widerlegung von Apollo 11 – Mit Apollo 11 war kein Start zu machen!

Laut Angaben der NASA (Apollo Lunar Module Wikipedia vom 05.11.2009, Seite 1) und einer weiteren Seite im Internet (Mondlandefähre Wikipedia vom 21.01.2014, Seite 2) soll die Masse der Aufstiegsstufe von Apollo 11 auf dem Mond vor dem Start 4,7 t betragen haben. Abzüglich der Treibstoffmenge von 2,6 t ergeben sich damit für die Leermasse der Aufstiegsstufe 2,1 t (4,7-2,6=2,1). Damit lässt sich Apollo 11 ganz trivial und für jedermann nachvollziehbar, widerlegen!

[Bringt hier dieselbe Aufrechnung wie bereits oben gegeben – siehe: 1/6.-Rekonstruktion der Mondlandefähre LM – kommt jedoch zu einem anderen Ergebnis, weil die hier ausgewerteten Quellen weitere technische Einzelheiten enthalten. In den angeblich 2,1 t für die Leermassse (ohne Treibstoff) der Aufstiegstufe müßten enthalten sein:
– Kabine aus 2 cm Aluminium: 1,1 t:
– 2 Astronauten (je 75 kg) mit Raumanzügen (je 135 kg): 420 kg;
– Triebwerk und Steuerdüsen: ca. 200 kg;
– Treibstofftanks: 200 kg;
– die beiden 28-32 V-Batterien (114 kg) und die Wasser- und Heliumtanks: 170 kg;
– Inneneinrichtung von Konsolen, Radar- u. Funkgeräte, Sauerstoffversorgungs-einrichtung: geschätzt 400 kg.
Die Summe der genannten Massen: 1,1+0,42+0,2+0,2+0,17+0,4 = 2,49 t. Da rund 400 kg nicht hätten untergebracht werden können, ist das Projekt bereits mit dieser kleinen Aufrechnung der Details widerlegt.]

(3) Analyse des Filmes „Apollo 11“, TV-Sender Vox, 16.5.16

Protagonisten von Apollo 13 machen Bemerkungen, die Apollo 13 und die anderen Apollomissionen absolut widerlegen:

3/1. [Neil Amstrong behauptet, mehrere Schichten Aluminiumfolie trennten die Astronauten vom Weltall. Bei dieser physikalischen Konstruktion wäre das CSM explodiert, weil bei einem Innendruck von 1 bar auf die Außenhülle des CSM eine Kraft von 390 Tonnen gewirkt hätte.]

3/2. Der Anstieg der CO2-Konzentration auf 15 Prozent wurde behauptet. Diese Konzentration von CO2 bedeutet 195 g/m³ CO2
(0,04*1,3kg/m³*375:100= 195g).
Der Grenzwert für CO2 beträgt 9 g/m³. Die Astronauten wären innerhalb kürzester Zeit tot gewesen!

3/3. Es sollte der elektrische Strom um[ge]kehrt werden! Dies ist physikalischer Blödsinn

3/4. Es sollte der negative Schub eingeschaltet werden! Dies ist absolut absurd!

3/5. Der zu erwartende Ballast für das Mondgestein sollte ausgeglichen werden! Dies ist physikalischer Blödsinn!

3/6. Der Umkehrschub sollte eingeschaltet werden! Dies ist physikalischer Schwachsinn!

3/7. Der Hitzeschild mit dem Eintritt in die Atmosphäre sollte sich auf 2000 bis 2700 Grad aufheizen. Der wahre Wert beträgt über 8600 Grad Celsius.

3/8. Die Außentemperaturbelastung sollte angeblich -187 Grad Celsius betragen. Korrekt sind -273 Grad!

3/9. Die Eintrittsgeschwindigkeit in [die] Atmosphäre sollte 32.000 ft/s = 9,6 km/s betragen. Der wahre Wert liegt bei 11,2 km/s.

Damit wäre Apollo 11 bis N eindeutig widerlegt! Denn die Amis kannten nicht einmal die wahren Parameter von Apollo.

[Die Quellenangaben sind sehr knapp. Wenigstens sollte der Urheber (Körperschaft, Person) genannt sein, um spätere Identifizierungen zu ermöglichen. Die teils unglaubwürdigen, teils einfach sinnlosen Einlassungen von früheren Akteuren zeigen, was für einen Schwachsinn die Medien auf ihr Publikum loslassen, um die Glaubwürdigkeit der Raumfahrt zu propagieren. Die Rechnung auf die Ahnungslosigkeit des Publikums geht immer auf.]

(4) Analyse des Filmes „Apollo 13“, TV-Sender Vox, 16.5.16

[Kommentar: Hat im wesentlichen dieselben Kritikpunkte wie zum „Apollo 11“-Film.]

(5) Leistungsparameter ∆v der Mondlandefähre!

[Berechnet für Apollo 11 den Treibstoffbedarf für Landung auf dem Mond und Rückstart zum Command Module (CSM) im Mondorbit nach den NASA-Angaben. Für die Landung wären 9,3 Tonnen erforderlich gewesen; für den Rückstart 2,7 Tonnen; insgesamt also 12 Tonnen. Bezieht sich dafür auf ein NASA-Dokument im Internet v. 26.5.2016. Eine genaue Bezeichnung des Dokuments fehlt leider. – Es standen jedoch nur 10,8 Tonnen an Raketentreibstoff zur Verfügung.]

(6) Servicemodul SM [Apollo 11]

[Bezieht sich wiederum auf ein NASA-Dokument im Internet ohne nähere Angaben.] Im Internet wird von der NASA das Servicemodul mit folgenden Parametern charakterisiert:
1. Gesamtmasse: mg= 24,5 t;
2. Treibstoffmasse: mTr= 18,6 t;
3. Rüstmasse: mr= 24,5 t -18,6 t = 5,9 t,
4. Masse des Triebwerkes: mTrieb =0,2 t.
5. Durchmesser d=3,9 m,
5. Länge L= 7,5 m,
6. Dimensionierung der beiden zylinderförmigen Oxydatorentanks: Länge L jeweils 3,9 m, Durchmesser d1 =1,3 m und d2= 1,14 m,
7. Material Titan mit einer Stärke d von 1,36 mm ≈ 1,4 mm.

[Prüft, ob die Wandstärke den Innendruck aushalten kann, teilt kein Ergebnis dazu mit. Berechnet die Masse der Außenzelle und der 4 Tanks und kommt zu dem Ergebnis, daß die behauptete Masse von 24,5 t um ca. 10,1 t überschritten würde.]

(7) Das eigentümliche Servicemodul SM: Es wird immer skurriler und abenteuerlicher mit Apollo 11!

[Bringt weitgehend dieselben Berechnungen wie in Nr. (6), ergänzt um Daten zum inneren Aufbau des SM mit 5 Schotten zur Bildung von mehreren Segmenten. Dadurch ergäbe sich eine weitere Erhöhung der Masse, und allein die Rüstmasse würde damit bereits um 0,7 t überschritten.]

(8) Mondlandefähre LM

[Wertet das NASA-Dokument „Selected Mission Weights“ vom 20. Oktober 2009 aus. Darin wird für die Mondlandung der Mondlandefähre LM ein Treibstoffverbrauch von rund 8 t angegeben. In Wirklichkeit wäre der Verbrauch höher gewesen:

Für den Abstieg wären bei einer Ausgangsmasse von 15,2 t
– zur Kompensation der Mondgravitation von ca. 0,6 km/s und
– für das Abbremsen der Orbitgeschwindigkeit von ca. 1,67 km/s
8,7 t Treibstoff erforderlich gewesen.
Für den Rückstart der Aufstiegsstufe mit 4,9 t Masse gibt die NASA einen Treibstoffverbrauch von 2,1 t an, in Wirklichkeit wären jedoch 2,7 t Treibstoff erforderlich gewesen.

Für Landung und Rückstart zusammen wären also 11,4 t Treibstoff erforderlich gewesen; zur Verfügung gestanden hätten nach NASA-Angaben im Wikipedia-Dokument
http://de.wikipedia.org/wiki/Mondlandef%C3%A4hre).
jedoch nur 10,6 t.

Matrix: Treibstoff für die Mondlandefähre LM
Abstieg – erforderlich: 8,7 t – NASA: ca. 8 t
Rückstart – erforderlich: 2,7 t – NASA: 2,1 t
Erforderlich insgesamt: 11,4 t – NASA: 10,6 t]

(9) Apollo 11 bis N gelangte maximal nur in den Erdorbit!

[Wertet das folgende NASA-Dokument aus: „Selected Mission Weights (lbs)“
(http://history.nasa.gov/SP-4029/Apolloo_18_37 Selected_Mission_Weights.htm.)
Erörtert die Frage, wie die nach dem Start von Cape Canaveral im Erdorbit mit 8 km/sec fliegende Raumschiff-Kombination CM+SM+LM die 2. Kosmische Geschwindigkeit von 11,31 km/sec hätte erreichen können, die zum Verlassen des Gravitationsfeldes der Erde erforderlich ist. Dazu hätte die Geschwindigkeitsdifferenz von 3,31 km/sec überwunden werden müssen. Die Raumschiffkombination CM+SM+LM sollte ihre Ausgangsmasse von 45,7 t durch Flugmanöver bereits auf 43,6 t reduziert haben. Mit der von der NASA angegebenen Treibstoffkombination wären dazu 31,5 t erforderlich gewesen. Laut NASA-Angaben verfügte das CSM aber nur über 18,5 t Raketentreibstoff. Der Apollo-11-Flug wäre also über den Erdorbit nicht hinausgekommen.]

(10) NASA widerlegt sich selbst mit Doku zu Apollo 13

[Wertet einen Film aus, den der TV-Sender N24 am 11.6.2016 gesendet hat.
Darin kam auch die angebliche Beinahe-Katastrophe zur Sprache, bei der die Sauerstoffversorgung im Kommandomodul CM zusammenbrach. Anschließend enterten die Astronauten das Mondmodul als Rettungsboot. Der Flugdirektor der NASA erwog damals, den Flug zum Mond abzubrechen und Apollo 13 auf direktem Wege zu Erde umkehren zu lassen. Marquardt kommentiert diese Idee. Zu diesem Manöver wäre eine Treibstoffmenge von 43,1 t erforderlich gewesen, die gar nicht zur Verfügung stand. In Marquardts Darstellung bleibt offen, ob der Flugdirektor diesen Flugverlauf nur „erwog“ oder anordnete.]

(11) Die Achterschleife von Apollo 11 ist astrophysikalischer Blödsinn!

[Marquardt hat diese „Achterschleife“ als angebliche Flugroute für APOLLO 11 wiederholt kritisiert. Hier ergänzt er seine Kritik durch eine Analyse des Treibstoffverbrauchs, der „um ein Mehrfaches erhöht“ gewesen soll, gibt aber nicht an, im Vergleich zu welcher anderen Version sich dieser Mehrbedarf ergibt. Seine Berechnungen zeigen nur, daß die nach NASA verfügbare Treibstoffmenge nicht ausgereicht hätte.]

(12) Sie kamen gerade einmal in den Erdorbit mit Apollo 11!

[Analysiert die Flugbedingungen für die SATURN-Rakete. Für die 3 Stufen der Rakete berechnet Marquardt eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 15,1 km/s. Sie erfährt während des Fluges jedoch zwei abbremsende Momente: die Erdgravitation und den Luftwiderstand. Beide Effekte seien in der Darstellung der NASA nicht berücksichtigt worden. Die Reduzierung der Geschwindigkeit beträgt:
– durch Gravitation bis zu einer Orbithöhe von 200 km: 5,2 km/sec;
– durch den Luftwiderstand bis in 44 km Höhe: 1,2 km/sec.
Die Gesamtbilanz beträgt:
15,1 km/s – 5,2 km/s – 1,2 km/s = 8,7 km/s.
Mit dieser effektiven Geschwindigkeit hätte Apollo 11 nur in den Erdorbit gelangen können, aber niemals zum Mond.]

(13) Das Mondlandemodul LM konnte niemals an Bord der Saturnrakete gewesen sein!

[ Diskutiert die Frage der Ausströmgeschwindigkeiten von Raketen. Die NASA gibt für die Stufen 2 und 3 der SATURN: 4200 m/sec. Nach Marquardt bestehen starke Zweifel daran; in der Zeit der Apollo-Flüge hätte man nur 70% dieses Wertes erreichen können. Man darf deshalb nur 3563 m/sec ansetzen. Daraus ergibt sich eine Bahn- und Brennschlussgeschwindigkeit von höchstens 13,4 km/sec. Er zieht daraus die Konsequenz: Apollo 11 hätte nie mit dem Lunamodul in den Orbit starten können. Er vermutet: „Aller Wahrscheinlichkeit nach sollte bei den Apollomissionen nur das Kommando-Service-Modul CSM im Erdorbit getestet werden.“]

Damit dürfte klar sein, dass Apollo11 bis N niemals mit dem Lunamodul in den Orbit starten konnte!

(14) Die optimale Flugbahn zur Einmündung in den Erdorbit der Saturnrakete

[Erörtert das Problem der Startroute der SATURN-Rakete: „wie diese Flugbahn konkret aussehen müsste bzw. zu charakterisieren wäre“. Untersucht den Geschwindigkeitsverlust durch die Erdgravitation. Der Start muß senkrecht erfolgen bis in ca. 45 km Höhe; anschließend sollte die Rakete einen Winkel von 45° einschlagen und später in die Horizontale des Orbits eintreten. Berechnet die Geschwindigkeitsreduktion durch die Erdgravitation zu 5,3 km/sec. Durch diese Reduktion erreicht die Rakete nur eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 7,77 km/sec, womit sie nicht einmal den Erdorbit erreichen könnte.]

(15) Die Saturnrakete kam nicht einmal in den Erdorbit!

[Kehrt unter dieser neuen Überschrift zum Thema seines Eintrags Nr. (13) zurück:
Das Mondlandemodul LM konnte niemals an Bord der Saturnrakete gewesen sein!
Berücksichtigt jetzt die durch die Erdrotation bewirkte Erhöhung der Geschwindigkeit bei einem Start in die West-Ost-Richtung (von Cape Canaveral nach Osten) um 0,41 km/sec. Kommt dann zu einer Gesamtbilanz aller wirkenden Geschwindigkeitseffekte:
– 13,4 km/sec Bahn- und Brennschlussgeschwindigkeit;
– zuzüglich 0,41 km/sec durch Start in West-Ost-Rcihtung;
– abzüglich 5,3 km/sec Geschwindigkeitsreduktion durch die Erdgravitation;
– abzüglich 0,63 km/sec Geschwindigkeitsreduktion durch den Luftwiderstand.
Ergibt eine effektiv erreichte Geschwindigkeit von 7,88 km/sec, mit der die Saturnrakete niemals in den Erdorbit hätte gelangen können, weil dazu eine Geschwindigkeit von mindestens 7,9 km/s erforderlich gewesen wäre.

Marquardt zieht daraus den Schluß, daß die Nutzlast von Apollo 11 bedeutend geringer als 45 t gewesen sein muß, und nimmt an, dass die Nutzlast 15 t geringer war, womit die Rakete auf eine Geschwindigkeit von 14,8 km/sec gekommen wäre, und vermutet, daß mit den Apollomissionen nur das Kommando-Service-Modul CSM im Erdorbit getestet werden sollte.]

(16) Die Mondlandefähre wäre mit 270 m/s= 972 km/h auf dem Mond aufgeknallt und zerschellt!

[Berechnet aus
– dem Schub der absteigenden Stufe der Landefähre,
– dem Massendurchsatz der absteigenden Stufe,
– der Brennschlussgeschwindigkeit der absteigenden Stufe
eine maximale Reduktion der Geschwindigkeit (Abbremsung) um 2000 m/sec.

Die Bilanz der verschiedenen Geschwingkeitseffekte ergibt:
insgesamt zwei Geschwindigkeitskomponenten für den Sinkflug (570 m/sec und 1700 m/sec), die nicht näher erläutert werden und zusammen 2270 m/sec ergeben, von denen die Abbremsung mit 2000 m/sec abzuziehen ist, so daß eine Sinkgeschwindigkeit von 270 m/sec bleibt: also „wäre die absteigende Stufe mit mindestens 270 m/s auf dem Mond aufgeschlagen und zerschellt“.]

(17) Die Astronauten von Apollo 11 bis N hätten eine schwere Strahlenkrankheit erleiden müssen!

[Bezieht sich auf „übereinstimmend berichte[nde] Medien“, ohne eine bestimmte Quelle zu nennen, die von dem „jüngsten Weltraumprojekt der ESA und Roskosmos“ mit einer Sonde zum Mars berichten. Dabei sei eine kosmische Strahlung im All festgestellt worden, die Menschen innerhalb von 14 Tagen auf dem Mars töten“ würde. Eine gemessene Strahlendosis scheint nicht mitgeteilt worden zu sein.

Marquardt zieht daraus den Schluß: „Damit beträgt die Dosisleistung der kosmischen Strahlung mindestens 0,03 Sievert/h!“ Er macht dazu eine leider unverständliche und sogar falsche Rechnung auf, der man nur folgendes entnehmen kann:
– es gibt wohl einen Gesamtbetrag von 10 Sievert, der als die Gesamtdosis für die 14 Tage zu verstehen ist; damit hat er vermutlich gerechnet:
– teilt man 10:14 Tage, so erhält man eine Tagesdosis von 0,71 Sievert;
– teilt man 0,71:24 Stunden, so erhält man die Stundendosis: 0,029 Sievert = ca. 0,03 Sievert/h. Mit diesem Wert berechnet er dann die Dosis für den APOLLO 11-Flug (8 Tage und 3 Stunden = 195 Stunden) mit 0,03*195 = 5,85 Sievert, oder unter Vernachlässigung der 3 Stunden: 0,03*192 = 5,76 Sievert.

Der Leser fragt sich natürlich: Haben die Medien den Gesamtwert von 10 Sievert für 14 Tage genannt oder nicht? Warum gibt der Autor seine Quelle nicht an? Warum läßt er den Leser erst die Rechnung selbst ausprobieren, anstatt sie vorzuführen? Nach welcher Quelle führen die 5,7 Sievert in 8 Tagen nur zu einer „schweren Strahlenkrankheit“, wenn manche Quellen schon 6 Sievert in kurzer Zeit als tödlich qualifizieren? Der Autor bringt durch dieses Vorgehen seinen Artikel um seine mögliche Wirkung auf das Publikum.]

(18) Astronaut hat keine Ahnung zur Astrophysik!

[Bezieht sich auf eine Sendung des Senders N24 am Nachmittag des 23.10.16:
eine „Doku zur Geschichte der Raumfahrt“. Darin behauptet ein ehemaliger Astronaut von Apollo 8, seine Kommandokapsel sei im Dezember 1968 in einer Höhe von 14 km über der Mondoberfläche mit einer Geschwindigkeit von über 8000 km/h geflogen. Marquardt weist mit Berechnung nach, daß diese Aussage physikalisch unmöglich und daher falsch ist: in der genannten Höhe über dem Mond könne nur eine Geschwindigkeit von maximal 6120 km/h erreicht werden. Der Grund ist die Gravitationsbeschleunigung des Mondes.

Derselbe Astronaut behauptete, daß Apollo 8 nach dem Verlasssen des Mondes (wohl: des angeblichen Mondorbits) „sofort wieder in den Bereich der Erdgravitation gelangte.“ Diese Aussage unterschlägt eine spezielle Bedingung für den Übergang von dem Gravitationsfeld des Mondes in das Gravitationsfeld der Erde: der Raumflugkörper muß den sogenannten Neutralpunkt erreichen, an dem sich die beiden Gravitationsfelder überschneiden und in ihren Wirkungen gegenseitig aufheben. Nur wenn der Neutralpunkt erreicht wird, kann das Raumschiff in das andere Gravitationsfeld eintreten und wird von der Erde (oder vom Mond) angezogen.

Wird der Neutralpunkt verfehlt, dann wird das Raumschiff sich weiter von seinem Ausgangsplaneten entfernen und einen Flug ins Ungewisse antreten. Der Neutralpunkt zwischen Erde und Mond liegt 39000 km vom Mond entfernt, bewegt sich mit dem Umlauf des Mondes um die Erde ständig weiter und ist daher nur durch eine sehr genaue Navigation im Weltraum zu erreichen, die nur unter großen Schwierigkeiten zu verwirklichen ist und wahrscheinlich überhaupt nicht sicher zu beherrschen ist.

Ein Mondflug mit angeblich erfolgreicher Rückkehr zur Erde müßte plausibel machen, daß und wie das Raumschiff diese Navigationsleistung erbracht haben kann. Wenn diese Plausibilität nicht vermittelt werden kann, ist eine angeblich erfolgreiche Rückkehr vom Mond zur Erde aufs äußerste zu bezweifeln. Marquardt weist außerdem darauf hin, daß der Flugkörper zum Übergang in das Gravitationsfeld der Erde zuvor die Fluchtgeschwindigkeit von 2,4 km/s erreicht haben muß.

Marquardt kommentiert diese Äußerungen: „Anscheinend hat dieser Astronaut nicht die geringste Ahnung [von] Astrophysik.“ Man sollte das Urteil vielleicht doch schärfer fassen: Die NASA und ihre Astronauten-Darsteller halten das Publikum für derart ahnungslos und unfähig zu kritischer Wahrnehmung der Propaganda, daß sie ohne jeglichen Sachverstand drauflos schwadronieren in der Annahme, damit die Leute zu beeindrucken.]

(19) [Internetseite Onmedia.de: Strahlenbelastung im van Allen-Gürtel]

[Diskutiert Informationen der Internetseite Onmedia.de zur Strahlenbelastung in der Raumfahrt. Onmedia hat die Strahlenbelastung innerhalb des inneren Van-Allen-Gürtels (VAG) mit 0,2 Sievert/h angegeben, und für den äußeren VAG mit der sehr viel geringeren Dosis von 0,05 Sievert/h. Marquardt bestreitet diese Relation zwischen den Strahlendosen: das Erdmagnetfeld nehme mit der Entfernung ab, und deshalb würde die kosmische Strahlung in größerer Entfernung weniger abgeschirmt.

Dieser Effekt ist prinzipiell vorhanden, bestimmt aber nicht allein die Strahlungsbedingungen im Weltraum. Die Erde weist gewöhnlich mehr als zwei VAG’s auf, zeitweise können weitere VAG entstehen. Der Partikelfluß im Weltraum wird außerdem durch das Magnetfeld der Sonne beeinflußt. Auch haben sich die Meßergebnisse der Strahlungsverhältnisse in den VAG im Laufe der Jahre geändert. Heute scheint es allgemeine Auffassung zu sein, daß der äußere VAG eine schwächere Strahlung enthält. Wenig Aussagen finden sich über die Strahlungsbedingungen direkt außerhalb der VAG’s, sowohl zur Seite der Erde wie nach außen zum Weltall.

Die Informationen von Onmeda entsprechen daher durchaus den heute herrschenden Erkenntnissen, die man nicht ohne zwingende Argumente als „physikalischen Blöd- und Schwachsinn“ abtun kann, wie Marquardt es formuliert hat.]

(20) Weitere Analyseergebnisse zum Apollo 13 – Film

[Bezieht sich auf den Film über Apollo 13, ausgestrahlt am 13.11.16 vom TV- Sender RTL II.

Triebwerkausfall
20/1. Angeblich sollte in der Startphase aus der 2.Stufe der Saturnrakete eines der fünf J-2-Triebwerke ausgefallen sein. Damit hätte Apollo 13 niemals den Erdorbit, geschweige denn das All erreicht, weil sich die Brennschlussgeschwindigkeit um 0,6 km/s reduziert hätte!

[Gründet dieses Urteil auf ausführliche technische Berechnungen über die Leistungen von Raketenmotoren, Treibstoffkombinationen und den in den sechziger Jahren möglichen technischenDaten.]

Angaben über Brenndauer
20/2. Die Startphase von Apollo 13 soll 12 Minuten und 20 Sekunden (entspricht 740 s) entsprechend dem Filmszenario gewährt haben. Nach NASA-Angaben und Leitenberg (2014) betrug die Startphase insgesamt aber nur 710 s (1. Stufe 120 s+ 2.Stufe 390 s+ 3.Stufe 200 s = 710 s) Die Differenz beträgt somit 30 s.

[Marquardt berechnet nicht, welche technische Bedeutung die Differenz der Brenndauer für den Flugverlauf hätte. Die längere Brenndauer von „740 s“ scheint er dem „Filmszenario“ entnommen zu haben, also dem Zeitablauf im Film: kann das eine verläßliche Quelle sein?]

Flugroute zum Mond
20/3. Wie auf einer Tafel zu erkennen war, flog Apollo 13 in einer Achter-Schleife zum Mond und wieder zurück zur Erde. Dies hätte ca. eine 1,4 Mal höhere Treibstoffmenge bzw. eine entsprechend höhere Geschwindigkeit erforderlich gemacht!

[Bringt hier zur Kritik der Achter-Schleife nach seinem zuerst vorgebrachten Punkt, daß sie den astronomisch möglichen Flugrouten widerspricht, nun noch als zweites Argument die Energieanalyse: sie ergibt, daß die angeblichen Treibstoffmengen der NASA auf dieser Route gar nicht ausreichen würden.]

Umbaumanöver im Weltraum
20/4. Kurz vor der Re-Entry-Phase soll der Hitzeschild von Apollo 13 umgedreht worden sein. Wie sollte denn dies geschehen? Denn: Der Hitzeschild befindet sich vor dem Kommando-Modul.

[Dieses „Umdrehen“ von Bauteilen des Raumschiffs gehört zu den anderen Kunststücken, die Reihenfolge der Module (CM, SM, LM) während des Fluges durch den Weltraum durch Außeneinsätze der Astronauten zu ändern, um den Raketenmotor oder den Schutzschild in die für die nächste Flugphase benötigte Position zu bringen, die schon Anders Björkman in seinem APOLLO-11-Kapitel als ganz unwahrscheinliche Vorgänge herausgearbeitet hat; vgl. unsere Zusammenfassung in deutscher Sprache hier im Blog-Beitrag:
Der APOLLO-11-Elefant – eine deutsche Premiere!
https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/11/22/der-apollo-11-elefant-eine-deutsche-premiere/%5D

Das Re-Entry
20/5. In der Re-Entry-Phase rasten die Astronauten mit 11,2 km/s in die Atmosphäre der Erde. Es hätte die Geschwindigkeit von 11, 2 km/s auf faktisch null km/s abgebremst werden müssen. Damit hätte nach Umformung der Gleichung

Ekin=Eth= 0,5 m*v²= T*m*R*λ (6)
[das ist Newtons Formel über die kinetische Energie, mit Gleichsetzung der thermischen Energie]

eine Temperatur von

T= 0,5 v²: (R* λ)= 0,5*1,214 *10hoch 8 K: (400* 1,4) ≈ 1,1 *10hoch5 = 110.000 K (7)

an der Nase des Kommandomoduls generiert werden müssen. Nach Wolff (1967) reduziert sich die Temperatur auf ca. 45.000 K, weil ein Teil der Energie abgestrahlt wird.

Mit anderen Worten: Apollo 13 wäre bei Entwicklung von 45.000 K wie eine Sternschnuppe nach (6) und (7) verglüht.

[Marquardt überlegt noch eine Alternative, das Raumschiff „CSM“ von Apollo 13 durch Einsatz eines Raketentriebwerks abzubremsen: dies hätte 29,6 t Treibstoff erfordert. Im CSM hätten jedoch maximal nur 19 t Treibstoff zur Verfügung gestanden, auch in dieser Alternative wäre es also zum Absturz und Verglühen in der Atmosphäre gekommen. Diese Alternative hätte jedoch einen ganz anderen Flugverlauf in der Endphase erfordert: z. B. das Service Module (SM) mit dem Raketenmotor hätte bei der Annäherung an die Erde nicht vom Command Module (CM) abgestoßen werden dürfen, wie bei Apollo 11 behauptet.]

***

Unser Urteil

Die neuen Quellen ergeben teils neue Erkenntnisse, teils bestätigen sie bereits vorliegende Argumente. Die kritische Untersuchung der NASA-Daten führt immer wieder zu Widersprüchen zwischen der NASA und der Wirklichkeit:
– die angeblich mitgeführten Gegenstände sind in den angeblich verfügbaren Räumen der Raumfahrzeuge nicht unterzubringen;
– die angeblich verbrauchten Treibstoffmengen hätten für die angeblichen Flugmanöver nicht ausgereicht;
– als erster und bisher einziger Kritiker der Raumfahrt untersucht Marquardt auch die technischen Leistungsparameter von Raketentriebwerken und Treibstoffkombinationen und die Unterschiede zwischen den 60er Jahren und den modernen Daten;
– die angeblich wissenschaftlich begründete bemannte Raumfahrt erzählt ihrem Publikum in den Massenmedien ständig inkonsistente Geschichten und stellt einfach unbewiesene Behauptungen auf, die erst von der Kritik aufgedeckt werden können;
– die meisten Kritikpunkte führen zu der Schlußfolgerung, daß der APOLLO-11-Flug nicht stattgefunden haben kann;
– in geringem Umfang werden jetzt auch andere APOLLO-Flüge in die Kritik einbezogen.

Eine Besonderheit der Marquardtschen Position als Kritiker ist seit 2010, daß er Raumflüge unterhalb der VAG im sogenannten „erdnahen Orbit“ oder LEO (low earth orbit) für durchführbar hält, weil nach seiner Überzeugung in diesem Raum die kosmische Strahlung durch das Magnetfeld der Erde abgeschirmt werde. Allerdings hat er für diese Auffassung nie eine gemessene Strahlendosis aus diesem erdnahen Raum angeben können. Da er aus dieser Position nie ein kritisches Wort zu Shuttle und ISS geäußert, sondern ihre reale Möglichkeit begauptet hat, ist es besonders bemerkenswert, daß er unter dem ganz anderen Gesichtspunkt des Re-entry an zwei Stellen (3/7 u. 20/5) wieder (wie schon früheren Texten) die Temperaturen berechnet, die die Raumschiffe bei verschiedenen Geschwindigkeiten durch die Reibung in der Lufthülle der Erde entwickeln:
8600 Grad Celsius bei 11,2 km/sec;
110000 Grad Klevin an der Nase des Raumschiffs bei 11,2 km/sec;
45000 Grad Celsius für den gesamten Flugkörper bei 11,2 km/sec.
Zweifellos bedeutet die Größenordnung von 10000 Grad Celsius (oder eines Mehrfachen davon) die Bildung eines Plasmas, ab 15000 Grad mit vollständiger Ionisation. Wenn also 11,2 km/sec bei Rückkehr aus dem Weltraum zerstörerische 45000 Grad entstehen lassen, dann wird die geringere Geschwindigkeit von 7,8 km/sec bei Rückkehr aus dem Orbit sicher keine überlebensfähigen Temperaturen ermöglichen. Daran wären jedoch auch sämtliche angeblichen Shuttle-Flüge gescheitert, jeder angebliche „Taxiflug“ von der ISS zur Erde und natürlich der angeblich internationale „Aufbau der ISS“. Marquardt selbst liefert das tödliche Argument gegen die von ihm als real behaupteten Raumflüge im LEO: dies ist ein bemerkenswerter Umstand, zu dem man ein klärendes Wort vom Autor erwarten darf.

Insgesamt stellen diese kleinen Artikel eine wichtige Ergänzung dar zu MarquardtsTaschenbuch „Die ganze Wahrheit über die Apollolüge: mathematisch-physikalische Re- und Dekonstruktion von Apollo 11″ von 2014. Demgegenüber stellen die Kritikpunkte unseres Referats keine gravierenden Mängel fest.

Marquardt vernachlässigt immer wieder die Angaben zu seinen Quellen und macht es dem interessierten und neugierigen Leser unnötig schwierig, seine Quellen zu identifizieren. Er sollte bedenken, daß er Daten, die ihm bereits vorliegen, weitergeben sollte: sie können für den Leser so wichtig sein wie die Argumente, die er aus ihnen gewinnt. Manchmal liefert der Autor nicht genug Erklärungen für das Laien-Publikum, das er erreichen will. Mit diesen relativen Kleinigkeiten bringt er sich – leider – etwas um die Wirkung seiner Schriften.

***

 

(3) Mathematisch-physikalische Widerlegung von Apollo 11 bis N – 2017

(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/11/22/der-apollo-11-elefant-eine-deutsche-premiere/)  –  Gliederung:

1. Aufgrund der Parameter der Saturnrakete konnte Apollo 11 niemals das Schwerefeld der Erde verlassen, um mit der 2. Kosmischen Geschwindigkeit von 11,2 km/s zum Mond zu gelangen.

2. Nach Sternfeld (1959) sollen nur zwei ca. 14-Tageskonstellationen und ein 60-Tageszenario existieren, um den Mond mit einem künstlichen Raumflugkörper von der Erde aus zu erreichen und auf der Erde wieder zu landen.

3. Die kosmische Strahlung, die auf die Astronauten innerhalb der 8 Tage eingewirkt hätte, wäre absolut infaust gewesen!

4. Es fehlten insgesamt über 80 t Raketentreibstoff, um von der Erde zum Mond und von dort wieder zurück zur Erde auf der von der NASA vorgegebenen schleifenförmigen Flugbahn zu gelangen.

5. Die Rekonstruktion des Kommandomoduls mit einer von der NASA vorgegebenen Höhe von 3,23 m und einem Durchmesser von 3,9 m, woraus im Endeffekt nur ein Gesamtvolumen von rund 12,9 m³ resultieren kann, ergab, dass nach Abzug des deklarierten Innenvolumens von 6,23 m³ das Volumen der Außenzelle der Kommandokapsel lediglich ca. 6,7 m³ hätte umfassen können.

6. [Rekonstruktion der Mondlandefähre entsprechend den NASA-Parametern.]

7. Weiterhin ist das Pendelverhalten der Fahne auf dem Mond äußerst verräterisch!

8. Die mechanische Instabilität der Mondlandefähre hätte eine intakte Mondlandung unmöglich gemacht!

9. 1 t Natriumperoxid wären für die dreiköpfige Besatzung für die Regeneration von Sauerstoff aus dem CO2 erforderlich gewesen!

10. [Laserreflektoren]

Abschnitt 3 lautet: „Die kosmische Strahlung“

„3. Die kosmische Strahlung, die auf die Astronauten innerhalb der 8 Tage eingewirkt hätte, wäre absolut infaust gewesen! Denn: Sie hätten je nach gewählter Modellrechnung eine tödliche Strahlendosis von mindestens 11 Sv bis 26 Sv inkorporiert. wenn man in diesem Zusammenhang an die hochenergetische Teilchendichte im Kosmos und an den Partikelstrom der Sonne mit der Solarkonstante von 8,5*10^15 MeV/m²*s denkt. Nach Lindner (1973) treffen pro Sekunde auf einen Quadratmeter 1300 Protonen aus dem Kosmos auf die Erdatmosphäre ein. Rechnet man diese Energie auf die 8 Tage währende „Mondmission“ hoch, dann ergäbe sich die gewaltige Strahlendosis von weit über 1000 Sv! Die Astronauten hätten den Flug zum Mond und zur Erde zurück in jedem Falle nicht überlebt, da die absolut tödliche Dosis bei 10 Sv liegt. Damit wäre Apollo 11 und N absolut widerlegt!
[Zitatende]

Die Vergleichbarkeit verschiedener Strahlungsumgebungen

Die verschiedenen Strahlungsdosen hat der Marquardt bereits an anderer Stelle errechnet, jeweils von den verschiedenen Meßwerten der Physiker über die Partikelströme ausgehend. Leider berechnet er oft die Strahlungsdosen nur pro Gesamtdauer einer Reise; deshalb liegen seine Ergebnisse nicht in einer einfachen Tabelle vergleichbar zusammengefaßt vor. Diese Vergleichbarkeit wollen wir jetzt für den Leser herstellen.

Den Ablauf der Berechnung vom Partikelfluß zur Sievert-Dosis haben wir an anderer Stelle referiert:

PRO und CONTRA der bemannten Raumfahrt
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/09/09/pro-und-contra-der-bemannten-raumfahrt/)
Unter „Contra“ / Marquardt / 2: Kosmische Strahlung.

Marquardt hat in seinen Veröffentlichungen unterschiedliche Befunde der Partikelstrahlung im Weltall der Literatur entnommen und durchgerechnet. Seine Fallbeispiele haben wir zusammengestellt in:

NASA-Raumschiff ORION: Airbus baut Service-Modul für 200 Millionen
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/03/15/nasa-raumschiff-orion-airbus-baut-service-modul-fuer-200-millionen/)

Wir geben hier die 4 Beispiele wieder. Dabei geht es stets um die Messwerte meistens für Protonen oder auch andere Partikel:
– die Anzahl der Partikel pro Quadratmeter und Sekunde;
– die Energie von 1 Partikel in Elektronenvolt (eV).

Meßwert A: 850 Protonen;
1 Proton: 0,6 *10^15 eV = 0,6*1000.000.000.000.000 eV
Ergibt für 8-Tage-Flug (192 Stunden) die Strahlungsdosis: 823 Sievert
Strahlungsdosis pro Stunde: 823:192 = 4,28 Sievert = 4280 Millisievert/h

Meßwert B: 10^10 = 10.000.000.000 Partikel;
1 Partikel: 10^7 eV = 10.000.000 eV
Ergibt für 8-Tage-Flug (192 Stunden) die Strahlungsdosis: 134 Sievert
Strahlungsdosis pro Stunde: 134:192 = 0,69 = ca. 0,7 Sievert = 700 Millisievert/h

Meßwert C: 690.000 Partikel;
1 Partikel: 8,5*10^15 eV = 8,5*1.000.000.000.000.000 eV
Ergibt für 8-Tage-Flug (192 Stunden) die Strahlungsdosis: 11,2 Sievert
Strahlungsdosis pro Stunde: 11,2:192 = 0,058 Sievert = 58 Millisievert/h

Meßwert D: Partikel pro Raumeinheit, die durchflogen wird;
5 Partikel pro Kubikzentimeter = 5.000.000 pro Kubikmeter
1 Partikel: 5*10^13 eV = 5*10.000.000.000.000 eV
Ergibt für 8-Tage-Flug mit Weg von 800.000 km (192 Stunden) die Strahlungsdosis: 26 Sievert.
Strahlungsdosis pro Stunde: 26:192 = 0,135 Sievert = 135 Millisievert/h

Für das Marsflug-Projekt (seine Studie siehe oben) legt Marquardt das Strahlungsmodell von Meßwert A zugrunde mit einem höheren Wert für die Anzahl der Partikel (1300) und kommt dann entsprechend auf einen höheren Dosiswert von rund 5 Sievert pro Stunde, was gegenüber den 4,28 Sievert (Meßwert A) für die Raumfahrtproblematik keinen nennenswerten Unterschied macht.

Wie sind Strahlungsdosen zu beurteilen?

Zur Beurteilung der Strahlungsdosen können folgende Überlegungen dienen:

Ab 10 Millisievert pro Stunde beginnt eine Belastung des Organismus, die nach 4 Tagen bereits 1 Sievert erreicht und schon auf kürzeren Mondflügen (angeblich 8 Tage von APOLLO 11) mit 2 Sievert der Mannschaft schwere Krankheitssymptome bereitet; die angeblichen „Langzeitaufenthalte“ auf der ISS von 3-6 Monaten müssen nach 6 Sievert (24 Tage) mit einem qualvollen Siechtum enden, nach 10 Sievert (40 Tagen) mit dem sicheren Tod.

Ab 100 Millisievert pro Stunde wird der Organismus mit 2,4 Sievert pro Tag belastet; nach 2-3 Tagen beginnt das Siechtum, nach 4 Tagen sind alle Mitreisenden mausetot.

Ab 500 Millisievert pro Stunde beginnt nach 12 Stunden das Siechtum, und am Ende des Tages sind alle tot.

Ab 1000 Millisievert pro Stunde – ein Sievert pro Stunde – sind nach wenigen Stunden alle tot.

Jeder Organisator von Weltraumflügen muß die Strahlungsumgebung definieren

Mit diesen 4 verschiedenen Strahlungsumgebungen hat Marquardt jeden Organisator von angeblichen Weltraumflügen mit der Forderung konfrontiert, die für ein bestimmtes Weltraumprojekt gegebene Strahlungsumgebung der Öffentlichkeit mitzuteilen, damit jeder Interessierte und nicht zuletzt der Finanzierer sich ein Bild von der Realisierbarkeit des Projekts machen kann.

Er hat ferner jedem Organisator die Größenordnungen der bisher in der Literatur mitgeteilten Strahlungsumgebungen aufgezeigt, die allesamt die Nichtdurchführbarkeit von bemannter Raumfahrt beweisen. Damit erweist sich die kosmische Strahlung als ein entscheidender Aufklärer über den gigantischen Betrug seit Jahrzehnten.

In den bisher durchgerechneten Beispielen sind nur die gleichbleibenden Strahlungsströme berücksichtigt. Die völlig unvorhergesehenen Solar Flares, die Strahlungsausbrüche auf der Sonne, kommen hinzu und müßten in ihrer statistischen Häufigkeit und Stärke in ein vollständiges, realistisches Belastungsmodell der Weltraumstrahlung eingehen, das bisher von keiner Seite entwickelt worden ist. NASA, ESA und Konsorten haben gar kein Interesse daran, ihre Kundschaft und ihr Publikum über die wirklichen und prohibitiven Risiken einer realen Raumfahrt aufzuklären, weil das das Ende Geschäfts wäre!

***

Abschließende Stellungnahme

Marquardt hat interessante und zum Teil wichtige Ergänzungen zu seinem Taschenbuch von 2014 im Internet an mehreren versteckten Stellen veröffentlicht. Damit bringt er seine Arbeiten leider um ihre mögliche Wirkung beim Publikum.

Deshalb wäre es wünschenswert, daß der Autor diese Ergänzungen systematisch zusammenstellt und an einer Stelle veröffentlicht, möglichst in einem eigenen Blog, das man heute ohne großen Aufwand und ohne Kosten (z.B. bei WordPress.com) einrichten kann. Auf dem eigenen Blog könnte der Autor jederzeit seine Artikel verändern und ergänzen. Dabei würden alle Leser es wohl begrüßen, wenn der Autor seine Berechnungen noch näher erläutern und seine Quellen genauer zitieren würde.

B., 3. Februar 2018

Warum schmeisst Nicola Baumann die Astronauten-Ausbildung?

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Wir werten 5 Meldungen aus

(1) Am 14.12.17 hatte als erster SPIEGEL Online die Nachricht mit Artikel von Verena Töpper:

„Ausstieg aus Astronautentraining: Nicola Baumann will doch nicht als erste deutsche Frau ins All“
„Sie hatte sich gegen 400 Mitbewerberinnen durchgesetzt, jetzt schmeißt sie hin: …“

Zu den Gründen heißt es von Baumann selbst:
„Ich möchte weiterhin Astronautin werden, aber dieser Weg ist einfach nicht der richtige für mich“, sagte Baumann dem SPIEGEL. „Die Initiative und ich passen nicht zusammen. Aber es gibt ja zum Glück viele kommerzielle und staatliche Alternativen, und da ich nun schon einmal eine Auswahl bestanden habe und auch das Training bislang sehr gut gelaufen ist, bin ich optimistisch, dass ich den richtigen Weg ins All für mich finden werde.“

(2) Ebenfalls am 14.12. bringt der TAGESSPIEGEL-Online eine dpa-Meldung mit Zitat aus SPIEGEL Online:

„„Astronautin“-Kandidatin Nicola Baumann steigt überraschend aus.

Das Ziel des privaten Projekts „Astronautin“ ist ehrgeizig: 2020 soll erstmals eine Deutsche ins All fliegen. Doch eine der beiden Kandidatinnen hat nun hingeworfen.“

Zu den Gründen werden Baumanns Worte nach SPIEGEL Online zitiert.
Frau Kessler berichtet: „Die ersten sechs Monate waren als eine Art Probezeit gedacht.“ – „In den vergangenen Monaten hatten Baumann und Thiele-Eich bereits einen Parabelflug in Russland absolviert, um sich auf die Schwerelosigkeit vorzubereiten.“
Zur Finanzierung heißt es: „Für die Ausbildung und den Flug ins All muss die Initiative etwa 50 Millionen Euro einsammeln. „Wir kommen voran“, sagte Kessler. „Ein Großteil des Geldes fehlt aber noch.““

(3) Am 15.12.17 druckte die FAZ eine dürre dpa-Meldung:

Nicola Baumann will nicht privat ins All

Zu den Gründen heißt es mit Zitat aus SPIEGEL Online:
„“Das kam überraschend“, sagte die Gründerin der Initiative, Claudia Kessler, am Donnerstag. Baumann möchte trotzdem noch nach den Sternen greifen. „Ich möchte weiterhin Astronautin werden, aber dieser Weg ist einfach nicht der.richtige für mich“, sagte sie dem „Spiegel“.“

(4) Am 15.12.17 druckte der TAGESSPIEGEL ebenfalls eine dpa-Meldung:

Die Eurofighter-Pilotin Nlcola Baumann will nicht länger als „Astronautin“ ins All fliegen

Zu den Gründen heißt es von einer Sprecherin der Initiative „Die Astronautin“:
„Die Entscheidung sei einvernehmlich gewesen, sagte eine Sprecherin der in Bremen gegründeten Initiative am Donnerstag. Die Gründe wollte sie nicht nennen.“

(5) Am 16.12.17 brachte die FAZ ein Interview mit Baumanns Mitbewerberin, Meteorologin Insa Thiele-Eich, über das Programm „Die Astronautin“ und den Ausstieg ihrer Mitbewerberin; die Fragen stellte Lorenz Hemicker.

„Schon das Training ist es wert“

Zu den Gründen heißt es von der Mitbewerberin:
„Frau Thiele-Eich, das private Programm „Die Astronautin“ will die erste deutsche Frau ins All schicken. Ihre Mitbewerberin Nicola Baumann ist nun ausgestiegen. Wie haben Sie davon erfahren?
Sie hat sich nicht erst am Donnerstag entschieden. Wir standen in den letzten Monaten immer in engem Kontakt und haben viel darüber gesprochen, ob sie diesen Schritt gehen soll. Manchmal gibt es Gründe, andere Wege einzuschlagen. Ich kann sie gut nachvollziehen, auch wenn sie nicht auf mich zutreffen.“

Nichts über die Gründe

Niemand in den Medien traut sich an die Gründe heran. Alle bisherigen Aussagen laufen auf dasselbe hinaus: „Nicht mein Weg …“ Aber warum?

Um die bisherigen Aussagen zu den Gründen des überraschenden Schritts von Nicola Baumann einordnen zu können, ist ein Blick auf die mediale Vorgeschichte hilfreich. Sie ist wie eine Seifenoper inszeniert worden. Der starke Wunsch und die große Begeisterung der Kandidatin, ihr Einsatz, der lang anhaltende Überschwang in den Medien, das Hochschreiben der beiden Bewerberinen zu „Stars“ nach der Entscheidung durch die Jury für die beiden „Siegerinnen“ im April 2017, die allgemeine feministische Genugtuung über die endliche Präsentation von zwei Frauen als Kandidatinnen für das Astronautentum, als würde eine deutsche Frau im All eine ideologische und eine nationale Aspiration endlich erfüllen. Wissen sie es nicht oder wollen sie es nicht zugeben, daß die Aspiration auf einen Betrug hinausläuft?

Alle sollten wir anteilnehmen, uns über den kommenden Raumflug einer Deutschen freuen, als sei er lang ersehnt worden, und nun steht endlich die Erfüllung der Sehnsucht bevor, wie Weihnachten und Ostern am selben Tag? Hatten Sie, liebe Leser aller Gender, irgendetwas ersehnt? Die manipulierten Emotionen der Massenmedien haben nun eine Enttäuschung zu verarbeiten darüber, daß eine der beiden Trägerinnen der Emotionen aus der nationalen Heldenrolle einfach aussteigt.

Interessant wären natürlich die Gründe oder Motive für den Ausstieg. Frau Baumann sagt nur, daß der Weg über die Initiative „Die Astronautin“ für sie nicht der richtige sei; sie will aber einen anderen Weg suchen. Wie es zu dem Ausstieg gekommen ist, bezeichnet ihre Weggefährtin Thiele-Eich als lange unter ihnen beiden diskutiert, in den letzten Monaten. Ein Grund wurde bisher nicht genannt, also darf jeder seinen Gedanken freien Auslauf lassen.

Möglicherweise ist also Frau Baumanns Entschluß schon im September gefallen; wenn sie nach der Entscheidung des Wettbewerbs im April mit der Astronautenausbildung im Mai begonnen hat, dann hätte sie schon nach wenigen Monaten Training ihren Grund für den Ausstieg gesehen. Da Frau Baumann sich vorher als vorbehaltlos überzeugt und begeistert gegeben hat, was ihr sicher auch jeder geglaubt hat, dann müssen in dieser kurzen Zeit Dinge geschehen sein, die dem großen Schwung die Grundlagen entzogen haben.

Solange Frau Baumann die vorher gesuchte Öffentlichkeit über den plötzlichen Ausstieg nicht aufklärt, wird sich jeder seine Gedanken über das Rätsel machen, das die abrupte Kehrtwendung für die manipulierte Öffentlichkeit darstellt. Etwas, was die Medien nicht selbst inszenieren, bleibt ihnen und ihrem Publikum naturgemäß ein Rätsel.

Ein paar Brocken aus der Vorgeschichte

Anfangs hatte nur die Bundesregierung gejammert, daß noch keine deutsche Frau als Astronautin auf der ISS sitzt, wo das doch diese mathematisch-technischen Kenntnisse oder „Kompetenzen“ (auch ohne Kenntnisse) unter der weiblichen Jugend des Landes hätte fördern helfen, wo das naturwissenschaftliche Wissen doch so mühsam zu erwerben und entsprechend verpönt ist. Viele Gebildete dieses Landes rühmen sich doch gern selbst damit, in Mathe immer eine Fünf gehabt zu haben. Diese Crux mit der Bildung könnte doch mit der ISS auf einen Schlag kuriert werden. Dann wären wir wieder wer und ganz oben.

Wir haben in dem Artikel
Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück
oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung
19. März 2016
hier zum Download verfügbar:
(https://balthasarschmitt.com/wp-content/uploads/2016/08/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-160320.pdf)
– im folgenden unter dem Stichwort MILLISIEVERT zitiert –

unter der Überschrift
§ 56 Der bemannte Firlefanz auf SPIEGEL ONLINE (S. 77-86)
eine Liste mit Kurzreferaten der Artikel über die Raumfahrt aus SPIEGEL ONLINE protokolliert, um den in den Massenmedien vorsätzlich gemachten Raumfahrtwahn zu zeigen und zu dokumentieren, damit alle später nachlesen können, seit wann wir vor Medienfälschung und Betrug und organisiertem Irrsinn in der bemannten Raumfahrt gewarnt haben.

Das Wörner-Interview von 2015 auf SPIEGEL Online

Darin haben wir eine Interview-Perle mit dem ESA-Chef festgehalten, damit künftig die Bundesregierung, Brigitte Zypries und Johann-Dietrich (Jan) Wörner uns nicht mehr durch das deutsche Mauseloch „Wir haben von nichts gewußt“ entkommen können.

(MILLISIEVERT, S. 85:)
10.9.15 Esa-Chef Wörner:
Wie Deutschland endlich eine Astronautin bekommen kann
Die Bundesregierung wünscht, daß Deutschland endlich eine Astronautin ins All entsendet. Wirtschaftsstaatssekretärin Brigitte Zypries erklärt: „Deutschland könnte nach elf Männern auch mal eine Frau ins Weltall schicken.” Zweck: das Verhalten des weiblichen Körpers in der Schwerelosigkeit zu studieren, und mit der Astronautin jungen Frauen ein Vorbild zur Beschäftigung mit Naturwissenschaft und Technik zu geben. Mehrere andere Länder haben bereits Astronautinnen ins All entsandt.
SPIEGEL Online führt ein Interview mit Wörner. Nach den europäischen Ausschreibungen und Auswahlgrundsätzen hat sich bisher keine Deutsche qualifiziert.

Er hat aber einen Vorschlag: Deutschland soll einen Vertrag mit der NASA schließen und die Ausbildung finanzieren. Dann könnte eine Deutsche auf einem Teilnehmerplatz der NASA fliegen. Nach diesem Muster hat Italien seine Astronautin auf die ISS gebracht.

Die Esa könnte eine rein weibliche Ausschreibung in Deutschland organisieren, alles andere müßte die Regierung mit der NASA klären. Deutschland könnte der NASA ein zweites „Orion“-Servicemodul liefern. Zur Frage einer eventuellen Ausbildung einer deutschen Astronautin bei ROSKOSMOS in Rußland will Wörner sich nicht äußern, weil die Russen auch auf der Krim ausbilden.
[Zitatende]

Seit 2015 weiß man also, wer hinter dem ganzen steckt: die Bundesregierung; sie organisiert die allgemeine Begeisterung – aus dem Nichts! Sie soll die Scheinausbildung zur Astronautinnen-Darstellerin aus Steuermitteln finanzieren, und aus ebenso deutschen Steuermitteln der NASA ein zweites ORION-Servicemodul (wir haben berichtet) bezahlen und liefern (würde immerhin angeblich in Bremen gebaut und die Euros blieben im Land), um von der NASA als Gegenleistung einen NASA-Sitzplatz für eine „Astronautin“ auf der ISS zu bekommen. Ein ESA-Sitzplatz ist nicht mehr frei, weil es – nach dem reinen Leistungsgrundsatz – keine deutsche Bewerberin in die Endauswahl der ESA-Kandidaten geschafft hat. Nun weist Wörner den Weg zum corriger la fortune.

Wer vergibt die Sitzplätze auf der ISS?

Diese Schmach muß ausgebügelt werden. Eine sehr wichtige Erkenntnis ergibt sich schon, auf die wir noch zurückkommen werden: es gibt auf der ISS nur Sitzplätze für NASA, ESA und ROSKOSMOS! Wer nicht mit ihnen fliegen will, kommt gar nicht auf die ISS. Ganz nebenbei liefert der ESA-Chef auch noch eine Perle des öffentlichen Kampfes um gleiche Chancen für Männer und Frauen, rein nach Leistung:
„Die Esa könnte eine rein weibliche Ausschreibung in Deutschland organisieren …“
Also eine Ausschreibung für weibliche, aber nicht die beste Qualifikation! Deshalb also die ESA. Ihr Chef muß es wissen.

Ein halbes Jahr später, am 6, März 2016, berichtet der TAGESSPIEGEL über den neuen Sachstand der Raumfahrtbetrügereien:

Gesucht: Die erste deutsche Astronautin

(MILLISIEVERT, S. 90-91:)
„6.3.2016 TAGESSPIEGEL: Gesucht: Die erste deutsche Astronautin
Ein Personaldienstleister will eine Raumfahrerin zur ISS schicken. Warum es für Frauen immer noch so schwierig ist, in sogenannten Männerberufen einen Job zu finden. – Autorin: Julia Beil.
Juri Gagarin war der erste Mensch im Weltraum. Walentina W. Tereschkowa eiferte ihrem Idol so hartnäckig nach, bis sie selbst 1963 als erste Frau an Bord der „Wostock 5“ ins Weltall startete. Sie kreiste 3 Tage lang um die Erde. Eine solche Karriere einer Frau als Astronautin soll endlich auch einmal in Deutschland möglich werden. Der Personaldienstleister für Luft- und Raumfahrtspezialisten „HE Space“ hat ein Casting ausgeschrieben. Gesucht wird die erste deutsche Astronautin. Geboten wird ein Flug zur ISS vor dem Jahr 2020.

In Deutschland gibt es einen Frauenmangel in den naturwissenschaftlichen und technischen Berufen, deshalb werden sie von Männern beherrscht. Die Soziologin Nina Degele sagt: „Da ist eine Kultur am Werk.“ Es gebe einen Teufelskreis: Frauen wollen nicht in männerdominierte Berufe, weil sie dort nur als Alibi-Frau gesehen werden. Deshalb könnten Vorbilder wie die gesuchte Astronautin nützlich sein, um die „Strukturen aufzubrechen“.

Die Geschlechtersoziologin Maria Funder sieht nur Geschlechterstereotypen am Werk. „Papst oder Astronaut sein zu können ist keine Frage der Gene.“ Wenn Frauen einmal in ein männerdominiertes Feld eingedrungen sind, setzt oft ein Drehtüreffekt ein: sie wechseln wieder in frauentypische Berufe. Eine Astronautin könnte als „role model“ ein Vorbild sein. Sie befände sich jedoch nicht in einer angenehmen Situation, weil mit zu vielen Ansprüchen konfrontiert.

(Sie wissen es nur noch nicht, aber die Damenwelt muß sich keine Sorgen machen: um in den Weltraum zu kommen, haben Frauen keine größeren Schwierigkeiten als die Männer. Die Natur hat hier die Gleichberechtigung fest eingebaut. Unklar bleibt, wie sich die am Casting Beteiligten auf die Bewußtseinszustände des § 54 sortieren werden: Betrüger – Betrogene Betrüger – Betrogene. Informierte scheinen nicht beteiligt.)“
[Zitatende]
Heute würden wir die fest eingebaute Gleichberechtigung noch genauer erklären: keiner und keine käme lebend aus dem Weltraum zurück.

Astronautin als „role model“ ein Vorbild – für den Raumfahrtbetrug?

Nun haben sich mehrere Raumfahrtkundige der Sache angenommen:
– die Bundesregierung;
– der Interviewer von SPIEGEL-Online;
Ministerin Zypries;
ESA-Chef Wörner;
– Personaldienstleister für Luft- und Raumfahrtspezialisten „HE Space“;
Soziologin Nina Degele;
Geschlechtersoziologin Maria Funder.
Die Dringlichkeit für eine deutsche Astronautinnen-Darstellerin wird immer größer. Völlig unklar bleibt die Frage der Steuergelder:

„Der Personaldienstleister für Luft- und Raumfahrtspezialisten „HE Space“ hat ein Casting ausgeschrieben. Gesucht wird die erste deutsche Astronautin. Geboten wird ein Flug zur ISS vor dem Jahr 2020.“

Seit einem halben Jahr wissen wir, daß nur NASA, ESA und ROSKOSMOS Sitzplätze auf der ISS belegen können. Wer bietet einer deutschen „Astronautin“ einen Flug zur ISS an: die Bundesregierung oder die ESA? Wer bezahlt das „Casting“, denn HE-Space arbeitet wohl nicht für ein Umsonst? Zahlt die Bundesregierung? Wer bezahlt die Astro-Ausbildung? Zahlt die Bundesregierung? Wir sich jemand an diese Fragen herantrauen?

Die vergebene Chance einer Astronautin 1990

Interessante Aufklärung über den Grund der fehlenden deutschen „Astronautin“ kommt ein paar Tage später von einem Leser des TAGESSPIEGEL, Gerhard Kowalski, am 13.3.16:

„Deutschland hätte bereits Anfang der 1990er Jahre eine Astronautin haben
können. Dass es nicht dazu kam, liegt allein an den heiden Kandidatinnen Renate Brümmer und Heike Walpot, die 1990 auf dem Weltraumkongress in Dresden vorgestellt wurden. Ich selbst war dabei. Der Grund: Die beiden Frauen waren nicht bereit, sich den russischen Ärzten im Kosmonautenausbildungszentrum (ZPK) „Juri Gagarin“ im „Sternenstädtchen“ bei Moskau anzuvertrauen, die ihre Tauglichkeit für einen Flug zur Raumstation MIR zu überprüfen hatten. Wenn Brümmer und Walpot ernsthaft gewollt hätten, wäre eine von ihnen die erste Deutsche im All gewesen.“

Ja, aber nur, wenn es eine Raumstation gegeben hätte! Weil niemand aus einem Orbit heil zurückkommen könnte, hat es nie eine gegeben, bis zum heutigen Tag.

„Schwarz-Rot-Gold im All“ – jetzt über Sponsoring!

Am 23. Mai 2016 schreibt Ralf Nestler im TAGESSPIEGEL:

„Schwarz-Rot-Gold im All – Die Zahl der deutschen Raumfahrer könnte in den nächsten Jahren zunehmen. Nach Alexander Gerst soll eine Astronautin zur Raumstation ISS fliegen. Auch der Mond ist ein Ziel.“

Darin heißt es zu den Kandidatinnen für die „Astronautin“:
„Anspruchsvolle Sportarten wie Fallschirmspringen oder Tauchen bringen den Bewerberinnen Extrapunkte, ebenso wie Präsentationsfähigkeiten – schließlich soll die Mission über Sponsoring finanziert werden, die Astronautin soll also einen möglichst positiven Eindruck vermitteln. Feste Werbepartner gebe es noch keine, sagt Kessler, die im Hauptberuf eine Personaldienstleistungsfirma für die Raumfahrtbranche leitet. … Die Werbung solle dezent platziert werden, der Overall der Astronautin werde nicht aussehen wie der eines Formel-1-Fahrers oder ein Fußballtrikot, sagt sie.“

Die größte Sorge scheint zu sein, wie der Overall aussieht. Das ist dem Sachstand der bemannten Raumfahrt völlig angemessen.

Die exzellente Wissenschaft ist mit an Bord bei der bemannten Raumfahrt:
„Der Weltraummediziner Hanns-Christian Gunga von der Berliner Charité erarbeitet derzeit ein Forschungsprogramm für den sieben- bis zehntägigen Flug und dessen Wirkung auf den weiblichen Körper.“ Gunga glaubt möglicherweise an die Bemannte-Raumfahrt-Komödie. Man müßte mal nachfragen.

Das Projekt „Astronautin“ soll sich finanzieren durch Experimente auf der ISS. ESA und Dt. Zentrum f. Luft- u. Raumfahrt (DLR) sollen helfen:

„Die großen Posten – Ausbildung und Flug – müssen in jedem Fall selbst bezahlt werden. 30 bis 40 Millionen Euro veranschlagt Kessler dafür. Für den Transport kommt aus ihrer Sicht neben der russischen „Sojus“-Kapsel auch das „Dragon“-Raumschiff des US-Unternehmens SpaceX infrage, das in wenigen Jahren Flüge zur ISS anbieten will. Erfahrungsgemäß zu Kampfpreisen, das käme der Initiative „Die Astronautin“ sehr gelegen.“

„Insgesamt gibt die Bundesregierung 2016 rund 1,4 Milliarden Euro aus, auf die bemannte Raumfahrt entfallen 173 Millionen Euro.“

Über die immensen Kosten der ISS: „Russland veröffentlicht keine Zahlen, allein der „westliche“ Teil der Station hat mehr als 100 Milliarden Dollar gekostet.“

Wo sind die Gelder geblieben? Für bemannte Raumfahrt kann nichts ausgegeben werden!

So bringt die Berichterstattung über die Initiative „Die Astronautin“ auch genauere Geldsummen zutage. Ob sich irgendwann mal jemand für die deutschen Gelder in diesem Irrsinnsprodukt interessiert? Vielleicht die beschließenden Gremien, z. B. ein Bundestagsausschuß? Wer kann im Parlament eine Anfrage an die Bundesregierung stellen, die auch beantwortet werden muß? Wann hat das Parlament das Budgetrecht ausgeübt – sein vornehmstes Recht – und die Bewilligung von Geldern für die bemannte Raumfahrt beschlossen?

Die wahre Motivation für die Inszenierung einer Illusion

Es ginge ja zunächst nur um die 173 Millionen Euro für 2016 – das sind 173.000.000 Euro. Wofür sind sie ausgegeben worden? Welche Sachausgaben? Welche Personalausgaben? Welche Firmen haben welche Summen für welche Produkte erhalten? Da es nach den vorliegenden Beweisen eine bemannte Raumfahrt nicht geben kann und nicht gibt, müßten sich wenigstens die Geldgeber = Bürger als Steuerzahler für den Verbleib der Gelder interessieren. Gibt es einen Bund der Steuerzahler? Manchmal liest man in der Zeitung sein Bedauern, daß sie irgendwo 100000 Euro unsinnig ausgegeben haben. Sie erzählen uns nur Witze.

Auf jeden Fall kann sich nun jeder Bürger genauer vorstellen, wie elegant gewaltige Summen für eine „bemannte Raumfahrt“, die für eine bemannte Raumfahrt gar nicht ausgegeben werden können, weggeschleppt werden können in Kanäle, die niemand kennt. Damit haben wir die wahre Motivation für die Inszenierung einer Illusion.

Vielleicht 1,5 Milliarden Euro in 10 Jahren?

Die 173 Millionen Euro sind ja nur der Geldhinauswurf für 2016. Wenn man mal annimmt, daß ein Betrag in der Größenordnung von 150 Millionen jährlich über 10 Jahre bereits 1,5 Milliarden ausmacht, dann müßte die Sache doch irgendwann einmal interessant werden? Deutschland ist über die ESA aber schon noch länger dabei! Man kann ja mal recherchieren und zusammenzählen!

„All das ist nötig“ – „Die Zukunft der Raumfahrt ist weiblich.“

Ein Vierteljahr nach „Schwarz-Rot-Gold im All“ schreibt am 15.9.16, wieder im TAGESSPIEGEL, Christian Vooren:
„All das ist nötig  –  Bis 2020 soll die erste deutsche Astronautin in den Weltraum fliegen. Die Anforderungen sind enorm.“

„Noch nie war eine deutsche Frau im All.“ Aber das soll jetzt anders werden: „Das Projekt heißt schlicht „Die Astronautin“ und hat zum Ziel, bis 2020 erstmals eine deutsche Frau fur zehn Tage zur. Internationalen Raumstatlon ISS zu schicken.“ Und schildert die Prozeduren des Projekts in allen Einzelheiten.

Das DLR, ein eingetragener Verein, wird das Auswahlverfahren durchführen. Auf die Ausschreibung hatten sich 400 Kandidatinnen beworben, in eine erste Auswahl kamen 90. „Gestern wurden sie in Berlin vorgestellt.“ Sie müssen verschiedene Tests bestehen. Von ihnen werden die besten 30 nach Einzel- und Gruppengesprächen nach Belastbarkeit, Motivation und Teamfähigkeit beurteilt. Von den besten 30 werden 10 Kandidatinnen ausgesucht und intensiven medizinischen Untersuchungen unterzogen. Die beiden Geeignetsten werden als „Finalistinnen“ das Astronauten-Training antreten, und eine von den beiden wird zur ISS fliegen, die andere ist Stellvertreterin. Wirtschaftsstaatssekretärin Brigitte Zypries hielt einen Vortrag mit dem Titel: „Die Zukunft der Raumfahrt ist weiblich.“

Wissen Sie, wer das DLR ist?

Die Abkürzung steht für „Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt“, ist ein „e.V.“, ein eingetragener Verein, der von sieben Privatpersonen gegründet werden kann und völlig unkontrolliert machen kann, was er will. Dieser Verein macht ein paar Milliarden Euro im Jahr Umsatz: geht das? Wo kommen die Milliarden her?

Weiß es jemand? Interessieren tut es niemanden. Die Vereinssatzung steht nicht im Internet. Der ADAC hat das auch gemacht, und die Sache kam vor Gericht. Das DLR käme nie vor Gericht: denn in einer seiner Kommissionen sitzt ein Verteter des Bundeskanzleramts! Und der entscheidet bei der Entsendung von Astronauten ins All mit!

Hat die Bundesregierung mit sich selbst einen Verein gegründet, um einen Betrug zu organisieren?

Der Name „Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt“ hört sich eigentlich wie eine nationale Behörde der Bundesrepublik an – warum aber privatrechtlich organisiert? Damit nur die paar Privatmitglieder haften und nicht die Bundesrepublik? Wird das DLR eigentlich vom Bundesrechnungshof geprüft und beaufsichtigt? Oder dürfen die Prüfer des Bundesrechnungshofs Privatorganisationen gar nicht prüfen?

Dann würden wir nie erfahren, wofür die 173 Millionen Euro im Jahr 2016 wirklich und an wen ausgegeben worden sind. Das DLR paßt sehr gut zur „bemannten Raumfahrt“: beides undurchsichtig, beides von der Bundesregierung organisiert und gepusht, aber nur das DLR ist real vorhanden und soll von seiner Realität etwas an die Weltraum-Phantasie übertragen durch hilfreiche Verwechslungen und vorgetäuschte amtliche Beglaubigung (Bundeskanzleramt!). Sagt sich jeder: Da muß doch alles in Ordnung sein!

„All inclusive“

„Nicola Baumann ist eine von drei Frauen in Deutschland, die den Eurofighter fliegen können. ]etzt will ihn die junge Pilotin gegen eine Rakete tauschen. Die Geschichte einer Obsession

Der TAGESSPIEGEL v. 24.1.17 veröffentlicht einen Artikel über Nicola Baumann, der ihren Werdegang und ihre inneren Einstellungen zum Fliegen, zum Weltall, zu Risiken und zu ihren stärksten Wünschen aus ihren eignen Aussagen erkennen läßt. Der Reporter Christian Vooren, der Baumann in ihrem Standort Nörvenich besucht und interviewt hat, bezeichnet Baumanns unbedingten Wunsch, ins All zu fliegen, als Obsession.

Es gibt eigentlich nur drei kritische Fragen, bevor wir die wesentlichen Selbstaussagen Baumanns zusammenstellen. Eine betrifft den Titel, der interpretationsbedürftig ist; eine andere das große Panoramafoto über dem Artikel; die dritte geht auf die Motive, schon im Januar 2017 eine der 10 Bewerberinnen als große nationale Heldin herauszustellen und medial aufzubauen, obwohl die Entscheidung der Auswahl erst im April stattfinden wird: kann das Zufall sein, wenn auch natürlich ihre Piloten-Qualifikation ihr in den Augen der Journalisten und auch der Öffentlichkeit ein großes Plus darstellt?

Aber es bleibt ein Vorgriff, für den es vielleicht einen Wink aus den Kreisen des „eingetragenen Vereins“ oder des Bundeskanzlerinnenamts gegeben hat. Wie der gesamte Trubel über die „Astronautin“ reine Medienmache ist, mag man auch bei dieser kleinen vorzeitigen „Heiligsprechung“ nicht an Zufall glauben.

Das soll ein Foto sein? Wo, wann, wovon, von wem und mit welcher Kamera?

Ein Foto schwebt über dem Artikel, über die ganze Seitenbreite, und zeigt einen Blick aus der Flughöhe der ISS – 400 km – auf die Erdkugel, deren sanfte Rundung sich unscharf am Horizont abbildet, und am rechten Rand des Bildes, von außen gesehen, Bauteile der ISS mit Sonnenkollektoren, von links mit dem vollen Sonnenlicht angestrahlt, aus der Nähe aufgenommen, ein paar Dutzend Meter vielleicht entfernt. Als Quelle des Bildes angegeben:
„Foto: picture alliance / dpa“
Was zeigt dieses angebliche „Foto“? Wer war an dem vom Bild suggerierten Ort? Wer hat es wann und wo aufgenommen?

Wir stellen die Fragen nur, damit das Publikum allmählich merkt, daß uns die Massenmedien und ganz besonders die, die sich selbst gern für „seriös“ erklären und als „Regierungsblättchen“ mit Hofberichtersttatung aufwarten, schon in den Fotos belügen, wenn unbedingt ein Betrug gedeckt werden muß. Die NASA macht das etwas schlauer: sie schreibt oft hin „artistic image“ oder so ähnlich, das ist nicht anfechtbar. Das haben der TAGESSPIEGEL und dpa noch nicht gelernt und schreiben kreuzbrav „Foto“, wo es gar kein Foto geben kann: keine ISS, kein Weltraumspaziergang, keine Person und keine Kamera an dem behaupteten Ort 400 km hoch. Aber mit Photoshop kommt man überall hin, auch ins Weltall! Das nur nebenbei.

Ein Chakterbild der angehenden „Astronautin“

Es genügt, die wesentlichen Selbstaussagen Baumanns, Kampfpilotin der Bundeswehr im Rang eines Hauptmanns, zusammenzustellen. Sie sprechen für sich, ohne große innere Widersprüche, die zur Interpretation einladen könnten.

„“Der Moment, wenn du in den Sitz gepresst wirst und startest, das ist eines
der besten Gefühle überhaupt“, sagt die Pilotin.“

„“Das Ziel war immer der Weltraum.“ Und in Nörvenich. dem ältesten Fliegerhorst der deutschen Luftwaffe, lacht schon längst niemand mehr, wenn Frau Hauptmann so was sagt.“

„Frau Hauptmann Baumann wird in Nörvenich von allen nur Nicola gerufen, niemand müsse vor ihr salutieren oder strammstehen. Alle im Fliegerhorst duzen sich.“

„Frau Hauptmann sagt: Mein Ziel war immer der Weltraum.“

„Sie setzt auf ihre Hartnäckigkeit. „Ich hatte vor, die Esa so lange zu nerven, bis sie mich irgendwann einladen.““

„Dass manche das Vorhaben für einen gigantischen Werbegag halten, ist Baumann egal – „solange ich als vollwertiges Mitglied eines Teams ins All fliegen und da oben einen Beitrag leisten kann“.“

Die hehren Forschungsziele von ESA, Charité u.a. sind ihr egal:

„Das Ziel war immer der Weltraum.“

„Der Traum, aus dem die meisten Kinder irgendwann herauswachsen, wurde bei ihr immer mächtiger, wuchs zur Obsession heran, Auch als Jugendliche hatte sie immer nur die Fliegerei im Kopf …“

„Bis heute ist Amelia Earhart ihr großes Vorbild: die erste Frau, die 1932 im Alleinflug den Atlantik überquerte.“

„Dabei leidet sie sogar unter Höhenangst, steht nicht gern auf hohen Leitern. Sobald sie aber im Cockpit ihres Flugzeugs sitzt. ist die Angst verschwunden. „Da vertraue ich einfach der Technik“, sagt sie.“

Baumann ist ein rationaler Mensch. Ihr Lieblingsfilm: „Pearl Harbor“, natürlich viel zu kitschig: „“Aber die Flugszenen“! Wen stört da schon die Handlung?“

Seit 2004 bei der Bundeswehr. – Während eines Trainingsaufenthalts mit der Bundeswehr in Texas lernt sie ihren Ehemann kennen, mußte dann aber nach Deutschland zurück, er bliebt dort, sie führen eine Fernehe.

„Sie weiß seit Jahren, dass zwei Wege ins All führen: einer über die Luftwaffe, ein anderer über die Wissenschaft.“

Interessante Nebenbemerkung:
„Alexander Gerst, der 2014 mit seinen Twitter-Nachrichten und Videos von der Raumstation in Deutschland einen Space-Hype auslöste, kam über die Wissenschaft ins All.“

Baumann geht beide Wege: Kampfpilotin und Fernstudium. Beim erstmaligen Zusammentreffen mit den anderen Bewerberinnen bei der „Astronautin“:
„“Hier treffe ich endlich mal andere Frauen, die das gleiche Ziel haben wie ich, die sich dafür so begeistern können“, sagt Baumann.“

Tests zur Auswahl:
„Was genau abgefragt wird, hält das DLR streng geheim. „Wir haben alle Verschwiegenheitsklauseln unterschrieben“, sagt Baumann.“

Wir fragen uns natürlich, was genau alles der Verschwiegenheit unterliegt; es wird nicht mitgeteilt, wäre aber doch interessant zu erfahren. Vielleicht gehört auch die Nichtexistenz der bemannten Raumfahrt dazu? Es wäre nur logisch. Ein solches Geheimhaltungsgebot könnte sehr versteckt oder verklausuliert formuliert sein, zumal in der Anfangssituation von den Unterzeichnerinnen nicht als Möglichkeit zu erkennen.

„Warum will jemand sein Leben riskieren, um im Weltraum zu arbeiten? Für Baumann ist es die Faszination, an die Grenzen der Menschheit vorzustoßen. An die Grenzen des Machbaren. „So wie früher die Polarforscher“, sagt sie.“

„“Wenn ich ins All fliege und etwas schiefgeht, sollte die Rakete wenigstens erst auf dem Rückweg verglühen“, sagt sie. „Ich will das da oben immerhin einmal gesehen haben.“ Sätze, die manche Ehe sprengen könnten. Ihr eigener Mann denke da eher so wie sie: „Er sagt immer, es wäre doch ziemlich cool, mit einer Astronautin verheiratet zu sein.““

Eine neue Perspektive bot sich mit der Privatinitiative „Die Astronautin“. Man fragt sich, was daran ist privat? Das ist doch nur eine Marionette an den Fäden des Bundeskanzleramts, das immer noch nicht Bundeskanzlerinnennamt heißt, womöglich mit großem I in der Mitte. Schlafen denn die Genderleute hierzulande?

Dem Ziel ihrer Träume ganz nah

Der TAGESSPIEGEL berichtet am 20.4.17 mit großem Artikel, wieder von Christian Vooren und einem großen Foto der beiden Gewinnerinnen mit ihren strahlenden Gesichtern vor dem Brandenburger Tor im Hintergrund:

„Dem Ziel ihrer Träume ganz nah – Wer fliegt als erste deutsche Astronautin ins Weltall? Die zwei Siegerinnen stehen nun fest“

„Baumann wird Deutschlands erste Astronautin – genau wie Insa Thiele-Eich. Beide werden gemeinsam in das Training zur Vorbereitung auf den Raumflug starten.“

„Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD), die auch Koordinatorin für Luft- und Raumfahrt ist, sagt deshalb zum Auftakt der Veranstaltung: „Wir wissen, dass wir die Zukunft nur gestalten werden, wenn wir in den technischen Fächern besser werden.“ Das ist als Lob gedacht, Zypries erwähnt aber gleich, dass die Unterstützung von Seiten der Bundesregierung bloß ideell sein könne, Geld wird keines fließen.“ Wie wir weiter unten in diesem Artikel sehen, fließt doch Geld vom „eingetragenen Verein“ DLR und von der Charitéetwa kein Staatsgeld?

Initiatorin der Initiative „Die Astronautin“ ist Claudia Kessler. „“Nach dem Hype um Alexauder Gerst dachte ich, das können wir nur noch toppen, wenn wir eine Frau ins All schicken“, sagt Kessler.“

30 Millionen Euro sind dafür an Kosten veranschlagt, bezahlt werden soll das aus privaten Taschen. Davon hängt ab, ob das Vorhaben jemals realisiert werden kann. Geldgeber werden ab jetzt via Crowdfunding gesucht, einige Großsponsoren sind bereits mit an Bord. Der größte Batzen muss aber noch eingesammelt werden.“ – Zusagen liegen schon vor von der Firma Nike, dem „eingetragenen Verein“ DLR und von der Charité – aber, wie gesagt und versprochen, staatliche Gelder werden nicht fließen. Und das sollen wir glauben: daß kein Euro-Cent von den 173 Millionen Euro für 1916 für das nationalistisch-feministische Projekt abgezweigt wird? Sie halten uns alle für blöd.

„Die Astronautinnen müssen körperlich fit sein, sie lernen das theoretische Rüstzeug über die ISS und alles, was sie über Raumfahrt wissen müssen, geübt wird auch die Landung aus dem Weltall, denn die ist nicht gerade sanft. Und wenn bei der Wasserung im Meer etwas schiefgehen sollte, muss die Astronautin in der Lage sein, mit ihrem schweren Raumanzug zu schwimmen. FalIs die nächste ISS-Mission aus Russland startet, steht zudem ein Russischkurs auf dem Programm.“

Insa Thiele-Eich, die andere Kandidatin, ist Meteorologin und außerdem die Tochter von Gerhard Thiek, der im Jahr 2000 selbst als Astronaut im Weltall war. Zwischen den beiden wird sich erst ein Jahr vor dem Start entscheiden, wer von ihnen als „Prime“ und wer als „Backup“ ins Rennen geht. Fliegen darf nur eine von beiden, die andere ist Ersatzfrau.“

Die beiden Finalistinnen Baumann und Thiele-Eich werden in dem Artikel nicht ganz gleichrangig behandelt, obwohl sich doch erst ein Jahr vor dem Flug entscheiden soll, wer fliegt. Von Baumann wird noch einmal der Werdegang referiert, und daß sie sich gegenüber der anderen Kampfpilotin unter den Bewerberinnen durchgesetzt hat. Von Thiele-Eich erfahren wir nur etwas über ihren Vater. Baumann ist immer die Favoritin der Massenmedien.

„Ab ins All“

Am 3.6.17 informiert die FAZ in einem Artikel über die Möglichkeiten, Astronaut zu werden:

„Für All-Sehnsüchtige gibt es keine typische Ausbildung, keine Astronauten-Akademie, die sie besuchen könnten. Aber wie dann Astronaut werden? Und wie realistisch ist der Berufswunsch? Von Anne Fischer.“

Läßt vor allem Ulrich Walter zu Wort kommen, Professor für Raumfahrttechnik und Lehrstuhlinhaber an der TU München, der einer von 11 deutschen Astronauten ist, die bisher ins All geflogen sind. Im letzten Drittel wird von den beiden Gewinnerinnen der Ausschreibung berichtet, Baumann und Thiele-Eich.

Baumann rät außerdem, den Fokus zu erweitern: „Kommerzielle Firmen wie SpaceX investieren zunehmend in die Raumfahrt, auch sie sind attraktive Arbeitgeber, weil sie viel Forscherdrang und eine liberale Fehlerkultur mitbringen. Ich persönlich denke außerdem immer: ,Ich sage nicht selbst zu mir nein, sondern versuche, so wett wie möglich zu kommen. Irgendwer muss diesen Job machen – warum sollte ich das nicht sein?““

Die unbekannten, möglichen Gründe für den Ausstieg

Die Liste der ausgewerteten Artikel zum Werdegang:

10. Sept. 2015 – Esa-Chef Wörner: Wie Deutschland endlich eine Astronautin bekommen kann in SPIEGEL Online.

6. März 2016 – Gesucht: Die erste deutsche Astronautin im TAGESSPIEGEL.

13. März 2016 – Leserbrief von Gerhard Kowalski im TAGESSPIEGEL.

23. Mai 2016 – Schwarz-Rot-Gold im All im TAGESSPIEGEL.

15. Sept. 2016 – All das ist nötig im TAGESSPIEGEL.

24. Januar 2017 – All inclusive im TAGESSPIEGEL.

20. April 2017 – Dem Ziel ihrer Träume ganz nah im TAGESSPIEGEL.

3. Juni 2017 – Ab ins All in der FAZ.

Baumanns Bild in den Medien

Sie vermitteln durch zahlreiche Selbstaussagen von Nicola Baumann, Kommentare ihrer Kollegin Insa Thiele-Eich und durch Eindrücke der berichtenden Journalisten das Bild einer starken Persönlichkeit, die seit ihrer Jugend, auch bestärkt durch luftfahrtaffine Aktivitäten ihrer Familienangehörigen, zielstrebig und entschlossen den Wunsch verfolgt, ins All zu fliegen. Zur Vorbereitung wird sie Pilotin in der Bundeswehr, beginnt gleichzeitig ein Fernstudium der Raumfahrttechnik und wartet auf eine Gelegenheit, sich für die Ausbildung zur Astronautin zu bewerben.

Der Entschluß zum Ausstieg

Die Massenmedien haben, nach dem erklärten Vorbild des Medien-Hypes von Alexander Gerst, angefeuert von den nationalistisch-feministischen Kräften in der Politik und den Medien, auf vielfachen Wunsch den Medien-Hype „Nicola Baumann“ erfunden und hochgeschrieben. Manches deutet darauf hin, daß das Bundeskanzleramt über seinen privaten „eingetragenen Verein“ die Strippen zieht, mit dem national engagierten ESA-Chef Wörner (Italienerin als Frau auf der ISS genügt ihm nicht, es muß eine Deutsche sein!) und der feministisch engagierten zuständigen Wirtschaftsstaatssekretärin Brigitte Zypries und ihrem Vortrag: „Die Zukunft der Raumfahrt ist weiblich.“ Schon im Januar weiß der TAGESSPIEGEL, wie der Hase der Auswahl im April laufen wird, und schreibt eine Reportage und Interview mit der Gewinnerin, obwohl es zwei geben wird und die Öffentlichkeit noch gar nicht weiß, welche beiden es werden sollen.

Die Propagandamaschine hat uns gesagt: Wir warten doch alle sehnsüchtig auf eine deutsche Frau in der ISS! Endlich hat sich jemand gefunden, für den die Raumfahrt sogar eine Obsession ist! In der Höhe dieses erklärten Medien-Hypes werden unsere Nationalisten und Feministen ausgerechnet von der hochgelobten, in den Medien sichtlich favorisierten und zwischen den Zeilen schon als „erste Deutsche“ auf der ISS gesehenen „Baumann“ durch eine abrupte Absage an das Astronautentraining geschockt. Es gibt schwere Signale der Enttäuschung (hat hingeschmissen …), aber kein einziges Signal zur Suche nach den Gründen.

An dieser Stelle nun sind die Kritiker die einzigen, die die Gründe eventuell liefern können, weil sie das süße Betriebsgeheimnis der bemannten Raumfahrt kennen: ihre Nichtexistenz. Und die Kritiker können sie auch aussprechen, weil sie keine Verschwiegenheitsklauseln unterschrieben haben.

Überlegungen, wie es gelaufen sein könnte

Wir sehen verschiedene Ansätze; niemand weiß, welcher und wann er gewirkt haben könnte. Wir kennen auch keine Prioritäten nach der Wahrscheinlichkeit: deshalb hat die Reihenfolge keine Bedeutung. Wir nehmen nur eine plausible Gliederung vom Allgemeinen zum Speziellen vor und zählen laufend durch.

1. Angesichts der stabilen und optimistischen Gemütsverfassung der Kandidatin wäre sie wahrscheinlich in der Lage, Probleme im persönlichen oder familiären Bereich anzusprechen. Über solche Probleme gäbe es auch keine monatelangen Gespräche mit der Kollegin, deren Gegenstand geheim zu halten wäre.

2. Es gibt eine interessante zeitliche Eingrenzung, wann die Idee zum Ausstieg gekommen sein wird, die damit zugleich auch eine Sachebene naheliegend erscheinen läßt. Im Mai begann die intensive Ausbildung, und die Kollegin Thiele-Eich sagt im FAZ-Interview am 16. Dezember:
„Sie hat sich nicht erst am Donnerstag entschieden. Wir standen in den letzten Monaten immer in engem Kontakt und haben viel darüber gesprochen, ob sie diesen Schritt gehen soll. Manchmal gibt es Gründe, andere Wege einzuschlagen. Ich kann sie gut nachvollziehen, auch wenn sie nicht auf mich zutreffen.“

Demnach könnten die beiden Kandidatinnen etwa seit September über die Gründe zum Ausstieg gesprochen haben. Wenn man in Betracht zieht, daß die Kandidatin ihre Ausbildung immerhin optimistisch angetreten hat, wird es wahrscheinlich, daß sich die Gründe für den Ausstieg erst im Laufe der Ausbildung ergeben haben, vielleicht erst im Laufe des Juni/Juli/August, und daß sie aus dem Astronautentraining stammen.

3. Das Schweigen sowohl der Kandidatin wie ihrer Kollegin über die Gründe des Ausstiegs ist ein klares Indiz für das Schwerwiegende der Gründe. Auch eine Sprecherin der Initiative „Die Astronautin“ (TAGESSPIEGEL, 15.12.17) wollte „die Gründe … nicht nennen.“ Wenn diese Formulierung mit Bedacht gewählt worden ist, scheint die Initiative die Gründe aber zu kennen.

Das strikte Schweigen aller Beteiligten könnte zusammenhängen mit den von Baumann erwähnten Verschwiegenheitsklauseln, die alle Kandidatinnen (TAGESSPIEGEL v. 24.1.17: „All inclusive“) schon bei den Tests zur Auswahl unterschreiben mußten:
„Was genau abgefragt wird, hält das DLR streng geheim. „Wir haben alle Verschwiegenheitsklauseln unterschrieben“, sagt Baumann.“
Diese unterschriebenen Klauseln sind nicht bekannt. Möglicherweise erstrecken sich diese Klauseln auch auf später im Training erhaltene Informationen und gewonnene Erkenntnisse. Dies immerhin könnte man Frau Baumann fragen, es dürfte keiner Geheimhaltung unterliegen.

4. Das von Frau Thiele-Eich geäußerte Verständnis der Kollegin für die Gründe der Kandidatin ist ein weiteres Moment, das für den Ursprung der Gründe in dem Astronautentraining spricht:
„Manchmal gibt es Gründe, andere Wege einzuschlagen. Ich kann sie gut nachvollziehen, auch wenn sie nicht auf mich zutreffen.“

5. Die Kandidatin hat in ihren Aussagen zu den Gründen immerhin eine alternative Perspektive genannt, die auch von der Kollegin erwähnt wird: die „anderen Wege“, die sie gehen kann.

Dieser Gesichtspunkt ist offensichtlich unrealistisch, so daß er nur als Ausrede und Ablenkung der Öffentlichkeit zu werten ist. Sitzplätze auf der angeblichen ISS werden nur von NASA, ESA und ROSKOSMOS vergeben, es gibt keinen dritten Teilhaber. Und daß eine dieser Raumfahrtbehörden jemals eine Kandidatin anheuert, die schon einmal einen Ausbildungsgang abgebrochen hat, ist ziemlich unwahrscheinlich. Auf das von ihr selbst erwähnte Unternehmen Space-X von Elon Musk wollen wir nicht eingehen.

Frau Baumanns Absicht, weiterhin an ihrem Ziel, der Raumfahrt, festzuhalten:
„Aber es gibt ja zum Glück viele kommerzielle und staatliche Alternativen“
wirkt vorgeschoben und unglaubwürdig. Wo sind das jahrelange Streben und die Hartnäckigkeit („Frau Hauptmann sagt: Mein Ziel war immer der Weltraum.“) geblieben, wo die vom Reporter diagnostizierte Obsession? Die starken Motive (Weltraumflug, Polarforschern nacheifern, die Atlantiküberquererin Amelia Earhart als Vorbild) können nicht von prinzipiell lösbaren organisatorischen oder technischen Problemen überwunden worden sein: sie müssen auf unlösbare Probleme gestoßen sein, für die sogar die Kollegin Verständnis hat.

6. Als Kritiker ziehen wir schon nach den bisherigen Ergebnissen unserer Interpretation der Medien eine Zwischenbilanz. Wir kommen zu dem Schluß, daß der Grund zum Ausstieg für Frau Baumann nur die Erkenntnis sein kann, daß es eine bemannte Raumfahrt gar nicht gibt, und daß ihre jetzige Ausbildung nur eine Ausbildung zum Astronauten-Darsteller ist, der den gigantischen Betrug der Öffentlichkeit in den Medien gegen fürstliche Belohnung mitspielen, aufrechterhalten und weiterführen soll. Für Kritiker ist es offensichtlich, daß Frau Baumann auf das süße Geheimnis der bemannten Raumfahrt gestoßen ist.

Das widerspricht diametral ihrer Lebensauffassung mit Einsatz für wirkliche Leistungen und mit Vorbildern, die keine Betrüger waren, und schließlich auch ihrer verdienten Karriere in der Bundeswehr. Ein Dasein als finanziell entsprechend ausgehaltene Groß-Betrügerin und Betrüger-Star ist für jemanden wie Frau Baumann indiskutabel, und deshalb steigt sie aus.

Für unsere Einschätzung der Gründe stellt sich nun die Frage, durch welche Informationen, Überlegungen und Erfahrungen in ihrer Umwelt Frau Baumann in dem in Frage kommenden Vierteljahr angeregt worden sein könnte.

7. Gespräche mit Unbekannten über die ge-fake-te Mondlandung kommen oft an den Punkt: „Und daß die Amerikaner nie zurückgeflogen sind und dort was aufgebaut haben, das allein beweist doch schon den Betrug der Mondgeschichte!“ Daß das US-Imperium irgendwo freiwillig verzichtet hätte auf Ausbreitung, gilt für viele Leute als derart unwahrscheinlich, daß ihnen daraus allein schon der Betrug erwiesen erscheint.

Dazu gibt es eine weniger verbreitete parallele Erkenntnis: wenn die USA tatsächlich die Mondlandung hätten durchführen können, dann hätte die UdSSR schon längst auch selbst daran gearbeitet und wäre ebenfalls auf dem Mond gelandet. Der große Rivale UdSSR und das heutige Rußland hat dieselben Fähigkeiten zur Raumfahrt wie die USA und hat trotz Rivalität keine Menschen auf dem Mond gelandet. Wenn es eine technische Möglichkeit für einen Flug zum Mond und Landung von Menschen gäbe, hätte es die UdSSR/Rußland nach 45 Jahren bereits getan.

Daß Russland es nicht getan hat, ist ein starker Hinweis auf die Nichtdurchführbarkeit, wenn auch noch kein Beweis. Es könnte auch wirtschaftliche Gründe geben, die gegen eine Mondlandung gesprochen haben. Aber als indirekte Bestätigung der Mondwandererlüge hat der Verzicht Rußlands Gewicht. Beide Tatsachen zusammengenommen können gegen jede Behauptung von bemannter Raumfahrt mißtrauisch und skeptisch machen.

8. Im Bundeswehrstandort Nörvenich waren Baumanns Ambitionen schon längst Gespräch unter den Pilotenkollegen. Sie fliegen alle den Eurofighter und haben daher ein stark entwickeltes Bewußtsein für Geschwindigkeiten und ihre Konsequenzen (auf die Beschleunigung und die Trägheitskräfte kommt es jetzt nicht an). Lt. Wikipedia „Eurofighter Typhoon“ ist das Flugzeug auf Mach 1,6 als maximale Manövergeschwindigkeit ausgelegt. Das österreichische Bundesheer hat in 10.975 m Höhe eine Geschwindigkeit von 2.495 km/h erreicht, das entspricht Mach 2,35. Wikipedia erläutert zur Schallgeschwindigkeit und Überschallgeschwindigkeit:

„Schallgeschwindigkeit unter Normalbedingungen (Luft bei 15 °C) 343 m/s, was 1233,432 km/h … entspricht.“
„Die relative Geschwindigkeit eines Objektes zur Schallgeschwindigkeit in Luft wird auch mit der dimensionslosen Mach-Zahl bezeichnet, so bedeutet Mach 1 die Bewegung mit Schallgeschwindigkeit, Mach 2 diejenige mit der doppelten Schallgeschwindigkeit …“

Wir stellen charakteristische Werte in einer kleinen Tabelle zusammen:
343 m/sec = ca. 1233 km/h = Mach 1
343*2 = 686 m/sec = ca. 2466 km/h = Mach 2
343*3 = 1029 m/sec = ca. 3699 km/h = Mach 3
343*5 = 1715 m/sec = ca. 6165 km/h = Mach 5
343*7 = 2401 m/sec = ca. 8631 km/h = Mach 7
343*20 = 6860 m/sec = ca. 24660 km/h = Mach 20
343*21 = 7203 m/sec = ca. 25893 km/h = Mach 21
343*22 = 7546 m/sec = ca. 27126 km/h = Mach 22
343*23 = 7889 m/sec = ca. 28359 km/h = Mach 23

Baumanns Kollegen werden in ihren Unterhaltungen irgendwann die in Internetseiten kolportierte Geschwindigkeit von Baumanns künftigem Arbeitsplatz, der angeblichen ISS, mit 28.000 Kilometern pro Stunde (astronews.com) diskutiert haben. Sie wissen, daß oberhalb von 50 km die Luft schon zu dünn ist, um aerodynamisches Fliegen zu ermöglichen. Sie werden die kosmische Geschwindigkeit der ISS in Relation zu ihrem Erfahrungsbereich setzen und sich selbst oder auch die Kollegin fragen: Nicola, in der ISS fliegst Du mindestens mit Mach 22, das ist das Zehnfache dessen, was wir fliegen – wie kommst Du da wieder runter?

Für Leute, die technisch-physikalisch geschult werden, führt diese Frage natürlich zur Energieentwicklung eines Flugkörpers beim Rückflug zur Erde. Sie werden feststellen, was Anders Björkman seinem Publikum seit Jahren vorrechnet: je nach Masse (Gewicht) des Raumschiffs (nicht unter 3 Tonnen) wird es mit einer kinetischen Energie um 100 GigaJoule den Rückflug antreten. Sie können dann überlegen, wie man diese kinetische Energie bis zur Landung auf der Erde wieder an die Umwelt abgeben kann. Astronauten im Training können ihre Ausbilder fragen.

9. Ebenfalls im Bundeswehrstandort Nörvenich unter Pilotenkollegen könnte die Frage der kosmischen Strahlung in 400 km Höhe erörtert worden sein. Kampfpiloten haben andere Flughöhen und Flugdauern als die Verkehrsfliegerei, aber auch Kampfjetpiloten werden von der Gefährdung der Pilotenkollegen im internationalen Luftverkehr durch die kosmische Strahlung gehört haben: Piloten leiden relativ oft an Linsentrübung (Grauer Star) als deren Folge, aber auch an Chromosomenschäden – und das bei 12 km Höhe. Piloten aller Einsatzbereiche werden alle Fachzeitschriften interessiert lesen Daher ist es durchaus naheliegend, daß die Pilotenkollegen Frau Baumann auch mal nach der Strahlenbelastung an ihrem künftigen Arbeitsplatz in 400 km Höhe gefragt haben.

Man muß gar nicht annehmen, daß die Pilotenkollegen im Internet die NASA-Auskunft gefunden haben, auf der ISS herrsche eine Strahlungsdosis von 12 Mikrosievert pro Stunde. Denn dann hätten sie ihre Kollegin gefragt, wie es sein kann, daß die Strahlungsdosis auf der ISS in 400 km genau so hoch ist wie die auf einem interkontinentalen Flug in 12 km Höhe?

10. Übermut der NASA-ESA-Zöglinge als Betreuer und Ausbilder der neuen Kandidatinnen durch den jahrzehntelangen Erfolg des gigantischen Betrugs der Öffentlichkeit könnte zu leichtfertigem Verhalten führen, lockeren Sprüchen und Witzchen über die Materie der Ausbildung. Solches Verhalten könnte zu kritischer Distanzierung bei den Neulingen führen.

Relativ früh hatte es in der US-Mannschaft der angeblichen Astronauten ein Beispiel für loses Mundwerk gegeben durch Grissom, der sehr unzufrieden mit dem Gang des Projekts war und wohl eine Zitrone an das Fenster ihres Raumschiffs gehängt hatte. Zufällig verbrannte er mit zwei Kollegen bei einem Test am Boden, weil die Leitung der Experimente reinen Sauerstoff in die Atmosphäre in der Kabine gegeben hatte. Auffallend schnell war das FBI anschließend in seiner Wohnung und beschlagnahmte seine Sachen.

11. Vorausgesetzt, unsere Annahme über die Gründe für Baumanns Schritt trifft zu, dann ergeben sich auch Überlegungen zu ihrer Kollegin. Baumanns wahrscheinliche Entdeckung der Irrealität der bemannten Raumfahrt und der Entschluß zum Ausstieg muß auch für ihre Kollegin Thiele-Eich sehr belastend gewesen sein. Denn als Tochter des Astronauten Gerhard Thiek, der bereits im Weltall gewesen sein will, steht sie durch den Ausstieg von Baumann in Loyalitätskonflikten gegenüber ihrem Selbstverständnis, dem Bild von ihrem Vater und gegenüber dem Veranstalter.

Da kein Mensch weiß, ob der angebliche Astronaut Thiek seine Familie über die wahre Beschaffenheit seiner Tätigkeit aufgeklärt oder in dem allgemeinen Aberglauben von hochfliegenden Raumschiffen und Astronauten im Weltall gelassen hat, kann man überhaupt nicht ermessen, mit welcher Einstellung und Haltung Frau Thiele-Eich monatelang mit Frau Baumann diskutiert haben mag. Immerhin sagt sie, sie habe für Baumanns Gründe Verständnis.

12. Zum Schluß muß auch die Meinungsbildung in den Raumfahrtbehörden und bei der Initiative „Die Astronautin“ betrachtet werden, die den wahren Grund für Baumanns Ausstieg kennen. Sie müssen in mehrfacher Hinsicht allarmiert sein durch Baumanns Schritt: er ist, unabhängig von allen Beschwichtigungen und Ablenkungen in Baumanns öffentlichen Stellungnahmen, ein drastisches Mißtrauensvotum gegen die bemannte Raumfahrt.

Besonders schmerzen wird die Erkenntnis: je größer der Buhei um die Kandidaten vorher in den Medien, der Space-Hype, um so größer die Enttäuschung und Peinlichkeit bei einem „Versager“. Vielleicht wird man künftig mit dem Space-Hype warten, bis der Kandidat „integriert“ ist in den Betrug und seine Rolle akzeptiert.

In den Augen der Machthaber als Auftraggeber der Raumfahrtbehörden stehen damit deutsche Behörden und Organisatoren als schwache Aufpasser da, die Kollegin Thiele-Eich als potentiell ebenfalls unsichere Kandidatin und als Mitwisserin der wahren Gründe für Baumanns Ausstieg ein permanentes Sicherheitsrisiko für die ganze Branche, weil nach dem Eklat alle beteiligten Personen in der Öffentlichkeit aufmerksamer beobachtet werden. Auch indirekte negative Auswirkungen auf die Kandidaten in anderen Astronauten-Ausbildungsgängen sind nicht auszuschließen.

Viel wird von dem Katastrophenmanagement der Deutschen abhängen, ob der völlig unvorhergesehene, noch nie dagewesene und deshalb spektakuläre Ausstieg einer angehenden Astronautin Auswirkungen auf die wunderbare internationale Zusammenarbeit haben könnte. Undichte Stellen können in dieser Betrugsbranche zu erheblichen Einbrüchen führen. Wenn Vertrauen einbricht, bricht es hier für alle international Mitwirkenden ein. Im Diesel-Skandal konnten einzelne Firmen noch argumentieren, daß sie sich nicht beteiligt haben. Diese Fragmentierung gibt es im Raumfahrtbetrug nicht.

Eines dürften jetzt schon alle Auswahlgremien für die Raumfahrt gelernt und sich notiert haben: keine wirklich starken, selbständig handelnden Personen als Kandidaten aufnehmen, sodern nur solche mit kleinen Schwächen, lenkbar und zum Kuhhandel „Korruption gegen gute Bezahlung“ neigend, weil sie nur auf die Raumfahrt setzen und ihre Karriere ganz von der Raumfahrt abhängt: würden sie aussteigen, bliebe ihnen nichts. Die Wissenschaftler werden dafür die richtigen Tests entwickeln. Ein allerletzter Gedanke sei an die Sponsoren und ihre Gelder verschwendet: sie messen alles ohnehin nur an den Möglichkeiten der Medienverwertung.

***

Balthasar hat großen Respekt vor Frau Baumann und ihrer Entscheidung, was auch immer der Grund gewesen sein mag.

B., 28. Dezember 2017  –  Schreibfehler korrigiert. 30.12.17

***

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am 18. November 2016 hat die Suchmaschine den Blog gefunden:

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159 – „Touch and go“ – 38 Fragen zur Raumsonde „Osiris-Rex“
006 / 2016-09-26

144 – Der APOLLO-11-Elefant – eine deutsche Premiere
007 / 2016-11-22

143 – Unwirkliche Wirklichkeiten

98 – Hallo, ESA / Jan Wörner: Wir sagen Ihnen, was wir denken
008 / 2016-12-26

52 – 15 Jahre Lügen über 9/11 und ihre Aufdeckung
004 / 2016-09-11

51 – Offener Brief an alle seriösen Medien mit wahren Nachrichten …
026 / 2017-10-19

47 – DOWNLOADS

32 – Karl Markus Gauss: „Bleiben“ – hat die richtige Idee, aber keine Ahnung von den entscheidenden Argumenten
022 / 2017-06-06

29 – Die „Verdeckte Operation“ von 9/11 (covert operation) ist seit 2007 „aufgedeckt“
023 / 2017-07-06

27 – Ein Analog-Astronaut in Österreich – der einzige echte Astronaut überhaupt!
015 / 2017-03-31

23 – NASA-Raumschiff ORION: Airbus baut Service-Modul für 200 Millionen
013 / 2017-03-15

21 – Manned Space Travel, the short version (1): 5 questions, 5 answers
010 / 2017-01-01

20 – Schwerelose Firlefanz-Prosa
005 / 2016-09-16

19 – Muß Papst Franziskus jetzt dran glauben: an den NASA-ISS-Betrug?
025 / 2017-10-12

19 – Sex-Pleite auf ISS: Warum Astronauten „im All keinen hoch bekommen“ und Astronautinnen „nicht richtig feucht“ werden
024 / 2017-08-26

18 – Die Jagd nach der SAA-12-km-Strahlungsdosis
021 / 2017-05-16

15 – Bemannte Raumfahrt, die Kurzfassung (1): 5 Fragen, 5 Antworten
009 / 2016-12-31

12 – Die Raumfahrt in die Kosmische Strahlung hinein – die 14 Tricks der Desinformation
016 / 2017-04-10

11 – Warum keine Kritik der bemannten Raumfahrt?
001 / 2016-08-15

10 – Neueste Nachricht von der ESA: „Sagt mir, was ihr denkt!“
002 / 2016-08-31

9 – Nicht genug Pipi im Weltraum? Wollen die Deutschen mit Kunst-Urin auftrumpfen?
012 / 2017-02-11

9 – Notre-Dame, Tadj Mahal und die Pyramiden durch 3D-Drucker auf dem Mond
011 / 2017-02-01

8 – Gennadi Padalka war 878 Tage im Weltraum – und überlebt 219,5 Sievert!
019 / 2017-04-25

5 – Hallo, TAGESSPIEGEL (TS): „Wir sagen Ihnen unsere Meinung!“
017 / 2017-04-18

5 – Manned Space Travel, the short version (2): 6 questions, 6 answers
020 / 2017-04-26

5 – Bemannte Raumfahrt, die Kurzfassung (2): 6 Fragen, 6 Antworten
018 / 2017-04-20

3 – NASA-Raumschiff ORION – Teil 2: Airbus baut Service-Modul für 395 Millionen
014 / 2017-03-24

3 – Marquardts „Apollolüge“ jetzt als Taschenbuch
027 / 2017-11-08

2 – Hirnschäden durch Raumfahrt – nur im Publikum!
028 / 2017-11-16

 

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Dateien zum Download

Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück
oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung – 2016
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SEPTEMBER CLUES und CLUESFORUM: die wichtigsten Quellen zur 9/11-Kritik. Einführung in das englischsprachige Portal SEPTEMBER CLUES und sein Forum im Internet – 2015
Abrufe: 19.

Der Schundroman unserer Lebenslüge
Teil 1: 1993 – 2003 – Erster Entwurf – Mai 2015
Was ist unsere Lebenslüge?
Unsere Lebenslüge ist die uns von den elektronischen und gedruckten Massenmedien seit 2001 tagtäglich eingehämmerte Öffentliche Erzählung von Osama Bin Laden und seinen 19 Selbstmordattentätern, die am 11. September 2001 vier Verkehrsflugzeuge gekapert und in Gebäude in Manhattan, in das Pentagon und in eine Wiese bei Shanksville gesteuert und insgesamt ca. 3000 Menschen ermordet haben.
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Die geheimen Blasen aus Nichts
Informationslöcher in den Medien – Betrachtungen eines Verschwörungstheoretikers zu dem Artikel “Meine Tage im Hass” in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung v. 11.7.2014
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B., 19. November 2017

Marquardts „Apollolüge“ jetzt als Taschenbuch

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 Die erste fundamentale deutsche Raumfahrtkritik

Siegfried Marquardts Text von 2010:
„Die ganze Wahrheit über die Apollolüge: mathematisch-physikalische Re- und Dekonstruktion von Apollo 11″
stand ursprünglich in zwei Dateien im Netz:
(http://www.mti-kw.de/Apolloluege1.pdf)
(http://www.mti-kw.de/Apolloluege2.pdf)
Inzwischen sind die Dateien nicht mehr auffindbar.

[Anmerkung v. 15.8.2020:
Siegfried Marquardts Untersuchung
„Die ganze Wahrheit über die Apollolüge“
kann als pdf-Datei ab sofort in 2 Ausgaben von 2009 und 2019 von der Downloadseite dieses Blogs heruntergeladen werden. URL der Downloadseite:
https://balthasarschmitt.wordpress.com/eine-seite/downloads/ ]

Dafür gibt es jetzt eine erweiterte Fassung von 2014 als Taschenbuch im Selbstverlag des Autors:

Marquardt, Siegfried:
Die ganze Wahrheit über die Apollolüge : mathematisch-physikalische Re- und Dekonstruktion von Apollo 11. – Königs Wusterhausen: Siegfried Marquardt Verlag d. Wissenschaften 2014. – 100 S.
ISBN 978-3-00-046504-8

 

Vernichtende Kritik: „APOLLO 11 kann niemals stattgefunden haben“

Marquardts vernichtende Kritik des APOLLO 11-Fluges und anderer bemannter Raumfahrtprojekte war wohl die erste fundamentale Kritik in deutscher Sprache auf physikalisch-technischer Grundlage, indem die NASA-Daten zu ihren Raumfahrt-Erfolgen als technisch und physikalisch unmögliche Phantasien erwiesen wurden.

Damit war die bemannte Raumfahrt als eine Lügenveranstaltung enthüllt, mit der kleinen Einschränkung Marquardts, daß er eine bemannte Raumfahrt unterhalb der Van-Allen-Gürtel (VAG), also bis in ca. 700 km Höhe für möglich hält, weil seiner Meinung nach das Erdmagnetfeld (bis 45000 km) die kosmische Strahlung dort entscheidend abschwächt. Wie groß in diesen Höhen die schwache Strahlungsdosis wirklich ist, gegen die sich Menschen in Raumschiffen schützen könnten, hat Marquardt nicht mitgeteilt. Insofern fehlt seiner Arbeit in diesem Punkt der strikte Nachweis, der ihm in allen seinen Kritikpunkten gelungen ist. Diese Position Marquardts ist der Grund dafür, daß man von ihm keine Kritik der ISS, der ständigen Taxi-Flüge zwischen Erde und ISS und der Langzeitaufenthalte auf der ISS hört.

Marquardts Anerkennung der ISS-Stories ändert nichts an seinem großen Verdienst der erstmaligen wissenschaftlich-technisch begründeten Kritik der bemannten Raumfahrt im deutschsprachigen Raum.

 

Die Erstveröffentlichung von 2010

Es ist wichtig, eine Skizze des Inhalts zu geben, um die Priorität seiner Arbeit für 2010 zu erkennen. Denn im Wesentlichen war in den beiden Dateien von 2010 bereits die Argumentationslinie und das Ergebnis seiner Kritik niedergelegt. Marquardt hat seit ca. 2010 seine Ergebnisse unermüdlich in Internetforen vorgestellt, die fast ausnahmslos von Teilnehmern dominiert wurden, die als begeisterte Anhänger der großartigen Raumfahrtstories von Kritik nichts hören wollten und den Kritiker Marquardt nur als lästigen Gast und Querulanten behandelten. Kaum einer der Forenteilnehmer hat sich mit Marquardts Argumenten argumentativ auseinandergesetzt: er wurde höhnisch als der bekannte „Sigi aus KW“ begrüßt und seine Kritik als „altbekannt“ und „irrig“ abgewiesen, als hätte ihn jemand bereits widerlegt. Marquardt hat sich aber nicht abschrecken lassen und seine unbeliebten Ergebnisse den reichlich unbedarften Leuten in den Foren ständig unter die Nase gerieben.

Merkwürdigerweise hat Marquardt in den Foren, nach unseren Beobachtungen, nie auf seine ins Netz gestellte systematische Darstellung der Raumfahrtproblematik hingewiesen. Die Kenntnis aller Gesichtspunkte im Zusammenhang hätte möglicherweise manchen Forumsteilnehmer doch nachdenklich gemacht.

Nach den ersten ungezählten 5 Seiten mit Titelblatt, einem Vorwort und dem Inhaltsverzeichnis begann mit den gezählten Seiten 1-48 der Werktext. Im Wesentlichen bestand er aus folgenden Teilen,
– einer Kurzbiographie (S. 1-6),
– seinen Arbeitshypothesen zur Widerlegung von Apollo 11 (S. 6)
und anschließend der Darstellung der 4 Gesichtspunkte, unter denen der Autor den APOLLO-11-Flug mit fachlich-wissenschaftlichen Argumentationen widerlegt:
– die astrophysikalische Widerlegung (S. 11-13)
– die strahlenphysikalische Widerlegung (S. 14-16)
– die energetisch-physikalische Widerlegung (S. 17-26)
– die technisch-physikalische Widerlegung (S. 27-44)
Fazit und Resümee zu Apollo 11 (S. 45-47)
Quellenverzeichnis (S. 48)

 

Die Buchausgabe von 2014

In der Neubearbeitung für die Buchausgabe 2014 ist die Darstellung erweitert worden. Kern der Arbeit über die „Apollolüge“ sind unverändert die 4 Gesichtspunkte zur Kritik der bemannten Raumfahrt: Astrophysik, Strahlung, Energie, Konstruktion.

Für die Abschnitte, in denen keine wesentlichen Veränderungen erfolgt sind, werden nur kurz die Ergebnisse referiert. Erhebliche Änderungen oder Erweiterungen werden eingehender gewürdigt.

Verändert und erweitert wurde insbesondere der Abschnitt über kosmische Strahlung im Weltall. Hier hat der Autor durch neue Erkenntnisse eine Revision mit interessanten Ergebnissen vorgenommen. Vielleicht ist die Revision dieses Abschnitts sogar der Anlaß zur Neubearbeitung in Buchform gewesen.

Das recht umfangreiche Vorwort (S. 4-9) gibt einen Eindruck von dem Autor und seiner Beschäftigung mit dem Thema, wobei viele Kritikpunkte bereits angesprochen werden. Das Inhaltsverzeichnis (S. 10-11) und eine Kurzbiographie (S. 12-20), die auch über das frühzeitige Interesse an Technik und Raumfahrt berichtet, wobei die Raketenbasteleien des Jugendlichen das Thema vorbereiten. Die folgenden 8 „Arbeitshypothesen zur Widerlegung von Apollo 11“ (S. 21-23) sind in Wirklichkeit bereits die Kurzfassung der Arbeitsergebnisse der Kritik.

Unter der Überschrift „Die phänomenalen Fakten als erdrückende Indizien“ (S. 24-31) gibt der Autor eine interessante Liste von 16 Kritikpunkten, die bisher von der Kritik vorgebracht worden sind und zusammengenommen bereits eine starke Widerlegung der NASA-Legende darstellen:

1. Flugbahn der Landefähre. – 2. Treibstoffreserve bei der Landung auf dem Mond. – 3. Die flatternde Fahne. – 4. Schattenwurf auf dem Mond. – 5. Flugbahn beim Rückstart vom Mond. – 6. Das Video vom Rückstart. – 7. Sternwarte Bochum und der Funkverkehr mit APOLLO. – 8. Laserreflektor auf dem Mond. – 9. Die üblichen Tests mit Tieren fehlen. – 10. Interview von Oberth und v. Braun 1969. – 11. Kommentar von dem Raumfahrtmuseum in Houston. – 12. Film vom Ausstieg Armstrongs aus der Landefähre. – 13. Abkopplung der Landefähre vom CM im Mondorbit. – 14. Stützbeine der Landefähre ohne Staub. – 15. Katastrophe beim APOLLO 13-Flug. – 16. Technik der Landung der Mondfähre.

Marquardts Fazit: „Die Summe dieser erdrückenden Fakten deutet bereits ohne Wenn und Aber darauf bin, dass Apollo 11 niemals stattgefunden haben kann. Da aber immer (wieder) raffinierte Gegenargumente ins Felde geführt werden, um die Evidenzen „auszuhebeln“, sollen nun die knallharten Tatsachen zur Sprache gelangen.“

 

Die 4 Kernpunkte der APOLLO-11-Widerlegung

1. Die astrophysikalische Widerlegung von Apollo 11 (S. 32-36)

Die astrophysikalische Widerlegung stützte der Autor auf das Werk von A. Sternfeld: Künstliche Satelliten. Leipzig 1959. (Er zitiert das Werk im Literaturverzeichnis (S. 99) mit dem Titel: „Künstliche Erdsatelliten“, unter dem man es natürlich nicht ermitteln kann; da hat ihm wohl die Erinnerung einen Streich gespielt; auf S. 34 zitiert er den Titel einmal auch korrekt.) Demnach gibt es aus raumfahrttechnischen Gründen die Möglichkeit eines 14-Tage-Flugs ohne eine Landung auf dem Mond. Ferner gibt es die Möglichkeit eines Fluges von mehr als 60 Tagen.

Nur der von der NASA behauptete 8-Tage-Flug ist für Hin- und Rückflug zum Mond mit Mondlandung nicht möglich.

2. Die strahlenphysikalische Widerlegung (S. 37-44)

In diesem Abschnitt gibt es wesentliche Ergänzungen gegenüber der Ausgabe 2010.

Marquardt (S. 37) zitiert (nach Sternfeld 1959) ein Experiment mit Mäusen in einer Aluminiumkapsel (unbekannter Wandstärke) im Stratosphärenballon in 30 km Höhe über 30 Stunden: auf dem schwarzen Fell der Tiere bildeten sich graue Flecken. Er bewertet dies als einen gravierenden pathologischen Befund bei Lebewesen – trotz dieses schwerwiegenden Befundes nach kurzer Zeit in geringer Höhe verzichtet der Autor merkwürdigerweise auf Schlußfolgerungen für die angeblichen menschlichen Raumfahrer in der ISS, die nach Monaten oder halben Jahren in 400 km Höhe – zehnfache Höhe und hundertfache Dauer – wahrscheinlich etwas mehr als graue Flecken auf ihrer Haut abbekommen müßten. Der Autor bezeichnet das Ballonexperimentergebnis nur als „erstaunlich“ und „relevant“. Als Berichterstatter für das Experiment nennt er einen Raumbiologen Simons aus New Mexico (USA). Leider ist für dieses Experiment keine Strahlendosis nach Sievert angegeben worden.

Dann gibt Marquardt eine Solarkonstante an (S. 38), die mit dem Energiefluss von 8,5 * 10^15 MeV/m² * s für den APOLLO 11-Flug zu einer Gesamtbelastung von 11 – 26 Sievert geführt hätte. Damit nennt er alternative, wesentlich niedrigere (als 2010), aber immer noch tödliche Strahlungsdosen für den Gesamtflug, deren Berechnung er im folgenden durchführt. Warum er jetzt (anstatt 823 Sievert) um den Faktor 80 geringere Werte ansetzt, wird erst später erläutert.

Die erste Variante (von 2010): 823 Sievert (S. 38-39)

Marquardt stützte schon 2010 seine strahlenphysikalische Widerlegung auf das bereits genannte Werk von Sternfeld und auf H. Lindner: Lehrbuch der Physik für Techniker und Ingenieure. Bd 1-3. Leipzig 1966. Hierzu macht Marquardt seine bereits erwähnte Einschränkung: „Im erdnahen Raum werden die Raumfahrer übrigens vom Magnetfeld der Erde geschützt.“ Die Ausdehnung des Erdmagnetfeldes nimmt er mit ca. 45000 km an. Für den 8-Tage-Flug macht Marquardt folgende Annahmen:

Teilchenstrom: 1000 Teilchen pro Quadratmeter und Sekunde;
– 85 Prozent der Teilchen sind Protonen mit bekannter Energie: 0,6*10^15 Elektronenvolt (eV), weshalb er nur die Strahlung dieser Protonen berücksichtigt;
– die Oberfläche eines Menschen, die diesem Protonenstrom ausgesetzt ist, nimmt er einfachheitshalber mit 1 Quadratmeter an, was durchaus in der Größenordnung zutrifft;
– das Körpergewicht eines Menschen, das die Strahlungsenergie nach Joule pro Kilogramm aufnimmt, wird mit 70 kg angenommen.

Die Berechnung der Strahlungsenergie für die gesamte Flugdauer von 8 Tagen ergibt 57600 Joule (Marquardt gibt jeden einzelnen Schritt der Berechnung). Umgerechnet auf die 70 kg Körpergewicht ergibt das eine Strahlungsdosis von ca. 823 Joule pro kg, was 823 Sievert bedeutet (1 Joule pro kg = 1 Sievert).

Marquardt demonstriert auch das Illusorische eines 12 cm dickem Schutzpanzers aus Stahl: der könnte zwar ca. 90 Prozent der kosmischen Strahlung absorbieren, aber dann bliebe immer noch eine ebenso tödliche Dosis von 84 Sievert. Nach 6 Sievert in kurzer Zeit stirbt der Mensch, nach 10 Sievert ist er auf der Stelle tot. Sein Fazit: Die Astronauten wären als Leichen auf der Erde angekommen!

Dazu ist nur noch auf das ebenfalls Illusorische einer angenommenen 12-cm-Stahlpanzerung für 3 Astronauten hinzuweisen: ihr Gewicht würde angesichts der sehr begrenzten Transportlasten der bisherigen Raketen, bei denen mit jedem Kilogramm gegeizt werden muß, allenfalls nur den Transport des Schutzpanzers erlauben. Eine Revolution des Raketenantriebs ist nicht in Sicht. Die in den Medien geschilderten Shuttle-Flüge im Gesamtgewicht von ca. 70 Tonnen in den Orbit hat es nie gegeben! Nur „bemannte Raumfahrt in bewegten Bildchen“ findet statt.

Die (2.) Variante für die VAG-Querung: 1,85 Sievert (S. 39-40)

Auch die Berechnung der Strahlendosis bei der doppelten Durchquerung der VAG (Van-Allen-Gürtel) mit insgesamt 2 Stunden Dauer wird aus dem Text von 2010 übernommen. Sie ergibt einen für den Menschen immer noch erheblichen, aber für die Gesamtreise nicht entscheidenden Wert von 1,85 Sievert.

Die (3.) Variante nach VAG-Wikipedia: 110 Sievert (S. 40, unten)

Aus den Angaben einer Wikipedia-Seite zu den VAG errechnet Marquardt (S. 40, unten) für die gesamten „192 Stunden“ (ohne die 3 weiteren Stunden am 9. Tag des Fluges) eine weitere Variante der Strahlungsverhältnisse:
– Teilchendichte von 10^6 pro cm² und sec;
– pro Quadratmeter: 10^10 Teilchen/m²*sec:
– Teilchenenergie von 10 MeV = 10^7 eV;
– Dauer in Sekunden: 8 Tage * 24 Stunden * 3600 Sekunden = 691200 Sekunden;
– ergibt eine Strahlenbelastung für die Astronauten über den gesamten Flug von rund 134 Sievert;
– da die Raumkapsel eine Wandstärke von 2 cm gehabt haben soll (siehe Wikipedia: Van-Allen-Gürtel vom 21.10.2009), betrug die Strahlenbelastung nur 82 Prozent; damit würde sich die Dosis für den Gesamtflug auf 110 Sievert reduzieren.

Revision 2014

Dann wird eine Revision der bisherigen Strahlungsansätze angekündigt (S. 41): „Die obigen Betrachtungen und Berechnungen wurden im Herbst 2009 ohne Berücksichtigung differenzierterer Fakten und Erkenntnisse zur kosmischen Strahlenphysik vorgenommen.“

Seinen Erörterungen der Problematik nach weiteren Literaturstudien sind die folgenden Erkenntnisse zu entnehmen:

„Der TeiIchenstrom ist immer eine Funktion der Energie der Teilchen selbsl, wo quasi ein negativer Potenzzusammenhang zwlschen den beiden Variablen besteht.“
„Je höher die Energie, umso geringer die Anzahl der einfallende [!] Teilchenstrom pro m²*s und umgekehrt. Bei einer Energie von 10^8 eV beträgt der Teilchenstrom beispielsweise unter 10.000 Teilchen pro s und m², wie den Grafiken uniform zu entnehmen ist.“
„Diese Teilchencharakteristik oder funktionelle Abhängigkeit von Teilchenenergje und Teilchenfluss wurde rnit Meßmethoden im erdnahen Raum oder gar auf der Erde gewonnen (siehe Hebbeker 2007 und RWTH-Aachen, 2013 exemplarisch) und nicht direkt im Kosmos.“
„Um die Strahlenbelastung im Kosmos, also außerhalb der Erdatmosphäre und Magnetosphäre zu eruieren, rnuss rnan sich einer einfachen logischen Überlegung bedienen, ohne eine einzige Messung durchzuführen.“

Die (4.) Variante mit der Solarkonstante: 11,24 Sievert (S. 42)

„Dazu muß man die Solarkonstante mit ihrem gigantischen Energiefluss von 8,5*10^11 MeV/cm²*s = 8.5*10^15 eV/m² (Winter, 2004) in die Betrachtung zur Berechnung der kosmischen Strahlenbelastung mit einbeziehen. Damit ergibt sich für 8 Tage eine Strahlenexposition in Elektronenvolt zu … 6*10^21 eV , woraus sich 9,6*10^2 Joule ergeben.“

Diese 960 Joule sind wegen der Raumschiffwand wieder auf 82 Prozent zu reduzieren und das Ergebnis (787 Joule) ist durch das Körpergewicht (70 kg) zu teilen:
787 : 70 = 11,24 Joule pro kg = 11,24 Sievert.

Die (5.) letzte Variante: 26 Sievert (S. 43)

Eine letzte mögliche Variante für eine Dosisberechnung entnimmt Marquardt den Arbeiten von Hebbert (2004) und Kolanosk (2006), die die Teilchendichte im Weltraum mit 5 Partikeln pro cm³ angeben, die eine mittlere Energie von 10 MeV besitzen. Für den Kubikmeter (Längen müssen in Metern angesetzt werden) beträgt die Teilchendichte im Weltraum 5*10^6; multipliziert mit der mittleren Teilchenenergie (10 MeV = 10^7 eV) ergibt sich die Energiedichte im Weltraum: 5*10^13 eV.

Durch diese Energiedichte im Weltraum fliegt das Command Module (CM) von APOLLO 11 über eine Strecke von 800.000.000 Meter Hin- und Rückreise (2*400 km); wegen der Länge des CM von 3 Metern in Flugrichtung, teilt Marquardt den Flugweg durch die CM-Länge: 800.000.000 : 3 = 2,7*10^8. Den physikalischen Grund für diese Rechnung teilt der Autor nicht mit, hält ihn wahrscheinlich für selbstverständlich. Praktisch reiht er das CM auf der Flugstrecke 270.000.000 Mal aneinander, wohl weil das CM nur so oft den Platz auf der Flugstrecke einnehmen kann. Die Geschwindigkeit oder Verweildauer des CM in einer Raumeinheit spielt in dieser Rechnung keine Rolle.

Die Energiedichte 5*10^13 eV trifft das Raumschiff 270.000.000 Mal: also wird beides multipliziert:
5*10^13 eV * 2,7*10^8 = 1,4*10^22 eV. > 2,2*10^3 = 2200 Joule.
Die Raumschiffwand reduziert die Strahlung auf 82 Prozent (1804 Joule), das Ergebnis ist auf 70 kg zu verteilen:
2200*0,82/70 = 26 Joule = 26 Sievert.

Welchen Status haben die früheren Varianten?

Als Leser hätte man sich gewünscht, über die Revision der Annahmen zur Strahlungsberechnung 2014 am Beginn des Kapitels und in offensiv-transparenter Form informiert zu werden: die ersten Berechnungen werden erst im Nachhinein als Übernahmen aus der Fassung 2010 und für revisionsbedürftig erklärt. Das ist für Leser des Büchleins, die die Dateien von 2010 nicht kennen, verwirrend: sollen denn die früheren Berechnungen gar nicht mehr gelten? Und warum wären sie dann hier wiedergegeben? Sie werden auch nicht ausdrücklich für falsch erklärt: was also ist ihr Status?

Auch die Wiederholung der Ausnahme der „erdnahen Raumflüge“ von dem Verdikt der Raumfahrt-Lüge ohne eine Konfrontation mit dem Ergebnis des mitgeteilten Mäuse-Experiments im Stratosphärenballon wirft Fragen auf, denen der sonst so detailfreudige Autor in anderen Fällen gewöhnlich nachgeht.

 

3. Die energetisch-physikalische Widerlegung (S. 45-65)

Der große Umfang von 20 Seiten hat sich aus einer Erörterung von kritischen Einwänden ergeben, die gegen Marquardts Darstellung von 2010 vorgebracht worden sind. Die Einwände betreffen die Gravitation des Mondes. Der Autor antwortet auf die Kritik auf den Seiten 50-65.

Der Autor untersucht die erforderliche Treibstoffmenge für die behaupteten Flugmanöver. Marquardt wählt hierzu einen bestimmten Flugabschnitt, den unter allen Gesichtspunkten prekärsten: den Hin- und Rückflug der Mondfähre „Eagle“ zur Mondoberfläche und zurück hinauf zu dem Raumschiff im Mondorbit.

Zum Rückflug hatte die Fähre eine Startmasse von 4,9 t, und es hätte eine Energie von 0,74 Gigajoule erfordert, um gegen die Gravitation des Mondes abzubremsen: allein dazu wäre schon eine Treibstoffmenge von 2,5 t erforderlich gewesen. Zusätzliche Energie wäre für die Rückkehr in den Orbit benötigt worden. Es sind jedoch nur 2,21 t Treibstoff an Bord gewesen.

Marquardt analysiert dann den gesamten Energieverbrauch der Landefähre für den Abstieg zur Mondoberfläche und für die Rückkehr in den Orbit und kommt zu folgendem Ergebnis, wobei er zu einem Parameter oft zwei verschiedene Werte nennt (einen offiziellen, einen korrigierten), weshalb im folgenden die korrigierten Werte zitiert werden:
– Landefähre beginnt den Abstieg zum Mond mit einer Gesamtmasse von 15,3 t, davon Treibstoff 10,3 t, und einer Geschwindigkeit von 1555 m/sec.
– Nach seinen Berechnungen kommt der Autor zu dem Ergebnis. daß für die Mondlandung und Rückkehr in den Orbit zusätzlich 52 t Treibstoff erforderlich gewesen wären.
– Schlußfolgerung (S. 48): „Apollo 11 kann also niemals stattgefunden haben!“

Zum Abschluß dieser 3. Widerlegung wehrt sich Marquardt gegen den üblichen Vorwurf einer „Verschwörungstheorienmentalität“: „Dies ist nun wahrlich keine Verschwörungstheorie, Spekulation oder Polemik, sondern exakte Mathematik und Physik!

In den Erörterungen über die Kritik an seinen Argumenten erweitert Marquardt übrigens die Betrachtung auf den gesamten Flugverlauf von APOLLO 11 und bezieht auch Start und Landung auf der Erde ein. Dabei erörtert er die Frage der beim Re-entry zur Erde auftretenden Temperaturen beim Shuttle, dessen Hitzeschild für eine maximale „Bremstemperatur“ von 2000 K (Kelvin) ausgelegt war, aber nach Berechnungen in der Literatur für das Shuttle Bremstemperaturen von 3100 K (Stemmer 2012) berechnet worden sind: nach der dort verwendeten Formel würden sich für das APOLLO-CM eine Temperatur von 6120 K ergeben; nach Wolf 1966 müßten sich sogar mehr als 45000 K ergeben; offiziell war der Hitzeschild des APOLLO-CM jedoch nur für max. 2726 K ausgelegt. Marquardt (S. 64): „Ein Kommentar erübrigt sich damit vollkommen!“

Marquardts Ausweitung seines Themas auf den gesamten Flug von APOLLO 11 und auf das Shuttle liefert sehr interessante Ergebnisse. Der Sinkflug zur Erdoberfläche herab (das Re-entry) erweist sich als entscheidendes Argument der Kritik: die Bremstemperaturen beim Eintritt in die Atmosphäre überschreiten wesentlich die offiziell berichteten maximalen Temperaturfestigkeiten der Hitzeschilde! Bei mehreren Tausend Grad behält kein irdisches Material seine molekulare Struktur, sondern verglüht in einem Plasma.

Diese Temperaturen entstehen durch die extremen kosmischen Geschwindigkeiten bei der Rückkehr der Raumschiffe aus dem Weltraum oder aus dem Orbit. Marquardt sieht auch hier (wie oben bei dem Mäuseexperiment im Stratosphärenballon) keine Konsequenz für seine Annahme, daß bemannte Raumflüge im Erdmagnetfeld möglich seien. Das Mäuseexperiment zeigt die tödliche Gefahr durch die Strahlung, das Problem des „Re-entry“ zeigt die Unmöglichkeit der wohlbehaltenen Rückkehr zur Erde. Es wäre interessant zu hören, was der Autor zu diesen Widersprüchen zwischen seinen Befunden und seiner Überzeugung von einer erdnahen bemannten Raumfahrt zu sagen hat.

Als kleinen Nachtrag zur 3. Widerlegung aus der Erstfassung von 2010 kann man berichten, daß Marquardt damals (S. 25-26) auch das russische Mondfahrzeug „Lunochod“ erwähnt: es habe ebenfalls nicht stattgefunden, weshalb im Kalten Krieg „beide Parteien über die Wahrheit des jeweiligen Projektes des anderen geschwiegen haben.“ Dieser wichtige Gedanke erledigt die unter den Raumfahrtbegeisterten kursierende Idee, die Sowjetunion hätte einen Betrug der USA bei der Mondlandung „aufgedeckt“, weshalb die NASA-Story wahr sein müsse!

 

4. Die technisch-physikalische Widerlegung (S. 66-86)

Die technisch-physikalische Widerlegung ist ein weiterer umfangreicher Teil der Arbeit und untersucht die konstruktiven Merkmale der Landefähre (Breite, Höhe, Länge, Raumvolumen) und die Plausibilität der nach NASA angeblich in diesen Ausmaßen untergebrachten Raumkapsel, Triebwerke, Treibstofftanks, Geräte und Materialien. Diskutiert die wahrscheinlichen Massen der einzelnen Posten, insbesondere die möglichen Formen der Treibstofftanks, für die er 9 verschiedene Kombinationen in Betracht zieht. Er kommt zu dem vernichtenden Ergebnis, daß man in der Landefähre nach ihren offiziellen Maßen die behaupteten Bauteile nicht alle hätte darin unterbringen können.

Zum Schluß der 4. Widerlegung geht Marquardt auch noch kurz auf die konstruktiven Merkmale des Command Module ein (S. 85-86).

 

Summe der 4 Widerlegungen (S. 87-88)

Unter der Überschrift „Fazit und Resümee zu Apollo 11“ faßt Marquardt seine Kritik aus den 4 Widerlegungen in 8 konkrete Beweise gegen das angebliche und nie stattgehabte APOLLO 11-Projekt zusammen:

1. Das Command Module (CM) wäre wie eine Sternschnuppe in der Erdatmosphäre verglüht.
2. Die für den gesamten Flug von APOLLO 11 erforderliche Treibstoffmenge liegt um 163 t höher als die offiziell verfügbare.
3. Die Astronauten hätten die errechneten Strahlungsdosen von 11 oder 26 oder 110 Sievert für den Gesamtflug nicht überlebt. (Die 1. Variante von 823 Sievert wird hier nicht mehr geltend gemacht.)
4. Die Landefähre „Eagle“ wäre bei der Landung auf dem Mond zerschellt, weil die damaligen Treibstoffparameter (Brennschlußgeschwindigkeit) nicht die erforderliche Abbremsung der Fähre bewirkt hätten.
5. Der von der NASA deklarierte Schub der absteigenden und der aufsteigenden Stufe der Landefähre stimmt nicht mit den theoretisch errechneten Werten überein.
6. Die angebliche Rüstmasse der Landefähre wäre mit mehr als 3 t überschritten worden.
7. Aus astronomischen Gründen wäre ein 8-Tage-Flug auf der behaupteten Flugbahn nicht möglich gewesen.
8. Die von der NASA behaupteten Dimensionen der Landefähre stimmen mit den errechneten Werten für ihren Inhalt absolut nicht überein: es passen nicht alle genannten Aggregate, Geräte usw. hinein.

Marquardt faßt seine Kritik in einem Urteil zusammen („der größte Bluff des vergangenen Jahrhunderts“) und bringt noch zwei interessante Überlegungen:

1. Marquardt vermutet, 1969 werde eine 8-tägige „Erdumrundung“ mit einer Raumkapsel stattgefunden haben, aber niemals ein „Erdorbit“. Hier müßte die Begrifflichkeit abgeklärt werden. Grundlage für diese Annahme der Möglichkeit einer erdnahen bemannten Raumfahrt.

2. In einer TV-Sendung (KIKA, 28.5.2014) wurde berichtet, die Raumstation ISS mit einer Gesamtmasse von ca. 460 t sei mit 60 Raketenstarts ins All befördert worden. Pro Start wären dies 7,7 t gewesen. Marquardt fragt: „Warum hat man sich da nicht einfach der vermeintlich enormen Transportkapazität von 45,3 t der Saturnrakete bedient?“ Damit bringt er klar zum Ausdruck, daß er offensichtlich die ISS für ein reales Raumfahrtprojekt hält.

 

Kurze Machbarkeitsskizze zu einem Mondprojekt (S. 89-92)

Nachdem Marquardt die Unmöglichkeit des APOLLO 11-Fluges unter allen Aspekten nachgewiesen hat, stellt er hier Überlegungen zu folgenden Stichworten an:

– Schutz vor der kosmischen Strahlung durch gigantische Magnetfelder: utopisch;
– Schutz durch 26-cm-Bleischicht: ebenfalls unrealistisch, weil Raumschiffe für Mondflug ca. 56 t Masse erreichen würden (Erläuterungen zur Blei-Abschirmung auf S. 91-92);
– Schlußfolgerung: bemannte Raumfahrt außerhalb Magnetosphäre nicht möglich.
– Deshalb weitere Überlegungen nur für unbemannte Flüge.
Mondorbit und Mondlandung heutzutage möglich, wegen moderner Raketentreibstoffe;
– auch Rückstart vom Mond möglich, wenn die Masse der Raumkapsel begrenzt wird;
– ein generelles Problem bleibt die Stabilisierung der Raumfähre bei allen Startvorgängen hinunter und hinauf;
– von größter Problematik bleibt auch für die unbemannte Raumfahrt das „Re-Entry“ wegen der Bremstemparatur von ca. 45000 Grad: technisch könnte dieses Problem erst in „ferner Zukunft“ gelöst werden.

 

Anhang: Treibstoffparameter, Luftdichte und Eintrittstemperatur (S. 93-97)

– Vergleich der Treibstoffparameter von 3 Raketenantrieben: SATURN, CSM, LM;
– Berechnung der mitttleren Luftdichte: wird benötigt zur Berechnung der reduzierten Geschwindigkeit einer Rakete bis in eine Höhe von 44 km;
Berechnung der Eintrittstemperatur beim Abbremsen eines Flugkörpers in der Atmosphäre, abhängig von der Eintrittsgeschwindigkeit:
– bei 6000 m/sec.: 13722 K;
– bei 11000 m/sec.: 45597 K.

 

Quellen (S. 98-100)

Zu den Literaturangaben nur ein paar Hinweise:

Der Titel des Buches von A. Sternfeld (1959) enthält ein falsches Wort und einen Tippfehler und lautet korrekt: „Künstliche Satelliten“.

Zu mehreren Arbeiten, die offensichtlich aus dem Internet stammen, fehlen die URL. Bei Zitierung von Fernsehsendungen sollte unbedingt der Titel der Sendung angegeben werden, da sonst das Auffinden im Internet sehr erschwert wird.

Die „Praktikumsarbeit“ eines Studenten der RWTH Aachen 2013 ist nicht die Arbeit eines Studenten, sondern die den Studenten gegebene Anleitung zum Praktikum, stammt also von fachlich kompetenter Stelle und enthält entsprechend ausführlich Tabellen, Grafiken und Datenblätter und aktuelle Literaturangaben.

Zu dem Eintrag:
„Unbekannter Autor (2008): US Flagge auf dem „Mond“ beweist den US
Mondlandungsschwindel. im Internet zur Apollo 11-Diskussion, August 2008″
kann die URL ergänzt werden:
https://www.mysnip.de/forum-archiv/thema-27441-6577/Wehende+Flagge++verifiziert+den+Mondlandungsschwindel.html

 

***

 

Unser Urteil

Marquardts Neubearbeitung seiner Kritik des APOLLO 11-Fluges von 2014 ist die bedeutendste deutschsprachige Veröffentlichung des Jahres 2014 zur Raumfahrt gewesen und wird ihre Bedeutung noch lange behalten. Erstmalig in systematischem Zusammenhang wird die Raumfahrtkritik auf die notwendige physikalisch-technische Grundlage gestellt, die ihr so lange gefehlt hat: ihr Fehlen hatte den begeisterten Anhängern des gigantischen Menschheitsbetrugs jahrelang das Feld überlassen!

Daher wissen die meisten Menschen heutzutage noch gar nichts von der Existenz einer fundamentalen Kritik und der Widerlegung des läppischen Raumfahrtspektakels, sondern halten die Indizien der Schattenrichtungen auf den Mondfotos und die wehende Fahne für die einzigen Mäkeleien an den Großtaten der Mondfahrer.

Der Buchtitel untertreibt sogar, denn in Wirklichkeit widerlegt Marquardt nicht nur APOLLO 11, sondern die gesamte bemannte Raumfahrt im interplanetaren Raum. Sogar zu seiner eigenen These, eine bemannte Raumfahrt im erdnahen und von der Magnetosphäre geschützten Raum sei möglich, liefert er (anscheinend unbewußt) Gegenargumente.

Pflichtlektüre

Wer sich heute im deutschsprachigen Raum über den Stand der Kritik der bemannten Raumfahrt informieren will, muß zu Marquardts Büchlein greifen, das mit seinen 100 Seiten so schlank daher kommt und doch die angeblichen Fundamente des größten Betrugs des 20. Jahrhunderts mit zwingenden Beweisen zerstört.

Methodisch leidet das Buch nur an einer unklaren Stoffdisposition, die für eine Neuausgabe bereinigt werden sollte. Daten werden an mehreren Stellen wiederholt, Sprünge zu ergänzenden Themenpunkten kann der Leser nicht voraussehen und nicht wiederfinden, und ein Register fehlt. Hinsichtlich der erklärten Revision in der 2. Widerlegung (kosmische Strahlung) und des ungeklärten Status der ersten Dosis-Variante (823 Sievert) sollte für den Leser mehr Klarheit geschaffen werden. Im Quellenverzeichnis sollte der Autor für Texte aus dem Internet die Fundstellen angeben: ihm liegen sie schon vor, und er könnte dem Leser den Zugang erleichtern.

Kritik der Kritik

Es wäre dringend wünschenswert, daß die Apologeten der bemannten Raumfahrt sich mit der Arbeit von Marquardt auseinandersetzen. In den Foren haben sie die Stellungnahmen Marquardts mit Häme überschüttet und behauptet, seine Kritikpunkte seien widerlegt. In den Foren hätten sie ihre Einwände vorbringen können, haben es aber nicht getan. Nur zu völlig peripheren Details wurde behauptet, sie stimmten nicht. Aber keinen einzigen der drei zentralen Beweise gegen Apollo 11 haben sie zu widerlegen versucht:

1. daß der Treibstoff für die angeblichen Flugmanöver nicht gereicht hätte,
2. daß es keinen Schutz vor der kosmischen Strahlung gegeben hätte, und
3. daß die Maße der Landefähre viel zu klein waren, um das Raketentriebwerk, die Tanks, alle Aggregate, Geräte, Materialien und die Mannschaftskabine aufzunehmen, und ergänzend, daß dieser Inhalt der Landefähre nicht nur den Raum, sondern auch das Gewicht der Fähre überschritten hätte.

An diese zentralen Aussagen hat sich keiner der in den Foren und Blogs großtönenden Anhänger der bemannten Raumfahrt herangetraut. Solange sie diese drei Punkte nicht widerlegen können, bleibt die Raumfahrt eine Fiction ganz ohne Science zur Irreführung der Ahnungslosen und Dummen und zum Entführen der gigantischen Steuergelder zu unbekannten Zwecken. Die Raumfahrtbegeisterten wissen, daß sie die fachlichen Quellen Marquardts bezweifeln und widerlegen müßten, und daß dies kaum möglich sein wird.

Das Ziel der Kritik

Die kritischen Anmerkungen des Rezensenten betreffen im Grunde nur Kleinigkeiten und mindern den Wert dieser Arbeit überhaupt nicht. In mehreren Blogartikeln haben wir bereits dankbar auf Siegfried Marquardts Ergebnisse zurückgegriffen. Für die Zukunft wird es nur darauf ankommen, daß alle Kritiker gemeinsam daran arbeiten, die deutsche Öffentlichkeit und besonders die neugierigen Zeitgenossen über unsere Arbeit zu informieren, um das Informationsmonopol unserer Massenmedien aufzubrechen.

Wir halten es für wichtig, zur Information nicht nur das Internet, sondern alle Informationskanäle zu nutzen, und das gedruckte Buch hat immer noch seinen eigenen Wirkungskreis. Deshalb ist es besonders zu begrüßen, daß mit Marquardts “Apollolüge” endlich wieder zur fundamentalen Kritik ein Buch auf den Tischen in den Wohnungen liegen kann, das auch Menschen sehen und in die Hand nehmen können, die eigentlich nichts von solcher Kritik hören wollen. Derartige Bücher gibt es zum Thema 9/11 und zum Kennedy-Mord, weshalb diese Jahrhundertlügen auch schon viel stärker ins Bewußtsein der Menschen gelangt sind.

B., 7. November 2017

Muß Papst Franziskus jetzt dran glauben: an den NASA-ISS-Betrug?

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Offener Brief (12.10.17) von Kritikern der bemannten Raumfahrt an den Papst – Wird Papst Franziskus am 26. Oktober 2017 um 17 Uhr den NASA-ROSKOSMOS-ESA-Betrug „ISS“ absegnen?

Die FAZ druckte am 10.10.17 eine KNA-(Katholische Nachrichten-Agentur)-Meldung, derzufolge Papst Franziskus ein Gespräch mit der angeblichen „53. Langzeitbesatzung der Raumstation“ ISS führen wird, der angeblich 6 Personen angehören: „drei Amerikaner, zwei Russen und ein Italiener.“

Papst Franziskus kann nur mit 6 Astronauten-Darstellern in den ISS-Kulissen irgendwo – vielleicht in den USA oder in Moskau – telefonieren, weil es eine bemannte Raumfahrt aus physikalisch-technischen Gründen nicht gibt: kein Mensch kann lebend aus dem Weltraum zur Erde zurückkehren, weil für eine angebliche Rückkehr der Treibstoff zum Abbremsen fehlt, und weil Menschen nach Stunden oder wenigen Tagen an der kosmischen Strahlung zugrundegehen, gegen die sie sich nicht schützen können! Die angeblich raumfahrenden Menschen wären garantiert doppelt gesichert tot: erst sehr schnell durch die Strahlungsdosis und dann, wenn sie als Leichen beim Sinkflug zur Erde wie ein Meteor in einem Feuerball verglühen! Den Raumflug gäbe es also nur mit anschließender Feuerbestattung.

Da diese Aussichten einerseits die Damen und Herren Astronauten-Darstellerinnen und -Darsteller nicht entzücken können, und andererseits die Veranstalter NASA-ESA hinterher in den Massenmedien keine strahlenden Raumfahrtsieger präsentieren könnten (jedenfalls nicht die angeblich gestarteten Personen, höchstens deren vorher aufgenommene Fotos), haben angebliche Akteure und angebliche Veranstalter keine Lust zum Selbstmord und machen einfach nur ein paar bewegte Bildchen für die Massenmedien, weil die für das ahnungslose Publikum genug sind, das obendrein vor Begeisterung ganz aus dem Häuschen gerät!

Sehr geehrter Papst Franziskus,

wenn Sie über den Atlantik fliegen – in 12 km Höhe – von Rom nach New York, dann erhalten Sie im Flugzeug eine Strahlendosis von ca. 11 Mikrosievert pro Stunde. Wenn Sie das wissen (und sich von Wissenschaftlern Ihrer Universität in Rom bestätigen lassen, daß dies die allgemein als gemessen angenommene Durchschnittsdosis für diese Höhe auf dieser Route ist), dann haben Sie bereits den Beweis in der Hand, daß die NASA-Behauptung von 2015 eine Lüge ist, wonach die angeblichen Astronauten-Darsteller auf der angeblichen ISS in 400 km Höhe nur eine Strahlendosis von 12 Mikrosievert pro Stunde erhalten.
Hier zum Nachlesen:
NASA. International Space Station Internal Radiation Monitoring.
24.9.2015 – 7 S.
(http://www.nasa.gov/mission_pages/station/research/experiments/1043.html)

Es gibt weitere Beweise gegen die NASA-Lüge:
– Die CONCORDE-Flüge (1976 ff.) in 18 km Höhe erhielten Dosen bis zu 1000 Mikrosievert pro Stunde.
– Normale Flüge durch die Süd-Atlantik-Anomalie in 12 km Höhe erhalten ungefähr 11000 Mikrosievert pro Stunde – deshalb fliegt dort niemand hindurch, und keiner sagt es uns genauer!

Ganz genau will die NASA in 400 km Höhe empirisch gemessen haben: 12 Mikrosievert pro Stunde!

Schreiben wir die Dosiswerte und Höhen untereinander:
11 Mikrosievert pro Stunde (Wissenschaft) in 12 km
1000 Mikrosievert pro Stunde (Wissenschaft) in 18 km
11000 Mikrosievert pro Stunde (Wissenschaft) in 12 km
12 Mikrosievert pro Stunde (NASA) in 400 km

Und welche wirklichen Strahlendosen sind in 400 km Höhe zu erwarten? Außer den illusorischen NASA-Dosiswerten gibt es keine anderen, jedenfalls haben wir keine gefunden. Aber Siegfried Marquardt hat 4 verschiedene typische Strahlungsmessungen der Physiker in Strahlungsdosen für den APOLLO 11-Flug umgerechnet:

Marquardt, Siegfried:
Die ganze Wahrheit über die Apollolüge : mathematisch-physikalische Re- und Dekonstruktion von Apollo 11. – Königs Wusterhausen: Siegfried Marquardt Verlag d. Wissenschaften 2014. – 100 S.
ISBN 978-3-00-046504-8
S. 37-43: 5. Die strahlenphysikalische Widerlegung von Apollo 11.
Berechnet die Strahlendosen für 4 Alternativen; berechnet für Alternative A nur den Anteil der Protonen (die Energien der anderen Teilchen müßten noch addiert werden).

[Anmerkung v. 15.8.2020:
Siegfried Marquardts Untersuchung
„Die ganze Wahrheit über die Apollolüge“
kann als pdf-Datei ab sofort in 2 Ausgaben von 2009 und 2019 von der Downloadseite dieses Blogs heruntergeladen werden. URL der Downloadseite:
https://balthasarschmitt.wordpress.com/eine-seite/downloads/ ]

A. (S. 38) nach Sternfeld 1959 u. Lindner 1972
1. Elementarteilchen: pro m² und sec: 1000
davon Protonen; 850 / m² * sec
2. Zeitraum (Mondflug): 8 Tage = 691.200 sec
3. Energie des Protons: 0,6 * 10^15 (hoch 15) eV
4. Gesamtenergie in Joule: 57600 Joule
5. Körpergewicht Astronaut: 70 kg
6. Energie pro Kilo (57600:70) = 823 Joule pro Kilo / 8 Tage
Basis: 1 Joule pro Kilo = 1 Sievert.  –  823 Joule = 823 Sievert / 8 Tage
7. Berechnung Dosis pro Tag: 102 Sievert.

B. (S. 40) Aus Wikipediaseite zu Van Allen-Gürtel die Daten zum interplanetaren Raum
1. Elementarteilchen: pro cm² und sec: 1.000.000;
pro Quadratmeter: 10^10 (hoch 10) pro m² * sec
2. Zeitraum (Mondflug): 8 Tage = 691.200 sec
3. Energie der Elementarteilchen: 10^7 (hoch 7) eV
4. Gesamtenergie in Joule: [nicht berechnet]
5. Körpergewicht Astronaut: 70 kg
6. Energie Joule pro Kilo / 8 Tage = [nicht berechnet]
Bei Wandstärke der Raumkapsel 2cm: Reduktion der Dosis auf 82 %; um 82 % reduzierte Dosis: 134 Sievert / 8 Tage
7. Berechnung Dosis pro Tag: 16,7 Sievert.

C. (S. 42) nach Winter 2004
1. Elementarteilchen: 6,9 * 10^5 = 690.000 / m² * sec
2. Zeitraum (Mondflug): 8 Tage = 691.200 sec
3. Energie der Elementarteilchen: 8,5 * 10^15 (hoch 15) eV
4. Gesamtenergie in Joule: 960 Joule
5. Körpergewicht Astronaut: 70 kg
6. Energie pro Kilo (960:70) = 13,71 Joule pro kg = 13,7 Sievert / 8 Tage; bei Wandstärke der Raumkapsel 2cm: Reduktion der Dosis auf 82 %; 82 % von 13,7 = 11,2 Sievert / 8 Tage
7. Berechnung Dosis pro Tag: 1,4 Sievert.

D. (S. 43) nach Hebbert (2004) und Kolanosk (2006)
1. Elementarteilchen: 5 Partikel pro cm³ (Kubikzentimeter);
pro m³ (Kubikmeter): 5 * 10^6 (hoch 6) = 5.000.000
2. Zeitraum (Mondflug): 8 Tage; Weg: 800.000 km
3. Energie der Partikel: 5 * 10^13 (hoch 13) eV
4. Gesamtenergie in Joule: 2200 Joule
5. Körpergewicht Astronaut: 70 kg
6. Energie pro Kilo (2200:70) = 31,4 Joule pro Kilo / 8 Tage
Bei Wandstärke der Raumkapsel 2cm: Reduktion der Dosis auf 82 %; 82 % von 31,4 = 26 Sievert / 8 Tage
7. Berechnung Dosis pro Tag: 3,25 Sievert.

Die Berechnungen beziehen sich auf die Mond-Route durch den interplanetaren Raum. Wieviele Partikel pro Quadratmeter und Sekunde mit welchen Energien in 400 km Höhe gemessen werden, müßte man mal die Physiker fragen. Die Spanne zwischen den obigen 4 Dosiswerten (102 – 16,7 – 3,25 – 1,4 Sievert pro Tag) ist erheblich. Die NASA-Dosis für die ISS in 400 km Höhe von 12 Mikrosievert pro Stunde ergibt für den ganzen Tag: 12*24 = 288 Mikrosievert pro Tag. Damit liegt sie außerhalb jeder Realität.

Schreiben wir noch einmal die Dosiswerte untereinander:
Messung A: 102 Sievert pro Tag (Wissenschaft)
Messung B:   16,7 Sievert pro Tag (Wissenschaft)
Messung C:     1,4 Sievert pro Tag (Wissenschaft)
Messung D:     3,25 Sievert pro Tag (Wissenschaft)
(1 Mikrosievert dezimal: 0,000001 Sievert)
ISS: 0,000288 Sievert pro Tag (NASA)

Damit ist der Irrsinn der NASA-Dosis offenbar. NASA behauptet übrigens, ihr Wert sei empirisch gemessen!

Sehr geehrter Papst Franziskus,

bitte nutzen Sie die Gelegenheit eines telefonischen Gesprächs und fragen Sie die angeblichen „Astronauten“ der angeblichen „ISS“, welche Tageswerte die von ihnen am Körper getragenen Dosimeter anzeigen. Ersatzweise könnten sie ja auch die Anzahl der Partikel pro Quadratmeter und Sekunde und deren Energien mitteilen. Wir wären sehr interessiert, die Antworten von Ihnen mitgeteilt zu erhalten.

Damit ist der Gesprächsstoff für Sie und die „Astronauten“ aber noch nicht erschöpft. Es gibt den zweiten k.o.-Beweis gegen die NASA-Lügerei über bemannte Raumfahrt im allgemeinen und damit auch über die angebliche „ISS“. Der Beweis ist geführt worden von Anders Björkman auf der umfangreichen Internetseite seiner Firma HEIWA:

Björkman, Anders: The Human Space Travel Hoaxes 1959-2016.
Internet-Portal der Fa. HEIWA:
Kapitel 1 (http://heiwaco.tripod.com/moontravel.htm)
Kapitel 2 (http://heiwaco.tripod.com/moontravel1.htm)
Kapitel 3 (http://heiwaco.tripod.com/moontravel2.htm)

Björkman analysiert in Kapitel 2 die NASA-Angaben zum angeblichen APOLLO 11-Flug bis in jede Flugphase und weist nach, daß die Rückkehr zur Erde, das sogenannte „Re-entry“, wegen Treibstoffmangel prinzipiell (bei der heutigen Raketentragkraft) nicht möglich ist, sondern jeder Flug im Orbit über 100 km Höhe (Karman-Linie) mit einer derart hohen kinetischen Energie erfolgt, daß ein Raumschiff bei der Rückkehr zur Erde diese Energie ( ca. 300 GigaJoule) nicht mehr kontrolliert an seine Umgebung abgeben könnte, sondern wie ein Meteor in einem Feuerball verglühen würde.

Dieses prinzipiell wichtige Kapitel 2 von Björkman haben wir auf diesem Blog in deutscher Sprache zusammengefaßt in dem Artikel:

Der APOLLO-11-Elefant – eine deutsche Premiere
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/11/22/der-apollo-11-elefant-eine-deutsche-premiere/)
Darin in Anhang 3:
Berechnung der kinetischen Energie eines aus dem Orbit zurückkehrenden
APOLLO 11 (CM) am Beginn des Re-entry in 130 km Höhe, mit einem Gewicht von 5468 kg und einer Geschwindigkeit von 11200 m/sec.
Kinetische Energie (nach Newton) E = 0,5 x 5486 x 11200² = 345 GigaJoule.

Wir begrüßen jede Gelegenheit, den angeblichen Raumfahrern und ihren Veranstaltern Fragen zu stellen. Wir bekommen jedoch auf unsere kritischen Fragen und Argumente keine Antworten, besonders von der NASA nicht, wie Björkman auf seiner Internetseite wiederholt berichtet. Da sehen wir in dem angekündigten Gespräch zwischen Ihnen und den „Astronauten“ eine wunderbare Gelegenheit.

Offensichtlich sollen Sie mit Ihrer Autorität der bemannten Raumfahrt eine Glaubwürdigkeit verleihen, die sie in Deutschland nur noch bei 75 Prozent der Menschen besitzt, damit sich die kritischen 25 Prozent sagen: „Wenn nun sogar Papst Franziskus mit den Astronauten spricht, der selbst Naturwissenschaftler ist, dann kann an der Kritik nichts dran sein!“

Bevor Sie riskieren, daß Ihre Autorität in diesem Gespräch für einen gigantischen Betrug der Öffentlichkeit mißbraucht wird, um die ahnungslosen Massen in ihren Illusionen über raumfahrende Menschen und auf dem Mond herumspazierende Astronauten noch zu bestärken, bitten wir Sie, die existierende Kritik von den Wissenschaftlern Ihrer Universität prüfen zu lassen. Sie werden sehr schnell zu einem Urteil kommen!

Wir schlagen Ihnen vor, an Ihre Gesprächspartner am 26. Oktober drei konkrete Fragen zu richten:
1. Wo befinden sie sich in diesem Augenblick?
2. Wie hoch ist die von ihrem Dosimeter aufgenommene stündliche Strahlendosis?
3. Kennen sie die kinetische Energie eines 3-5 Tonnen schweren Raumschiffs bei der Rückkehr aus dem ISS-Orbit zur Erde? (Größenordnung: 200 GigaJoule)

Falls es Ihnen unverständlich erscheint, warum ein solcher Schwindel inszeniert wird, so läßt sich diese Frage sehr einfach beantworten. Er ist entstanden, als während des Kalten Krieges jede der beiden Weltmächte – USA und UdSSR – ihre angebliche bemannte Raumfahrt gefälscht und mit Medienfälschungen bis zur AOLLO 11-Mondlandung die Öffentlichkeit getäuscht hat. Durch die Täuschung konnten die offiziell für die US-Raumfahrt bewilligten Gelder für andere unbekannte Zwecke „verwendet“ werden. Beide Staaten hätten aus dem gigantischen Schwindel nicht mehr ohne Gesichtsverlust aussteigen können und setzen ihn deshalb bis heute in der ISS fort.

Abschließend verweisen wir noch auf zwei andere wichtige Quellen zur bemannten Raumfahrt hin, in denen die Medienfälschungen und Betrügereien der Raumfahrtagenturen nachgewiesen werden:

SEPTEMBER CLUES RESEARCH FORUM
(http://www.cluesforum.info/)
Dort insbesondere die Abteilung:
Apollo, and more space hoaxes
(http://www.cluesforum.info/viewforum.php?f=23&sid=f7f59718021b8a4e187b20608a45d533)

Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück
oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung.
1. Fassung. 19. März 2016. 109 Seiten.
(https://balthasarschmitt.com/wp-content/uploads/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

***

Sehr geehrter Papst Franziskus,

wir haben hiermit die wichtigsten Beweise gegen den gigantischen Betrug der bemannten Raumfahrt genannt und die öffentlich verfügbaren Quellen angegeben. Bitte, lassen Sie unsere Agumente und Nachweise von Ihren Wissenschaftlern prüfen und ziehen Sie daraus, wenn unsere Darlegungen von Ihren Wissenschaftlern bestätigt werden, die Konsequenzen. Lassen Sie sich, bitte, nicht ohne eine ernsthafte Prüfung der Kritik zum Aushängeschild für die bemannte Raumfahrt machen, über die alle notwendigen Nachweise spätestens seit 2010 veröffentlicht worden sind. Lassen Sie sich nicht mit dem Termin 26. Oktober unter Zeitdruck setzen.

Wir haben vor Ihrer Lebensleistung und Ihren Bemühungen um einen Dialog mit der Öffentlichkeit den größten Respekt und erhoffen uns von Ihnen den Anstoß zu einer freien öffentlichen Diskussion über die bemannte Raumfahrt auf internationaler Ebene. Wer könnte eine freie Diskussion fürchten müssen?

Wir wünschen Ihrem Wirken in der Kirche und in der Öffentlichkeit Erfolg.

In der historischen Perspektive glauben wir, daß nach dem Beispiel Martin Luthers mit seiner Kritik am Ablaßhandel im 16. Jh. heute jemand von seiner Statur mit Kritik an dem säkularen Betrugsprojekt „Bemannte Raumfahrt“ auftreten muß, um die Öffentlichkeit auf den Boden der Wirklichkeit zurückzuholen.

Mit freundlichen Grüßen
Balthasar Schmitt, 12.10.2017
Email: balthasar.schmitt (@) posteo.mx
Blog: https://balthasarschmitt.wordpress.com

Wir bitten alle Leser und Empfänger dieses Offenen Briefes um Verbreitung des Textes.

***

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Sex-Pleite auf ISS: Warum Astronauten „im All keinen hoch bekommen“ und Astronautinnen „nicht richtig feucht“ werden

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Sex-Pleite auf ISS: Warum Astronauten „im All keinen hoch bekommen“ und Astronautinnen „nicht richtig feucht“ werden

Der Raumfahrt-Porno geht weiter: Wer von seinen intimen Problemen öffentlich redet, den muß es doch geben – oder nicht? Porno ist wirklich!

Wir haben uns schon immer gedacht: wenn Menschen sich oberhalb der Karman-Linie aufhalten könnten (was sie nicht können), in einem schicken „Raumschiff“ und der sogenannten „Schwerelosigkeit“, dann würde es Probleme beim Geschlechtsverkehr geben. Auf jeden Fall müßten sich die Leute wegen des Rückstoßprinzips bei jedem Stoß beide gut festhalten oder noch besser anschnallen!

Wir geben Entwarnung:
Raumfahrt gibt es nicht, Sex-Probleme im Weltall auch nicht

Gottseidank gibt es diese Probleme aber nicht, da Menschen nicht in einen Flug oberhalb der Karman-Linie (Orbit) eintreten können – sie würden wegen Treibstoffmangel nicht wieder lebendig auf die Erde zurückkommen. Außerdem droht eine zweite sichere Todesart: sie würden sowieso schon von der kosmischen Strahlung schnell hingestreckt. Mit dem Geschlechtsverkehr “oben” würden sie sich deshalb also sehr beeilen müssen, bevor die kosmische Strahlung zuschlägt. Wäre keine entspannte Situation gewesen für diese armen Raumfahrtleute.

So weit unsere laienhaften Überlegungen zu den berichteten Großtaten unserer Astronauten-Darsteller während ihrer angeblichen 180 Tage in der ISS.

Endlich die NASA-Raumfahrt-Sex-Nachrichten

Die Astronauten-Darsteller in der ISS bekommen keinen hoch! Die Astronautinnen-Darstellerinnen in der ISS werden nicht richtig feucht! Was werden die wenigen einzelnen Damen und Herren Astronauten-Darsteller dazu sagen, daß nun die NASA all diese Intimitäten in die Öffentlichkeit hinausposaunt?

Wer natürlich gar nicht zurückkommen will, der würde mit diesen Problemen beim Geschlechtsverkehr schon rechnen müssen. Darüber müßten sich also bisher nur die Mitreisenden bei dem Projekt „Mars One“ ohne Rückkehr Gedanken machen.

Wie erfährt man von solch abstrusen Ideen?

Gottseidank haben wir SPIEGEL ONLINE, denn dort wurde am 15.8.17 der Artikel angezeigt:

„Sex im Weltraum: Warum Männer im All keinen hoch bekommen“

Wenn man den Artikel anklickte, kam er von der Firma „bento“ (wer immer das sein mag) auf einer anderen Webseite:
http://www.bento.de/future/sex-im-weltraum-warum-maenner-im-all-k…
und hatte dort einen ganz anderen Titel:

„Was das Problem mit Sex im Weltraum ist“

Als Autor firmiert Marc Röhlig, ebenfalls von der Firma Bento. Vorangestellt ist dem Text ein sehenswertes Foto: ein junger Mann hält mit ernstem Gesicht das

riesige (armlange) Modell eines stramm erigierten Penis (mit anhängendem Hodensack?)

vor die Kamera, damit auch der dümmste Betrachter versteht, wovon die Rede ist. Vielleicht sollte man den Artikel auch noch in Einfacher Sprache anbieten: da kann man dann auch gleich noch erklären, was ein Penis ist. Das abgebildete männliche Organmodell sieht mit seiner löcherigen Struktur sehr merkwürdig aus und kann auf die Damenwelt nicht gerade einladend wirken.

Was also war daran eigentlich von SPIEGEL ONLINE? Sie haben es nicht recherchiert, nicht verfaßt, nicht kommentiert und nicht veröffentlicht – nur den Titel noch etwas drastischer formuliert und uns unter die Nase gehalten.

Hauptzweck: die Existenz von Menschen im Weltraum suggerieren, emotional verankern, „beweisen“

Was soll ein derart abstruser Artikel? Das angebliche Sex-Problem ist überhaupt nicht akut, betrifft nur eine sehr kleine Anzahl von einzelnen Menschen, deren intimes Leben als sensationelle Nachricht zur Schau gestellt wird.

Mit dem ersten Absatz wird der Zweck des Artikels aber klar: die gesamte Geschichte der angeblich „bemannten Raumfahrt“ wird uns in Zahlen gegossen, wieviele Menschen in wievielen Jahren auf wievielen Raumstationen von wievielen Ländern? Damit niemand mehr auf irgendwelche Zweifel kommen kann, ob es diese angebliche Parade im Weltall überhaupt gegeben hat:

„Mehr als 500 Menschen waren bereits im Weltall
(Nasa (https://www.nasa.gov/offices/education/programs/national/dln/events/Humans_In_Space.html#.V6CEr5OLRTY)).
Viele von ihnen dürften sich dort oben näher gekommen sein – zunächst räumlich. Entweder auf der internationalen Raumstation[en] MIR, die von 1986 an für 15 Jahre um die Erde kreiste, oder auf der Nachfolgerin ISS, die seit Ende der 1990er im Orbit schwebt.“

Propagandaziel: diese 500 Menschen aus verschiedenen Ländern können doch nicht alle Schwindler und Betrüger sein – oder?

Alles weitere wird buchhalterisch abgehandelt, als ob es Wirklichkeit gewesen wäre:
– Der Geschlechtsverkehr ist auf dem Raumflug nicht verboten, nur soll kein „Crew-Mitglied“ ein anderes „bevorzugt behandeln“! Diese skurrile Vorschrift kann gerade beim Sex lustig werden.
– Die Schwerkraft bereitet drei Probleme:
„1. Männer bekommen (fast) keinen hoch“
„2. Frauen werden nicht richtig feucht“
(Hierzu hält der junge Mann wieder etwas in die Kamera (Foto), was nur mit Vorkenntnissen, die wir nicht haben, zu identifizieren ist.)
„3. Stellungen sind so gut wie unmöglich“

Soll sehr real wirken: das angebliche Elend der Stellungen beim Sex

Zu jedem Problem wird erläutert, wie es entsteht. Immer ist die Schwerkraft schuld (Gravitation). Dabei erinnern wir uns gern an die Parole von der „Schwerelosigkeit“. Der Autor erläutert:

„Schon wieder Schwerelosigkeit: Wenn keiner auf dem anderen liegen, reiten, sitzen kann, wird Sex echt schwer. Was also zunächst wie ein schwebender Traum für Kamasutra-Jünger klingt, ist in Wirklichkeit kaum realisierbar.“

„Zu all diesen Problemen kommt noch hinzu: Die Weltraumtoilette ist der einzige Ort wirklicher Privatsphäre. Und kein Musterbeispiel von Erotik: …“

Zur Erläuterung kann man ein Video öffnen (worauf wir verzichtet haben).

Die Wahrheit ist: Nicht nur der Sex ist „in Wirklichkeit kaum realisierbar“, die gesamte angeblich bemannte Raumfahrt ist nur Lügerei, Medienfälschung und Medienschwindel. Einziger Zweck: verschleppen riesiger Raumfahrt-Steuergelder zu anderen unbekannten Zwecken. Die Nachweise hierzu samt Quellen finden Sie in den unten aufgeführten Artikeln auf diesem Blog.

Noch mehr Wirklichkeit: Bekenntnisse von Astronauten-Darstellern

Der NASA greift die Misere des Sexlebens im All ans Herz. Der Autor berichtet und liefert Bekenntnisse von Leuten, die es angeblich erlebt oder nicht erlebt haben:

„Offiziell hatte bislang kein Weltraumreisender Sex. “I was an astronaut for 21 years and I know of absolutely no instance on any spaceflight”, sagt der ehemalige Kommandant Chris Hadfield
(Fusion (http://fusion.net/story/326616/science-behind-sex-in-space/)).“

Wenn der Astronauten-Darsteller Hadfield selbst genau Bescheid weiß – wie kann dann noch jemand an der Realität der bemannten Raumfahrt zweifeln? Wenn sogar der angebliche Raumreisende Hadfield von keiner Kopulation zwischen anderen angeblichen Raumreisenden weiß, dann ist der reine Propagandacharakter dieser NASA-Sex-Nachricht damit erwiesen.

NASAs Zwei-Personen-Anzug für die “Space Lover” und die „Siedler“

Die NASA bemüht sich noch mehr um dieses dringende Problem: sie will den angeblichen Sex im ALL möglich zu machen. Zu diesem Zweck hat sie bereits 2009 einen Zwei-Personen-Anzug für „Space lovers“ entwickelt.
(Wired (http://www.wired.co.uk/article/a-twoseater-suit-for-space-lovers)).

Zweck der Veranstaltung ist es, auf angeblichen künftigen Raumflügen zu anderen Planeten, z. B. zum Mars, die Astronauten-Darsteller dort siedeln zu lassen, weshalb sie sich dort auch fortpflanzen können sollen. Deshalb will die NASA auch erforschen, wie eine Schwangerschaft im Weltraum verläuft. Ganz irreale Planungsprobleme: Schwangerschaft, Fortpflanzung, Mars.

NASA muß erst mal die eigenen Märchen erforschen

Bevor die NASA die Merkwürdigkeiten und Ungereimtheiten, Unwahrscheinlichkeiten und Unmöglichkeiten ihrer bisherigen Märchen nicht glaubwürdig aufklären kann, braucht sie sich um die Besiedelung des Mars nicht zu sorgen. Die Astronauten-Darsteller und Astronautinnen-Darstellerinnen werden während ihrer angeblichen „Missionen“ auf „Raumflügen“ gut versteckt auf Erden an geheimen Orten untergebracht, damit niemand den Schwindel direkt entdeckt – dort können sie sich in aller Gemütlichkeit paaren oder auch nicht.

Die Analyse der NASA-Heldengeschichte von der Mondlandung (Apollo 11) hat ergeben, daß nichts daran stimmt; Anders Björkmans maßgebliche und unwiderlegte Darstellung ist in unserem Blogartikel vom 22.11.2016 auf Deutsch referiert worden:

Der APOLLO-11-Elefant – eine deutsche Premiere
Wie es bei der Mondlandung genau zugegangen ist:
Technik und Physik der Raumfahrt.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/11/22/der-apollo-11-elefant-eine-deutsche-premiere/)

Das Ergebnis haben wir in einer APOLLO-11-Mängelliste aufgestellt, als Anhang 1 zu diesem Artikel, in der Reihenfolge ihres Auftretens im Artikel:

1. NASA streut völlig divergierende Daten zum Treibstoffverbrauch.
2. NASA streut grotesk divergierende Daten zum Gesamtgewicht der Module.
3. Die Antriebstechnik der SATURN-Rakete soll einen unglaubwürdig hohen Treibstoffverbrauch von 13 Tonnen pro Sekunde bewältigen.
4. NASA will alle Konstruktionsunterlagen zur SATURN-Rakete verloren haben: unglaubwürdig.
5. Die SATURN-Rakete soll eine unglaubwürdig hohe Nutzlast pro Kilogramm Treibstoff transportiert haben.
6. Der Umbau der Raumschiffformation nach dem Start zum Mondflug ist
unwahrscheinlich und völlig unglaubwürdig. – 1. Drehung eines Moduls im Weltraum.

7. NASA teilt nicht mit, wie der komplexe Vorgang des Eintritts in den Mondorbit bewältigt werden konnte: unglaubwürdige Leistung.
8. NASA macht für die Endphase der Mondlandung keine Angaben zu der
Geschwindigkeit.
9. Der Raketenmotor, der 7 Tonnen Last in der Schwebe gehalten hat, hat den Staub vom Mondboden nicht weggeblasen: unglaubwürdig.
10. Auf dem Mond wurde kein Fallexperiment durchgeführt zur Demonstration der viel geringeren Gravitation auf dem Mond.
11. NASA gibt zur behaupteten Aufstellung eines Laserreflektors nicht an, wie man von der Erde aus ein 1 Meter großes Objekt auf dem Mond anpeilen kann und wie bei ständigen Bewegungen des Mondes und der Erde ein eventuell reflektiertes Signal zum Beobachter zurückkehren könnte.
12. NASA hat nicht mitgeteilt, wie das Landemodul zum Rückflug in den Orbit die Position der COLUMBIA im Orbit und den genauen Zeitpunkt zum Start hätte feststellen können: unglaubwürdige Leistung.
13. NASA hat nicht mitgeteilt, wie COLUMBIA in seinem 27. Mond-Orbit seine Lage um 180̊? gedreht hat, damit der EAGLE andocken konnte: unglaubwürdige Leistung. – 2. Drehung eines Moduls im Weltraum.
14. NASA hat nicht mitgeteilt, wie COLUMBIA zur Trans-Earth injection wieder eine 180̊?-Drehung vollführen konnte: unglaubwürdige Leistung. – 3. Drehung eines Moduls im Weltraum.
15. NASA hat nicht mitgeteilt, wie COLUMBIA den Punkt X bei der ständigen Änderung der Lage dieses Punktes durch die Mondbewegung ansteuern konnte: unglaubwürdige Leistung.
16. NASA hat nicht mitgeteilt, wie COLUMBIA den Punkt B in 130 km über der Erde ansteuern konnte: unglaubwürdige Leistung.
17. NASA hat nicht mitgeteilt, wie COLUMBIA vor dem Anflug auf Punkt B seinen Hitzeschild in eine neue Lage drehen konnte: unglaubwürdige Leistung. – 4. Drehung eines Moduls im Weltraum.
18. NASA hat nicht mitgeteilt, wie die Lage von Punkt B gefunden werden konnte, angesichts der ständigen Verlagerung dieses Punktes durch die Erddrehung: unglaubwürdige Leistung.
19. NASA hat nicht mitgeteilt, wie die COLUMBIA die Kursänderung um 90̊ nach unten zur Erde vornehmen konnte: unglaubwürdige Leistung.
20. NASA hat für den Anflug von COLUMBIA zur Erde eine unmögliche Flugrichtung auf die Mesosphäre (130 km Höhe) behauptet.
21. NASA hat für das Re-entry zur Abbremsung aerodynamische Effekte angegeben, die wegen Fehlens einer Atmosphäre in der Mesosphäre nicht existieren.
22. NASA hat sich zur Abbremsung auf die Methode des „skip entry trajectory“ berufen, die in der Mesosphäre mangels einer Atmosphäre nicht funktioniert.
23. Innerhalb der von der NASA angegebenen 29 Minuten zwischen Erreichen des Punktes B und der Landung hätte die Kinetische Energie der COLUMBIA nicht ohne fatale Hitzewirkungen abgegeben werden können.
24. COLUMBIA hätte eine Temperatur von 70000 Grad Celsius nicht überstanden.
25. Der Hitzeschild hätte eine Temperatur von einigen hundert Grad Celsius nicht überstanden.

NASAs Hausaufgaben

Alle Lücken in der Information hatte die NASA absichtlich hergestellt, damit die Kritiker nicht nachrechnen können: denn zum Rechnen braucht man Daten.

Alle Widersprüche hatte die NASA absichtlich selbst in die Welt gesetzt, damit die Kritiker sich möglichst untereinander streiten, was stimmt. Der größte Unsinn war: Treibstoff einmal 100 Tonnen mehr, einmal 100 Tonnen weniger – für dasselbe Projekt APOLLO 11!

Alle Unmöglichkeiten hatte die NASA einfach behauptet in der Annahme, daß niemand im staunenden und begeisterten Publikum sie bemerken wird. Man kann eben z. B. nicht mit „aerodynamischen Effekten“ abbremsen in einer Höhenlage, in der es keine Luft für eine „Aerodynamik“ gibt. Geht nicht.

Alle Kunststücke im Weltraum werden von der NASA wie selbstverständliche Manöver nur kurz erwähnt und behauptet: viermal werden die Module (Command Module, Service Module, Landemodul) gedreht oder in anderer Reihenfolge neu montiert, um für die nächste Flugphase gerüstet zu sein: Motor mal hinten, Motor mal vorne, Mannschaftskapsel mal in Flugrichtung, mal gegen Flugrichtung, wie aus dem Stabilbaukasten seliger Kindertage. Niemand staunte und wunderte sich, wie drei kleine Menschlein in Raumanzügen tonnenschwere Module trennten, bewegten und wieder zusammenschraubten, unter ständiger Herrschaft des Rückstoßprinzips!

Alle Andockmanöver, die in der ballistischen Flugtechnik zum Kompliziertesten gehören, hätten derart genaue Bahnberechnungen für die jeweils beiden beteiligten Flugkörper erfordert, die der Besatzung und ihren Computern gar nicht zur Verfügung standen. Andockmanöver z. B. in Erdnähe würden immer die Unterstützung von einer Erdstation benötigen, um zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort die richtig bemessene Flugbahnänderung in drei Dimensionen vorzunehmen. Die Skizzen und Bahndarstellungen auf Papier oder Bildschirm zeigen immer nur zwei Dimensionen.

Die allergrößten Kunststücke wären es gewesen, die entscheidenden Bahnpunkte zu treffen, z. B.:
– für den Abstieg zur Mondoberfläche Ort und Zeit für das Verlassen des Mondorbits,
– für den Rückflug vom Mond den Gleichgewichtspunkt zwischen Mond und Erde zu treffen, der wegen der ständigen Bewegungen von Erde und Mond sich selbst ebenso in jedem Augenblick verlagert; wer den verpaßt, wird nicht von der Erdgravitation zum Erdmittelpunkt angezogen!
– für die Rückkehr zur Erdoberfläche zum richtigen Zeitpunkt den definierten Punkt B in 130 km Höhe über der Erde zu treffen, um den geplanten Landeort im Pazifik zu erreichen, wo der Präsident Nixon wartete.
Die NASA versucht gar nicht erst darzulegen, wie das Raumschiff diese navigatorisch entscheidenden Punkte der Flugbahn zur richtigen Zeit erreichen können soll. Die NASA baut darauf, bisher erfolgreich, daß niemand im Publikum selbst denkt.

NASAs weitere Hausaufgaben: die kosmische Strahlung

Die angebliche „bemannte Raumfahrt“ ist zweifach widerlegt worden. Erstens hat Anders Björkman die Lügereien mit APOLLO 11 aufgedeckt und prinzipiell die Unmöglichkeit des „Re-entry“ zur Erdoberfläche erwiesen. Zweitens ist die Schutzlosigkeit von Menschen vor der kosmischen Strahlung oberhalb der Karman-Linie (100 km Höhe über dem Erdboden) nachgewiesen worden. Jeder der beiden Beweise für sich allein schon bedeutet das Aus für die NASA-Lügen.

Die NASA hat sich immerhin gezwungen gesehen, zur kosmischen Strahlung die Ergebnisse angeblicher empirischer Messungen der Strahlendosen von ihren Raumflügen mitzuteilen. Das war natürlich ein großer strategischer Fehler der NASA, denn dadurch wird ihr Betrug nachweisbar.

Die Entscheidung zum Betrug

Mit der Entscheidung zur Vortäuschung der bemannten Raumreise und zur Fälschung der Medien befand sich die NASA allerdings auch in einer aussichtslosen Lage: die wirklichen, nämlich tödlichen Strahlungsdosen konnte sie nicht mitteilen, und die mitgeteilten, lächerlich geringen Strahlungsdosen sind völlig unglaubwürdig. Die NASA hatte nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Es wäre interessant zu erfahren, ob man damals im entscheidenden Gremium die dritte Alternative erwogen hat, die Strahlungsdosen einfach nicht mitzuteilen? Anscheinend hat man diese Möglichkeit nicht für gangbar gehalten, weil die Öffentlichkeit wenigstens “irgendwelche” Daten dazu sicher gefordert hätte: also gab man ihr gleich die erfundenen Daten.

Ein leuchtendes Beispiel liefert wieder APOLLO 11. Für den gesamten Flug soll die Mannschaft eine Strahlendosis von 1,8 Millisievert erhalten haben.

Der Flug von APOLLO 11 hat angeblich 8 Tage und 3 Stunden gedauert, einschließlich Aufenthalt auf der Mondoberfläche. Das wären insgesamt 8*24 + 3 = 195 Stunden. Wenn man die Strahlendosis von 1,8 Millisievert für den Gesamtflug auf die Dosis pro Stunde umrechnet, so ergibt das 46,15 Mikrosievert pro Stunde. Diesem angeblich empirisch gemessenen Stundenwert muß man nur die wirklich empirisch gemessenen Strahlendosen der CONCORDE-Flüge in 18 km Höhe gegenüberstellen: bis zu 1000 Mikrosievert pro Stunde. Dann weiß man, daß man mit der angeblichen APOLLO 11-Dosis von der NASA einfach belogen wird.

Zweites Beispiel: die ISS soll in 400 km Höhe eine Strahlendosis von 12 Mikrosievert pro Stunde erhalten. Diesem angeblich empirisch gemessenen Stundenwert muß man nur die wirklich empirisch gemessenen Strahlendosen der interkontinentalen Verlehrsfliegerei in 12 km Höhe gegenüberstellen: allgemein wird ein Durchschnittswert von 11 Mikrosievert pro Stunde angenommen. Damit behauptet die NASA: auf dem Flug von Europa in die USA in 12 km Höhe bekommt man praktisch dieselbe Dosis wie auf der ISS in 400 km Höhe! Es ist eine geradezu kindische Lüge. Die Gegenüberstellung mit den CONCORDE-Daten in 18 km Höhe von 1000 Mikrosievert pro Stunde bestätigt den glatten Betrug.

Hauptquellen für die kosmische Strahlung in Verkehrsfliegerei und Raumfahrt:

Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück
oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung – 2016.
(https://balthasarschmitt.com/wp-content/uploads/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

Die Raumfahrt in die Kosmische Strahlung hinein – die 14 Tricks der Desinformation. – 10.4.2017
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/04/10/die-raumfahrt-in-die-kosmische-strahlung-hinein-die-14-tricks-der-desinformation/)

Erst die Glaubwürdigkeit, dann das Vergnügen

Die NASA hätte einiges Entscheidende zu APOLLO 11 und zu allen anderen angeblichen „bemannten Raumflügen“ bis hin zur ISS aufzuklären, bevor man ihr auch nur ein weiteres Wort glauben könnte. Die doppelte Widerlegung ihrer Raumfahrt-Märchen steht im Raum der Öffentlichkeit und wird nicht beantwortet. Die NASA kann ihre Lügerei und den gigantischen Betrug jedoch gar nicht eingestehen, deshalb auch nichts „aufklären“, sondern nur weiterlügen und weiterbetrügen.

Ein Betrug kann auch nicht einfach beendet werden, weil er damit als Betrug auffliegen würde. Außerdem hängt zu viel Geld daran. Der Marsflug ist schon für die nächsten 100 Milliarden Dollar angekündigt. Der Betrug muß weitergehen, durch Fälschung der total kontrollierten Medien auf allen Kanälen.

Betreutes Denken schubst zum Waschen und Legen

Betreutes Wohnen kennen die Leute schon lange, auch Geschützte Werkstätten. Nur ihr eigenes Dasein im Betreuten Denken auf der Propagandalinie mit „korrekten“ Meinungen und „alternativlosen“ Behauptungen und eingehegt von den Denkverboten und Tabus, sanktioniert mit den verschiedenen “Keulen”, ist ihnen noch nicht aufgegangen. Auch das Nichtvorhandensein von Kritik in der Öffentlichkeit bemerken sie nicht. Kritiklose Irre betrachten sich selbst immer als normal. Die Fachleute des Herrschens nennen das betreute Denken ganz ungeniert Schubsen. Für die gebildeten Geschubsten wird das originale Wort Nudging benutzt, um zu suggerieren, daß nur die anderen gemeint sind.

Waschen und Legen: dem Publikum wird mit den Massenmedien das Gehirn gewaschen, und die Gedanken werden ihnen zurechtgelegt im betreuten Denken. Die Gedankenfrisöre halten ihrem Publikum sogar noch den Spiegel hinter den Kopf und fragen höhnisch, ob es so recht ist: „Sagen Sie uns Ihre Meinung! Sagt uns, was ihr denkt!“ So kontrollieren sie das Ergebnis ihres Brainwashington.

Die Geschubsten

Die Propaganda muß ohne Pause durch die Medien den Menschen in die Köpfe gehämmert werden. Alle Massenmedien sind Staatsmedien. Unsere Astronauten
– fliegen in den Raum,
– um die Erde,
– auf den Mond und
– zum „Außenposten der Menschheit“, der International Space Station (ISS),
– fotografieren immer nur die Erde,
– machen auf Raumflug Musik,
– machen Weltraumspaziergänge,
– bauen Tomaten und Salat auf der ISS an, um sich künftig im Weltall selbst verpflegen zu können, und
– ständig laufen auf der angeblichen ISS hunderte angebliche „Forschungen“ für eine angebliche “Raumfahrt-Wissenschaft“ an richtigen realen Universitäten,
– liefern die “vom Mond mitgebrachten” Steine den sogenannten “Wissenschaftlern” auf Erden neue Erkenntnisse über die angebliche “Geschichte des Mondes”.
Alles erfunden zur Täuschung des Publikums, 0,00 real, bewegte Bildchen aus dem Computer für die Massenmedien, alle Personen sind nur Darsteller, vom Direktor der NASA oder ESA über die Wissenschaftler und Techniker und Sternreisenden (Astronauten) bis zu den Universitätsprofessoren und Raumfahrtstudenten.

Jetzt ist der Raumfahrt-Porno an der Reihe. Sex zieht immer: ein Drittel der Recherchezeiten im gesamten Internet soll dem Besuch von Pornoseiten gelten. Wer wollte da an den Sexproblemen der Damen und Herren auf den Raumstationen irgendwie zweifeln wollen?

Mehr Wirklichkeit geht nicht, sagt sich Herr Mustermann und hält irgendwelche Kritik an der bemannten Raumfahrt nur für spinnert, hat vielleicht noch Mitleid mit den Astronauten: wo doch die Raumfahrer selbst von ihren Sexproblemen erzählen! Mitleid verbindet. Denen gehts doch auch nicht anders als uns. Normalbürger und Astronaut teilen sich dieselben Existenznöte und haben dieselbe Realität.

Die Botschaft ist klar. Die Propaganda läuft. Das Publikum ist begeistert und kann gar nicht genug Einzelheiten erzählt bekommen. Eine Phantasiewelt fern jeder Realität wird in den Medien als allertollste Wirklichkeit aufgetischt und von den armen, ahnungslosen geschubsten Leuten begeistert als „Infotainment“ konsumiert.

Unsere Zeitgenossen scheinen in ihrer überwiegenden Mehrheit nicht zu erkennen, wie die Machthaber sie mit immer mehr erfundenen Wirklichkeiten, regelrechten FAKE WELTEN umstellen und ihnen damit den Blick auf die Wirklichkeit verbauen. Um die Wirklichkeit möchten sich die Machthaber ungestört selbst kümmern.

Die FAKE-KENNEDY-MORD-WELT soll den Blick auf den Staatsstreich in den USA von 1963 verstellen, die FAKE-RAUMFAHRT-WELT soll die Aufmerksamkeit und Phantasie von irdischen Angelegenheiten weit weg auf den Weltraum und andere Planeten, am besten “andere Erden” lenken und die Steuergelder umlenken; die FAKE-9/11-TERRORANSCHLAG-WELT sollte den Haß der Islam-Welt wecken und den Gegenhaß unserer christlichen Zivilisation organisieren helfen (entgegen allen offiziellen Flötentönen von unserer Toleranz und christlichen Friedfertigkeit), die FAKE-ISLAMISTISCHE-ANSCHLÄGE-WELT soll Ungewißheit und Ängste schüren, den Verzicht auf Bürgerrechte leicht machen und die Menschen gut lenkbar halten. Damit niemand glaubt, diese Aufzählung sei vollständig, wären z. B. noch die FAKE-NEOLIBERALISMUS-WELT (inzwischen sogar schon in manchen Medien als FAKE erkannt!), die FAKE-GLOBALISIERUNGS-WELT und FAKE-WIRTSCHAFTSKRISEN-WELT, die FAKE-VIRTUELLE-WIRKLICHKEITS-WELT und die FAKE-TOTALÜBERWACHUNGS-WELT zu erwähnen. An weiteren FAKE-Welten, um die Leute für dumm zu verkaufen, wird mit Hochdruck gearbeitet, damit sie ja nicht anfangen, sich um die wirkliche Wirklichkeit zu kümmern und die Machthaber zu stören. Nicht von ungefähr hat Balthasar diesen Blog UNWIRKLICHE WIRKLICHKEITEN genannt.

Wer die FAKE WELTEN nicht sehen und erkennen will oder, wenn erkannt, die Dissonanz zwischen seinem gutgläubigen Glauben und der Realität nicht erträgt, also an der kognitiven Dissonanz leidet, der mag weiterhin den Kennedy-Mord von 1963 als von einem wirren Einzeltäter begangene Tat betrachten, die bemannte Raumfahrt mit Mondlandung und allen Raumstationen für real halten, 9/11 für eine Tat von islamistischen Selbstmordpiloten halten und ebenso die großen Nachfolgeveranstaltungen in Madrid, London usw. Er hat immer noch die Chance, eines Tages im Internet auf die Informationen zu treffen, die von den Massenmedien strikt ausgeblendet und verhindert und als dummes Zeug von Verschwörungstheoretikern verleumdet werden. Die Kritiker lassen sich davon nicht abhalten und wissen, daß keinem neugierigen Zeitgenossen die kognitive Dissonanz erspart bleiben wird – aber nur den neugierigen.

Dichtung und Wirklichkeit: „Schwerelose Firlefanz-Prosa“

Schon vor einem Jahr, am 16. September 2016, hatte Balthasar hier ein Gedicht über das angebliche Raumfahrtwesen veröffentlicht, ehrlich! Es war deshalb auch nur ein angebliches Gedicht. Worin es gegen Ende heißt:

„Demnächst sollen ein Astronaut und eine Astronautin,
natürlich Heteros, im Dienste der unentwegten Forschung,
im Außenposten der Menschheit kopulieren,
damit ein Baby in der Schwerelosigkeit
– was immer das sein soll –
im Weltraum zur Welt kommt. Ehrlich!

Wird in den Medien wieder ein großes Was
für die Menschheit gewesen sein,
auch ohne Direktübertragung.
Was werden nun die anderen Dschender tun?
Ein Babyweltraumstrampelanzug wird schon diesaind,
damit das Kleine auch mal ins Freie kommt,
wenn die Sonne scheint.
Über die Textilfarbe sind dann die Bürgerinnen und Bürger
aufgerufen abzustimmen, weltweit. Ehrlich!

Die deutsche Bundesregierung sucht noch
nach einer deutschen Astronautin, ehrlich!“

Lesen Sie hier das ganze Gedicht.

Im Weltraum zur Welt kommen – ist das nicht reinste Poesie?
Kaum gedichtet, wird schon an der Wirklichkeit gearbeitet, ehrlich.
Das soll uns erst mal einer nachmachen, sagt Balthasar.

26. August 2017

Die Jagd nach der SAA-12-km-Strahlungsdosis

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Die Jagd nach der SAA-12-km-Strahlungsdosis

Korrigierte Fassung, 25.12.2018

Im Gebiet der SAA gibt es zwei Strahlungsdosen

Die SAA ist die „Süd-Atlantik-Anomalie“: dort – zwischen Brasilien und Afrika – ist das Erdmagnetfeld extrem schwach, und als Folge davon sinkt in diesem Bereich der innere Van-Allen-Gürtel bis auf 200 km Höhe herab. Dort gibt es zwei interessante Flughöhen:

1. den interkontinentalen Flugverkehr in 12 km,

2. den Orbit einer angeblichen ISS in 400 km Höhe.

Für beide Flughöhen möchten wir Kritiker die jeweils dort herrschenden Strahlungsbedingungen durch die Strahlungsdosen in Sievert erfahren: und zwar empirisch gemessene Werte. Die liegen der Öffentlichkeit bisher nicht vor. Sie werden uns verweigert. Die öffentliche Ignoranz herrscht und wird von allen Wissenschaftlern und Medien verbissen verteidigt. Also müssen wir die empirischen Werte suchen: vielleicht sind sie schon mal unabsichtlich veröffentlicht worden.

Die SAA-400-km-Dosis

In der SAA in 400 km Höhe herrscht wegen der VAG-Absenkung eine Strahlung von größter Intensität wie im Inneren des ersten Van-Allen-Gürtels. Über die Dosis im Inneren des VAG gibt es zwar sehr divergierende Werte, aber man kann bisher mit einem plausiblen Mittelwert von

400000 Mikrosievert = 400 Millisievert pro Stunde

arbeiten, bis eines Tages ein in der SAA in 400 km Höhe empirisch gemessener Wert veröffentlicht wird (was aber die vereinigten Raumfahrtagenturen aller Ländern verhindern wollen).

Die Strahlungsgefahren des VAG sind von der NASA bisher immer nur für den angeblichen Mondflug z. B. von APOLLO 11 thematisiert und gleichzeitig bagatellisiert worden; keine Gefahr für die Astronauten, weil APOLLO 11 in einer Stunde den VAG durchquert und damit die Dosis „gering“ bleibt. Dieses „Narrativ“ (Lügenmärchen) verliert nun in der SAA seine schützende Funktion, weil die angebliche ISS die SAA pro Orbit innerhalb von „10 Minuten“ durchquert, das aber 16 mal pro Tag! Die genaue Berechnung der Strahlungsdosis folgt weiter unten.

Die SAA-12-km-Dosis und der „Faktor 1000“

Für die SAA-12-km-Dosis ist bisher keine empirisch gemessene Dosis bekannt geworden, sondern nur eine bezifferte Aussage über ihr Verhältnis zur 12-km-Dosis außerhalb der SAA: innerhalb der SAA soll die 12-km-Dosis „das Tausendfache“ der 12-km-Dosis außerhalb der SAA betragen. Dieser “Faktor 1000″ ist nur eine Größenordnung und wird, das ist anzunehmen, auf Messungen beruhen.

Da über die empirisch gemessene 12-km-Dosis außerhalb der SAA – also in der übrigen Welt – insofern Einigkeit besteht, daß man einen Wert von 11 Mikrosievert pro Stunde als Durchschnitt annimmt, der jedoch in Nordamerika – Europa – Fernost fast nie unterboten wird, aber auch höher ausfallen kann und insofern einen Mindestwert darstellt. Das sollte man immer in Erinnerung behalten, wenn mit diesen „11 Mikrosievert“ Rechnungen angestellt werden.

Die SAA-12-km-Dosis kann nun aus dem „Durchschnittswert“ und dem „Faktor 1000“ berechnet werden und beträgt dann:

11*1000 = 11000 Mikrosievert = 11 Millisievert pro Stunde

Warum ist die SAA-12-km-Dosis so wichtig?

Außerhalb der SAA – also in der übrigen Welt – wird die untere Grenze des VAG allgemein mit 700 km Höhe angenommen. Die Bedeutung der SAA-12-km-Dosis ergibt sich aus der Tatsache der dortigen Absenkung des Van-Allen-Gürtels auf 200 km Höhe. Man kommt also innerhalb der SAA in 12 km Höhe schon bis auf 190 km – also rund 200 km – an den VAG heran und mißt dort in 12 km Höhe eine Strahlungsumgebung wie außerhalb der SAA in 500 km Höhe. Das ist für die Kritik der bemannten Raumfahrt die entscheidende Erkenntnis, erstmals veröffentlicht 2016 in dem Bericht:

Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung – 2016

(https://balthasarschmitt.com/wp-content/uploads/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

Mit dieser Erkenntnis wird die Absicht der NASA und der vereinigten Raumfahrtbehörden aller Länder durchkreuzt, ihre „Öffentlichkeiten“ ahnungslos zu halten über die Existenz der kosmischen Strahlung und ihre vernichtenden Folgen für die bemannte Raumfahrt.

Die 12-km-Dosis in der SAA ist der Mindestwert für die Strahlungsumgebung in 500 km Höhe in der übrigen Welt. Das ist die erstmals 2016 veröffentlichte Entdeckung der Strahlungsdosis, über die uns die NASA und die vereinigten Raumfahrtagenturen aller Länder gar nichts oder Irreführendes und Illusionäres durch ihre Massenmedien eintrichtern wollen: alles nur Psychologische Operationen der Machthaber und Gehirnwäschen zur Absicherung ihrer Macht über die unbegrenzt sprudelnde Geldquelle BEMANNTE RAUMFAHRT mit der ungeheuren 99-Prozent-Gewinnspanne, weil die paar bewegten Bildchen von Astronauten-Darstellern in den Massenmedien für das Publikum praktisch nichts kosten – gemessen an den offiziell genehmigten „Milliarden-Steuergeldern“, die mangels irgendwelcher realer Kosten (außer den Bildchen) für unbekannte Zwecke „abgezweigt“ werden können.

Die Bedeutung der SAA-12-km-Dosis – 11 Millisievert pro Stunde – für den erdnahen Orbit (500 km)

Die SAA-12-km-Dosis, zustande gekommen durch den „Faktor 1000“, stellt also einen ungefähren Richtwert für den gesamten erdnahen Orbit (Low Earth Orbit = LEO) dar, so lange wir keine empirisch in 400 oder 500 km Höhe gemessenen Strahlungsdosen kennen.

Diese SAA-12-km-Dosis von 11 Millisievert pro Stunde als Richtwert für den gesamten LEO summiert sich über Stunden und Tage zu Strahlungsdosen, die den Untergang der „ISS“ und aller anderen bemannten Raumflugkörper und damit der bemannten Raumfahrt im erdnahen Orbit (Low Earth Orbit – LEO) besiegeln, unwiderleglich und endgültig:

– pro 1 Stunde: 11 Millisievert pro Stunde;

– pro 24 Stunden: (24*11=) 264 Millisievert = 0,264 Sievert pro Tag;

– in 4 Tagen: 1,05 Sievert ~ 1 Sievert in 4 Tagen;

– in 23 Tagen: (0,264*23=6,07) ~ 6 Sievert – die tödliche Dosis;

– für die angeblichen „Langzeitaufenthalte“ in der angeblichen „ISS“ würden die Dosiswerte geradezu monströs:

– angebliche halbjährige Aufenthalte auf der angeblichen „ISS“ würden bei 180 Tagen mit (gerundet: 180:4=) 45 Sievert „versorgt“.

Da die SAA-12-km-Dosis bisher unbekannt war, konnte auch die Summierung der 11 Millisievert pro Stunde für längere Zeiten bisher noch nie dargestellt werden. Weil die vereinigten Raumfahrtagenturen aller Länder diese Betrachtungen und Berechnungen intern selbst anstellen, haben sie keine Neigung, Menschen in ihren „Särgen“ in den Orbit zu schießen, sondern lassen ihre Astronauten-Darsteller lieber auf der Erde herumlaufen und für die Massenmedien ihre Show abziehen: das Publikum ist begeistert über seine Helden und den „Hype“, die Medien haben viele Stunden Programm und Werbeeinnahmen, die angeblich hochtechnologische Veranstaltung selbst wird spottbillig, alle bleiben am Leben und erreichen sicher die Verrentung, und die „Milliarden“ an Steuergeldern können unbekannten dunklen Zwecken zugeführt werden (worin der alleinige Sinn und Zweck der bemannten Raumfahrt besteht).

Die Zusammenhänge VAG – SAA – LEO in grafischer Darstellung

Anmerkung: Die Annahme, daß ein Flug einer „ISS“ über die SAA und damit eine VAG-Durchquerung auf jedem Orbit stattfindet, war falsch. Die Erde dreht sich unter der angeblich „fest im Raum“ stehenden Orbitebene, so daß eine „ISS“ im Laufe von 24 Stunden die gesamte Erdoberfläche überfliegt und dabei nur einmal über den Süd-Atlantik. An der Tödlichkeit der dadurch verursachten Dosis ändert sich nichts. 25.12.18

Die Zusammenhänge von Luftfahrt, SAA, VAG-Absenkung und bemannter Raumfahrt im LEO in den verschiedenen Höhenlagen und die zu ihnen gehörenden Messungen der Strahlungsdosen werden in der folgenden Grafik erstmals veranschaulicht. Dadurch wird das breite Publikum auch wohl erstmals über ein Problem der fiktiven bemannten Raumfahrt informiert, das die NASA selbst schon eingestanden, aber nie an die große Glocke gehängt hat: die „10 Minuten“ beim Orbit durch die SAA!

Die NASA macht keine Angaben darüber, wie oft ihre „ISS“ die SAA überfliegt. Wir können daher nur mit der Annahme arbeiten, daß die „ISS“ im Laufe von 24 Stunden alle Gegenden der Erde überfliegt, so daß wohl täglich eine VAG-Durchquerung von 10 Minuten Dauer stattfinden würde.

Die ISS-Astronauten-Darsteller ca. einmal täglich 10 Minuten im Schutzraum

Die Grafik zeigt auch, wie die Behauptung der NASA zustandekommt, die angebliche „ISS“ durchquere beim Flug durch die SAA den Van-Allen-Gürtel in 400 km Höhe innerhalb von 10 Minuten, in denen die angeblichen Astronauten wegen der Strahlengefahr Schutzräume aufsuchen müßten und keine „Außeneinsätze“ durchführen dürften. Davon hat die Öffentlichkeit bisher nichts gehört; keines der zahlreichen angeblichen „Videos aus der ISS“ zeigt den angeblichen „Schutzraum“ und die dort einmal täglich zusammengedrängte Mannschaft.

Die NASA teilt nur die Dauer der VAG-Durchquerung mit – 10 Minuten – aber nicht die dadurch erteilte Strahlendosis. Bei Annahme der VAG-Dosis mit 400000 Mikrosievert = 400 Millisievert pro Stunde und nach Umrechnung der 10 Minuten in eine dezimale Stundenangabe (10 Minuten eine sechstel Stunde: 1:6 = 0,166 Stunden) kann die Dosis berechnet werden: 400*0,166 = 66,4 Millisievert pro VAG-Durchquerung.

Diese Dosis kommt zu dem oben berechneten Wert der Tagesdosis:
pro 24 Stunden: (24*11=) 264 Millisievert = 0,264 Sievert pro Tag;
hinzu, so daß sich als endgültige Tagesdosis ergibt:
264 + 66 = 330 Millisievert pro Tag = ein Drittel Sievert = also in 3 Tagen 1 Sievert.
Die so gut wie tödlichen 6 Sievert würden sogar bereits innerhalb von 18 Tagen erreicht.

Der angebliche Schutzraum / Schutzzone in der „ISS“

Die NASA behauptet zwar, die Astronauten auf der angeblichen ISS würden einen „Schutzraum“ aufsuchen, teilt aber 4 entscheidende Daten nicht mit:

– wie hoch ist die von außen einwirkende Strahlungsdosis?

– aus welchem Material in welcher Stärke besteht die Abschirmung?

– welchen Anteil der Strahlenwirkung kann die Abschirmung abhalten oder absorbieren?

– wieviel Prozent der Protonenstrahlung (85 % der Strahlung) wird durch die Abschirmung absorbiert (Sekundärstrahlungseffekte könnten zunächst einmal unberücksicht bleiben)?

Übliche Wandstärken von 2-4 cm Aluminium können höchstens ca. 10 Prozent absorbieren, wodurch die Berechnung der Durchquerungsdosis nicht wesentlich berührt würde. Solange also die NASA das Geheimnis ihrer „Schutzzone“ nicht lüftet, kann niemand den angeblichen Schutzeffekt beziffern und prüfen. Hat man eigentlich von den viel erzählenden Astronauten-Darstellern schon mal gehört, daß sie einmal am Tag in den Schutzraum müssen und wo in der ISS der liegt? Gehen alle in einen gemeinsamen Schutzraum oder hat jede “Nation” ihren eigenen? Darüber hätten sie doch bestimmt mal ein Video gezeigt – oder?

Tägliche „SAA-Durchquerung“ allein würde einen „Langzeitaufenthalt“ ruinieren

Die von der NASA behauptete „10 Minuten SAA-Durchquerung“ soll sich ganz harmlos anhören, würde in Wirklichkeit aber das Schicksal ihrer angeblichen „ISS“ dahingehend verschärfen, daß nun nicht erst nach 23 Tagen, sondern schon nach 18 Tagen mit 6 Sievert auf der „ISS“ alles mausetot wäre:
Gesamttagesdosis: 330 Millisievert pro Tag; 330*18 = 5,94 Sievert in 18 Tagen

Abschließend ist der Blick nochmals auf die angeblichen Langzeitflüge zu richten. Es soll dadurch zweierlei gezeigt werden: was für horrende Strahlendosen sich für 180 Tage ergeben; und daß bereits die nun eingestandene ca. tägliche SAA-Durchquerung in 400 km Höhe den dort tief hängenden VAG durchqueren würde und allein schon eine tödliche Dosis zur Folge hätte. Die als selbstverständlich vermarkteten „Langzeitflüge“ erhalten sozusagen gleich zwei tödliche Strahlendosen!

Die 1. Dosis (permanent) für den „Langzeitflug“ von 180 Tagen:
264 Millisiervert pro Tag; 264*180 = 47520 Millisievert = 47 Sievert in 180 Tagen.

Die 2. Dosis (einmal täglich) für die VAG-10-Minuten-Querung in 180 Tagen:
66,4 Millisievert pro VAG-Durchquerung;
66,4*180 = 11952 Millisievert = 12 Sievert in 180 Tagen

Diese Strahlendosen offenbaren an den „Langzeitflügen“ den ganzen Irrsinn des Raumfahrt-Märchens. Für einen imaginierten Halbjahres-Flug (180 Tage) ergäben sich mit der Gesamttagesdosis:
47 Sievert + 12 Sievert = 59 Sievert für 180 Tage,
ein wahrhaft astronomisch anmutender Wert jenseits aller Vorstellungen. Lebendige Astronauten-Darsteller wie Alexander Gerst aber laufen herum und schwadronieren von ihrem halben Jahr auf der ISS!

Je länger die Raumflugreisen der NASA werden, um so schöner offenbaren sie den Irrsinn dieser fiktiven Veranstaltung „Bemannte Raumfahrt“. Man kann verstehen, daß die NASA es am liebsten vermeidet, über die kosmische Strahlung überhaupt zu reden, und wenn sie sich doch veranlaßt sieht, bleiben ihr nur die offensichtlichsten Lügen, deren jüngste erträgliche Dosen für eine Zwei-Jahres-Tour zum Mars verspricht; schließlich gehr es um 100 Milliarden!

Es ist bemerkenswert, daß die NASA die Kenntnis der SAA-Bedingungen beim Publikum für so weit verbreitet hielt, daß sie meinte, für ihre Virtuelle ISS vorsorglich ein spezielles SAA-„Narrativ“ (Lügengeschichte) erfinden zu müssen. Die angebliche bemannte Raumfahrt ist, wie man sieht, als ALTERNATIVES FAKTUM und eigene FAKE WELT sehr flexibel und in alle Richtungen ausbaufähig: kostet nichts und jeder “muß” dran glauben!

Die Grafik: Van-Allen-Gürtel (VAG) und Süd-Atlantik-Anomalie (SAA)

Die folgende grafische Darstellung von „normalem“ VAG in 700 km Höhe und SAA mit angrenzendem abgesenkten VAG in 200 km Höhe illustriert die 4 hauptsächlich zu unterscheidenden Strahlungsdosen nach folgender Matrix:

______________________________________________________

Höhen:                    normal-VAG:                            SAA (VAG abgesenkt)

400/500 km            LEO-Dosis (erdnaher Orbit)     SAA-400-km-Dosis

12 km                      Luftverkehrs-Dosis                  SAA-12-km-Dosis

______________________________________________________

Die 18-km-Flughöhe der CONCORDE mit ihrer Dosis wurde nur zur Orientierung eingefügt. Da die CONCORDE schon bei einer Dosis von 1000 Mikrosievert pro Stunde auf eine niedrigere Flughöhe gehen mußte, kam für sie eine Durchquerung der SAA im Routinebetrieb gar nicht in Frage.

GRAFIK - Van-Allen-Gürtel (VAG) und Süd-Atlantik-Anomalie (SAA)-170514

Eine wichtige methodische Erkenntnis liefert die Grafik sozusagen nebenbei: um den Daten der Raumfahrt auf die Schliche zu kommen, muß man sich zunächst mit der ganz unspektakulären Luftfahrt beschäftigen, um die Referenzdaten zu gewinnen, von denen aus das Lügendickicht der NASA, ESA und tutti quanti erkannt und aufgebrochen werden kann.

Wie oben dargelegt, können wir für die SAA-12-km-Dosis bisher nur die allgemeine Luftverkehrsdosis von 11 Mikrosievert pro Stunde mit dem „Faktor 1000“ multiplizieren und erhalten:

11 Mill11*1000 = 11000 Mikrosievert = 11 Millisievert pro Stunde.

Da für einen Kritiker, der auf sich hält, nur empirisch gemessene Werte als sichere Grundlage seiner Arbeit gelten können, müssen wir uns auf die Jagd nach der SAA-12-km-Dosis machen.

Warum also veröffentlicht niemand diese SAA-12-km-Dosis, empirisch gemessen?

Alles wird heute gemessen, empirisch festgestellt oder als Vorhersage mit ungefähren Werten: die Temperaturen morgens und abends, der Fettgehalt der Milch und sogar die Strahlungsdosis im realen interkontinentalen Flugverkehr außerhalb der SAA: 11 Mikrosievert pro Stunde.

Dagegen berichtet keiner die empirisch gemessene SAA-12-km-Dosis im deutschsprachigen Internet. Selbstverständlich ist sie irgendwann einmal gemessen worden, sie wird nur nicht veröffentlicht. Man kann zwei Gründe dafür vermuten: die Passagiere und die Flugzeugbesatzungen sollen nicht beunruhigt werden, und diese Dosis (die mindestens der Dosis 200 km unterhalb des VAG entspricht) könnte als die Mindestdosis für den LEO-Bereich (Low Earth Orbit) erkannt werden und dann die Existenz der angeblichen ISS usw. widerlegen  –  was mit dem vorliegenden Artikel geschieht.

Die Jagd nach der SAA-12-km-Dosis

Machen wir uns an die Recherche. Vorweg sei darauf hingewiesen, daß generell Hervorhebungen in den folgenden Zitaten von uns stammen. Als erstes rufen wir den deutschen Wikipedia-Artikel zur SAA auf. Dort steht folgendes:

QUELLE 1

„So beträgt die Strahlenbelastung bei einer Flugreise nach Südamerika das Tausendfache der einer nach Fernost.[1]“

Es wird nur der Faktor 1000 angegeben – aber keine empirisch gemessene Dosis. Grundsätzlich sollte man zu jedem deutschen Wikipedia-Artikel auch den entsprechenden Artikel der englischen Wikipedia prüfen. Der Artikel

QUELLE 2

„South Atlantic Anomaly“ – Wikipedia, the free encyclopedia  –  https://en.wikipedia.org/wiki/South_Atlantic_Anomaly

ist noch schlauer und zurückhaltender: er enthält überhaupt keine Aussage über eine Strahlenbelastung für den Flugverkehr in 12 km Höhe, weder den Faktor 1000 noch eine Dosis.

Also gehen wir zur Quelle der deutschen Wikipedia:

QUELLE 3

Polumkehr möglich

(http://www.3sat.de/page/?source=/nano/natwiss/143391/index.html), Webseite von 3sat nano vom 2. Oktober 2013, abgerufen am 24. September 2015.“

Bei 3sat wird der Film „Polumkehr möglich“ zur Betrachtung angeboten, mit einem kurzen Begleittext („zuletzt aktualisiert am 02.10.2013 / mp, jus mit Material von dpa und idw“), der die Aussage enthält:

„Wer nach Südamerika über den Atlantik fliegt, belastet seine Gesundheit durch die stärkere kosmische Strahlung etwa so stark wie auf 1000 Flügen in den Fernen Osten.“

Auch hier wird nur der Faktor 1000 angegeben – aber keine empirisch gemessene Dosis. Bei 3sat wird keine Quelle angegeben. In dem Begleittext werden zwar Namen von ein paar Wissenschaftlern genannt, die im Film zu Wort kommen, aber keinem ist die Aussage über den Faktor 1000 zuzuordnen. Es fehlen also der Urheber der Information und eine Dosisangabe.

QUELLE 4

Es bleibt schließlich noch die Möglichkeit, daß der Film „Polumkehr möglich“ selbst weitere Informationen liefert. Eine vollständige Betrachtung des Films (43 Minuten) ergibt den überraschenden Befund, daß im Film selbst zwar die SAA genannt und kurz erklärt wird, aber mit keinem Wort ihre Auswirkung auf den Flugverkehr erwähnt wird: keine Dosisangaben, kein Faktor 1000. Das bedeutet, daß die wahrscheinlich mehreren Hunderttausend Zuschauer bei zwei Ausstrahlungen des Films (3sat und ARD?) mit keinem Wort über die gravierenden Auswirkungen der SAA auf den Luftverkehr informiert worden sind. Das muß man sich mal vorstellen! Die Faktor-1000-Aussage ist also ohne Bezug auf den Filminhalt und ohne Quellenangabe nur redaktionell in den Begleittext aufgenommen worden.

Da nicht anzunehmen ist, daß die Bearbeiter des Begleittextes sich den „Faktor 1000“ selbst ausgedacht haben, werden sie eine Quelle benutzt haben, die nun ermittelt werden muß.

Eine umfangreiche GOOGLE-Suche mit den Suchbegriffen SAA, Brasilien, Strahlung ergab schließlich den ersehnten Treffer:

QUELLE 5

Klaus Jacob: Brüchiger Schild. – Alarm im Orbit: Das schwächelnde Magnetfeld der Erde lässt die kosmische Strahlung immer tiefer in die Atmosphäre dringen. Gefahr droht vor allem Satelliten, aber auch Flugzeugen und sogar der Stromversorgung. – 01.10.2002 – 2 pdf-Seiten.

(http://www.wissenschaft.de/archiv/-/journal_content/56/12054/1664865/Br%C3%BCchiger-Schild/)

Seite 2:

„Vor zwei Jahren hat die Europäische Union eine Richtlinie beschlossen, um das Flugpersonal zu schützen. Danach gelten Piloten und Stewardessen als stahlungsexponierte Personen. „ Eigentlich müssten die Fluglinien bald bestimmte Strecken meiden oder tiefer fliegen“, meint Weltraumwetter-Experte Jansen. Kritische Zonen sind die Schwachstellen im irdischen Magnetschild: die Pole und der Südatlantik. Dort muss die Concorde inzwischen ihre übliche Flughöhe von 15 Kilometern verlassen. Im Unterschallverkehr gibt es dagegen noch keine Auflagen, obwohl ein Passagier auf einem Langstreckenflug von Frankfurt nach Buenos Aires etwa 1000-mal so viel Strahlung abbekommt wie auf einem Flug nach Tokio.

Damit haben wir immerhin die wahrscheinliche Quelle für den „Faktor 1000“ und den Urheber dieser Information: Frank Jansen von der Greifswalder Weltraumwetterwarte – aber wir haben immer noch keine empirisch gemessene Strahlungsdosis aus 12 km Höhe.

Eine Recherche unter Jansen und Weltraumwetter ergibt, daß der Autor seit ca. 10 Jahren in den Diensten des DLR (“Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt”, ein eingetragener Verein!) steht, das den deutschen Anteil am weltweiten Betrug mit der „Bemannten Raumfahrt“ organisiert. Damit liegt die Wahrscheinlichkeit einer künftigen Mitteilung von genaueren effektiven Strahlungsdosen in der SAA durch Frank Jansen bei Null.

Aus den Jahren 2002/ 2003 gibt es in einem Forum, an dem sich auch Frank Jansen beteiligt hat, andere Varianten über die Größe der Strahlungswirkung in der SAA:

QUELLE 6

Altes Elliott-Wellen-Forum – Schwindendes Erdmagnetfeld als Ursach… http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/board_entry.php?id=223936…

Thread: Schwindendes Erdmagnetfeld als Ursache großflächiger Stromausfälle

„Es gibt heute schon Gegenden rund um den Globus, wo das Magnetfeld so schwach ist, dass Astronauten sich nur kürzeste Zeit außerhalb der schützenden Kapseln aufhalten dürfen.”

„Auf Flügen über dem Südatlantik sind bereits jetzt Crew und Passagiere wegen des schwachen Schutzes einer permanenten Strahlung – ähnlich stark der Strahlung einer Röntgenaufnahme – ausgesetzt.“

„Wenn die galaktische kosmische Strahlung mit Teilchen der Erdatmosphäre zusammenstößt, entstehen neue Teilchen, die sogenannte sekundäre kosmische Strahlung. Sie hat besondere Bedeutung für die Luftfahrt, da die Flugzeugbesatzungen hier den Gefahren erhöhter Strahlenbelastung ausgesetzt sind.“

Starke Worte – keine Zahlen. Gefahren werden festgestellt, die Schwere der Strahlenbelastung wird nur mit Vergleichen angedeutet, aber keine empirischen Dosen werden mitgeteilt. Nicht einmal der „Faktor 1000“ wird im Forum erwähnt! In dem Forum werden immerhin auch die Gefahren für die angebliche ISS und die Astronauten-Darsteller erwähnt.

Im deutschsprachigen Internet werden die gesuchten empirischen Dosen für die SAA in 12 km Höhe wohl nicht zu finden sein; immerhin haben wir für den „Faktor 1000“ eine sichere Quelle: Frank Jansen ist in Deutschland der führende Fachmann für Weltraumwetter.

Das englischsprachige Internet

Die Recherche muß deshalb nun im englischsprachigen Internet weitergehen in der Hoffnung, daß die von der SAA betroffenen lateinamerikanischen Länder wie insbesondere Brasilien keine so starke Abhängigkeit von der NASA wie die europäischen Länder erleiden und in ihrem ureigensten Interesse an einer umfassenden und genauen Information über ihren Lebensraum arbeiten werden.

Mit den englischen Suchbegriffen

– Brazil

– South Atlantic Anomaly

– air traffic

– cosmic radiation

findet man relativ schnell eine Veröffentlichung, die dem gesuchten Typ entspricht, aber nur über die Strahlungsdosen für die Flüge innerhalb Brasiliens informiert:

QUELLE 7

„ASSESSING PUBLIC EXPOSURE IN COMMERCIAL FLIGHTS IN BRAZIL“

2013 International Nuclear Atlantic Conference – INAC 2013

Recife, PE, Brazil, November 24-29, 2013

ASSOCIAÇÃ?O BRASILEIRA DE ENERGIA NUCLEAR – ABEN

ISBN: 978-85-99141-05-2 – PDF-Datei: 6 Seiten.

(www.iaea.org/inis/collection/…/_Public/45/110/45110533.pdf)

Text im Internet beschaffbar.

Für internationale Flüge von und nach Brasilien wird auf folgende 5 Titel im Literaturverzeichnis verwiesen:

QUELLE 8

2. Siingh, D., Cosmic Rays and Earth’s Atmospheric Processes: A Review. – e-Journal Earth Science India, Vol. I (III),pp. 87-101, (2008).

Text im Internet beschaffbar. Keine Angaben zur SAA.

QUELLE 9

3. Thierfeldt, S., Haider, C., Hans, P., Kaleve, P., Neuenfeldt, F. „Evaluation of the implementation of radiation protection measures for aircrew.” European Commission Radiation Protection N̊? 156, Final report of contract TREN/06/NUCL/S07.66018, (2009).

Text im Internet beschaffbar. Keine Angaben zur SAA.

QUELLE 10

4. United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation. UNSCEAR 2008. Report to the General Assembly, with scientific annexes. Vol.I, Annex B, (2010).

Text im Internet beschaffbar. Angaben zur SAA: Seiten 282-284.

446-453: Aircrew

Für das Personal der Verkehrsflugzeuge wird eine Besonderheit der Strahlungsintensität in der SAA nicht erwähnt, folglich auch keine Dosis angegeben. Offensichtlich weiß man bei UNSCEAR (Wissenschaftliches Kommitee der Vereinten Nationen für die Effekte der Atomaren Strahlung) gar nichts vom „Faktor 1000“ für Flüge durch die SAA.

§454-461: Space crew

„454. At altitudes of between 200 and 600 km and at low inclinations, the major contribution to the absorbed dose is delivered inside the South Atlantic Anomaly (SAA) by the geomagnetically trapped protons and electrons of the radiation belt. The SAA is an area where the radiation belt comes closest to the earth’s surface owing to a displacement of the magnetic dipole axes from the earth’s centre. In this region, fluxes vary extremely rapidly with altitude, because of interactions of the charged particles with the nuclei of the atoms of the upper atmosphere.“

Erkennt an, daß die SAA für die bemannte Raumfahrt eine besondere Gefährdung darstellt. Stellt fest, daß innerhalb der SAA (wo in 200-600 km die VAG-Strahlungsbedingungen herrschen) die Raumkapseln im Orbit (LEO) den größten Teil ihrer Strahlungsdosen erhalten, und daß in der SAA die Strahlungsstärke (fluxes) mit der Höhe stark ansteigt – macht aber keine Dosisangaben.

In den weiteren Paragraphen werden die Daten der beiden großen „bemannt raumfahrenden“ Nationen USA und Rußland nach den Auskünften ihrer Raumfahrtbehörden angegeben. Der letzte Paragraph behandelt die angeblichen Langzeitaufenthalte ganz auf der Linie der NASA; er lautet:

Seite 284: „461. Evaluation of individual doses using cytogenetic dosimetry techniques has shown that the yields of dicentrics and centric rings scored after long-term space flights are considerably higher than those scored prior to the flights. In this study, a total of 22 cosmonauts were examined. Some of them were examined after repeated flights. The missions lasted for 4–6 months on average. Individual doses measured using biodosimetry to cosmonauts who showed a reliable increase in the yields of chromosomal-type aberrations after their first flights were estimated to be from 0.02 to 0.28 Gy [F3].“

Die Astronauten hätten Flüge von 4-6 Monaten absolviert; für diejenigen unter ihnen, die einen „verläßlichen“ Anstieg der Chromosomenveränderungen aufwiesen, wird keine gemessene Strahlungsdosis angegeben, sondern eine Dosis wird nur „estimated“ (geschätzt), daß sie zwischen 0,02 und 0,28 Gray (Gy) betragen habe. Man kann oder muß diese Angaben so verstehen, daß der kleinere und der höhere Schätzwert der kürzeren und der längeren Flugdauer zuzuordnen sind: für 4 Monate 0,02 Gy, für 6 Monate 0,28 Gy.

Die Einheit Gray ist die ungewichtete Strahlungseinheit; die Gewichtungsfaktoren für die ionisierende Strahlung im erdnahen Orbit (400-600 km) wurden mit den Faktoren 1,5 – 5 angegeben, abhängig von der Entfernung von der Erde. Da uns für eine Entscheidung über die Gewichtung die Informationen fehlen, verzichten wir auf eine Gewichtung, die ohnehin keinen Einfluß auf die Größenordnung der Strahlungsdosen hätte.

Zur Illustration der Sachlage zitieren wir aus dem Artikel der Wikipedia: Strahlendosis „Die gemeinsame Einheit aller radiologisch bewerteten Dosisgrößen ist Sv (Sievert). In vielen Fällen des praktischen Strahlenschutzes (bei Röntgen-, Gamma- und Beta-, also bei elektromagnetischer und Elektronenstrahlung) gilt: 1 Gy = 1 Sv. Bei Alpha-, Protonen- und Neutronenstrahlung gilt diese Gleichsetzung wegen deren höherer biologischer Wirksamkeit jedoch nicht. Dies wird durch Strahlungswichtungsfaktoren zwischen 5 und 20 (je nach Energie und Teilchenart) berücksichtigt.“

Die Umrechnung von Gray in die Einheit Sievert ohne Gewichtungsfaktoren nach der Formel

1 Gy = 1 Sv

ergibt für die genannten Schätzwerte und die Strahlungsdosen pro Stunde:

– Flugdauer 4 Monate / 0,02 Gy = 0,02 Sievert = 20 Millisievert = 20000 Mikrosievert Gesamtdosis; 4 Monate à 30 Tage = 120 Tage à? 24 Stunden = 2880 Stunden; Stundendosis: 20000:2880 = 6,94 Mikrosievert pro Stunde.

– Flugdauer 6 Monate / 0,28 Gy = 0,28 Sievert = 280 Millisievert = 280000 Mikrosievert Gesamtdosis; 6 Monate à 30 Tage = 180 Tage à? 24 Stunden = 4320 Stunden; Stundendosis: 280000:4320 = 64,81 Mikrosievert pro Stunde.

Diesen UNSCEAR-Schätzwerten stehen folgende gemessene Dosen gegenüber:

– Luftverkehr in 12 km Höhe: 11 Mikrosievert pro Stunde;

– CONCORDE in 18 km Höhe: bis zu 1000 Mikrosievert pro Stunde:

– Luftverkehr in 12 km in der SAA mit „Faktor 1000“: 11000 Mikrosievert pro Stunde.

Nach UNSCEAR hat der angebliche Astronaut auf 4-Monats-Flug in 400 km Höhe mit rund 7 Mikrosievert pro Stunde wesentlich weniger Strahlungsdosis erhalten als Sie, lieber Leser, im Flug über den Atlantik in die USA in 12 km Höhe mit 11 Mikrosievert pro Stunde: die ISS wäre somit – wenn es sie gäbe – ein gesünderer Aufenthaltsraum als die Passagierkabine eines Flugzeugs auf interkontinentaler Strecke. Genau diese absurde Behauptung ist der Grund, warum die ISS nur Propaganda ist.

Der zweite Schätzwert für den 6-Monats-Flug ist mit rund 65 Mikrosievert ungefähr 10-mal höher, aber immer noch als nur zweistelliger Mikrosievert-Wert ebenfalls völlig widerlegt durch die gemessenen Werte für die CONCORDE mit 1000 und die SAA-12-km-Dosis mit 11000 Mikrosievert pro Stunde.

Damit sind die UNSCEAR-Dosen als illusionäre Propaganda der NASA erwiesen. Wie schon in dem oben zitierten Bericht dargelegt:

„Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück“ – Seite 39-51.

behauptet die NASA seit 1973 bis 2008 und 2015 durchweg zweistellige Mikrosievert-Dosen für alle erdnahen und interplanetaren Flüge wie jetzt auch diese UNSCEAR-Schätzwerte, die sehr wahrscheinlich von der NASA geliefert worden sind.

Fazit: Dieses „United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation“ hat die Strahlungsgefährdung der Luftfahrt schlicht unterschlagen und für die angebliche bemannte Raumfahrt im LEO nur die dumme Propaganda der NASA geliefert.

QUELLE 11

5. Poje, M., Vukovic, B., Varga, M., Radolic, V., Miklavcic, I., FAJ, D., Planinic, J. – “Relation between galactic and solar cosmic radiation at aviation altitude.”Advances in Space Research 42, pp. 1913–1916, (2008).

Auf Liste abrufbarer Artikel unter:

http://booksc.org/g/Planinic

Text im Internet beschaffbar. Keine Angaben zur SAA

QUELLE 12

6. Romano, E., Ferrucci, L., Nicolai, F., Derme, V., Stefano, G. F. “Increase of chromosomal aberrations induced by ionizing radiation in peripheral blood lymphocytes of civil aviation pilots and crew members.” Mutation Research 377, pp. 89–93, (1997).

Im Internet nur ein Abstract gebührenfrei beschaffbar. Nach Abstract keine Behandlung der SAA.

Zur Fortsetzung der Recherche wurden aus dem Literaturverzeichnis der QUELLE 11 weitere 8 Arbeiten ausgewählt, die nach ihren Titelfassungen einschlägig erscheinen.

QUELLE 13

Anchordogui, L., Paul, T., Reucroft, S., Swain, J. Ultrahigh energy cosmic rays: the state of the art before the Auger Observatory.

Int. J. Modern Phys. A18, 2229–2366, 2003.

QUELLE 14

Bartlett, D.T. Radiation protection aspects of the cosmic radiation exposure of aircraft crew.

Radiat. Protec. Dosim. 109, 349–355, 2004.

QUELLE 15

Gaisser, T.K. Cosmic rays and particle physics. Cambridge University Press, Cambridge, 1999.

QUELLE 16

Goldhagen, P. Overview of aircraft radiation exposure and recent ER-2 measurements.

Health Phys. 79, 526–544, 2000.

QUELLE 17

Goldhagen, P., Reginatto, M., Kniss, T., Wilson, J.W., Singlettery, R.C., Jones, I.W., Van Steveninck, W. Measurement of the energy spectrum of cosmic-ray induced neutrons aboard an ER-2 high-altitude airplane.

Nucl. Instrum. Meth. A 476, 42–51, 2002.

QUELLE 18

Goldhagen, P., Clem, J.M., Wilson, J.W. The energy spectrum of cosmicray induced neutrons measured on an airplane over a wide range of altitude and latitude.

Radiat. Protec. Dosim. 110, 387–392, 2004.

QUELLE 19

Heinrich, W., Roesler, S., Schraube, H. Physics of cosmic radiation fields.

Radiat. Protec. Dosim. 86, 253–258, 1999.

QUELLE 20

Vuković?, B., Lisjak, I., Radolić?, V., Vekić?, B., Planinić?, J. Measurements of the dose due to cosmic rays in aircraft.

Nucl. Instr. Meth. A 562, 517–520, 2006.

***

Die Recherche war bisher im entscheidenden Punkt ohne Erfolg: wir haben keine empirisch gemessene Strahlungsdosis fr die SAA-12-km-Flughöhe gefunden. Die Bearbeitung der Quellen 13-20 steht noch aus.

Balthasar lädt alle interessierten Besucher dieses Blogs ein, an den Recherchen mitzuwirken und auch weitere Vorschläge zur Bearbeitung mitzuteilen. Bei den Recherchearbeiten trifft man immer auf weiterführende Informationen, die man auswerten sollte. Mitgeteilte Recherchen werden überprüft und, wenn für einwandfrei befunden, in diesem Blog mit Angabe des Einsenders mitgeteilt.

B., 16. Mai 2017 – Revision, 25.12.2018

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Gennadi Padalka war 878 Tage im Weltraum – und überlebt 219,5 Sievert!

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Gennadi Padalka war 878 Tage im Weltraum – und überlebt 219,5 Sievert!

Die FAZ meldete am 24.4.2017, die Hervorhebungen sind von uns:

Der 58jährige russische Kosmonaut „Gennadi Padalka hat am Samstag seinen Rückzug aus dem Raumfahrerkorps angekündigt. … Padalka hat auf fünf Raumflügen 878 Tage, elf Stunden, 29 Minuten und 24 Sekunden im Weltraum verbracht. Kein Mensch hat die Erde für einen längeren Zeitraum verlassen. … Gerne hätte er seinen Rekord auf 1000 Tage im Weltraum ausgeweitet. … Für seine letzte Mission war Padalka vom 27. März bis 12. September 2015 auf der Internationalen Raumstation (ISS) im Einsatz. (dpa)“

Wenn Gennadi es sagt, dpa berichtet und die FAZ abdruckt, dann wird es wohl so sein und wir müssen es glauben. Wir glauben allerdings nicht, daß die Raumschiffe und Raumstationen, auf denen Gennadi 878 Tage zugebracht hat, sich im Weltraum befunden haben, sondern auf dem Erdboden bei der NASA oder bei ROSKOSMOS in dem bewußten Städtchen im Norden Moskaus, wo man in aller Ruhe alle Filmaufnahmen für die Medien machen kann. Dort gehen ständig Journalisten aus allen Ländern ein und aus.

Unsere Zweifel an dem Weltraumaufenthalt rühren von der Stärke der kosmischen Strahlung unterhalb des inneren Van-Allen-Gürtels her: dort würden Menschen eine Dosis von 11 Millisievert pro Stunde erhalten, was bedeuten würde
– in 24 Stunden 264 Millisievert, also ein Viertel Sievert pro Tag,
– macht in 4 Tagen ein Sievert.
– und in 878 Tagen (878:4=) 219,5 Sievert.

Nach einer Dosis von 200 Sievert, egal in welchem Zeitraum erlitten, gibt niemand mehr Erklärungen ab. Schon den letzten Aufenthalt auf der ISS hätte Gennadi nicht überlebt: 27. März bis 12. September, das sind – grob gerechnet – 5 Monate (April-August) à 30 Tagen plus 4 Märztage und 12 Septembertage, sind zusammen 166 Tage; um die Dosis in Sievert zu erhalten, darf man 166:4 ausrechnen und erhält: 41,5 Sievert.

Nach 6 Sievert akuter Dosis ist man tot – oder so gut wie.

B., 25. April 2017

Bemannte Raumfahrt, die Kurzfassung (2): 6 Fragen, 6 Antworten

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Bemannte Raumfahrt, die Kurzfassung (1)

Bemannte Raumfahrt, die Kurzfassung (2):
6 Fragen, 6 Antworten

Beispiel 2: ISS in der Kosmischen Strahlung

Frage 1:

Werden auf Interkontinentalflügen von London nach Chicago in 12 km Höhe Strahlendosen von 11 Mikrosievert pro Stunde gemessen?

Antwort 1: Ja.

Frage 2:

Wurden auf Flügen der CONCORDE-Überschallmaschine in 18 km Höhe über dem Nordatlantik Strahlendosen bis zu 1000 Mikrosievert gemessen?

Antwort 2: Ja.

Frage 3:

Werden im Bereich der Süd-Atlantischen Anomalie (SAA) in 12 km Höhe Strahlendosen von 11000 Mikrosievert pro Stunde gemessen?

Antwort 3: Ja.

Frage 4:

Hat die NASA im Jahr 2015 für die angeblich in 400 km Höhe fliegende Internationale Raumstation (ISS) eine Strahlendosis von 12 Mikrosievert pro Stunde mitgeteilt, nachdem es 7 Jahre vorher (2008) noch dreimal soviel (37,03) gewesen sind?

Antwort 4: Ja.

Frage 5:

Könnte ein angebliches Raumschiff in 400 km Höhe mit angeblich 12 Mikrosievert pro Stunde eine geringere Strahlendosis als die reale CONCORDE in 18 km Höhe und reale Interkontinentalflüge durch die SAA in 12 km Höhe erhalten, wobei die Strahlendosis auf der angeblichen ISS sogar nur ein Tausendstel der SAA-Dosis betragen soll, nämlich 12 anstatt 11000?

Antwort 5: Nein.

Frage 6:

Kann ein angebliches Raumschiff in 400 km Höhe mit der angeblichen Strahlendosis von 12 Mikrosievert pro Stunde als real existierend gelten?

Antwort 6: Nein.

 

B., 18. April 2017

Englische Version