Kosmische Strahlung bringt Licht in die bemannte Raumfahrt

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Das Weltraumtheater mit Gagarin, der Mondlandung, den Space Shuttles und der ISS ist bisher im Dunkeln aufgeführt worden, ohne die kosmische Strahlung. Im Dunkeln war gut munkeln: Gagarin im Orbit um die Erde und gut wieder zurück gekommen, das NASA-Personal war auf dem Mond herumspaziert, und das Space Shuttle mit 75 Tonnen Gesamtgewicht (wie früher eine Dampflok vor dem D-Zug) ist zur ISS in 400 km Höhe geflogen und nicht einfach wieder heruntergefallen, sondern sanft und unbeschädigt wie ein Verkehrsjet gelandet.

Damit man endlich alles besser sieht und richtig versteht, bringen wir heute das Kapitel 3 unserer MILLISIEVERT-Untersuchung von 2016 als Blogartikel. Die Kapitel 1 und 2 haben wir bereits als Blogartikel direkt zugänglich gemacht. Hier die Links:

„Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück“
(https://balthasarschmitt.com/wp-content/uploads/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

Das 1. Kapitel auf dem Blog (31.3.18):
„Kosmische Strahlung: Entdeckung, Flugverkehr und Nicht-Information der Öffentlichkeit“

Das 2. Kapitel auf dem Blog (29.8.18):
„Kosmische Strahlung im Weltraum bis zum Mond“

Heute: Kapitel 3 unserer MILLISIEVERT-Untersuchung

Erstmals wird kritisch über das Verhältnis der NASA zur kosmischen Strahlung berichtet: weil es ein solches bisher offiziell gar nicht gab.
Die Aufteilung des Weltraums von der Erdoberfläche bis zum Planetensystem:
Low Earth Orbit (LEO) – Van Allen Gürtel (VAG) – Interplanetarer Raum.
Die einzige zugegebene wirkliche Gefahr: die Solar Flares, die Sonnenausbrüche – aber sofort für ungefährlich erklärt: nur die starken, und die sind ganz selten, und wenn, dann haben sie nur Spätfolgen und nur vielleicht – also keine akute Gefahr.
Die kosmische Strahlung bei der NASA seit 1973 und deren „Daten“ als freie Phantasie.
Was herauskommt, wenn man die NASA-Daten auf Stundendosis umrechnet (verteilt) und mit den bekannten Daten aus der Erfahrung der Verkehrsfliegerei vergleicht.
Vergleich mit den CONCORDE-Daten und den Daten der Süd-Atlantischen Anomalie (SAA).
Die völlig ungaubwürdig niedrigen NASA-Dosiswerte aller anderen Großprojekte sind reines Wunschdenken zur Beruhigung des Publikums – das ja auch nicht nachfragt!
Die kosmische Strahlung auf der ISS und die dortigen angeblich gegen Strahlung „gut geschützten Bereiche“ – aber wovor müßte man sich schützen, wenn es gar keine Gefahr gibt?
Die Nasakipedia-Artikel über die VAG’s und die Erfindung von „Normwerten“, um die Wirklichkeit loszuwerden.
Das NASA-Video des Ingenieurs Kelly Smith zum ORION-Projekt – ist er ein Provokateur?
Um zu wissen, was es da oben für eine Strahlung gibt, muß die NASA erst noch forschen und experimentieren: MATROSHKA. Man kann noch gar nichts wissen! Deshalb kann man ruhig schon mal fliegen.
Die Zukunft ist rosig: Mondstation, Langzeitflug zum Mars – mindestens.

Die Veröffentlichung jedes einzelnen Kapitels wird jetzt einen Anhang erhalten, der aus der Literaturliste und den beiden wichtigen Tabellen der Untersuchung (über die Strahlendosen und die Solar Flares) von 2016 besteht.

***

[Seite 39]

Kapitel 3

ROSKOSMOS, NASA, ESA und tutti quanti

§ 30    Die Bühne für das Weltraumtheater:
.                            LEO – VAG – Interplanetarer Raum

Seit 1959 erreichen uns ständig Meldungen in den Massenmedien von Raumfahrern in den beiden großen Feldern der Raumfahrt, die durch die Van Allen Gürtel (VAG) getrennt und definiert werden:
– der Low Earth Orbit (LEO) bis ca. 700 km Höhe,
– die VAG ab 700 km Höhe bis – mit dem dritten VAG – ca. 40000 km,
– und anschließend der interplanetare Raum unseres Sonnensystems.

Die Ausdehnung der inzwischen 3 VAG reicht bis weit in den interplanetaren Raum hinein, eine Abgrenzung nach außen wäre höchst unsicher und daher völlig beliebig. Die Abgrenzung nach “draußen” ist für die Betrachtung der Auswirkung der kosmischen Strahlung unwichtig, denn wer die VAG durchquert, hat weiter gesteckte Ziele, so daß der genaue Beginn des interplanetaren Raums keine Rolle spielt.

§ 31    Die Führungsrolle der NASA als Impresario

Veranstalter der bemannten Raumflüge sind die nationalen Raumfahrtbehörden und als eine internationale die europäische ESA. Pioniere waren die sowjetische ROSKOSMOS und die us-amerikanische NASA, die im Kalten Krieg angeblich im Wettbewerb standen und seit dem Ende der Sowjetunion Kooperation üben. Seit dem Aufbau einer Internationalen Raumstation (ISS) sind weitere nationale Raumfahrtagenturen aufgetreten, so auch die ESA für die Europäische Union.

Seit kurzem betreibt die NASA eine Auslagerung ihrer Projekte und Vergabe an kommerzielle US-Firmen: offiziell, weil die Firmen die Projekte angeblich wirtschaftlicher und somit preisgünstiger durchführen als die NASA selbst. Welche neuen physi-

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kalischen Erkenntnisse oder technischen Entwicklungen die Projekte bei den Firmen wirtschaftlicher machen könnten, ist bisher nicht bekannt geworden.

Von der Behörde NASA hätten interessierte Laien in den USA aufgrund des “Freedom of Information Act” (FOIA) die Herausgabe solcher Informationen verlangen können, notfalls auf dem Klageweg; der FOIA gilt jedoch nicht für Privatfirmen, denn die müssen ihre Geschäftsgeheimnisse natürlich nicht preisgeben, und er kann naturgemäß nicht im Ausland gelten. Mit der Privatisierung verschwinden die Raumfahrtaktivitäten in der Diskretion der Privatindustrie und sind vor der Neugier des Publikums in Sicherheit. Derselbe gute Effekt tritt ein, wenn Projekte in Kooperation von Rußland übernommen werden: mit dem FOIA kann man von anderen Ländern keine Informationen erzwingen. Mit der Privatisierung wird die bemannte Raumfahrt zum “Rundum-sorglos-Paket” für die NASA und für den Laien zur “Black Box”.

Obwohl die Sowjetunion durch den Sputnik-Start (4. Okt.1957) und mit der Geschichte von Gagarin (12. April 1961) als dem ersten Menschen im Weltraum anfangs die Nase vorn hatte, haben die USA mit dem Apollo-Programm (1968-1972) und den Bildern von der ersten Mondlandung von Menschen und ihrer erfolgreichen Rückkehr zur Erde die Führung in der bemannten Raumfahrt übernommen.

Seither ist die NASA international tonangebend für Projekte der bemannten Raumfahrt; ihre Erforschung der Bedingungen und ihre Bereitstellung der Technik der Raumfahrt werden von allen Akteuren als maßgebliches Beispiel und Vorbild übernommen. Diese internationale Übereinstimmung betrifft natürlich auch die Geltung sämtlicher Meßergebnisse der NASA zur kosmischen Strahlung im LEO und im interplanetaren Raum. Der Fundus der Erfahrung und die “Meßwerte” aus bald 50 Jahren erfolgreicher bemannter Raumfahrt verleihen der NASA eine unbestrittene internationale Autorität, die es rechtfertigt, alle weiteren Untersuchungen zur bemannten Raumfahrt auf die Berichte der NASA zu beschränken. Sie gelten für alle Akteure. Jedenfalls hat man noch nicht davon gehört, daß eine der anderen nationalen Behörden sich von den Strahlungsmessungen der NASA distanziert hätte. Alle sitzen im selben Boot, und alle wissen es.

§ 32    Die Kosmische Strahlung bei der NASA 1973

Die früheste gefundene Mitteilung der NASA über die Strahlung im Weltraum ist eine “Technical Note” der NASA, im März 1973 erstellt, also nach Abschluß des APOLLO-Programms (1968-1972), von einem Mediziner der Kelsey-Seybold Clinic und 3 Mitarbeitern des MSC – Manned Spacecraft Center:

APOLLO EXPERIENCE REPORT
PROTECTION AGAINST RADIATION.
By Robert A, English, Richard E. Benson, J. Vernon Bailey, and Charles M. Barnes. –
Manned Spacecraft Center, Houston, Texas. – NASA, WASHINGTON, D. C. MARCH
1973. – 19 S. – Report-Serie: NASA TN D-7080

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Datierung (S. 11): Houston, Texas, October 24, 1972.

Diese “Technical Note” ist nie als geheim klassifiziert gewesen und heute im Netz abrufbar unter:
(https://www.hq.nasa.gov/alsj/tnD7080RadProtect.pdf ).
Merkwürdig ist, daß sie viele Jahre lang nicht zitiert worden ist. Sogar Ralph Rene (2000), der das Strahlungsproblem der APOLLO-Flüge eingehend analysiert hat, hat sie in seinem Buch von 2000 nicht zitiert, offensichtlich also nicht gekannt.

In der deutschsprachigen Literatur hat Gerhard Wisnewski (Lügen im Weltraum, 2010) als erster die “Technical Note D-7080″ von 1973 zitiert: 30 Jahre nach ihrer Abfassung! Wer von der Existenz des Reports wußte, hätte ihn für 3 US-Dollar bestellen können. Wahrscheinlich ist sein Bekanntwerden und seine Online-Verfügbarkeit nur der Entwicklung des Internets und seiner Suchmaschinen zu verdanken. Wir kritischen Laien wissen, wer uns die Informationsfreiheit verschafft hat und noch erhält. Wisnewski gibt als seine Quelle für die Tabelle an:  (http://lsda.jsc.nasa.gov/books/apollo/Resize-jpg/ts2c3-2.jpg)

Das vorangestellte SUMMARY (S. 1) beginnt mit dem Absatz (Hervorhebungen hinzugefügt):

Radiation was not an operational problem during the Apollo Program. Doses received by the crewmen of Apollo missions 7 to 15 were small because no major solar-particle events occurred during those missions. One small event was detected by a radiation sensor outside the Apollo 12 spacecraft, but no increase in radiation dose to the crewmen inside the spacecraft was detected. Solar-particle releases are random events, and it is possible that a flare, with the accompanying energetic nuclear particles, may hinder future flights beyond the magnetosphere.

Das Ergebnis ist also ganz klar und besteht in vier Aussagen:
1. die kosmische Strahlung war kein Problem,
2. weil sich auf der Sonne kein großer Ausbruch (“solar particle event”) ereignete,
3. künftig könnte ein Solar Flare (“solar particle event”) Raumflüge durchaus “behindern”,
4. aber nur Flüge “über die Magnetosphäre hinaus”.
Es läuft auf die in allen offiziellen Darstellungen der Veranstalter (NASA u.a.) bis heute
anzutreffende Maxime hinaus: nur große Solar Flares sind eine Gefahr, aber nur sehr selten, und auch nur außerhalb der Magnetosphäre. Damit wird das Publikum beruhigt.

Keine Beruhigung stellt jedoch die Aussicht dar, daß eine “Flare” künftige Flüge behindern könnte: engl. “hinder” kann “behindern”, aber auch “abhalten” bedeuten, also “verhindern”. Wie sollte das geschehen, wenn man die Flares nicht vorhersagen kann?

[Seite 42]

Auf S. 3 gibt eine Tabelle für mehrere APOLLO-Flüge den Durchschnitt der Dosen aller Manschaftsmitglieder für die Gesamtdauer ihres Fluges an:

Average Radiation Doses of the Flight Crews for the Apollo Mission:
.      Apollo Mission         Skin Dose, rads
.             7                                 0.16
.             8                                   .16
.             9                                   .20
.           10                                   .48
.           11                                   .18
.           12                                   .58
.           13                                   .24
.           14                                 1.14
.           15                                   .30″

Die Angabe der Dosiswerte in “rad” und nicht in Einheiten des Internationalen Systems ist vom Direktor des MSC ausdrücklich verfügt worden, weil “der Gebrauch der SI-Einheiten die Nützlichkeit des Reports beeinträchtigen oder übertriebene Kosten verursachen würde” (S. II: “because … the use of SI units would impair the usefulness of the report or result in excessive cost.”)

Um das Dokument für die heutige Informationslage verwertbar zu machen, müssen die “rad”-Werte in Sievert umgerechnet werden. Dabei ist zu beachten, daß “rad” eine Einheit für die physikalische Stärke der Strahlung ist, ohne die Berücksichtigung der biologischen Wirkungen in der “Äquivalentdosis” mit der Einheit Sievert, die bei ionisierender Alpha-, Protonen- und Neutronenstrahlung erforderlich ist. Für den vorliegenden Bericht wurde bei diesen Umrechnungen generell der kleine Faktor 5 verwendet; in der Literatur heißt es, daß bei kleinen Werten dieser Faktor wegen Unerheblichkeit nicht anzuwenden ist, weshalb man oft die Formel
1 rad = 10 milliSv
angewendet findet. Eine solche Praxis ist jedoch nicht überzeugend, denn unabhängig von der Größe der Werte ist eine Gleichsetzung von biologisch nichtgewichteten und gewichteten Größen dieser Strahlungsarten unlogisch und sachlich ein Fehler. Daher wird im vorliegenden Bericht im Falle der kosmischen Strahlung mit dem überwiegenden Anteil der genannten Strahlungsarten grundsätzlich immer wenigstens die Gewichtung mit dem Faktor 5 vorgenommen (vgl. § 15), was in diesen Fällen zu folgender Umrechnungsformel führt:
1 rad = 50 milliSv ; 100 rad = 5 Sievert

Die Angabe der Gesamtdosen für die einzelnen APOLLO-Flüge macht außerdem die Berechnung der Stunden-Dosen in Sievert erforderlich. Dazu muß für alle Flüge die Dauer in Stunden ermittelt werden. Erst mit dieser Information gewinnen die Gesamtdosisangaben ihre Bedeutung, aber diese Information liefert das Dokument von 1973 nicht. Man findet sie in einem NASA-Dokument von 2008:

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NASA: Space Faring – The Radiation Challenge
An Interdisciplinary Guide on Radiation and Human Space Flight. – Introduction and Module 1: Radiation (4 Autoren). 2008. 36 S. – EP–2008–08–116–MSFC
Im Internet abrufbar unter:
(https://www.nasa.gov/pdf/284273main_Radiation_HS_Mod1.pdf)

S. VI:
“The table below shows the amount of time astronauts spent on the surface of the
Moon during each lunar landing, and the average radiation dose they received.”

Mission                   Total Duration                    Lunar Surface             Average Radiation
.                                                                                 Duration                            Dose*
Apollo 11          08 days, 03 hrs, 13 mins              21 hrs, 38 mins                    0.18 rad

Apollo 12           10 days, 4 hrs, 31 mins               31 hrs, 31 mins                    0.58 rad

Apollo 14                 09 days, 01 min                    33 hrs 31 mins                     1.14 rad

Apollo 15          10 days, 01 hr, 11 mins               66 hrs, 54 mins                     0.30 rad

Apollo 16          11 days, 01 hr 51 mins                 71 hrs, 2 mins                      0.51 rad

Apollo 17          12 days, 13 hrs, 51 mins              74 hrs, 59 mins                    0.55 rad

Diese Tabelle von 2008 enthält auch die Flüge 16 und 17, dafür fehlen 7 – 10 und 13, weil es hier nur um die Flüge mit Landung auf dem Mond geht. Die Dosiswerte für die 4 Flüge, die in beiden Tabellen enthalten sind, stimmen überein.

§ 33    Die APOLLO-Meßwerte umgerechnet in Sievert

Anhand der Daten beider Tabellen kann nun
– die Umrechnung der Einheiten (rad in Sievert),
– die Berechnung der Anzahl der Stunden pro Flug und
– die Berechnung der Dosis pro Stunde
erfolgen. Als erstes Beispiel für die Umrechnung in allen Einzelschritten soll APOLLO 11 dienen, das durch die erste Mondlandung und erfolgreiche Rückkehr zur Erde als Menschheitsereignis gefeierte Unternehmen.

APOLLO 11
Umrechnung der Einheiten: Gesamtdosis
.      0,18 rad x 5 = 0,9 rad = 9 milliSv = 9000 mikroSv
Berechnung der Anzahl der Stunden
.      8 days, 3 hours: 8 x 24 + 3 = 192 + 3 = 195 Stunden

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Berechnung der Dosis pro Stunde
.      9000 mikroSv : 195 Stunden = 46,15 mikroSv pro Stunde

Die anderen 5 Flüge aus der Tabelle:

APOLLO 12    0,58 rad – 10 Tage, 4 Stunden
0,58 rad x 5 = 2,90 rad = 29 milliSv = 29000 mikroSv
10 Tage 4 Stunden: 10 x 24 + 4 = 240 +4 = 244 Stunden
29000 : 244 = 118 mikroSv pro Stunde

APOLLO 14    1,14 rad – 9 Tage
1,14 rad x 5 = 5,7 rad = 57 milliSv = 57000 mikroSv
9 Tage = 216 Stunden
57000 : 216 = 263,88 mikroSv pro Stunde

APOLLO 15    0,30 rad – 10 Tage, 1 Stunde
0,30 rad x 5 = 1,5 rad = 15 milliSv = 15000 mikroSv
10 Tage, 1 Stunde: 240 + 1 = 241 Stunden
15000 : 241 = 62,24 mikroSv pro Stunde

APOLLO 16    0,51 rad – 11 Tage, 1 Stunde
0,51 rad x 5 = 2,55 rad = 25,5 milliSv = 25500 mikroSv
11 Tage, 1 Stunde: 11 x 24 + 1 = 264 + 1 = 265 Stunden
25500 : 265 = 96,22 mikroSv pro Stunde

APOLLO 17    0,55 rad – 12 Tage, 13 Stunden
0,55 rad x 5 = 2,75 rad = 27,5 milliSv = 27500 mikroSv pro Stunde
12 Tage, 13 Stunden: 12 x 24 + 13 = 288 +13 = 301 Stunden
27500 : 301 = 91,36 mikroSv pro Stunde

Als Ergebnis kann man zusammenfassen: die hier analysierten 6 APOLLO-Flüge mit Landung auf dem Mond haben Dosis-Meßwerte zwischen 50 und 100 mikroSv pro Stunde berichtet. Diese Meßwerte schließen jeweils folgende Phasen der Flüge ein:
– Durchquerung der VAG beim Hinflug,
– Aufenthalt im Raumanzug auf der Mondoberfläche,
– Durchquerung der VAG auf dem Rückflug.

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§ 34    Vergleich der APOLLO-Meßwerte mit der Erfahrung

.      1. Vergleich

Die Werte der NASA sind zunächst mit den oben berichteten Werten der Verkehrsfliegerei
(§ 4) zu vergleichen:

.                                                   mikroSv / Stunde
Düsseldorf – San Francisco                     11
London – Chicago                                     9
New York – Athen                                    9
Paris – Tokio: Spitze                               20
.              Durchschnitt                            16

Die Apollo-Werte bewegen sich in derselben Größenordnung (zweistellige Mikro-Sievert-Werte pro Stunde) wie die der Verkehrsfliegerei auf 12 km Höhe über der Erdoberfläche.

.      2. Vergleich

Als zweiter Vergleichswert sind die CONCORDE-Daten heranzuziehen. Diese Überschallmaschine flog bis in Höhen von 18 km und hatte Anweisung, den Strahlungspegel ständig zu kontrollieren und bei Überschreitung einer
. “Dosisleistung über 100 mrem/h (1 mSv/h)”
die Flughöhe zu verlassen und in geringerer Höhe zu fliegen. Der Grenzwert der CONCORDE von
. 1 milliSv = 1000 mikroSv pro Stunde
liegt 10 mal so hoch wie die Meßwerte der APOLLO-Flüge und damit eine ganze Größenordnung höher.

.      3. Vergleich

Als dritter Vergleichswert ist die Strahlendosis der Verkehrsfliegerei bis 14 km Höhe im Bereich der Süd-Atlantischen Anomalie heranzuziehen. Dort herrscht eine Strahlenbelastung vom Tausendfachen der normalen Dosis von 11 mikroSv pro Stunde.
Das Tausendfache errechnet sich zu:
.      11 mikroSv x 1000 =
.      11000 mikroSv pro Stunde in 12 km Höhe in der SAA
Dieser Wert liegt drei Größenordnungen über den Meßwerten der APOLLO-Flüge.

Die NASA behauptet, daß die APOLLO-Werte mit Dosimetern gemessen worden
sind. Nach den drei Vergleichen mit den Werten der Verkehrsfliegerei bis 18 km Höhe
liegen die Apollo-Werte unter denen der Verkehrsfliegerei, als ob sie den Schutzschild der
Atmosphäre nie verlassen und ihre 195 Stunden Flugdauer mit Erdumkreisungen in 12 km

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Höhe zugebracht hätten.

Die APOLLO-Werte können daher nicht im Weltraum gemessen worden sein – nicht im LEO und nicht im interplanetaren Raum. Die Astronauten können nicht dort gemessen haben, wo die NASA es behauptet. Nach ihren Dosimeterwerten könnten sie von Cape Canaveral aus ihre 195 Stunden höchstens nach Las Vegas oder nach Hawaii oder London und immer hin und zurück geflogen sein.

§ 35    Woran die APOLLO-Dosiswerte der NASA scheitern

Die NASA hat mit ihrem Bericht von 1973, der erstmals die erfundenen APOLLO-Werte
festgehalten hat, ziemlich Pech gehabt. Zwar hat sie 30 Jahre lang eine Veröffentlichung des Berichts bis zur Einrichtung des Internets verhindern können, aber sie hat drei Entwicklungen nicht vorhersehen können:

– den 1976 begonnenen Flugbetrieb der CONCORDE und das Bekanntwerden der
Dienstanweisung für den Piloten mit dem Grenzwert für die Strahlenbelastung;

– die seit ca. 1990 steigende internationale Sensibilisierung des Personals der Verkehrsfliegerei und ihren erfolgreichen Kampf um die Anerkennung als strahlenbelasteter Beruf;

– die daraufhin entstandene öffentliche Diskussion über die sehr verschiedenen Strahlenrisiken bestimmter Flugrouten, nämlich der Polrouten und der Süd-Atlantik-Anomalie.

Diese Entwicklungen haben es möglich gemacht, den Beschluß der NASA von 1973 über die bekanntzugebenden Strahlendosen und ihre schriftliche Dokumentation als schweren Fehler und Betrug aufzudecken. Angesichts dieser Feststellung muß man sich fragen: Ist die NASA seither klüger geworden? Die Wiederholung der Daten von 1973 in der Veröffentlichung von 2008 gibt eine klare Antwort: Nein.

Die NASA bleibt auch 2008 bei dem Standpunkt: ein Strahlenrisiko gibt es nur gelegentlich durch besonders große Sonnenausbrüche und nur jenseits der VAG oder des Erdmagnetfeldes. Daher wird es von größtem Interesse sein zu sehen, was für Strahlungsdosen die NASA für ihre bisherigen Unternehmungen nach APOLLO und schließlich auch für ihre künftig noch geplanten Langzeitvorhaben der Öffentlichkeit mitteilt.

§ 36    NASA-Projekte nach APOLLO

Die oben zitierte NASA-Veröffentlichung von 2008 enthält eine sehr interessante Übersicht der bemannten Raumflugunternehmen nach APOLLO mit Angabe ihrer Gesamtdosen für jedes Projekt. Die Angaben beruhen auf der Sammlung und Auswertung aller Strahlendosen der NASA-Astronauten aus 35 Jahren; diese Quellen

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werden ausdrücklich genannt:

S. V: “For over 35 years, NASA has been collecting and monitoring the radiation doses received by all NASA astronauts who have traveled into space as part of the Gemini, Apollo, Skylab, Space Shuttle, Mir, and ISS programs (for more information, see http://srag-nt.jsc.nasa.gov/).”

S. 8: Tabelle: “The chart below compares and contrasts various missions and their
durations with the observed radiation dose”

.                              “Mission Type                                           Radiation Dose

Space Shuttle Mission 41-C
(8-day mission orbiting the Earth at 460 km)                             5.59 mSv

Apollo 14 (9-day mission to the Moon)                                    11,4 mSv

Skylab 4 (87-day mission orbiting the Earth at 473 km)        178 mSv

ISS Mission (up to 6 months orbiting Earth at 353 km)         160 mSv

Estimated Mars mission (3 years)                                         1200 mSv”

Zu der Dosis der ISS wird erläutert:
“Crews aboard the space station receive an average of 80 mSv for a six-month stay at solar maximum (the time period with the maximum number of sunspots and a maximum solar magnetic field to deflect the particles) and an average of 160 mSv for a six-month stay at solar minimum (the period with the minimum number of sunspots and a minimum solar magnetic field). Although the type of radiation is different, 1 mSv of space radiation is approximately equivalent to receiving three chest x-rays.

Diese Aussage erklärt auch die inzwischen erfolgte andere Bewertung der Sonnenflecken als Indikatoren für die Aktivität der Sonne. Eine maximale Anzahl der Sonnenflecken tritt zugleich auf mit einem Maximum des Magnetfelds der Sonne, und dieses Magnetfeld lenkt die Partikel der Flares stärker ab: dadurch wird die Strahlendosis verringert. Die aktivere Sonne mit mehr Sonnenflecken bedeutet also eine geringere Strahlengefahr für die Raumfahrt, die weniger aktive Sonne eine höhere Strahlungsgefahr.

Die Dosiswerte für die 5 Raumflugunternehmen müssen für einen Vergleich in die Stunden-Dosen umgerechnet werden wie oben für die 6 APOLLO-Flüge:

Space Shuttle Mission 41-C – 8 Tage, 460 km
Stunden: 8 x 24 = 192; Dosis: 5,59 mSv = 5590 mikroSv;
5590 : 192 = 29,11 mikroSv pro Stunde

[Seite 48]

APOLLO 14 – 9 Tage, Mond
Stunden: 9 x 24 = 216; Dosis: 11,4 mSv = 11400 mikroSv
11400 : 216 = 52,77 mikroSv pro Stunde

Anmerkung: Die NASA selbst hat hier für APOLLO 14 bei Umrechnung von “rad” in “milliSv” keine biologische Gewichtung vorgenommen, sondern mit
. 1 rad = 10 milliSv
gerechnet. Die oben gegebene Umrechnung mit dem Faktor 5 hatte ergeben:
APOLLO 14 1,14 rad – 9 Tage
1,14 rad x 5 = 5,7 rad = 57 milliSv = 57000 mikroSv
9 Tage = 216 Stunden
57000 : 216 = 263,88 mikroSv pro Stunde
Von der NASA selbst angegebene Sievert-Werte werden für diesen Bericht unverändert übernommen.

Skylab 4 – 87 Tage, 473 km
Stunden: 87 x 24 = 2088; Dosis: 178 mSv = 178000 mikroSv
178000 : 2088 = 85,24 mikroSv pro Stunde

ISS – 6 Monate (6 x 30 = 180 Tage), 353 km
Stunden: 180 x 24 = 4320; Dosis: 160 mSv = 160000 mikroSv
160000 : 4320 = 37,03 mikroSv pro Stunde

MARS-Flug, Schätzung für eine Dauer von 3 Jahren (=365 x 3 = 1095 Tage)
Stunden: 1095 x 24 = 26280; Dosis: 1200 mSv = 1200000 mikroSv
1200000 : 26280 = 45,66 mikroSv pro Stunde

Für die ersten 4 Unternehmungen
. Space Shuttle – APOLLO 14 – Skylab 4 – ISS
hat die NASA effektiv gemessene Strahlendosen mitgeteilt, die alle in der Größenordnung
zweistelliger MikroSievert-Werte liegen wie die der Verkehrsfliegerei.

Offensichtlich sind auch diese Werte nicht an den angegebenen Orten gemessen
worden. Die NASA hat also auch 2008 nichts dazugelernt. Die Berufung auf 35 Jahre
Erfahrung macht die Sache nicht besser, sondern schlimmer. Denn damit beweist die
nationale Behörde der USA, daß dieses Messverfahren (nicht an den angegebenen
Orten zu messen) kein Zufall und kein Irrtum, sondern von Anfang an geplant gewesen
ist. Die NASA hat nie etwas anderes als den Betrug beabsichtigt.

Die Schätzwerte für den geplanten Marsflug als Langzeitunternehmen werden im
Abschnitt über die Planungen zu würdigen sein.

[Seite 49]

§ 37    Einige Merkwürdigkeiten der NASA-Tabellen

Die absolute Höhe der Dosiswerte ist nicht die einzige Merkwürdigkeit der beiden NASA-Tabellen von 1973 und 2008. Bei einem Vergleich der verschiedenen Unternehmungen und ihrer Strahlendosen ergeben sich mehrere offensichtliche Ungereimtheiten und Widersprüche, die eine seriöse Institution bei Veröffentlichung ihrer Daten aus eigener Initiative erläutert und aufgeklärt hätte.

Schon Gerhard Wisnewski (2010, S. 201-202) hat auf einige Merkwürdigkeiten hingewiesen:
“Das Merkwürdige ist, daß sich die Strahlendaten von Apollo-Missionen im Erdorbit nicht signifikant von den Strahlendaten von Apollo-Missionen zum Mond unterschieden.”

(1) Wisnewski, S. 202: “Apollo 7 und Apollo 8 zum Beispiel weisen exakt dieselben Strahlenwerte auf, obwohl Apollo 8 den Mond umkreiste, Apollo 7 aber im Erdorbit blieb.”

(2) Wisnewski, S. 202: “Apollo 11 (0,18 rad) wiederum hat nicht mehr Strahlung abbekommen als die reinen Orbitalmissionen 7 und 9 (0,16 bzw. 0,2 rad).”

(3) Wisnewski, S. 202: “Und auch die Besatzung von Apollo 13 ist mit ihren Strahlendaten im “Orbitbereich”, obwohl sie die Rückreise durch die Strahlengürtel doch in dem dünnen Landemodul zurückgelegt haben soll.”

(4) Zur NASA-Tabelle 1973: APOLLO 11 flog 8 Tage – APOLLO 14 flog 9 Tage, also nur einen Tag länger, was eine Verlängerung um nur 12,5 Prozent bedeutet. APOLLO 14 erhielt aber mit 1,14 rad ungefähr die 6,3-fache Strahlendosis (gegenüber 0,18 rad). Welche kosmischen Ereignisse oder technischen Maßnahmen haben die 6-fache Dosis bewirkt?

(5) Zur NASA-Tabelle 2008: Shuttle und Apollo 14 haben ungefähr dieselbe Flugdauer, aber völlig verschiedene Flugrouten:
– das Shuttle unterhalb der Van Allen-Gürtel, also im Schutz des Erdmagnetfelds;
Apollo 14 dagegen zweimal durch die VA-Gürtel, weit in den interplanetaren Raum hinaus zum Mond, 33 Stunden sogar durch Raumanzüge völlig ungeschützt auf der Mondoberfläche;
— trotzdem hat Apollo 14 nur etwa doppelt so viel Strahlung abbekommen wie das Shuttle.
Das stellt den Leser vor eine Alternative: Entweder ist es unterhalb des Van Allen-Gürtels viel gefährlicher als von der NASA angenommen (nämlich halbe Monddosis) oder auf Mondflug relativ ungefährlich (nur doppelte Shuttle-Dosis)?

(6) Zur NASA-Tabelle 2008: Zwischen Skylab 4 und ISS-6-Monate-Flug besteht nur ein relativ geringer Unterschied bei den Flughöhen (473 – 353 km), aber ein gewaltiger

[Seite 50]

Unterschied bei der Flugdauer (87 gegenüber 180 Tagen). Die ISS flog doppelt so
lang – aber beide Flüge haben fast gleiche Strahlendosen gemessen: Skylab 4 178
milliSv, ISS 160 milliSv (für den längeren Flug sogar die niedrigere Dosis)?

Die unzutreffenden Dosiswerte und obendrein die inneren Widersprüche der NASA-Verlautbarungen demonstrieren eine völlige Verachtung für das Publikum. Die NASA gründet ihre Haltung auf
– der Ahnungslosigkeit des Publikums,
– dem Schweigekartell der Massenmedien,
– und dem Eindreschen der Massenmedien auf jede Regung von öffentlicher Kritik mit der Verschwörungskeule sowie auf
– der Komplizenschaft der Naturwissenschaftler, die zwar die erfolgreichen Apollo-Flüge und die Mondlandungen als großartige Errungenschaften artig zitieren, aber nie auf die behaupteten Dosiswerte der APOLLO-Flüge Bezug nehmen.

Diese Haltung der Naturwissenschaftler mag damit zusammenhängen, daß die NASA mit ihren reichlichen Geldern (die sie nie für die behaupteten Flüge ausgeben mußte) “Forschungsaufträge” zu vergeben pflegt, von denen niemand sich selbst ausschließen will durch ungehöriges Verhalten der Geldgeberin gegenüber.

§ 38    2015 auf der Internationalen Raumstation (ISS)

Nach der oben zitierten Veröffentlichung 2008 (§ 32) hat die NASA 2015 neueste Daten zur ISS veröffentlicht:

NASA. International Space Station Internal Radiation Monitoring. 24.9.2015 – 7 S.
(http://www.nasa.gov/mission_pages/station/research/experiments/1043.html)

Dosiswerte werden nur auf S. 3 angegeben. Es handelt sich um Messungen mit persönlichen Dosimetern der Astronauten: es wird unterschieden zwischen TID (Total Ionizing Dose) und SEE (Single Event Effects). Bei einer Flughöhe von 350 – 400 km haben sich in den ersten 2 Jahren keine SEE ereignet; die TID für Innenräume betragen

.      Strahlendosis: Total Ionizing Dose – ISS:
.      5 – 12 mikro Gy (0,5 – 1,2 millirad) pro Stunde;
.      = 44 – 105 milli Gy (4,4 – 10,5 rads) pro Jahr;

Für die Vergleichszwecke dieses Berichts interessieren die Stundenwerte. Auch im Jahr 2015 verwendet die NASA die nicht-gewichtete “rad”-Einheit und nicht die heute allgemein übliche gewichtete Sievert-Einheit. Also muß umgerechnet werden. Die NASA selbst hat die Umrechnung vom ungewichteten “rad” zur gewichteten Äquivalentdosis “Sievert” wieder ohne einen Gewichtungsfaktor vorgenommen, vgl. das Beispiel APOLLO 14 (siehe § 36):

[Seite 51]

Umrechnung nach NASA: 1 rad = 10 milliSv
Unterteilung auf Tausendstel: 1 millirad = 0,01 mSv = 10 mikroSv
Umrechnung der ISS-Dosis: 1,2 millirad pro Stunde =            12 mikroSv pro Stunde
Damit erhielte die
.      ISS in 400 km Höhe –                                                           12 mikroSv pro Stunde
dieselbe Äquivalentdosis wie die
.      Verkehrsfliegerei in 12 km Höhe –                                      11 mikroSv pro Stunde
und wie
.      APOLLO 11 im interplanetaren Raum –                               9,23 mikroSv pro Stunde

Die groteske Übereinstimmung besteht nicht nur in der Größenordnung, sondern
wunderlicherweise sogar fast bis in die numerischen Werte. Wenn man diese Phantasiewerte ernstnehmen wollte, dann wäre zweierlei zu verkünden:

1. Die ISS in 400 km Höhe erhält dieselbe Strahlungsdosis wie jeder Interkontinentalflug und sogar weniger als die CONCORDE!

2. Auch die Astronauten auf der Reise zum Mond und zurück (APOLLO 11) haben
weniger Strahlung pro Stunde abbekommen als die CONCORDE – und sogar
weniger als ihre angeblichen Kollegen auf der ISS!

Wir haben somit noch im Jahr 2015 aktuellste Mitteilungen der NASA über die Strahlendosen in der ISS, die praktisch identische Belastungen für drei völlig verschiedene Flugbedingungen behaupten: für die ISS, für die Verkehrsfliegerei und für APOLLO, und für alle bleibt es bei den zweistelligen Mikrosievert-Werten pro Stunde.

Diese Erkenntnis ist nur durch die Berechnung der Sievertwerte pro Stunde zu gewinnen: ein minimaler Aufwand bringt eine Erkenntnis von größter Tragweite. Denn schöner kann der grundsätzliche Betrug der Öffentlichkeit durch die NASA nicht dargelegt werden, nämlich als geplant von 1973 an und unvermindert durchgehalten bis ins Jahr 2015, und alles aus den Daten der NASA selbst gewonnen.

Dies ist das erste völlig unerwartete Ergebnis der “Erforschung der Forschung”, nur aus den vorhandenen Quellen gewonnen. Es ist ein Hauptergebnis, dessen Aufnahme in der Öffentlichkeit genau beobachtet werden sollte. Die Kritik könnte daraus wahrscheinlich Erkenntnisse über das weitere Vorgehen gewinnen.

§ 39    Die NASA beherrscht die Kosmische Strahlung

Die zitierte Veröffentlichung der NASA von 2008 gibt auch einen interessanten und
wichtigen Einblick in die NASA-“Forschung” zu den Risiken der Strahlung im Weltraum
und ihrer Beherrschung.

[Seite 52]

Es heißt dort, man müsse die biologischen Risiken der Strahlung erst noch richtig verstehen, für die richtige Messung der Strahlungsdosen in den Raumfahrzeugen sorgen und Materialien für den Strahlenschutz auf Langzeitflügen entwickeln:

S. V: “Research performed at these facilities is helping us to understand and reduce the risk for astronauts to develop biological effects from space radiation, to ensure proper measurement of the doses received by astronauts on the International Space Station (ISS) and in future spacecraft, and to develop advanced materials that improve radiation shielding for future long-duration space exploration on the Moon and possibly on Mars.”

Im “low earth orbit” (allgemeine Abkürzung: LEO) hat die ISS (angeblich) gut abgeschirmte
Bereiche und das Erdmagnetfeld als Schutz. Im interplanetaren Raum (Mond, Mars) wird man für Langzeitflüge “storm shelters” benötigen, um die Astronauten vor “deadly doses” zu schützen während der SPE (Solar Particle Events: xrays, gamma rays, and streams of protons and electrons) und der CME (Coronal Mass Ejections). Für sicheres Arbeiten (safe operations) auf dem Mond und auf Marsflügen wird man Schutzräume bei Sonnenausbrüchen u. ä. und ein Satellitensystem zur Erkundung des Weltraumwetters benötigen:

S. 6: “The ISS has well-shielded areas. In addition, astronauts and the ISS itself are largely protected by the Earth’s magnetic field because it is in low Earth orbit. In contrast, during a deep space journey to the Moon (200,000 miles away) or Mars (35,000,000 miles away at closest approach), astronauts and their vehicles will venture far outside of the 30,000-mile radius of the Earth’s protective magnetic shield. For any future long-duration deep-space exploration, radiation levels will be so high that specially designed storm shelters will be needed to protect astronauts from receiving deadly doses of radiation during high SPE/CME periods. For safe operations on the Moon or when traveling to Mars, a coordinated system of satellites will be needed to monitor space weather to help warn astronauts when it is necessary to go into their shelters. This will be necessary because, although increases and decreases in overall solar activity can be fairly well predicted over an 11-year cycle, there are unexpected short-term events like solar flares, SPE, and CME that cannot be predicted, which would put a crew in great danger.”

Die folgenden abschließenden Bemerkungen behaupten, die APOLLO-Flüge seien keinen irgendwelchen größeren Risiken der Weltraumstrahlung ausgesetzt gewesen. Die Dosimeter müssen jedoch weiterentwickelt werden, ein Netzwerk zur Überwachung der Weltraumstrahlung ist zu entwickeln, und der Einsatz von Teilnehmern mit einer eingehenden Ausbildung über die Strahlungsumgebung im Weltraum haben sichergestellt, daß alle eventuellen Risiken sofort erkannt werden und man geeignete Maßnahmen trifft für die Sicherheit der Mannschaftsmitglieder und die
Erreichung der Ziele des Unternehmens. Summe: größere Risiken gibt es nicht und die kleineren sind beherrschbar. Im Original hört sich das so an:

[Seite 53]

(S.10-11) „CONCLUDING REMARKS
Apollo missions have not undergone any major space radiation contingency. However, the development of spacecraft dosimetry systems, the use of a space radiation surveillance network, and the availability of individuals with a thorough knowledge of the space radiation environment have assured that any contingency would be recognized immediately and would be coped with in a manner most expedient for both crewmember safety and mission objectives.”

Der Tenor ist 2008 derselbe wie in NASA 1973, S. 1 (vgl. § 32).

§ 40    Ein Kunststück der WIKI-Wissenschaften

Eine bemerkenswerte Darstellung der VAG liefert der deutschsprachige Wikipedia-
Artikel:
.      Van-Allen-Gürtel – (https://de.wikipedia.org/wiki/Van-Allen-Gürtel)
hier zitiert nach der Textfassung v. 24.4.2015.

Beschreibt den Aufbau und die Ausdehnung der ersten zwei VAG und die Entdeckung eines dritten Gürtels. Gibt als Ausdehnung für den ersten VAG 700 – 6000 km, für den zweiten 15000 – 25000 km; für den dritten keine Angaben.

Bei den Strahlungsbelastungen werden drei verschiedene Werte angegeben:
. A. Strahlungsdosis für elektronische Bauteile.
. B. Äquivalentdosis für den Menschen.
. C. Ein “Normwert” für die effektive Dosis im gesamten Van-Allen-Gürtel.
Die Ergebnisse differieren erheblich. Der Leser gewinnt den Eindruck, daß an demselben Ort dieselbe kosmische Strahlung je nach betroffenen Objekt (Elektronik, Mensch) völlig verschiedene Stärken aufweist und obendrein in einem nochmals anderen “Normwert” (der nochmals auf den Menschen gemünzt zu sein scheint) zu einer Kleinigkeit gebändigt werden kann.

.      A. Strahlungsdosis für elektronische Bauteile

Unterscheidet nach Strahlungsarten: Elektronen und Protonen.
Dosis durch Elektronen: bis zu 1000 rad/h = 10 Gy/h ; Umrechnung in Sievert ohne
Gewichtung (1 Gy = 1 Sv):
1000 rad/Std = 10 Gy/Std = 10 Sievert pro Stunde
Die Dosis durch Protonen liegt zwei Größenordnungen niedriger, also:
10 Sievert : 100 = 0,1 Sv = 100 milliSv pro Stunde.
Angesichts der Größenordnungen dürfte eine weitere Strahlungsart mit nur einem Hundertstel der Wirksamkeit keine entscheidende Rolle spielen, solange die Anteile der beiden Strahlungsarten nicht quantifiziert werden, was in dem WIKI-Artikel nicht geschieht.

[Seite 54]

Derartige Strahlendosen für die Elektronik wären für den mitreisenden Astronauten als akute Dosen in kurzer Zeit absolut tödlich. Diese Konsequenz wird in dem wunderlichen WIKI-Artikel nicht einmal angedeutet; auch wird nicht begründet, warum diese Dosen nur für die Elektronik, aber nicht für den Menschen gelten sollen.

.      B. Äquivalentdosis für den Menschen

Alle Werte hinter 3 mm dickem Aluminium, der normalen Wandstärke von Raumkapseln.

Innerer Gürtel, Kernbereich: 200 milliSv pro Stunde
Äußerer Gürtel, Kernbereich: 50 milliSv pro Stunde

Bemerkenswert ist, daß hier für den inneren Gürtel eine höhere Dosis gilt; Van Allen hatte (nach SPIEGEL 1961) für den inneren Gürtel 24 Röntgen gemessen, für den äußeren 200 Röntgen (jeweils pro Stunde). Für die Belange der bemannten Raumfahrt spielt die Reihenfolge für das Risiko keine Rolle, da bei einem Flug durch die VAG stets beide (nach heutiger Erkenntnis: drei) Gürtel durchflogen werden müssen.

Zum Vergleich: Die Umrechnung der von Van Allen gefundenen Werte (Röntgen) in Sievert mit dem biologischen Gewichtungsfaktor 5 hatte ergeben:

Innerer Gürtel:
24 Röntgen = 240 milliGy x 5 ==> 1200 milliSv = 1,2 Sievert pro Stunde
Äußerer Gürtel:
200 Röntgen = 2000 milliGy x 5 ==> 10000 milliSv = 10 Sievert pro Stunde

Der Vergleich ergibt: die WIKI-Daten liegen eine oder zwei Größenordnungen unter denen von Van Allen gemessenen Werten. Für diese “ermäßigten” WIKI-Daten wird keine Quelle angegeben.

.      C. Ein “Normwert” für die effektive Dosis im gesamten Van-Allen-Gürtel

Gegen einen klar deklarierten Durchschnittswert für alle drei VAG wäre nichts einzuwenden, wohl aber gegen die “Erfindung” einer “Norm” und die Behauptung von bestimmten Werten dieser Norm ohne Angabe einer Quelle. Die WIKI-Textstelle lautet (Hervorhebung hinzugefügt):

Als Normwerte gelten im gesamten Van-Allen-Gürtel 0,7–1,5 mSv pro Tag (effektive Dosis), diese Diskrepanz lässt sich zum einen durch die verschiedenen Messmethoden erklären, zum anderen aber auch durch die Abhängigkeit der Strahlung von den starken Schwankungen der Sonnenaktivität. Dadurch können mitunter 1000-mal höhere Werte gemessen werden.”

Immerhin erkennt der WIKI-Autor, daß der Leser eine “Diskrepanz” wahrnehmen wird, und versucht sie zu erklären. Aber weder Meßmethoden noch Sonnenaktivität können erklären, warum Elektronik und Menschen am selben Ort (Raumfahrtkapsel) von

[Seite 55]

derselben Strahlung (!) grotesk divergierende Strahlendosen erhalten sollen:
.        Elektronik:                                                     10 Sievert pro Stunde
.        Menschen:                                                    200 milliSv pro Stunde
und wo ein angeblicher
.        “Normwert”:                                                   1,5 mSv pro Tag (effektive Dosis)
herkommen könnte, der auf die Stundendosis umgerechnet ergibt:
1,5 milliSv = 1500 mikroSv pro Tag : 24 =            62,5 mikroSv pro Stunde

In Wirklichkeit nimmt der Leser aber nicht nur eine, sondern zwei Diskrepanzen wahr: erstens die zwischen den Werten für “Elektronik” und für “Menschen”, und zweitens die zwischen “Elektronik” (10 Sievert pro Stunde) und dem “Normwert” (62,5 mikroSv pro Stunde). Diese 3 völlig disparaten Werte in einem Artikel von 4 Seiten Umfang ohne jegliche greifbare Begründung einfach zu behaupten, ist Stand der WIKI-Wissenschaft zur bemannten Raumfahrt.

Was für eine Zumutung diese drei WIKI-Werte des Artikels – für denselben Ort und dieselben Strahlungsverhältnisse – tatsächlich darstellen, wird an der Umrechnung auf die kleinste gemeinsame Einheit Mikrosievert pro Stunde direkt ablesbar:

Elektronik:        10 Sievert = 10 Millionen MikroSv =      10000000 mikroSv/Std
Menschen:       200 milliSv = 200000 MikroSv =                  200000 mikroSv/Std
“Normwert”:      1,5 milliSv/Tag = Stundendosis                           62,5 mikroSv/Std

Daß der erfundene “Normwert” (ein zweistelliger Mikrosievert-Wert) genau mit den von der NASA behaupteten Meßwerten ihres APOLLO-Programms auf dem Weg zum Mond und zurück übereinstimmt – das muß kein Zufall sein, um das mindeste zu sagen. Dieser “Normwert” geht sogar noch über die Skurrilität der NASA-Werte hinaus, indem er ausgerechnet für die Van Allen Gürtel selbst gelten soll – wo die NASA doch sonst die besonders starke Strahlung in den VAGs anerkennt und betont, daß für deren Überwindung besondere Maßnahmen getroffen werden müssen (z. B. Magnetpolroute, schnelle Durchquerung, Schutzräume).

Mit dem “Normwert” hat der WIKI-Autor sein Soll klar übererfüllt. An derartigen Artikeln ist die Bedeutung der WIKI-Wissenschaft für die permanente Gehirnwäsche (“Brainwashington”) der Gesellschaft zu ermessen.

Als hätte der WIKI-Artikel bis zu diesem Punkt noch gar nichts mit der bemannten Raumfahrt zu tun gehabt, folgt abschließend hierüber ein ganz kurzer, besorgt klingender Absatz, dessen Inhalt mit den vorangehenden Behauptungen nicht zu vereinbaren ist:

Bemannte Raumfahrt
Die Intensität der Strahlung innerhalb des Van-Allen-Gürtels kann räumlich und zeitlich begrenzt gesundheitsgefährdende Werte erreichen. Daher darf der Aspekt des Strahlenschutzes bei bemannten Raumfahrtmissionen im Erdorbit nicht vernachlässigt werden. Wie groß die Belastung für den menschlichen Organismus ist, hängt von der

[Seite 56]

Sonnenaktivität, der Beschaffenheit der Raumfahrzeughülle, der Trajektorie und der Bahngeschwindigkeit beziehungsweise der Missionsdauer ab.”

Dieser WIKI-Artikel ist sicherlich einer mit der schönsten Anhäufung von schreienden
Widersprüchen und somit eine Glanzleistung der wirklich “freien Enzyklopädie”, hier
nämlich frei von jeglicher elementaren Diskussionslogik und Plausibilität.

§ 41    Das allerneueste NASA-Video zum ORION-Projekt

Zur Behandlung der VAG durch die NASA ist auf eine merkwürdige aktuelle Entwicklung
hinzuweisen. Seit März 2015 steht im Internet ein Video, in dem ein NASAIngenieur Kelly Smith, der als einer der Leiter des ORION-Projekts auftritt, erklärt, daß die neue “Orion Deep Space Mission to the planet Mars” nur unbemannt stattfinden wird, weil man erst mit einem unbemannten Flug testen will, ob man die gefährlichen Van Allen Gürtel erfolgreich durchqueren kann. Das Video steht unter der folgenden Adresse im Netz und ist bisher von der NASA nicht aus dem Netz genommen worden:
(http://www.youtube.com/watch?v=YVsXWNDJ308&feature=related)

Eine Internetseite berichtet über das Video:
(http://21stcenturywire.com/2015/03/14/video-nasas-orion-engineer-admits-they-cant-get-past-van-allen-radiation-belts/)

“In the video presentation below, NASA engineer Kelly Smith explains about many of the risks and pitfalls surrounding the new Orion Deep Space Mission to the planet Mars. Surprisingly, chief among Kelly’s concerns is whether or not his spacecraft can successfully pass through the perilous Van Allen Radiation Belts. Such is the prospective danger in fact, that NASA will have to send a dumbie craft first in order to ‘test out’ what the potential radiation effects will be on future human crews, as well as on the ship’s delicate sensors and equipment.”

Der deutsche Leser fragt sich, ob denn die Leute bei der NASA den deutschen WIKI-Artikel
zu den Van Allen Gürteln mit dem kommoden “Normwert” gar nicht kennen? Die zitierte Internetseite fügt ihrem Bericht über das Video die naheliegende Frage an:

“Hold on. Why the guessing game by NASA? Why don’t they just use the same 1969
technology they are said to have used on the first Apollo moon missions?” Das fragt
man sich tatsächlich.

Die Bedeutung dieses Videos unter den Hoheitszeichen der NASA und seine unwidersprochene
Existenz im Netz seit einem Jahr kann heute noch nicht beurteilt werden. Ob man hier nur erst einmal einen Testballon gestartet hat, um die Reaktionen der Netzöffentlichkeit zu sehen und das Video dann gegebenenfalls stillschweigend zu kassieren, oder ob damit eine allmähliche Rückkehr der Raumfahrtbehörde zu einer realistischen Behandlung der kosmischen Strahlung mit anschließender Absage aller weiteren großartigen Planungen einleiten will, bleibt abzuwarten.

[Seite 57]

Vielleicht soll auch nur für Leute, die nicht genau auf die Dosiswerte sehen, der Eindruck großer Vorsicht und Sorgfalt erweckt werden. Jemand, der so vorsichtig und umsichtig an seine Projekte herangeht, ist doch erwiesenermaßen seriös und über irgendwelche Kritik von irgendwelchen Leuten erhaben.

Auf jeden Fall sollten interessierte Laien ab und zu die Verfügbarkeit dieses Videos prüfen und ihre Suchmaschine mit den drei Stichworten NASA / ORION / Kelly füttern, um die weitere Entwicklung dieses Falles zu verfolgen.

§ 42    Die NASA-Planungen für die Zukunft

Mit dem NASA-ORION-Kelly-Video haben wir das weite Feld der Zukunft der bemannten
Raumfahrt betreten. “NASA” steht hier nicht nur für die US-Behörde, sondern als Symbol für die immer stärker international werdende Zusammenarbeit bei den Projekten der bemannten Raumfahrt, die natürlich von der NASA weitgehend dominiert wird durch ihre historisch gewachsene Autorität und ihre verfügbaren Finanzmittel. Neben den internationalen Gemeinschaftsunternehmungen gibt es auch ein paar Ankündigungen von rein nationalen Projekten (z. B. China, Indien, Japan).

Alle Projekte der bemannten Raumfahrt, die nationalen wie die internationalen, haben
jedoch haargenau dieselbe Grundlage: alle finden sie im Mondlandungsmodus statt, auf
dem Papier, in den Medien, im Internet – nur nicht im Weltraum! Der Betrug der
Öffentlichkeit ist ihre Gemeinsamkeit, aus der keiner der Beteiligten ausbrechen wird. Es ist gegenwärtig nicht auszudenken, daß ein Land oder eine Organisation oder ein bedeutendes Massenmedium aus der Phalanx der Betrugsgemeinschaft ausbrechen könnte, und was dann geschehen würde. In den westlichen Ländern halten ca. 70 Prozent der Bevölkerung Neil Armstrongs “großen Schritt für die Menschheit” auf die staubige Oberfläche des Mondes für real geschehen.

Wahrscheinlich würde nach der listigen Einladung der NASA an ein paar Länder zum Mitmachen beim Betrug die große Mehrheit der Menschen in diesen Ländern eine öffentliche Aufdeckung des Betrugs als böse Verschwörung gegen die heldenhaften Astronauten ihrer Nationen diffamieren und zurückweisen.

Angesichts dieser Sachlage muß sich das informierte Publikum noch auf eine lange Karriere der bemannten Raumfahrt in den Medien einstellen, und es muß zum Programm des vorliegenden Berichts gehören, wenigstens einen Blick auf die Rolle der kosmischen Strahlung in den gegenwärtig angekündigten Projekten zu werfen. Man kann annehmen, daß alle Projekte für künftige Weltraumflüge den Vorgaben der NASA folgen.

[Seite 58]

§ 43    Das MATROSHKA Experiment

Das “Institute of Nuclear Physics of the Polish Academy of Sciences” hat eine Pressemiteilung
(Umfang: ca. 3 S.) herausgegeben, die am 3. Dez. 2014 in dem Internetportal “http://spaceref.com/” veröffentlicht worden ist unter dem Titel:
.       “MATROSHKA Experiment: Space Travel is a Bit Safer Than Expected”

Auf der ISS sind mit MATROSHKA “the first comprehensive measurements of long-term exposure of astronauts to cosmic radiation” durchgeführt und jetzt abgeschlossen worden. Dabei handelt es sich um eine ungefähr menschenähnliche Stoffpuppe, deren Inneres mit Tausenden Sensoren ausgestattet ist. Mit dieser Puppe, Matroshka genannt, wurden sowohl im Inneren der ISS als auch in langen Experimenten außen an der ISS die dort auftretenden Strahlendosen gemessen. Die Verwendung der Puppe hat dabei die Messung der Strahlendosen im Inneren des Puppenkörpers ermöglicht. Als Ergebnis wird mitgeteilt:

“This experiment, carried out on board and outside of the International Space Station, showed that the cosmos may be less hostile to space travellers than expected.”

Die kosmische ionisierende Strahlung ist eine lebensbedrohliche Gefahr für den Raumreisenden, die die Dauer eines Aufenthalts im Weltraum sehr begrenzt. Um die zu erwartenden Strahlendosen zu ermitteln, haben zusammengearbeitet “the European Space Agency (ESA) in collaboration with research institutions from Germany, Poland, Austria, Sweden and Russia.” Die effektiven Dosen “calculated from measurements with our detectors, were lower than those indicated by dosimeters worn by the astronauts“.

Die Puppe wird folgendermaßen beschrieben: “A specially adapted humanoid phantom used in medical research, in which real human bones were placed inside a plastic „body“ simulating the shapes and densities of soft tissues or lungs in the human body, was used to measure doses of cosmic radiation.”

Ort und Dauer des Experiments: “Over the years 2004-2009 the MATROSHKA mannequin underwent three exposures to cosmic radiation, each lasting a year or more. Two of these exposures occurred inside the Russian modules of the space station and for one exposure the phantom, in a container imitating the shielding properties of a spacesuit, was placed in open space outside the ISS. Such measurements have never been done before.”

Nach Abschluß des Experiments haben Insitutionen der beteiligten Länder das Experiment
ausgewertet: “Their overall conclusion was that the individual dosimeters worn by the crew inside the ISS overestimated the actual dose measured inside the phantom by about 15%. However, in open space this overestimation exceeded 200%.”

Die Dosimeter der Astronauten in der ISS haben gegenüber den Messungen innerhalb der Puppe (phantom) um 15 Prozent höhere Werte angegeben, und gegenüber dem

[Seite 59]

Weltraum (open space) um 200 Prozent. Die Messungen mit MATRUSHKA haben also niedrigere Werte ergeben. Und welche?

Der gesamte Bericht enthält nicht eine einzige Dosis-Angabe, weder die von den Dosimetern der Mannschaft noch die aus dem Inneren der Puppe, weder die aus dem Inneren der ISS noch die aus dem Weltraum.

Gezeichnet ist der Bericht von “Dr. Pawe Bilski” und “Prof. Pawe Olko” (was jedoch nach Ausweis der Email-Adressen wohl jeweils zu “Pawel” korrigiert werden muß). Nach den bisher berichteten, durchgängig zweistelligen Mikrosievert-Werten pro Stunde können wir von diesen Werten nochmals 15 Prozent abziehen, von den im freien Weltraum (im LEO) gemessenen Werten sogar “200 Prozent”, wobei es nicht klar ist, wie man eine Ermäßigung um 200 Prozent berechnet.

Sicher ist jedoch der Effekt des MATROSHKA-Experiments: die Raumflüge unterhalb der VAG (im LEO) werden noch mit viel günstigeren Strahlendosen davonkommen als die Verkehrsfliegerei! Es wird – strahlungstechnisch – immer günstiger, in den Weltraum zu fliegen. Es steht auch ein kurzer Wikipedia-Artikel zur Verfügung:

Wikipedia: Matroschka (Strahlungsmessung) – 2015. 2 S.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Matroschka_%28Strahlungsmessung%29)

§ 44    Die Planung für eine Mondstation

Im Oktober 1991 hat die NATO in Portugal eine Konferenz veranstaltet über die solare und galaktische kosmische Strahlung, deren Vorträge 1993 in zwei Sammelbänden erschienen sind. Darunter finden sich zwei interessante Beiträge zu künftigen Projekten der bemannten Raumfahrt: Mondstation und Flug zum Mars. Die Veröffentlichung unter der Autorität der NATO macht diese Beiträge besonders interessant:

Proceedings of a NATO Advanced Study Institute on
“Biological Effects and Physics of Solar and Galactic Cosmic Radiation”,
held October 13-23, 1991, in Algarve, Portugal.

Der Beitrag über die permanente Mond-Station:
Percival D. McCormack: Radiological operational scenario for a permanent lunar base. – In: Biological Effects and Physics of Solar and Galactic Cosmic Radiation – Part B. 1993, S. 905-916.

Entwickelt das Konzept für eine permanente Mond-Station unter folgenden Bedingungen:
– ständige Besatzung: 30 Astronauten;
– Aufenthaltsdauer für jeden: 2 Jahre;
– festgelegte Anzahl von EVAs (extravehicular activities: Aufenthalte in Raumanzügen
im freien Raum);

[Seite 60]

– festgelegte Anzahl von Arbeitsfahrten mit dem “lunar rover vehicle” (LRV);
– Unterkünfte und Labore (Habitat) werden mit einer Schutzschicht aus Mondboden (Regolith) von mindestens 2 Meter Stärke gegen die kosmische Strahlung abgedeckt;
– während eines 2-jährigen Aufenthalts auf dem Mond ist mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit
mit einem großen Sonnenausbruch (solar particle event; SEP) wie im Jahr 1972 zu rechnen;
– da mit der Entwicklung eines effektiveren Schutzmaterials nicht zu rechnen ist, muß mit erhöhten Risiken für Krebserkrankungen, genetischen Veränderungen und Augenerkrankungen (Grauer Star) gerechnet werden;
– die radiologische Gesundheitsfürsorge erfordert eine ständige und umfassende Dosimetrie, das Personal muß auf genetische Veränderungen und Chromosomenschäden kontrolliert werden;
– das Gesundheitsrisiko für jeden Einzelnen muß vor und nach dem Mondaufenthalt dokumentiert werden;
jeder “solar particle event” kann bis zu 48 Stunden dauern und für voll exponierte Personen tödlich sein;
– für die Einsatzdauer von zwei Jahren müssen alle festgesetzten Grenzwerte auf das Doppelte angehoben werden.

Berechnung der Strahlenbelastung:
Dauer: 2 Jahre = 2 x 365 = 730 Tage zu je 24 Stunden = 17520 Stunden
Drei verschiedene Einsatzbedingungen, Zeitanteile:
LRV: 4000 Stunden – EVA: 720 Stunden – Habitat: 12800 Stunden

Tabelle 2: Kumulative GCR (Galactic Cosmic Radiation) Äquivalentdosen für die 2-
Jahres-Dauer auf der Mond-Oberfläche:

“Table 2. Cumulative GCR Dose Equivalents Over Two Year Period on Lunar Surface
– Dose Equivalents (Sieverts): SKIN
Operation:    EVA                   0,08
.                    LRV                   0,31
.                    Lunar Base        0,58
.                              Total        0,97 Sievert” = 970 milliSv = 970000 mikroSv
Berechnung der Stunden-Dosis:
970000 mikroSv : 17520 Stunden =     55,36 mikroSv pro Stunde

Übernimmt die Strahlungsdaten aus 2 Veröffentlichungen:
Silberberg. R., Tsao. C. H., Adams, J. H. and Letaw, J. R.: Radiation Doses and LET
Distributions of Cosmic Rays. – In: Radiation Research. 98. 1984, S. 209-226.
Townsend, I. W., Wilson, J. W. and Nealy, J. E.: Space Radiation Shielding Strategies and Requirements for Deep Space Missions. – In: Proceedings; 19th Intersociety Conference on Environmental System (SAE Tech Paper. No. 891433). San Diego, CA. 1989.

Das Ergebnis ist der von der NASA für alle ihre Raumfahrtunternehmungen seit APOLLO behauptete zweistellige Mikrosievert-Wert als Stundendosis. Eine gewisse

[Seite 61]

Neuigkeit stellt vielleicht die Übernahme der NASA-Daten als Planungsgrundlage in den Konferenzbeitrag einer NATO-Veranstaltung dar. Bisher konnte man die Gegenstände der Diskussionen in der NATO noch für weitgehend real halten.

Die Arbeit von McCormack enthält außerdem mehrere interessante Tabellen und präsentiert darin wenig bekannte Daten, die den “zweistelligen Mikrosievert-Wert” mit wesentlich realistischeren Daten ergänzen. So werden z. B. die Auswirkungen der großen Sonneneruption (Solar Flare) vom 4.8.1972 genau skizziert:

S. 911: Table 8. August 4, 1972 Event Sequence SPE 1972.
(Verlauf, bei ALU-Abschirmung 2g/cm²):

Uhrzeit
06:21                               Eintreffen der Strahlung
14:00 – nach 8 Std:      30-Tage-Höchstwert für Haut und Auge überschritten
15:00 – nach 9 Std:      30-Tage-Höchstwert für blutbildende Organe überschritten
16:00 – nach 10 Std:     Jährlicher Höchstwert für blutbildende Organe überschritten;
.                                               ebenso der Karriere-Höchstwert für die Augen
17:00 – nach 11 Std:      Karriere-Höchstwert für die Haut überschritten

Für denselben “1972 Event” werden folgende kumulative Dosen mitgeteilt, also für die gesamte Dauer des Sonnensturms, die mehrere Stunden bis ganze Tage betragen kann, für zwei verschiedene Stärken einer Aluminium-Abschirmung, die hier als Alu-Masse pro Quadratzentimeter angegeben wird:

Table 9. Cumulative Doses and Dose Equivalents for the August 1972 Solar Particle Event. – Skin:
ALU-Shielding   –   Dose (Gy)   –   Dose Eq. (Sv)
.      2g/cm²              7.61                 11.30
.    20g/cm²              0.12                  0.18

Vgl. hierzu: Wikipedia – Mondkolonisation – 2015.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Mondkolonisation)

§ 45    Die Planung für einen Langzeitflug zum Mars

Derselbe Sammelband, der den Beitrag von Percival D. McCormack enthält, bietet noch einen zweiten Beitrag zur Rolle der kosmischen Strahlung in der bemannten Raumfahrt:

N. F. Pissarenko: Radiation Environment during the Long Space Mission (Mars) due to Galactic Cosmic Rays – In: Biological Effects and Physics of Solar and Galactic Cosmic Radiation – Part B. 1993, S. 1-14.

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Gegenstand des Artikels sind nur Langzeitflüge (1-2 Jahre), die naturgemäß zu den nächstgelegenen Planeten unseres Sonnensystems führen, worunter der Mars wegen der Erdähnlichkeit seiner Oberfläche und möglichen Nähe (bei geeigneter Konstellation zur Erde) die Phantasie am meisten beschäftigt.

Pissarenko erörtert den Zeitrahmen des Sonnenzyklus (solar sycle) von 11 Jahren zwischen zwei Minima der Sonnenaktivität. Dabei macht er zunächst klar, daß die an der Anzahl der beobachteten Sonnenflecken definierte “Sonnenaktivität” keineswegs die Häufigkeit der Ausbrüche von Strahlung (solar flares) anzeigt, sondern – ganz im Gegenteil – daß hohe Sonnenaktivität eine geringere Anzahl von “solar flares” und Strahlungsgefahren mit sich bringt – und umgekehrt. Dieser Punkt wurde bereits 2008 von der NASA erläutert (siehe § 36). Man muß also in früheren Veröffentlichungen noch mit der überholten Auffassung rechnen, daß die Quote der Sonnenflecken der Strahlengefahr entspreche; das Gegenteil ist der Fall.

Außer der Beobachtung der Sonnenaktivität gibt es noch einen zweiten Indikator für die Strahlungsintensität im interplanetaren Raum: bis auf die Erde herunter gelangende Neutronen werden an mehreren Stellen auf der Erdoberfläche ständig gemessen, und diese Meßwerte erlauben einen Rückschluß auf die im Weltraum herrschenden Strahlungsstärken.

Die erste Erkenntnis zum Sonnenzyklus von 11 Jahren lautet, daß in 6-8 Jahren (von 11) Langzeitflüge völlig ausgeschlossen sind, weil die Solar Flares eine zu hohe kosmische Strahlung aussenden, vor der sich Astronauten nicht schützen können:
“during most part of the solar cycle such spaceflights are not possible”.

Darin steckt eine Aussage, die der NASA völlig widerspricht: während die NASA nur die sehr großen und seltenen Flares für gefährlich erklärt, gibt es nach Pissarenko diesen Unterschied zwischen sehr großen, seltenen und gefährlichen und andererseits den mittleren und kleinen, häufigen und ungefährlichen Flares überhaupt nicht! Deshalb hält er 6-8 Jahre eines Zyklus für “gesperrt”. Diese Aussage ist ein Schlag gegen die NASA-Doktrin: der Autor ist Russe, die Veröffentlichung steht unter der Autorität der NATO; könnten diese Bedingungen hier eine Rolle gespielt haben?

Für die als nicht völlig unmöglich eingestuften 3-4 Jahre eines Zyklus wird differenziert. Es gibt keine sicheren Vorhersagen über den Verlauf eines Zyklus, man hat nur unscharfe Erfahrungswerte. Man kann z. B. aus dem Verlauf des vorhergehenden Zyklus schließen: wenn das Maximum nicht sehr aktiv war, dann wird das Minimum im nächsten Zyklus etwas tiefer liegen. Das sind nur relative Aussagen, und sie sind nicht sicher. Die GCR-Aktivität (Galactic Cosmic Radiation) variiert nicht mehr als 30 Prozent von ihrem Maximalwert: das bedeutet, daß man mit 70 Prozent des Maximalwertes stets rechnen muß. Die Gefahr von “major flares” besteht besonders während Anstieg und Fall der Sonnenaktivität, also an den Flanken der Aktivitätskurve eines Zyklus. Während der Maxima der Sonnenaktivität (Minimum der Strahlung) verringert sich die Strahlung um den Faktor 2,3, sinkt also auf weniger als die Hälfte. Der Autor teilt nicht mit: auf die Hälfte wovon?

[Seite 63]

Zur Wirkung von Abschirmungen und den dann erreichten Dosen macht der Autor eine entscheidende Einschränkung: wenn keine Strahlung von Flares dazukommt.
Dann werden folgende Werte erreicht:
– mit Alu-Abschirmung ergibt sich Dosiswert:
.                          cSv (= centiSv) = 0,01 Sv = 10 milliSv
.        5 g/cm²           30 cSv/y = 300 milliSv pro Jahr
.      30 g/cm²           20 cSv/y = 200 milliSv pro Jahr

Diese beiden Werte auf die Stunde heruntergebrochen:
(365 Tage x 24 Stunden = 8760 Stunden)
300 milliSv = 300000 mikroSv pro Jahr : 8760 =       34,24 mikroSv pro Stunde
200 milliSv = 200000 mikroSv pro Jahr : 8760 =       22,83 mikroSv pro Stunde

Für den erfahrenen Leser von NASA-Veröffentlichungen und nun auch NATO-Erkenntnissen
sind diese Werte keine Überraschung:
.                    zweistellige Mikrosievert-Werte pro Stunde allüberall!

Verbal argumentiert Pissarenko gegen diese Dosiswerte an:
– sie gelten nur, wenn keine “Solar Flares” hinzukommen;
– bisher schon mußten die Dosisschätzungen hinter den Schutzflächen zweimal revidiert werden, und zwar nach oben;
– deshalb sind die Dosisschätzungen schon ohne Flares nicht mehr als sicher zu betrachten über den größeren Teil des Sonnenzyklus;
– außerdem erlaubt es der Flugplan der Mannschaft gar nicht, sich während des
gesamten Fluges im Schutzraum aufzuhalten.

Hierin zeigt sich ein Stilmerkmal mancher Artikel zur bemannten Raumfahrt: die Aussagen der mitgeteilten numerischen Dosiswerte (relativ günstig) und die verbalen Rahmen und Einordnungen der Werte in die Erkenntnisse (relativ ungünstig) laufen auseinander, die Ausblicke geraten wesentlich vorsichtiger, zurückhaltender und manchmal geradezu düster. Man muß deshalb jeden Artikel erst einmal bis zu Ende lesen, wie es auch der Artikel von Pissarenko zeigt.

Zum Abschluß berichtet Pissarenko die oben ausdrücklich ausgeklammerte Strahlenbelastung durch Solar Flares. Die Strahlungswerte können geradezu gigantische Größenordnungen erreichen: nennt 2 Flares von 1956 und 1972 als Beispiele. Diese Werte dauern nur für Stunden (halbe Tage) und sind zu den GCR-Dosen zu addieren.

S. 12: Table 5 – Doses induced by GCRs passing through different shielding thicknesses.

Gibt in den letzten 2 Zeilen die Strahlendosen durch die Solar Flares, differenziert nach verschiedenen Schutzschichten aus Aluminium:

[Seite 64]

Solar Flare        Service Modul:        Habitable Space:           Shelter:
.                             1 g/cm²                         5 g/cm²                    20-30 g/cm²
23.2.1956:             60 rem                         48 rem                        30 rem
4.8.1972:             400 rem                       140 rem                        10 rem

Diese Werte in Tabelle 5 werden nicht mit eigenem Bezugszeitraum ausgewiesen: gemeint sein könnten die Gesamtwerte (für die Solar Flare als Ereignis) oder Stundenwerte. Als Gesamtwerte für ein Flare wären sie wegen der ganz unklaren Dauer des Flare nicht sehr sinnvoll; deshalb könnten sie zweckmäßigerweise nur als Stundenwerte interpretiert werden, natürlich nur unter Vorbehalt.

Der höchste Wert von 400 rem = 4 Sievert pro Stunde (oder Ereignis) kann tödlich sein. Aber auch der Wert von 60 rem = 600 milliSv pro Stunde ergäbe über 4 Stunden bereits 2,5 Sievert.

Pissarenko kommt zu folgender Schlußfolgerung: Langzeitflüge (z. B. zum Mars) sind im
„Solar Minimum“ (= max. Strahlung) praktisch nicht möglich, und im „Solar Maximum“ (=
geringere Strahlung) nur mit sehr dicken Schutzhüllen. Weil man auf Solar Flares in jedem
Augenblick eingestellt sein muß, ist der Schutz gegen sie als Standard zu planen.

Die angenehmen zweistelligen Mikrosievert-Werte pro Stunde ohne Solar Flares hat der
Autor vom Space Research Institute in Moskau damit selbst durch seine ergänzenden
Forderungen und Bedingungen als Voraussetzungen für einen Langzeitflug als illusionär entlarvt.

Angesichts der realistischen Einbeziehung der ständigen Solar Flares aller Größen erscheint die Einschränkung des Artikelthemas auf “Langzeitunternehmen” nicht sehr glaubwürdig. Pissarenko bringt keine Argumente vor, die eine Durchführung kurzer Flüge in den interplanetaren Raum wahrscheinlicher machen würden als die von ihm wegen der Strahlungsgefahr ausgeschlossenen Langzeitunternehmen. Da er gegen die prinzipiell möglichen Flüge in den restlichen 3-5 Jahren selbst starke verbale Argumente vorbringt, läuft das Ergebnis seines Artikels eigentlich auf eine Verneinung der Möglichkeit von bemannter Raumfahrt in den interplanetaren Raum hinaus. Seine NASA-kompatiblen zweistelligen Mikrosievert-Werte pro Stunde kommen nur durch die völlig unrealistische Bedingung “keine Flares” zustande.

Zum Vergleich sollen auch die Ergebnisse der WIKI-Wissenschaften mitgeteilt werden:

Wikipedia: Bemannter Marsflug. – 2015. 6 S.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Bemannter_Marsflug)
Allgemeine Betrachtungen zur Strahlengefahr und Schutzmaßnahmen (S. 3):
Physiologie
Kosmische und solare Strahlung zerstören das Gewebe und insbesondere die DNA der Lebewesen. Die dadurch verursachten Schäden sind zum Teil nicht behebbar und verändern die Zellen (siehe Strahlenrisiko). Abschirmungen verringern die Strahlen-

[Seite 65]

dosis. Eine neuere Studie der Georgetown University bekräftigt das und macht allgemein die Gefahr eines besonders schnellen Alterns sowie vor allem für den Bereich des Dickdarms ein hohes Krebsrisiko aus.[13]
Die Strahlenbelastung eines Astronauten wird für den Fall einer ruhigen Sonne während eines 15-monatigen Aufenthaltes außerhalb schützender Magnetfelder auf mindestens 1 Sv, bei heftigen Sonneneruptionen um Größenordnungen höher geschätzt.
Echte Erfahrung mit Langzeitaufenthalten im interplanetaren Weltraum außerhalb des schützenden Magnetfeldes der Erde hat man allerdings bisher noch gar nicht; die Mondflüge der NASA waren zu kurz, um auch nur annähernd von Langzeiterfahrungen zu sprechen. Schutz vor der Strahlenbelastung könnten Energieschilde bieten, die das Raumschiff mit einer Plasmablase umgeben und die Besatzung mithilfe ihres Magnetfeldes abschirmen.[14]”

Zeitrahmen für einen Marsflug, Aufenthalt und Rückflug:
Hinflug 250 Tage, Aufenthalt auf dem Mars 15 Monate (455 Tage), Rückflug 250 Tage:
insgesamt 955 Tage.

Veranschlagt für 15 Monate Aufenthalt eine Gesamtdosis von 1 Sievert als Mindestwert.
Berechnung der Stundendosis:
.       Dauer in Stunden:
15 Monate zu 30 Tagen = 1 Jahr (365 Tage) + 3 Monate (zu 30 Tagen: 90 Tage)
365 + 90 = 455 Tage zu 24 Stunden ==> 455 x 24 = 10920 Stunden
. Dosis pro Stunde:
1 Sv = 1000000 MikroSv ; 1000000 : 10920 = 91,57 MikroSv pro Stunde

Zu den Flares werden nur die “heftigen” erwähnt und die Erhöhung der Strahlendosen um “Größenordnungen”; die große Zahl der mittleren und kleinen Flares wird nicht erwähnt, Dosisangaben hierzu fehlen. Es ist die bekannte Strategie: wenn keine Flares, dann zweistellige Mikrosievert-Werte pro Stunde.

Erläutert die Bedingungen des Zeitablaufs und die Gefahren (S. 4):
.         “Gefahren
Nach dem heutigen Stand der Technik würde ein Raumschiff unter optimalen Bedingungen
etwa 250 Tage für den Hinflug und die gleiche Zeit für den Rückflug benötigen. Dabei wird etwa ein gutes Jahr Aufenthalt auf dem roten Planeten eingerechnet, bis der Mars auf seiner Bahn wieder am erdnächsten Punkt angekommen ist. Durch diese Missionsdauer von über zwei Jahren steigt die Wahrscheinlichkeit eines technischen Versagens lebenswichtiger Systeme etwa durch Einschlag von Mikrometeoriten.”

[Ende des Kapitels 3]

***

Anhang: 1. Literaturliste – 2. Tabelle: Solar Flares – 3. Tabelle: Strahlungsdosen 

[1.] Chronologische Liste der zitierten Quellen [Seiten 104-109]

[Nach dem Erscheinungsjahr ist der Paragraph angegeben, in dem der Titel zitiert wird]

1960 / §16
Naugle, John E. u. Homer E. Newell: Radiation environment in space.
In: Science. 1960, 18. Nov.

1961 / §14
DER SPIEGEL. Nr. 34, 16.8.1961, S. 54-56:
Raumfahrt – Tödliche Sonne – Strahlen-Gefahr.
(http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43365671.html)

1973 / §32
NASA: APOLLO EXPERIENCE REPORT.
PROTECTION AGAINST RADIATION.
By Robert A. English, Richard E. Benson, J. Vernon Bailey, and Charles M. Barnes. – Manned Spacecraft Center, Houston, Texas. – NASA, WASHINGTON, D. C. MARCH 1973. – 19 S.
Report-Serie: NASA TN D-7080
(https://www.hq.nasa.gov/alsj/tnD7080RadProtect.pdf)

1974 / §61
Kaysing, Bill: We never went to the Moon. By Bill Kaysing & Randy Reid. Pomeroy, WA 99347: Health Research, P.O. Box 850, ohne Jahr. [Erstmals 1974]. – 75 S.
(http://www.checktheevidence.com/pdf/We%20Never%20Went%20To%20The%20Moon%20-%20By%20Bill%20Kaysing.pdf)

1984 / §44
Silberberg. R., Tsao. C. H., Adams, J. H. and Letaw, J. R.:
Radiation Doses and LET Distributions of Cosmic Rays.
In: Radiation Research. 98. 1984, S. 209-226.
DOI: 10.2307/3576230
(http://www.rrjournal.org/doi/abs/10.2307/3576230)

1989 / §44
Townsend, I. W.. Wilson, J. W. and Nealy, J. E.:
Space Radiation Shielding Strategies and Requirements for Deep Space Missions:
In: Proceedings; 19th Intersociety Conference on Environmental System (SAE Tech Paper. No. 891433), San Diego, CA, 1989.
(http://adsabs.harvard.edu/abs/1989saei.confQ….T (Abstract))

1993 / §44
Proceedings of a NATO Advanced Study Institute on
“Biological Effects and Physics of Solar and Galactic Cosmic Radiation”,
held October 13-23, 1991, in Algarve, Portugal. Part A. B. 1993.

1993 / §45
Pissarenko, N. F.:
Radiation Environment during the Long Space Mission (Mars) due to Galactic Cosmic Rays.
In: Biological Effects and Physics of Solar and Galactic Cosmic Radiation – Part B. 1993, S. 1-14.
DOI 10.1007/978-1-4615-2916-3_1
(http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-1-4615-2916-3_1?no-access=true)

1993 / §44
Percival D. McCormack:
Radiological operational scenario for a permanent lunar base.
In: Biological Effects and Physics of Solar and Galactic Cosmic Radiation – Part B. 1993, S. 905-916.

1994 / §4
DER SPIEGEL. Nr. 17, 25.4.94, S. 224-228:
Gewaltiges Knattern. – Flugpiloten und Vielflieger sind einem erheblichen Strahlenrisiko durch radioaktive Partikel aus dem All ausgesetzt.
(http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13689652.html)

1997 / §5
Strahlenschutzkommission (SSK) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Bericht.
Heft 1 (1997): Die Ermittlung der durch kosmische Strahlung verursachten Strahlenexposition des fliegenden Personals. – Stellungnahme der Strahlenschutzkommission und Zusammenfassung der Ergebnisse eines Fachgespräches am 23. Mai 1996 – 2., ergänzte Auflage. 1997. – 87 S.
(http://www.ssk.de/SharedDocs/Publikationen/BerichtederSSK/Heft_01.html?nn=2231890)

2000 / §21
Rene, Ralph: NASA mooned America! [Ohne Ort und Jahr] Ca. 2000. 191 S.
(http://www.checktheevidence.com/pdf/Ralph%20Rene%20-%20NASA_mooned_america.pdf)
Nach Auskunft der Internetseite von Rene (gestorben 2008) ist eine neuere Buchausgabe von 2011 lieferbar, Umfang 206 S., mit einem vorher nicht veröffentlichten Essay über kosmische Strahlung.

2004 / §17
Cull, Selby: Giant Leap for Mankind or Giant Leap of Faith?
Examining claims that we never went to the moon.
In: The journal of young investigators. Issue 2, Januar 2004. – Ca. 4 S.
(http://legacy.jyi.org/volumes/volume10/issue2/features/cull.html)

2004 / §17
Koelzer, Winfried: Die Strahlenexposition des Menschen. Informationskreis Kernenergie, Robert-Koch-Platz 4, 10115 Berlin. November 2004.

2005 / §24
Chemnitzer Schulmodell: ESA. (Das Kürzel ESA steht für Europäische Weltraumorganisation). – Ca. 2005. 6 S.
(http://www.schulmodell.eu/index.php/astronomie/820-esa.html)

2008 / §32
NASA: Space Faring – The Radiation Challenge.
An Interdisciplinary Guide on Radiation and Human Space Flight. – Introduction and Module 1: Radiation [4 Autoren]. 2008. 36 S.
Serie: EP–2008–08–116–MSFC
(https://www.nasa.gov/pdf/284273main_Radiation_HS_Mod1.pdf)

2010 / §17
Wisnewski, Gerhard: Lügen im Weltraum. Von der Mondlandung zur Weltherrschaft. 2. Aufl. insgesamt.
Rottenburg: Kopp 2010. 390 S. – Erste Ausgabe: Knaur Verlag 2005.

2011 / §54
Welt der Wunder. Entdecken – Staunen – Wissen. Jg. 2011, H. 1, S. 26-27:
Was glauben die Deutschen noch? Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Emnid. An welche Verschwörungen glauben die Deutschen?
[Seit dem 18.4.18 ausführlich berichtet auf Balthasars Blog unter dem Titel:
Warum soll niemand wissen, „wem die Deutschen noch glauben“? – 11 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/04/18/warum-soll-niemand-wissen-wem-die-deutschen-noch-glauben/)%5D

2013 / §28
Hodges, Jim: The Bermuda Triangle of Space: The Bermuda Triangle of Space: The High-Energy South Atlantic Anomaly Threatens Satellites.
Internet-Portal: Defense News 2013. – 5 S.
(http://www.defensenews.com/article/20130312/C4ISR01/303120028/The-Bermuda-Triangle-Space-High-Energy-South-Atlantic-Anomaly-Threatens-Satellites)

2013 / §29
Polumkehr möglich. Das Magnetfeld der Erde wird immer schwächer.
Webseite von 3sat nano vom 2. Oktober 2013.
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/natwiss/143391/index.html

2014 / §9
Blettner, Maria u.a.: Strahlenexposition beim Fliegen – Ein Fall für den Strahlenschutz. – Strahlenexposition und Strahlenschutz in der Luftfahrt.
In: Strahlenschutzpraxis. 2014, Nr. 2, S. 3-14.
(http://www.fs-ev.org/fileadmin/user_upload/05_SSP/Probeartikel/Probeartikel_2014_2.pdf)

2014 / §43
Institute of Nuclear Physics of the Polish Academy of Sciences.
Press Release, 3.12.2014: MATROSHKA Experiment: Space Travel is a Bit Safer Than Expected. – Ca. 4 S.
(http://spaceref.com/international-space-station/matroshka-experiment-space-travel-is-a-bit-safer-than-expected.html)
Die Presseerklärung des Instituts:  (http://press.ifj.edu.pl/en/news/2014/12/)

2015 / §38
NASA. International Space Station Internal Radiation Monitoring.
24.9.2015 – 7 S.
(http://www.nasa.gov/mission_pages/station/research/experiments/1043.html)

2015 / §45
Wikipedia: Bemannter Marsflug. – 2015. 6 S.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Bemannter_Marsflug)

2015 / §12
Wikipedia: Erdmagnetfeld. – 2015. 7 S.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Erdmagnetfeld)

2015 / §43
Wikipedia: Matroschka (Strahlungsmessung). – 2015. 2 S.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Matroschka_%28Strahlungsmessung%29)

2015 / §10
Wikipedia: Südatlantische Anomalie. – 2015. 2 S.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Südatlantische_Anomalie)

2015 / §12
Wikipedia: Thermosphäre. – 2015. 7 S.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Thermosphäre)

2015 / §24
Wikipedia: Van-Allen-Gürtel. – 2015. 4 S.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Van-Allen-Gürtel)
Zitiert nach der Textfassung v. 24.4.2015

2015 / §41
YouTube: „NASA engineer admits they can’t get past the Van Allen Belts“ – [NASA Ingenieur Kelly Smith: Beim ersten Start von ORION wird keine Mannschaft an Bord sein.] – 2015. 7 Minuten.
(http://www.youtube.com/watch?v=YVsXWNDJ308&feature=related)

2015 / §41
Bericht über das NASA-Video von Kelly Smith zum ORION-Projekt:
NASA’s Orion Engineer Admits They Can’t Get Past Van Allen Radiation Belts. – 14.3.2015. 1 S.
(http://21stcenturywire.com/2015/03/14/video-nasas-orion-engineer-admits-they-cantget-past-van-allen-radiation-belts/)

2016 / §48
Björkman, Anders: The Human Space Travel Hoaxes 1959-2016.
Internet-Portal der Fa. HEIWA:
(http://heiwaco.tripod.com/moontravel.htm)
Kapitel 1:   (http://heiwaco.tripod.com/moontravel.htm)
Kapitel 2:   (http://heiwaco.tripod.com/moontravel1.htm)
Kapitel 3:   (http://heiwaco.tripod.com/moontravel2.htm)

2016 / §62
CLUESFORM.info – September Clues Research Forum
(http://www.cluesforum.info/)
Das Internet-Portal von SEPTEMBER CLUES
(http://www.septemberclues.info/)

2016 / §56
SPIEGEL ONLINE [Internet-Portal des Magazins DER SPIEGEL, Hamburg.]
(http://www.spiegel.de/)

2016, 9. Januar / §57
Sachkunde – Raumfahrt.
In: taz, 9.1.2016. S. 27-29.
S. 27:
Krümel der Schöpfung – Ein Flug zum Mars muss sein. Nicht um eine zweite Erde zu schaffen. Sondern um die erste zu retten. Artikel von Ingo Arzt.
S. 28-29:
“Wir Menschen sind Entdecker” – Hoch hinaus: Der Astronaut Alexander Gerst will auf den Mars – und vorher auf den Mond. Interview mit Astronaut Alexander Gerst, geführt von Alem Grabovac.

2016, 16. Januar / §57
Süddeutsche Zeitung für Kinder:
Auf zum Mars – Europa schickt eine Sonde zu unserem Nachbarplaneten. Irgendwann sollen auch Astronauten dorthin fliegen. Doch wann ist es so weit – und was ist das Ziel der europäischen Mission? – 3 Seiten im halben SZ-Format. – Autor: Alexander Stirn. – In: SZ, 16.1.2016.

2016, 23. Februar / §63
Auch Snowden ist per Video dabei – 45 Jahre Nachwirkung: Der amerikanische Whistleblower und Friedensaktivist Daniel Ellsberg erhält den Dresden-Preis.
In: FAZ, 23.2.2016.

2016, 27. Februar / §57
Aufbruch zur Wüstenwelt – Die Nasa bereitet bemannte Flüge zum Mars vor. Schon im Jahr 2035, so der Plan, könnten Menschen auf dem fremden Planeten landen. Die Begeisterung ist groß – mehr Amerikaner als je zuvor wollen Astronaut werden. – Autor: Olaf Stampf.
In: DER SPIEGEL, Nr. 9, 27.2.16, S. 106-108.

2016, 29, Februar / §57
Ein Jahr wie im Flug – Die NASA will dank ISS-Rückkehrer Scott Kelly mehr über körperliche Langzeitfolgen der Schwerelosigkeit erfahren.
Autor: Horst Rademacher. In: FAZ, 29.2.2016

2016, 6. März / §57
Gesucht: Die erste deutsche Astronautin
Ein Personaldienstleister will eine Raumfahrerin zur ISS schicken. Warum es für Frauen immer noch so schwierig ist, in sogenannten Männerberufen einen Job zu finden. – Autorin: Julia Beil.
In: DER TAGESSPIEGEL, 6.3.2016.

.                                                    ***
MONTHLY COUNTS OF GROUPED SOLAR FLARES-01

[3.] Tabelle: Strahlendosen nach Entfernung von der Erde [Seite 4]

MILLI_TABELLE_WERT_100

***

NASA hat darauf gebaut, daß die allermeisten Menschen keine Ahnung von der Bedeutung der kosmischen Strahlung haben und eine genauere kritische Beschäftigung damit scheuen werden. Seit Erscheinen unserer MILLISIEVERT-Untersuchung haben viele Leser die Annahme der NASA widerlegt. Wir hoffen, daß mit unseren Artikeln über die einzelnen Kapitel das Interesse der Menschen an der kosmischen Strahlung zunehmen wird. Wir leisten Pionierarbeit, und unsere Leser leisten Pionierkritik: die Wirkungen der kosmischen Strahlung stellen ein k.o.-Argument gegen die Betrugswelt der Raumfahrt seit 1961 dar.

B., 4. Dezember 2018

Zwölf Beweise gegen die Raumfahrt – SPON: „Verschwörungstheorien“, „Alles Lüge!“

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SPIEGEL ONLINE muß wieder NASA-Propaganda machen und zog am 14.11.18 auftragsgemäß gegen die Kritiker der Raumfahrt zu Felde: „Verschwörungstheorien zur Mondlandung. Alles Lüge!“ Anlaß: ein Propagandafilm für die erfundene NASA-Mondlandung.

SPIEGEL ONLINE, 14.11.18: „Verschwörungstheorien zur Mondlandung. Alles Lüge!“
(http://www.spiegel.de/einestages/verschwoerungstheorien-zur-mondlandung-bill-kaysings-wirre-thesen-a-1237644.html)
„In diesen Tagen läuft der Kinofilm „First Man“ mit Ryan Gosling in der Rolle von Neil
Armstrong, und in den Internetforen melden sich die üblichen Zweifler und behaupten hartnäckig, kein Mensch sei auf dem Mond gewesen.“
Und was sagen die Raumfahrt-Fachleute vom SPIEGEL zur Beweislage der Kritiker?
„Zum Beweis kramen sie kurze Videosequenzen hervor: Einstige Astronauten laufen eilig vor kritischen Fragen davon, schwingen aggressiv ihre Fäuste, weigern sich vor allem standhaft, auf die Bibel zu schwören, jemals wirklich dort oben gewesen zu sein.“

Das ist für uns natürlich eine herrliche Steilvorlage:
– Welche „kurzen Videosequenzen“ kramen wir denn hervor?
– Die Astronauten-Darsteller laufen vor kritischen Fragen davon?
– Die Astronauten-Darsteller schwingen aggressiv die Fäuste?
– Die Astronauten-Darsteller weigern sich, ihre angebliche Mondlandung auf die Bibel zu beschwören?
Astronauten-Darsteller kommen in unseren Beweisen gar nicht vor! Und für die 12 Beweise ziehen wir bisher nur 1 Video und 1 Foto heran, alles Nähere weiter unten.

Die Raumfahrt-Fachleute vom SPIEGEL kennen die Beweise gar nicht

Und was läßt sich SPIEGEL ONLINE in seinem Extra-Artikel gegen uns Kritiker einfallen? Sie erzählen die Geschichte von Bill Kaysing, dem ersten Kritiker der Raumfahrt in den USA, der schon 1974 – sehr früh – seinem interessanten und verdienstvollen Buch den Titel gegeben hatte:

„We Never Went to the Moon: Americas Thirty Billion Dollar Swindle“
(Amazon, $ 44,99)

Damit hoffen die Schreibkräfte, ihren Artikel zu reduzieren auf die APOLLO-Geschichten vor 50 Jahren und dadurch die generelle und fundamentale Kritik der bemannten Raumfahrt von 1974 bis heute von ihren Lesern fernzuhalten. Sie haben sogar 3 Schreibkräfte (Autor und 2 Mitarbeiter) engagiert, um ihre simple Propaganda auf die Kritiker und alle normalen Leute loszulassen, von denen viele schon ganz von allein sowieso starke Zweifel am „Mondspaziergang“ haben.

Vorwand und „Anlaß“: der unsägliche Propagandafilm „First Man“

Als Anlaß nehmen der Autor und seine Helfer den Start dieses Propagandafilms über den Astronauten-Darsteller Neil Armstrong und seine Lügengeschichten, und weil sich in den Internetforen die „üblichen Zweifler“ melden und hartnäckig behaupten, kein Mensch sei je auf dem Mond gewesen. Dem muß die CIA-NASA-Postille SPON natürlich entgegentreten.

Wir haben es also mit einem klassischen Counter-Intelligence-Program (CoIntelPro) zu tun, einer „Gegenmaßnahme der Geheimdienste“ zur Verblödung der breiteren Volksmassen, also der Standardauftrag an die FAKE-Massenmedien. Sobald sich irgendwo Kritik regt, müssen die Dienste den Leuten einreden, daß sie viel zu dumm und inkompetent für eine Kritik wären und keine Ahnung hätten. Das funktioniert natürlich nur so lange, wie die Leute glauben, sie hätten eine freie, selbständige, unabhängige und kritische Presse wie noch vor 1960, die ihren Lesern verpflichtet war! Die meisten Leute glauben das anscheinend heute noch – oder tun jedenfalls so.

Eine CIA-Erfindung von 1963: die „Verschwörungs“-Keule

DER SPIEGEL war einmal ein Nachrichtenmagazin und ist heute nur noch eine Propagandamaschine nicht nur für NASA-Lügen, sondern für alle US-Lügen, spätestens seit dem 11. September 2001 ein Sprachrohr (Front end) der CIA, und verbreitet jede US-Lüge z. B. über 9/11 als größte und unbezweifelbare Wahrheit: der SPIEGEL „glaubt“ bei 9/11 an Selbstmordattentäter, entführte Flugzeuge und 3000 Tote. Und genau so gehen bei ihm die Astronauten auf dem Mond spazieren und klauen ein paar Steine, und auf der ISS bauen sie Salat an und essen ihn gleich auf. Und J.F.Kennedy ist 1963 von dem Einzeltäter Oswald aus niedrigen persönlichen Motiven erschossen worden. So soll unsere Welt aussehen!

Die CIA hatte übrigens schon 1963 die „Verschwörungstheorie“ (conspiracy theory) und den „Verschwörungstheoretiker“ (conspiracy theorist) als „Verschwörungs“-Keule erfunden, um die Kritiker des „Staatsverbrechens J.F.Kennedy-Mord“ nicht „Kritiker“ nennen zu müssen, sondern sie mit dieser hämischen Titulatur als Spinner zu verleumden und lächerlich zu machen, denn wie man weiß, gibt es Verschwörungen ja überhaupt nicht, und schon gar nicht vom Staat USA – bla, bla, bla. Und Theoretiker haben sowieso ein paar Schrauben lockerer als erlaubt, sind einfach Spinner.

Diese hämische Erfindung von 1963 wird nun auch gegen jede andere Kritik der US-Lügen eingesetzt, z. B. gegen Kritik von 9/11 und gegen Kritik der Raumfahrt, und unsere Massenmedien zeichnen sich durch besonderen Eifer aus; tun aber immer „frei“, „selbständig“, „investigativ“ und „informierend“, als ob sie im Interesse der Bürger die Regierung kontrollieren!

SPIEGEL ONLINE ist nicht nur ein CIA-Propagandist, sondern auch und der führende NASA-Propagandist deutscher Zunge und muß natürlich die Kampfbegriffe der CIA gegen alle Wahrheiten der Kritiker immer wieder einsetzen. Kritische Aufklärung muß verhindert werden: also werden die Lügen über das Staatsverbrechen Kennedy-Mord und die Mondlandungs-Raumfahrt und die 9/11-Täuschung der Öffentlichkeit ständig auftragsgemäß wiederholt! Jetzt, am 14.11., waren wir Raumfahrt-Kritiker wieder mal an der Reihe.

Bill Kaysing – nur ein „Wirrkopf“ mit „wilden Theorien“!

Kaysing wird abgemalt als ein Wirrkopf, der Unsinn behauptet und obendrein nur ganz lächerliche Argumente gegen die „bemannte Raumfahrt“ von Neil Armstrong und Darsteller-Kollegen vorbringen kann:
– „Astronauten“ laufen vor kritischen Fragen davon,
– „Astronauten“ schwingen aggressiv ihre Fäuste (Buzz Aldrin gegen den Journalisten Bart Sibrel)
– „Astronauten“ weigern sich, ihr behauptetes Erlebnis mit dem angeblichen Mondflug auf die Bibel zu beschwören.

Natürlich konnte Kaysing als Einzelner und erster öffentlicher Kritiker fünf Jahre nach APOLLO 11 noch keine Ergebnisse von physikalisch-technischen Analysen haben, sondern durch seine mehrjährige Arbeit bei einer Raketen-Firma in den Jahren vorher hatte er genug starke Indizien gefunden, warum dieses „Menschheitsabenteuer“ nur als Simulation und Fälschung über die Massenmedien organisiert werden konnte. SPIEGEL ONLINE will seinen Lesern suggerieren, wir Kritiker könnten auch heute noch – wie Kaysing 1974 – nur Indizien gegen die Astronauten-Darsteller vorbringen!

SPIEGEL ONLINE berichtet natürlich nicht von den Methoden, mit denen der erste Kritiker der Mondlandung, Bill Kaysing, in den USA mundtot gemacht werden sollte; als z. B. eine kleine Fernsehgesellschaft ihn erstmals zu einem Programm einludt, wo er seine Kritik vorstellen sollte, flog pünktlich zum Sendebeginn für Kaysings Auftritt die einzige Sendestation dieser Fernsehgesellschaft mit einer Explosion in die Luft! Täter wurden nie ermittelt. Es gibt im Internet ein einstündiges Interview, das Bart Sibrel mit Kaysing ca. 1995 aufgezeichnet hat, das aber nie gesendet worden ist. Mehrere Youtube-Angebote stehen im Internet, z. B.:
(https://www.youtube.com/watch?v=k-1YzSuUuE4)
(https://www.youtube.com/watch?v=Q-qMyHyMNZw)

Darin berichtet Kaysing auf beeindruckende Weise, wie er zu seiner Kritik gekommen ist, und was er in den rund 20 Jahren seit dem Erscheinen seines Buches erlebt hat. Sehr zu empfehlen – von den SPIEGEL-Redakteuren natürlich nicht erwähnt.

Wir Kritiker haben die Beweise: alle bemannte Raumfahrt ist Lüge und Betrug

Heute kennen wir unter mehreren Aspekten die genauen Gründe, warum eine bemannte Raumfahrt technisch-physikalisch nicht funktionieren kann und deshalb, wenn sie denn auf Befehl der Politik der breiten Masse unbedingt in die Gehirne gehämmert werden mußte, nur als Medienfälschung organisiert werden konnte. Dabei ist die unterschiedliche Tragweite der Beweise zu beachten:

A. Fundamentale Argumente gegen die Möglichkeit einer bemannten Raumfahrt überhaupt.
B. Argumente gegen ein bestimmtes, angeblich erfolgreich durchgeführtes Projekt.
C. Argumente gegen die Dokumentations-Ebene eines Projekts.
D. Argumente gegen die Glaubwürdigkeit des Organisators, wenn er in seinen Informationen gegen die einfachen Regeln der Logik und die Forderung nach Widerspruchsfreiheit verstößt und sogar nachweislich zu platten Lügen Zuflucht nimmt.

Alle anschließend beschriebenen 12 Nachweise finden sich in Artikeln dieses Blogs und werden zum Schluß aufgeführt; sie sind durch Links unmittelbar aufrufbar.

A. Argumente gegen die Möglichkeit einer bemannten Raumfahrt überhaupt

Beweis 1: Energie
Bei Rückkehr aus einer Orbitgeschwindigkeit von ca. 8000 m/sec hätte ein Raumschiff von mindestens ca. 3 Tonnen eine kinetische Energie in der Größenordnung von 100 MegaJoule. Für ein „Re-entry“ zur wohlbehaltenen Landung müßte das Raumschiff mit einem gegen die Fallgeschwindigkeit arbeitenden Raketenmotor und mit hoher Treibstoffreserve ausgestattet sein, was bisher nicht der Fall gewesen ist und wegen des Gewichts des vom Start an mitzuführenden Treibstoffs gegenwärtig nicht möglich erscheint. Es gibt kein Re-entry aus dieser Geschwindigkeit.

Beweis 2: Strahlung
Partikel der kosmischen Strahlung im Weltraum. Im Normalfall ist mit einem Partikelfluß von 1000 Partikeln pro Quadratmeter und Sekunde zu rechnen, davon 850 Protonen. Die Protonenergie ist bekannt, so läßt sich die Energie der Strahlendosis in Sievert berechnen. Verschiedene berechnete Strahlungsumgebungen ergeben tödliche Sievert-Dosen.

Beweis 3: Navigation
Orbits sind sehr spezielle Flugrouten: sie existieren nur in einer Ebene, die durch den Mittelpunkt des Gravitationsfeldes geht. Wegen der Eigenbewegungen der Planeten sind Orbits um andere Planeten navigatorisch nicht erreichbar. Dieser Beweis gilt auch für unbemannte Raumfahrt-Projekte.

B. Argumente gegen ein bestimmtes Projekt

Beweis 4: Konstruktion
Landefähre APOLLO 11 hätte nach NASA-Angaben nicht genug Raum für alle Aggregate, wäre zu schwer für den Raketenantrieb beim Rückstart und verfügte nicht über ausreichend Treibstoff.

Beweis 5: Lügen des Organisators
Das beobachtbare ISS-NASA-Objekt am Abendhimmel ist nicht, wie behauptet, die ISS.

Beweis 6: Lügen des Organisators
Eine ISS mit Durchmesser 100 Meter in 400 km Entfernung wäre, wenn es sie gäbe, mit bloßem Auge gar nicht beobachtbar.

C. Argumente auf der Dokumentations-Ebene

Beweis 7: APOLLO-Video
Die Aufnahmen von der „wehenden Fahne“ zeigen ein Pendelverhalten: aus der Länge des „Pendels“ und der Schwingungsperiode kann man auf die Stärke des Gravitationsfeldes schließen. Das angebliche „Mond-Video“ ist auf der Erde aufgenommen worden, nicht auf dem Mond.

Beweis 8: APOLLO-Foto
Zwei angebliche Fotos von dem Landeplatz der APOLLO 11-Landefähre zeigen (1) keinen Krater auf der Mondoberfläche, und (2) der Boden ist dick mit Staub bedeckt, in dem sich das Schuhsohlenprofil eines Astronauten-Darstellers scharf abbildet. Die 5 Tonnen schwere Landfähre soll angeblich von dem Raketenmotor in der Schwebe gehalten und abgebremst worden sein: die Auspuffgase haben weder den Mondstaub weggeblasen noch einen Krater in den Boden gefressen. Damit ist erwiesen, daß an dem fotografierten Ort kein Triebwerk 5 Tonnen Last in der Schwebe gehalten haben kann, eine Landung hat nicht stattgefunden.

D. Argumente gegen die Glaubwürdigkeit des Organisators, wenn er in seinen Informationen gegen die einfachen Regeln der (D 1) Logik und die Forderung nach (D 2) Widerspruchsfreiheit verstößt und sogar nachweislich zu platten (D 3) Lügen Zuflucht nimmt. Im Falle der NASA kommt ein spezielles Verhalten hinzu: die (D 4) Nicht-Information über entscheidende Daten in effektiv problematischen Situationen.

Beweis 9: Strahlung
NASA behauptet für APOLLO (380000 km) und ISS (400 km) Dosiswerte wie für die Verkehrsfliegerei in 12 km Höhe. (D 3)

Beweis 10: Energie
NASA veröffentlicht widersprechende Informationen über APOLLO 11 zu Startgewicht und Treibstoffverbrauch. (D 2)

Beweis 11: Navigation
NASA behauptet für APOLLO 11 eine Reihe von navigatorisch unwahrscheinlichen Leistungen, die in ihrer Gesamtheit als vollständig erbracht behauptet werden und deshalb als völlig unglaubwürdig beurteilt werden müssen, jedenfalls bis zu entsprechenden Nachweisen der NASA. Insbesondere der behauptete Einflug in einen Mondorbit ist nicht möglich gewesen, vergleiche Beweis Nr. 3. (D 3)

Beweis 12: Navigation
NASA veröffentlicht über zurückkehrendes Raumschiff von APOLLO 11 in einer Höhe von 130 km angebliche Daten zur Masse (5 Tonnen) und zur Geschwindigkeit (11034 m/sec), teilt jedoch nicht die daraus zu berechnende kinetische Energie des Raumschiffs mit (nach Newton: ca. 350 Gigajoule) und teilt infolgedessen ihrem Publikum auch nicht mit, in welchen Portionen diese gewaltige kinetische Energie innerhalb des 29 Minuten dauernden Sinkflugs wie abgegeben werden konnte: wieviel Joule wären pro Minute auf welche Weise abgegeben worden? (D 4)

Bill Kaysings starke Indizien gegen die Raumfahrt sind glänzend bestätigt worden!

Die 3 fundamentalen Beweise (kein „Re-entry“, tödliche Strahlung, keine Orbits) erledigen bereits jegliche bemannte Raumfahrt auf unwiderlegbare Weise.

Nur zum „Re-entry“ gibt es Erklärungen der NASA und Wiederholungen durch die Apologeten, jedoch keine Argumente und Berechnungen zur kinetischen Energie, sondern nur leichtfertige Spekulationen auf ein „skip-entry“ mit Abprallen an einer Luftschicht (und wenn es ein „Abprallen“ gäbe: welche Energie würde damit vernichtet?); und Behauptungen über einen Hitzeschild, der die Reibungshitze beim Fall in der Atmosphäre abwehren soll, aber keine Angaben über die kinetische Energie in Joule und die entstehenden Temperaturen; ein Überspringen der entscheidenden Höhenlagen bis herab auf 10 km zum Entfalten eines Fallschirms zum angeblich guten Ende – nachdem die Katastrophe auf den 120 km im freien Fall schon längst geschehen wäre.

Zur kosmischen Strahlung gibt es außer den platten Lügen der NASA überhaupt keine Stellungnahmen zu den Beweisen.

Zum Orbit in andere Planeten gibt es nur das einfach behauptete „Einschwenken“, von irgendeiner Problematik ist nie die Rede. Mit der Aufdeckung der Orbit-Täuschung hat wohl niemand bei den Propagandisten gerechnet.

Die beiden ersten Beweise stehen seit 2010 unangefochten im Internet. Die Unmöglichkeit des Orbit ist erst vor kurzem auf Balthasars Blog veröffentlicht worden.

Beweise gegen Projekte, auf der Dokumentationsebene und gegen den Organisator

Angesichts der Existenz fundamentaler Beweise stellt sich natürlich die Frage, warum dann die Beweise von geringerer Tragweite noch zu erörtern sind. Dafür gibt es eine ganze Reihe von guten Gründen.

1. Historisch konnte sich die Raumfahrtkritik zunächst nur mit dem unmittelbar Greifbaren beschäftigen, und das waren die Fotos der APOLLO-Flüge, allen voran APOLLO 11. Die NASA hat dabei den Trick angewandt, die Kritiker mit offensichtlich fragwürdigem Material zuzuschütten, in das sich die Kritiker verbeißen konnten, das aber nur eine Kritik auf der Dokumentationsebene ermöglichte, und damit die Kritik von den entscheidenden physikalisch-technischen Fragen erst einmal fernzuhalten. Eine Kritik auf der Dokumentationsebene konnte immer leicht als nebensächlich abgetan werden.

Es ist wichtig festzuhalten, daß schon auf dieser Ebene der Dokumentation die Kritiker genügend Indizien zusammentragen konnten, die stärkste Zweifel an der offiziellen NASA-Version begründeten. Denn ohne diesen Ansatz hätte sich die Öffentlichkeit nicht so kritisch mit den „Raumfahrt-Triumphen“ beschäftigt.

2. Die Kritik auf Projektebene hat eher die Chance, ein einzelnes Projekt als undurchführbar oder gefälscht zu erweisen, und folglich kann ein einziges als Betrug aufgedecktes Projekt viel leichter die Einsicht reifen lassen, daß mit einer Branche, die sich solcher Methoden bedient, grundsätzlich etwas nicht stimmen kann. Die Einsicht, vom Betrug in einem Projekt auf den Betrug der ganzen Branche zu schließen, ist für Menschen, die noch grundsätzlich dem Staat und seinen Organen sowie den Medien vertrauen, psychologisch leider kaum zugänglich.

3. Wenn sich auf Projektebene und auf Dokumentationsebene die ersten Erkenntnisse über Lügen und Täuschungen in den Massenmedien ergeben, sind Schlüsse auf den Charakter der Organisatoren naheliegend und unabweisbar. Damit hat die Öffentlichkeit die Möglichkeit, ihre Gutgläubigkeit aufzugeben und kritischer zu werden. Nur einzelne Zeitgenossen werden aber diese Chance nutzen.

4. Schließlich hat die Zusammenstellung aller Beweismöglichkeiten den Zweck, die Dimension des Betrugs der Öffentlichkeit aufzuzeigen. Die Betrugsabsicht z. B. der NASA von Anbeginn an (und nicht etwa als Zufall) ergibt sich aus der Unmöglichkeit, all die öffentlich behaupteten und in den Massenmedien als Erfolg behaupteten Wundertaten wirklich zu vollbringen. Die Summe der Betrügereien auf allen Ebenen zeigt, daß der Bevölkerung und der gesamten Öffentlichkeit eine Raumfahrt-Lügenwelt, eine FAKE-WELT, als gigantischer Betrug aufgezwungen wird. Jeder Einzelne, dem dies aufgeht, muß sich fragen, wer die Entscheidung zu einer derartigen FAKE-RAUMFAHRT-WELT und seiner organisatorischen Durchführung getroffen haben kann.

Balthasars Blog hat sich in den beiden ersten Jahren seiner Existenz zu einem Zentrum der Raumfahrtkritik entwickelt. Dieser gigantische Betrug erfordert noch einen großen Einsatz, weil die Öffentlichkeit bisher nicht viele Möglichkeiten hat, sich über die Kritik überhaupt zu informieren. Wo kann man denn im deutschsprachigen Internet heute die Kritik der Raumfahrt finden? Dieser Blog ist bestrebt, alle Erkenntnisse über die bemannte Raumfahrt zu sammeln. Wir bitten um Mitteilung, wenn wir bisher etwas übersehen haben.

Artikel auf Bathasars Blogs liefern die Nachweise

A. Fundamentale Argumente

Beweis 1: Energie – kein „Re-entry“
Der APOLLO-11-Elefant – eine deutsche Premiere – 22.11.16 – 23 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/11/22/der-apollo-11-elefant-eine-deutsche-premiere/)
Zusammenfassung eines Kapitels von Anders Björkman.

Beweis 2: Strahlung – Partikel der kosmischen Strahlung im Weltraum
PRO und CONTRA der bemannten Raumfahrt – 9.11.16 – 17 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/09/09/pro-und-contra-der-bemannten-raumfahrt/)
Darin: Zusammenfassung einer Analyse von Siegfried Marquardt.
Marquardts „Apollolüge“ jetzt als Taschenbuch – 8.11.17 – 13 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/11/08/marquardts-apolloluege-jetzt-als-taschenbuch/)
Referat und Rezension von Marquardts Ergebnissen.

[Anmerkung v. 15.8.2020:
Siegfried Marquardts Untersuchung
„Die ganze Wahrheit über die Apollolüge“
kann als pdf-Datei ab sofort in 2 Ausgaben von 2009 und 2019 von der Downloadseite dieses Blogs heruntergeladen werden. URL der Downloadseite:
https://balthasarschmitt.wordpress.com/eine-seite/downloads/ ]

Beweis 3. Navigation – Raumflüge zu Orbits um andere Planeten
Wie fliegen NASA und Elon Musk in den Orbit um andere Planeten?  –  29.10.18 – 12 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/10/29/wie-fliegen-nasa-und-elon-musk-in-den-orbit-um-andere-planeten/)
Dies ist der neueste (dritte) fundamentale Beweis. Eine englische Version des Artikels ist verfügbar:
How do NASA and Elon Musk fly into the orbit around other planets?
22.11.18 – 12 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/11/22/how-do-nasa-and-elon-musk-fly-into-the-orbit-around-other-planets/)

B. Argumente gegen ein bestimmtes Projekt

Beweis 4: Konstruktion – Landefähre APOLLO 11: zu schwer, zu klein, zu wenig Treibstoff
PRO und CONTRA der bemannten Raumfahrt – 9.11.16 – 17 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/09/09/pro-und-contra-der-bemannten-raumfahrt/)
Darin: Zusammenfassung einer Analyse von Siegfried Marquardt.
Marquardts „Apollolüge“ jetzt als Taschenbuch – 8.11.17 – 13 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/11/08/marquardts-apolloluege-jetzt-als-taschenbuch/)
Referat und Zusammenfassung von Marquardts Ergebnissen. [Anmerkung v. 15.8.2020:
Siegfried Marquardts Untersuchung
„Die ganze Wahrheit über die Apollolüge“
kann als pdf-Datei ab sofort in 2 Ausgaben von 2009 und 2019 von der Downloadseite dieses Blogs heruntergeladen werden. URL der Downloadseite:
https://balthasarschmitt.wordpress.com/eine-seite/downloads/ ]

Beweis 5: Lügen des Organisators – Das beobachtbare ISS-NASA-Objekt ist nicht die ISS
„Ich habe die ISS doch selbst gesehen!“ – 5.6.18 – 19 Seiten
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/06/05/ich-habe-die-iss-doch-selbst-gesehen/)
Englische Version:
„But I have seen the ISS myself!“ – 27.6.18 – 10 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/06/27/but-i-have-seen-the-iss-myself/)

Beweis 6: Lügen des Organisators – ISS in 400 km Entfernung nicht beobachtbar
„Ich habe die ISS doch selbst gesehen!“ – 5.6.18 – 19 Seiten
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/06/05/ich-habe-die-iss-doch-selbst-gesehen/)
„But I have seen the ISS myself!“ – 27.6.18 – 10 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/06/27/but-i-have-seen-the-iss-myself/)

C. Argumente auf der Dokumentations-Ebene

Beweis 7: APOLLO-Video – Wehende Fahne (Pendelverhalten) im Gravitationsfeld der Erde fotografiert
Marquardts Nachträge und Ergänzungen 2015-2017 zur „Apollolüge“ – 4.2.18 – 23 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/02/04/marquardts-nachtraege-und-ergaenzungen-2015-2017-zur-apolloluege/)
Darin: S. 8.

Beweis 8: APOLLO-Foto – Unter Landefähre auf der Mondoberfläche kein Krater
PRO und CONTRA der bemannten Raumfahrt – 9.11.16 – 17 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/09/09/pro-und-contra-der-bemannten-raumfahrt/)
Darin: S. 1-2.

D. Argumente gegen die Glaubwürdigkeit des Organisators, wenn er in seinen Informationen gegen die einfachen Regeln der (D 1) Logik und die Forderung nach (D 2) Widerspruchsfreiheit verstößt und sogar nachweislich zu platten (D 3) Lügen Zuflucht nimmt. Im Falle der NASA kommt ein spezielles Verhalten hinzu: die (D 4) Nicht-Information über entscheidende Daten in effektiv problematischen Situationen.

Beweis 9: Strahlung – NASA behauptet für APOLLO und ISS Dosiswerte wie für die Verkehrsfliegerei in 12 km Höhe (D 3)
Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück
oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung
1. Fassung. 19. März 2016. – 109 Seiten.
(https://balthasarschmitt.com/wp-content/uploads/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)
Darin: § 32-38 = S. 40-51.

Beweis 10: Energie – NASA veröffentlicht widersprechende Informationen über APOLLO 11 zu Startgewicht und Treibstoffverbrauch. (D 2)
Der APOLLO-11-Elefant – eine deutsche Premiere – 22.11.16; Korrigierte Fassung, 28.12.16 – 23 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/11/22/der-apollo-11-elefant-eine-deutsche-premiere/)
Darin: S. 5-7.

Beweis 11: Navigation – APOLLO 11 mit navigatorisch unwahrscheinlichen Leistungen, völlig unglaubwürdig (D 3)
Der APOLLO-11-Elefant – eine deutsche Premiere – 22.11.16; Korrigierte Fassung, 28.12.16 – 23 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/11/22/der-apollo-11-elefant-eine-deutsche-premiere/)
Darin: S. 19: Anhang 1: APOLLO-11-Mängelliste.

Beweis 12: Navigation – NASA macht keine Angaben zur kinetischen Energie bei Rückkehr von APOLLO 11 (D 4)
Der APOLLO-11-Elefant – eine deutsche Premiere – 22.11.16; Korrigierte Fassung, 28.12.16 – 23 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/11/22/der-apollo-11-elefant-eine-deutsche-premiere/)
Darin: S. 14-17.

SPIEGEL ONLINE hätte nun genügend Stoff für einen Bericht über die Kritik

Da sich SPIEGEL ONLINE so sehr für Bill Kaysing interessiert hat, könnte dieses ehemalige Nachrichtenmagazin nun gleich über die Bill-Kaysing-Nachfolger und ihre Ergebnisse berichten. Das Online-Portal des Nachrichtenmagazins hat sogar eine kleine Ecke für Whistleblower eingerichtet, wo man ganz geheime Dinge ganz anonym und sicher der Redaktion mitteilen kann:

„SPIEGEL Investigativ – Hinweise für Informanten“

So sieht der Briefkasten auf SPIEGEL ONLINE aus, wo Kritiker z. B. der Raumfahrt mit der CIA-Keule als „Verschwörungstheoretiker“ verunglimpft werden:

SPIEGEL - Investigativ Postfach für Whistleblower

Wenn man die „Hinweise für Informanten“ anklickt, dann wird man umfassend beraten. Wir fassen das Wichtigste zusammen und kommentieren.

Der Schutz seiner Informanten hat für den SPIEGEL höchste Priorität. Die folgenden Tips sollen vertrauliche Informationen ermöglichen. Zuerst, was man nicht tun soll: keine Kontakte von seinem Büro, vom Diensttelefon, Diensthandy, beruflicher E-Mail-Adresse: könnte alles überwacht werden.

[Kritiker wissen: läuft alles schon seit langem.]

In „besonders heiklen Fällen“ soll man auch nichts Privates nutzen: Handy, Festnetz, E-Mail-Adresse.

[Wäre die Aufdeckung des gigantischen Schwindels und Betrugs mit der Raumfahrt ein solcher „besonders heikler Fall“? Liebend gern würden wir von der SPIEGEL-Redaktion einmal ein Wort dazu hören!]

Das Beste ist ein persönlicher Kontakt. Der kann anonym bleiben, wir müssen unseren Namen nicht nennen.

[Die Kritiker Anders Björkman und Siegfried Marquart veröffentlichen unter ihren Klarnamen: da kann DER SPIEGEL seine investigative Recherche gleich mit einem Telefonanruf starten, nachdem er die Anschlüsse ermittelt hat! Unser Anschluß ist unsere Email-Adresse: balthasar.schmitt(at)posteo.mx]

Falls wir uns beim SPIEGEL melden, Telefon-Nr. ist angegeben, sollen wir das Stichwort „Investigativ“ sagen, dann wissen sie beim SPIEGEL, daß es ganz geheim und wichtig wird. Wir können die Sicherheit noch erhöhen: eine Prepaid-Sim-Karte benutzen, „die nicht auf Ihren Namen gekauft wurde“.

[Dieser gute Ratschlag funktioniert nicht mehr, weil heutzutage alle Telefonläden beim Kauf einer Prepaid-Karte den Ausweis des Käufers verlangen müssen. Also, bitte: korrigieren!]

Dann sollen wir ein Wegwerf-Handy benutzen, weil jedes Handy identifiziert werden kann durch eine „einmalige Identifikationsnummer (IMEI)“. Und wenn man das Festnetz benutzt, dann einen Apparat, der nicht auf unseren Namen – z. B. Balthasar Schmitt – zugelassen ist und „von Dritten nicht zu Ihnen zurückverfolgt werden kann“.

Wir könnten auch schreiben, mit der gelben Schneckenpost, an die Adresse:

DER SPIEGEL,
„Investigativ“,
Ericusspitze 1
20457 Hamburg

Die Unterlagen könnten zur größeren Sicherheit auch „verschlüsselt auf einer CD oder auf einem USB-Stick“ verschickt werden..

Wenn man sich zu einer E-Mail entschließt, dann sollte man sie mit PGP verschlüsseln, der offizielle Schlüssel ist angegeben, auch die Adresse ist angegeben. Dazu soll man einen Laptop „ohne persönliche Daten“ nehmen, in einem öffentlichen WLAN surfen und die „Tor-Anonymisierungssysteme“ nutzen.

Dann gibt es noch den „anonymen Briefkasten“. Aber: „Achtung: Auch diese Maßnahmen garantieren keine absolute Anonymität und Sicherheit!“

Wer die technischen Maßnahmen zur Anonymisierung nicht nutzen kann oder will, soll sich „an den zuständigen Redakteur [wenden] und vereinbaren Sie ein persönliches Treffen an einem sicheren Ort. Brisante Dokumente und andere Informationen übergeben Sie am besten persönlich und verschlüsselt.“

„Sobald Kontakt besteht, geben wir Ihnen gern weitere wichtige Hinweise, wie Sie sich individuell als Informant schützen können.“

So weit die Informationen des SPIEGEL für Informanten.

Großer Aufwand für Anonymität – die wirklichen „Geheimnisse“ über die Raumfahrt aber landen im Papierkorb!

Die Informationen für Whistleblower unseres ehemalig investigativen Nachrichtenmagazins haben wir mit größtem Vergnügen und Entzücken gelesen. Man stelle sich vor: in irgendeiner Tiefgarage (à la Watergate) oder auf einer einsamen Bank im Park (à la Balthasar) trifft Balthasar einen Redakteur und übergibt ihm, verschlüsselt auf CD, von Balthasars Blog die Texte aller kritischen Artikel zur Raumfahrt. Vielleicht würde Balthasar vorsichtshalber doch eine Perücke aufsetzen und einen falschen Schnurrbart ankleben, denn heutzutage kann jeder im Knopfloch eine Kamera dabeihaben, und dann würde seine Anonymität auffliegen.

Wir würden jedoch eine kleine Überraschung für den Redakteur einbauen: wir würden die beiden Kritiker mit Klarnamen zu dem Treffen einladen! Dann könnte Anders Björkman eine DVD mit einer Kopie seiner Internetseite „Human Space Travel Hoaxes 1961-1918“ mitbringen, und Siegfried Marquart könnte ein Exemplar seines Buches
Die ganze Wahrheit über die Apollolüge : mathematisch-physikalische Re- und Dekonstruktion von Apollo 11. – Königs Wusterhausen: Siegfried Marquardt Verlag d. Wissenschaften 2014. – 100 S. – ISBN 978-3-00-046504-8
überreichen.  [Anmerkung v. 15.8.2020:
Siegfried Marquardts Untersuchung
„Die ganze Wahrheit über die Apollolüge“
kann als pdf-Datei ab sofort in 2 Ausgaben von 2009 und 2019 von der Downloadseite dieses Blogs heruntergeladen werden. URL der Downloadseite:
https://balthasarschmitt.wordpress.com/eine-seite/downloads/ ]

SPIEGEL ONLINE kann zaubern

SPIEGEL ONLINE kann – gemeinsam mit allen anderen Massenmedien – unsere 12 veröffentlichten Beweise gegen die Raumfahrt in unbekannte Geheimdokumente verwandeln: sie werden in der Offline-Welt der gedruckten und audiovisuellen Massenmedien einfach nicht berichtet, totgeschwiegen, verleugnet, dem Publikum vorenthalten. SPIEGEL INVESTIGATIV dient damit nur der Zensur, der Unterdrückung und der Desinformation. Dafür schütten sie ihre Häme über den mutigen Kritiker Bill Kaysing aus!

SPIEGEL ONLINE betreibt Desinformation

Warum sogar Desinformation? Weil das Publikum den SPIEGEL und ganz besonders sein Online-Portal als Zentrum des Raumfahrt-Irrsinns kennt und liebt: wenn die von Kritik noch nichts gehört haben, dann wird es da eben nichts geben! Das ist die Logik der Desinformation in der Verantwortung der prominenten Massenmedien für die blindgläubigen Massen. Folge der Desinformation: Wenn jemand von einer Kritik der Raumfahrt irgendwo auch nur berichtet, wird ihm von den Fans entgegengehalten: davon ist nie etwas berichtet worden, das kann nur Unsinn sein! Die Fans und die Begeisterten werden so gegen jegliche kritische Gedanken immunisiert. Die Desinformation ist ein Mißbrauch des Vertrauens des Publikums.

Wer hat den gigantischen Betrug mit der Raumfahrt beschlossen?

Der tiefe Staat hat alle Massenmedien seiner totalen Kontrolle unterworfen und gekapert und benutzt sie nur noch als Herrschaftsinstrument gegen die Bevölkerung und die Öffentlichkeit: das ist die FAKE-MEDIEN-WELT. Jede Kritik der FAKE-RAUMFAHRT-WELT würde daher nur im Papierkorb landen, weshalb wir auf die Nutzung des anonymen Briefkastens beim SPIEGEL verzichten. Kein kritischer Zeitgenosse und kein Kritiker einer der mehreren FAKE-WELTEN glaubt mehr an die Medien des tiefen Staats: das sind nur noch Maschinen zur Gehirnwäsche durch Propaganda und Betrug. In der FAKE-MEDIEN-WELT helfen auch keine anonymen Briefkästen mehr.

Wir Kritiker sind die Whistleblower und „blasen“ unsere Beweise in das Internet hinaus!

Wir brauchen den schönen „Investigativ“-Briefkasten von SPIEGEL ONLINE nicht, wir schreiben alles öffentlich auf Balthasars Blog, wie oben beschrieben und nachgewiesen. Wenn die Redaktion von SPIEGEL ONLINE drei Leute aufbieten mußte, um die kümmerlichen Nachrichten über Bill Kaysing zu ermitteln und in hämischer Manier abfällig zu berichten, dann kann „SPIEGEL Investigativ“ gern genau so hämisch über die oben belegten 12 Beweise gegen die Raumfahrt auf Balthasars Blog berichten.

Aber der tiefe Staat, der den gigantischen Raumfahrtbetrug in einer der ältesten FAKE-WELTEN beschlossen hat und von allen Diensten und Medien organisieren und aufrechterhalten und schützen läßt, wird eine kritische Berichterstattung nicht erlauben. Deshalb bleibt den Neugierigen und Kritikern bisher nur das Internet.

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B., 28. November 2018

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Diesen Artikel als PDF-Datei herunterladen:

Link:  DOWNLOADS  Dort unter:  2018-11-28 – Zwölf Beweise gegen die Raumfahrt – SPON: „Verschwörungstheorien“, „Alles Lüge!“.pdf

Astro-Präsi und Astro-Äindschie mit Astro-Alex – Raumfahrt-Betrug auf höchster Ebene (400 km)!

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Voriges Jahr der Papst, jetzt eine Kanzlerin und ein Präsident – NASA und ESA aktivieren die letzten Reserven, um den Raumfahrt-Betrug vor Kritik und Aufklärung zu bewahren. Steigt die Nervosität im RF-Betrugskartell? Eins ist klar: sobald der RF-Betrug auffliegt, hängen Papst und Kanzlerin und Präsident mit drin!

Zunächst die interessanten Meldungen:

„Live-Schalte zwischen Merkel und „Astro-Alex““. In: TAGESSPIEGEL, 7.9.2018
(www.pressreader.com/germany/der-tagesspiegel/20180907/282243781479028)

„Bürgerfest im Schloss Bellevue – Steinmeier wirbt für mehr Zusammenhalt“. – In: TAGESSPIEGEL, 7.9.2018
(https://www.tagesspiegel.de/berlin/buergerfest-im-schloss-bellevue-steinmeier-wirbt-fuer-mehr-zusammenhalt/23011956.html)

Die Kanzlerin und junge Forscher in Berlin haben sich mit dem Astronauten-Darsteller Alexander Gerst auf der „Internationalen Raumstation“ ISS unterhalten. Bei den Forschern handelt es sich um die Preisträger des Wettbewerbs „Jugend forscht“.

Welche Erkenntnisse hat der Astronauten-Darsteller verkündet?

Angesichts der Unendlichkeit, die er anscheinend jetzt sieht, erscheine die Erde jetzt plötzlich endlich – dabei hat er doch wohl in seiner Astronauten-Ausbildung von dem sehr endlichen Durchmesser der Erde (12000 km) und ihrem ebenso endlichen Umfang (40000 km) gehört. Für solchen Quark muß man nicht behaupten, 400 km hoch über der Erde zu fliegen, während man auf der Erde irgendwo (bei Moskau?) im Studio sitzt und sich abfilmen läßt. Außerdem hat er noch die Wichtigkeit der Menschen für das Universum als „gar nicht wichtig“ mitgeteilt, was man auch schon von hier unten sehen kann. Zum Schluß wird uns eine kostbare Selbstreferenzialität im Wortlaut mitgeteilt:

„Wir haben nur eine Möglichkeit, um uns selbst zu schützen und das ist eben, unsere Erde zu schützen.“

Für solche Mitteilungen aus einem irdischen Fotostudio als „bemannte Raumfahrt“ hat die Bundesrepublik im Jahr 2016 schon 173.000.000 Euro ausgegeben (TAGESSPIEGEL, 23.5.16: „Schwarz-Rot-Gold im All – Die Zahl der deutschen Raumfahrer könnte in den nächsten Jahren zunehmen. Nach Alexander Gerst soll eine Astronautin zur Raumstation ISS fliegen. Auch der Mond ist ein Ziel.“). Wieviel waren das in 10 Jahren? Eineinhalb Milliarden!

Naivität und Kritiklosigkeit dieser unserer „forschenden Jugend“

Erschütternd an dieser dpa-Meldung sind aber nicht Astro-Alexens Erkenntnisse, die wir schon hier unten gratis haben können, sondern etwas ganz anderes: die offensichtliche und bewiesene Naivität und Kritiklosigkeit dieser unserer „forschenden Jugend“. Als angebliche „Forscher“ hätten sie sich doch vorher wenigstens über ihren Gesprächspartner informieren müssen, wobei sie hätten erfahren können, daß die Forschung der Kritiker seit 2010 und 2016 zwei k.o.Argumente gegen die „bemannte Raumfahrt“ strikt bewiesen hat:

Es gibt kein „Re-entry“ zur Erde, weil ein zurückkehrendes Raumschiff keine Möglichkeit hätte, die 300 GigaJoule kinetische Energie loszuwerden, und in 70000 Grad heißem Plasma wie eine Sternschnuppe verbrennen würde. Die jungen Forscher werden die Formel Newtons über die kinetische Energie kennen und wissen, was ein 70000 Grad heißes Plasma ist. Jemand der behauptet, durch ein solches „Re-entry“ schon einmal lebend hindurchgekommen zu sein, ist ein Lügner und hat sich noch nie in 400 km Höhe befunden. Unsere jungen Forscher hätten den Astronauten-Darsteller Gerst ja mal nach Newtons Formel und ihren Konsequenzen für die Raumfahrt fragen können. Andererseits wäre bei der ersten kritischen Frage zur Raumfahrt die Karriere des jungen Forschers natürlich zu Ende gewesen, bevor sie hätte anfangen können – das muß man ihnen immerhin zugute halten. Also doch, ihr lieben jungen Forscher: weiter so!

Vor der kosmischen Strahlung gibt es außerhalb der Atmosphäre keinen Schutz, das ist das 2. k.o.-Argument, das seit 2016 nachdrücklich bewiesen veröffentlicht vorliegt. Die schönsten Beweise für den Laien und junge Forscher sind die Daten der NASA selbst, die man natürlich irgendwann mal lesen muß:

2008 teilt NASA uns mit: Strahlendosis auf der angeblichen „ISS“ in angeblich 400 km Höhe beträgt
.     37,03 mikroSievert pro Stunde.
In: NASA: Space Faring – The Radiation Challenge.
An Interdisciplinary Guide on Radiation and Human Space Flight. – Introduction and Module 1: Radiation [4 Autoren]. 2008. 36 S.
Serie: EP–2008–08–116–MSFC
(https://www.nasa.gov/pdf/284273main_Radiation_HS_Mod1.pdf)

2015 teilt sie uns mit: Strahlendosis auf der angeblichen „ISS“ beträgt
.      12 mikroSievert pro Stunde.
In: NASA. International Space Station Internal Radiation Monitoring. 24.9.2015 – 7 S.
(http://www.nasa.gov/mission_pages/station/research/experiments/1043.html)

Und allgemein bekannt ist: auf einem Interkontinentalflug in 12 km Höhe erhält man im Durchschnitt auch nur 11 mikroSievert pro Stunde. Fazit:

Das reine doppelte NASA-Wunder: Die NASA-Dosis auf der „NASA-ISS“ sinkt innerhalb von 7 Jahren auf ein Drittel und liegt nun auf demselben Wert wie in 12 km Höhe!

Wir haben 2016 eine schöne Tabelle veröffentlicht:
Strahlendosen nach Entfernung von der Erde: Wirklichkeit und NASA-Welt.
Diese Tabelle hängen wir zum allgemeinen Amüsement an diesen Artikel an. In dem Artikel, aus dem die Tabelle stammt, werden alle Daten zur Strahlung erläutert und nachgewiesen:
Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück
oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung
Erste Fassung. – 19. März 2016. – 109 Seiten.
(https://balthasarschmitt.com/wp-content/uploads/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

Warum vergessen die Physiker Newtons Formel und rechnen einfach nicht?

Nach Medienberichten soll Äindschie Physikerin sein. Kennt sie denn nicht Newtons Formel für die kinetische Energie:

E = einhalb mal Masse mal Geschwindigkeitsquadrat ?

Kann sie sich denn nicht selbst ausrechnen, wieviel ein angeblich zurückkehrendes APOLLO 11 mit 5 Tonnen Masse und 11000 m/sec in 130 km Höhe über der Erde gehabt hätte?
Das ergibt nämlich reichlich 300 GigaJoule.
Weiß sie denn nicht, daß es 1969 und bis heute technisch keine Möglichkeit gibt, diese 300 GigaJoule loszuwerden – außer durch ein Verglühen im ca. 70000 Grad heißen Plasma?

Kann eine Physikerin denn glauben, der Astro-Alex sitze in einer Raumstation in 400 km Höhe, wo er schon einmal ein halbes Jahr zugebracht haben will, woher er aber nie mehr lebend herunterkäme, wenn er hinaufgeflogen wäre?

Für wie blöd sie uns alle halten, kann man an den Physikern sehen: alle vergessen Newton, rechnen einfach nicht und machen bei dem Betrugskartell „bemannte Raumfahrt“ fleißig mit. Das erinnert an die NASA, die die Originalaufnahmen „vom Mond“ in ihrem Archiv „verloren“ hat! Ein Betrug kann nur funktionieren, wenn alle sagen: Wir wissen nichts. Wir haben nichts. Wir machen nichts. (Eigentlich gibt es uns und unsere Verantwortung gar nicht!)

Unsere Physiker streiken. Wozu ist ein Physikstudium eigentlich gut, wenn nicht zum Alarmschlagen, wenn wir betrogen werden?

Astro-Präsi macht Reklame für Betrug in der „bemannten Raumfahrt“

Zum „Bürgerfest im Schloss Bellevue – Steinmeier wirbt für mehr Zusammenhalt“ fragt man sich, welche „internationale Zusammenarbeit“ der Astro-Alex wohl kennen kann und dem Astro-Präsi empfehlen wird, wenn der anruft:

„Am Nachmittag will Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mal in der internationalen Raumstation ISS anrufen und sich per Videotelefonat mit dem deutschen Astronauten Alexander Gerst über seine Arbeit im All unterhalten. Da geht es unter anderem um den Wert der internationalen Zusammenarbeit.“

Nach den Erkenntnissen und Beweisen der Kritiker (wie oben dargelegt) kann es sich nur um das internationale Betrugskartell der Raumfahrt-Mafia handeln, die die Öffentlichkeit und die gesamte Bevölkerung auf ein sagenhaftes Niveau verblödet, von dem alle Machthaber nur träumen können: so werden FAKE-WELTEN errichtet und den Menschen übergestülpt, die sich kaum wehren können gegen die Übermacht der Propaganda, den sozialen Druck und die Verleumdung und Verteufelung der Kritiker und ihrer aufklärenden Nachweise über den Betrug.

Zum Abschluß hier die angekündigte Tabelle:

MILLI_TABELLE_WERT_100
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B., 10. September 2018

Kosmische Strahlung im Weltraum bis zum Mond

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Zur Untersuchung „Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück“: (https://balthasarschmitt.com/wp-content/uploads/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

Zum 1. Kapitel in dem Blogartikel: „Kosmische Strahlung: Entdeckung, Flugverkehr und Nicht-Information der Öffentlichkeit“

1961 konnte DER SPIEGEL noch ungeschminkt berichten über eine „niederschmetternde Entdeckung: Sobald ein Raumfahrer die nächste Umgebung der Erde verläßt, wird er ständig vom Strahlentod bedroht.” Die Raumfahrt war zu Ende, bevor sie anfangen konnte. Seither werden wir für dumm verkauft und sollen in der Propagandasoße von „Mondlandung-Shuttle-ISS“ ersaufen.

2016 hatten wir erstmalig eine ausführliche kritische Untersuchung (109 Seiten) über die Folgen der kosmischen Strahlung für die bemannte Raumfahrt veröffentlicht:

Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück
oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung – 2016. 109 S.

Diese Darstellung von einem Laien für Laien stellt alle verbotenen kritischen Fragen und klärt über die Probleme auf. Sie steht vollständig als PDF-Datei auf unserer Download-Seite zur Verfügung. Um den Inhalt auch den Lesern von Balthasars Blog direkt zugänglich zu machen, veröffentlichen wir einzelne Kapitel der Darstellung in einer Folge von Artikeln. Das 1. Kapitel wurde bereits am 31.3.18 veröffentlicht:

Kosmische Strahlung: Entdeckung, Flugverkehr und Nicht-Information der Öffentlichkeit

Heute:  Kapitel 2 unserer MILLISIEVERT-Untersuchung

Es berichtet über Zusammenhänge und Gliederungen, die man kennen sollte, um später im 3. Kapitel die ungeheuerlichen NASA-Daten richtig würdigen zu können:
Die Raumgliederung:
Atmosphäre, Weltraum, Van-Allen-Gürtel (VAG), Interplanetarer Raum
Die Maßeinheiten:
Röntgen – Rad – Gray – Rem – Sievert
Die Strahlendosen:
in den VAG und im interplanetaren Raum
Die Mondflugplaner:
in der Zwickmühle von 1961
Die Blinden Flecke in der offiziellen Berichterstattung:
Erster blinder Fleck:  Folgen der Solar Flares
Zweiter blinder Fleck:  Strahlendosen für EVA im LEO
Die Heldentaten der Astronauten-Darsteller:
LEO, EVA und HUBBLE
Die zwei Gucklöcher der Natur für uns Laien:
CONCORDE und SAA

Die Veröffentlichung jedes einzelnen Kapitels wird jetzt einen Anhang erhalten, der aus der Literaturliste und den beiden wichtigen Tabellen (über die Strahlendosen und die Solar Flares) der Untersuchung von 2016 besteht.

***
[Seite 19]

 

Kapitel 2

Atmosphäre und Weltraum

§ 12    Die Höhenlagen und ihre Bezeichnungen

Die Wissenschaften haben den Raum über der Erde in verschiedene Schichten gegliedert. Für einen Bericht über die Strahlungsbelastungen in verschiedenen Höhen hat diese Gliederung nur insofern eine Bedeutung, weil für viele Höhenlagen Meßwerte über die Stärke der kosmischen Strahlung anscheinend fehlen oder nicht veröffentlicht werden.

Im Zeitalter der permanent stattfindenden Raketenstarts (die im Weltraum schon einen Gürtel aus Raketenschrott hinterlassen haben) ist es nicht nur verwunderlich, sondern macht mißtrauisch, wenn keine Daten über die kosmische Strahlung in allen Höhenlagen öffentlich verfügbar vorliegen. Jeder interessierte Laie erwartet als selbstverständlich eine Liste der Strahlendosen mindestens für jeden 10-km-Höhenunterschied wenigstens für die ersten 1000 km. Nichts dergleichen findet sich im Internet. Unsere totale Überwachung endet anscheinend ein paar Kilometer über der Erde.

Als Ersatz für die fehlenden Strahlungsdaten liefert die Fachliteratur einen schon fast komisch wirkenden Topos: für jede Höhenschicht (nach Wikipedia: Thermosphäre – 2015)

.      0 – 15 km: Troposphäre
.      15 – 50 km: Stratosphäre
.      50 – 80 km: Mesosphäre
.      80 – 500 km: Thermosphäre
.      über 500 km: Exosphäre

wird nämlich verbal versichert, wie ungeheuer stark die kosmische Strahlung in den jeweils
darüberliegenden Schichten sei, während sie jedoch in der jeweils darunterliegenden Schicht
entscheidend abgeschwächt wird!

Wie einfach wäre eine Liste der ersten 100 Dosiswerte in 10-km-Schritten bis 1000 km Höhe! Und anschließend dürfte es gern die nächsten 100 Dosiswerte geben. Dann könnten wir die große Erkenntnis der Abschwächung an den Daten selbst ablesen.

[Seite 20]

Unsere laienhafte Neugier kennt da keine Grenzen. Wo die Wissenschaft nicht liefern kann oder nicht liefern darf, werden wir uns also behelfen müssen.

Zwei wichtige Unterscheidungen, die in dem Schema der Höhenschichten keinen Ausdruck finden, müssen nachgetragen werden. Die erste betrifft die Grenze zwischen “Atmosphäre” (=Lufthülle) und luftlosem “Weltraum”: sie kann nicht begründet klar gezogen, sondern nur willkürlich-pragmatisch festgelegt werden, im allgemeinen bei 100 km Höhe. Irgendwann gibt es nur noch ein paar Luftmoleküle pro Kubikmeter. Es gibt deshalb auch Autoren, die den “Weltraum” schon bei 80 km Höhe beginnen lassen. Für kommerzielle Firmen, die für viel Geld touristische “Weltraumreisen” anbieten, ist diese Grenze ein wichtiges Geschäftsinstrument. Technisch betrachtet ist der entscheidende Unterschied, daß nur innerhalb der Atmosphäre eine “aerodynamische” Flugtechnik funktioniert, und daß außerhalb der Atmosphäre nur ein Raketenantrieb weiterhilft.

Die zweite wichtige Abgrenzung ist die Reichweite des Magnetfeldes der Erde (vgl. Wikipedia: Erdmagnetfeld – 2015). Die Bedeutung dieses Feldes liegt in seiner Fähigkeit, die gewaltige kosmische Strahlung, die in jedem Augenblick auf die Erde eindringt, zum größten Teil in den Van-Allen-Gürteln einzufangen und um die Erde herumzuleiten, so daß nur ein sehr kleiner Anteil dieser Strahlung bis auf die Oberfläche der Erde herunter gelangen kann. Angaben zur Reichweite des Erdmagnetfeldes findet man kaum; sie unterliegen starken Schwankungen; Angaben wie 50000 oder 100000 km sind nur als Größenordnungen zu verstehen. Ohne das Magnetfeld wäre das Leben auf der Erde der vollen Wirkung der kosmischen Strahlung ausgesetzt; wahrscheinlich würden nur einige Insektenarten oder Bakterien überleben.

Seit ca. 1830 wird das Magnetfeld der Erde ständig gemessen, und man stellt seither fest, daß es laufend schwächer wird. Dieser Tatbestand ist bekannt, scheint aber (fast) niemanden zu interessieren (im krassen Gegensatz zum allgegenwärtigen CO2). Die Abschwächung des Magnetfeldes hat sich auch in den letzten Jahrzehnten fortgesetzt. Jüngste Stellungnahmen deuten daraufhin, daß als Folge des abnehmenden Magnetfeldes die Strahlungsdosen in der Verkehrsfliegerei gestiegen sein könnten.

§ 13    Die Entdeckung der Strahlungsgürtel in großen Höhen

Für die Erforschung der kosmischen Strahlung standen lange nur Ballonflüge (bemannte, unbemannte) bis in die Stratosphäre (50 km) zur Verfügung. Erst die Raketentechnik ermöglichte 1958 den nächsten großen Schritt mit Raumsonden, die mit Strahlungsmeßgeräten (Geigerzähler u. a.) ausgestattet mehrere hundert Kilometer aufsteigen und ihre Meßwerte durch Funk zur Erde  senden konnten.

Der US-Physiker James Van Allen wertete als erster die Meßprotokolle der Raumsonden aus und mußte feststellen, daß die Meßgeräte von einem bestimmten Wert an gar keine Daten mehr lieferten. Da man nicht annehmen konnte, daß die kosmische Strahlung

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von einer bestimmten Höhe an plötzlich abbricht, brachte die Fehlersuche der Physiker heraus, daß Geigerzähler je nach Bauart nur eine bestimmte Strahlungsstärke messen können und bei Überschreiten dieser Stärke gar nichts mehr messen.

Bei Ausstattung der weiteren Raumsonden mit geeigneten Meßinstrumenten stellte sich heraus, daß in der Höhe von ca. 700-1200 Kilometer ein Strahlungsgürtel existiert, in dem die gemessene Strahlung extrem hohe Werte erreicht. Der Strahlungsgürtel wurde nach seinem Entdecker Van-Allen-Strahlungsgürtel benannt (Van Allen Belt / Van Allen Gürtel; VAG). Unmittelbar nach dem ersten wurde ein zweiter (äußerer) VAG entdeckt (15000-25000 km), und erst jüngst (2013) noch ein weiterer äußerer (dritter) VAG, über dessen Ausdehnung keine Daten vorliegen.

Als Ursache für die Ausbildung dieser Gürtel mit extrem starker kosmischer Strahlung gilt das Magnetfeld der Erde. Es schützt die Erde sehr weitgehend vor der kosmischen Teilchenstrahlung, indem es die geladenen Teilchen um die Erde herumlenkt und sie in den “Strahlungsgürteln” einfängt und speichert. Dadurch kann nur ein sehr geringer Anteil der kosmischen Strahlung bis zur Erdoberfläche vordringen.

Als die drei Quellen der kosmischen Strahlung gelten
– die Sonne,
– unsere Galaxis und
– andere Galaxien im Weltall.
Je nach Quelle handelt es sich um bestimmte Teilchenarten (Elektronen, Protonen u.a.) und von verschiedener Energie (Elektronenvolt: eV) und verschiedener Flußdichte (Teilchen pro Quadratzentimeter oder Kubikzentimeter).

Während diese kosmische Strahlung kontinuierlich auf das Magnetfeld der Erde trifft, gibt es aus einer der drei Quellen ein besonderes Strahlungsrisiko: auf der Sonne kommt es zu nicht vorhersehbaren Ausbrüchen oder Teilchenstürmen (Solar Flares), die sich über den gesamten interplanetaren Raum ausdehnen können. In englischsprachigen Texten werden die Solar Flares auch als “Solar Particle Events” bezeichnet und entsprechend mit SPE abgekürzt, was sogar auch für die deutsche Übersetzung “Solares Partikel-Ereignis” funktionieren würde. In vielen Fachtexten werden diese Ereignisse auch nur noch kurz als Flares bezeichnet.

Durch astronomische Beobachtung kann ein Ausbruch auf der Sonne sehr schnell (fast sofort) beobachtet werden, da das Licht von der Sonne zur Erde nur 8 Minuten benötigt. Die Teilchen eines solchen Sonnensturms fliegen dagegen wesentlich langsamer als das Licht und benötigen 15-25 Stunden, bis sie auf der Erde eintreffen. Durch ständige Beobachtung der Sonne und rechtzeitige Information der Öffentlichkeit kann sich für die Erde und den interplanetaren Raum – bei entsprechender Organisation – eine entsprechende Vorwarnzeit ergeben.

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§ 14    Die Strahlengefahr der Van Allen Gürtel (VAG)

Die Entdeckung der bisher insgesamt drei VAG war das Ergebnis der unbemannten Raumfahrt. Ihre Entdecker aber kannten natürlich die Pläne der beiden Raumfahrtmächte UDSSR und USA für eine bemannte Raumfahrt zum Mond und erörterten die Folgerungen, die sich aus der Entdeckung der VAG für eine bemannte Raumfahrt ergeben mußten.

Die erste Information über die Entdeckung der VAG erreichte die deutsche Öffentlichkeit
durch einen SPIEGEL-Artikel (16.8.1961 / Nr. 34, S. 54-56):

„Raumfahrt – Strahlen-Gefahr – Tödliche Sonne“

Im Hinblick auf “die nächste große Etappe der Raumfahrt”, den Flug Erde-Mond und zurück, machten die Wissenschaftler mit den zwei VAG

“eine niederschmetternde Entdeckung: Sobald ein Raumfahrer die nächste Umgebung der Erde verläßt, wird er ständig vom Strahlentod bedroht.” (S. 54)

Bald nach dem ersten war noch ein zweiter VAG entdeckt worden, der sich über 14000-20000 km erstreckt (für Lage und Ausdehnung der Strahlengürtel werden im Laufe der Jahre unterschiedlichen Werte genannt). Anfangs war Van Allen der Meinung, die entdeckten Strahlungsgürtel würden von künftigen Raumfahrern innerhalb von 20 Minuten durchquert und stellten daher kein großes Hindernis für eine bemannte Raumfahrt dar. Messungen späterer Satelliten haben diesen Optimismus jedoch widerlegt. Demnach wäre ein ungeschützter Astronaut
– im inneren Strahlungsgürtel einer Dosis von 24 Röntgen pro Stunde,
– im äußeren Strahlungsgürtel einer Dosis von 200 Röntgen pro Stunde
ausgesetzt. (S. 55)

§ 15    Röntgen – Rad – Gray – Rem – Sievert

Bei Gelegenheit der Dosisangabe von 1961 in “Röntgen” muß ein kleiner historischer Überblick eingefügt werden. Gemessen wird immer nur die physikalische Größe der Strahlung (Energie in Joule pro bestrahlte Masse in kg), die Einheiten sind 1985 geändert worden:
– Das alte “Röntgen” war erst abgelöst worden vom “Rad”, dann 1985 dieses wiederum
vom “Gray”, abgekürzt Gy;
– Die Umrechnung erfolgt nach den Formeln:
1 Röntgen (in Gewebe) = 0,0096 Gy = ca. 0,01 Gy = 10 milliGy
1 rad = 0,01 Gy = 10 milliGy
Woraus man erkennt, daß 1 Röntgen ungefähr 1 rad entsprochen hatte.

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Für die biologisch gewichteten “Äquivalentdosen” war die ältere Einheit das “Rem” (rem: roentgen equivalent mass): abgelöst im Jahr 1978 durch das “Sievert” (Sv), nach der Umrechnungsformel
100 rem = 1 Sv;
1 rem = 0,01 Sv = 10 milliSv

Für eine ungewichtete Dosis in Rad oder Gy wird die Gewichtung nach Art der Strahlung (oder ihres entscheidenden Anteils) vorgenommen:
– Bei elektromagnetischer Strahlung und Elektronenstrahlung (Röntgen-, Gamma- und Beta-Str.) wird kein Gewichtungsfaktor angewandt und es gilt:
1 Gy = 1 Sv
– Bei ionisierender Alpha-, Protonen- und Neutronenstrahlung ist der Gy-Wert mit einem
Strahlungsgewichtungsfaktor zu multiplizieren, der zwischen 5 und 20 liegen kann.
Für diesen Bericht wird als Mindestansatz gewählt:
Faktor 5: 1 Gy = 5 Sv

Eine solche Wahl für diesen Bericht muß begründet werden. Wenn ein Unterschied (nach Strahlungsarten) zwischen physikalischem Wert und biologischer Wirkung erkannt ist, muß er konsequent berücksichtigt werden. Eine genauere Bestimmung des Faktors für jeden Einzelfall würde jedoch nähere Informationen über das vorliegende Strahlungsrisiko erfordern, die nicht generell verfügbar sind. Deshalb wird nur ein Mindestwert gewählt (hier: Faktor 5), um den Grundsatz zu befolgen. Es wird sich allerdings herausstellen, daß der Faktor für das Ergebnis des Berichts keinen entscheidenden Einfluß hat, weil nur in wenigen Fällen eine Umrechnung in die Äquivalentdosis nötig war, und vor allem deshalb, weil das Ergebnis allein schon von den Größenordnungen der Dosiswerte bestimmt worden ist. [Ergänzung 2018: Die NASA hat mit ihren Strahlungsdosisangaben derart unverschämt gelogen, daß zu ihrer Überführung die Größenordnungen völlig ausreichen.]

Damit liegen die Instrumente bereit, um die Angabe von “Röntgen” im SPIEGELArtikel von 1961 in den heute geltenden und benutzten Einheiten auszudrücken.

§ 16    Die Strahlendosen in den VAG

Die im SPIEGEL-Artikel von 1961 angegebenen Strahlendosen sind folgendermaßen zu interpretieren und auf die heute geltenden Einheiten umzurechnen. Die kosmische Strahlung in den VAG besteht aus denjenigen Strahlungsarten, die einen biologischen Gewichtungsfaktor erfordern.

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.                                                          Innerer VAG                            Äußerer VAG
Nicht gewichtete Strahlendosis pro Stunde

.                          Röntgen                    24                                                 200
(1 Röntgen = 10 milliGy)
.                          Gray                        240 milliGy                                    2000 milliGy = 2 Gy

Biologisch gewichtete “Äquivalentdosis”
pro Stunde (gewählter Faktor: 5)

(1 Gy x 5 = 5 Sv)                               240 milliGy x 5 =                           2000 milliGy x 5 =
.                         Sievert                   1200 milliSv                                    10000 milliSv
.                                                        = 1,2 Sv pro Std                               = 10 Sv pro Std

Bei diesen Größenordnungen der Strahlendosen pro Stunde bedeutet eine akute Stundendosis für einen Menschen ohne Schutzschild (in irgendeiner Form) eine schwere Strahlenkrankheit (1,2 Sv) oder den sicheren Tod (10 Sv). Damit hingen die Projekte der bemannten Raumfahrt von Schutzschilden ab, die die Strahlendosis in dem Raumfahrzeug auf maximal “0,5 Röntgen pro Stunde” begrenzen.

Zwei Wissenschaftler der NASA, John E. Naugle und Homer E. Newell, hatten (nach SPIEGEL 1961, S. 55) berechnet, daß “beim Durchfliegen des inneren Gürtels” zur Einhaltung dieses Höchstwertes in einem Raumschiff von z. B. 2,40 Metern Durchmesser und einem Gewicht von 5 Tonnen “Schutzschilde im Gewicht von mehr als 20 000 Kilogramm”, also von 20 Tonnen erforderlich wären. Damit hätte das Raumschiff ganz andere Dimensionen annehmen müssen und Triebwerke für wesentlich höhere Nutzlasten erfordert, als damals zur Verfügung standen.

Als vermutliche Quelle des SPIEGEL 1961 konnte ermittelt, jedoch noch nicht eingesehen werden:
John E. Naugle, Homer E. Newell: Radiation environment in space.
In: Science 1960, 18. Nov.

Der SPIEGEL-Artikel von 1961 berichtet eigenartigerweise nichts über die Panzerung des Raumschiffs gegen die noch zehnmal stärkere Strahlenbelastung im äußeren VAG. Die Panzerung hätte wohl eine ziemlich grotesk erscheinende Relation zum geschützten Raumvolumen angenommen.

§ 17    Neuere VAG-Strahlendosen

Wisnewski 2010 (Lügen im Weltraum) berichtet über zwei interessante Veröffentlichungen von 2004 mit Äquivalentdosen für die VAGs (S. 195; Quellen in Fußnoten 197 und 198).

[Seite 25]

1. Koelzer, Winfried: Die Strahlenexposition des Menschen. Informationskreis Kernenergie.
Nov. 2004, S. 11. – Ergänzend: medicine worldwide: Strahlenbelastung in der Raumfahrt. OnVista Media GmbH, geändert 9.6.04

2. Cull, Selby: Giant Leap for Mankind or Giant Leap of Faith? Examining claims that
we never went to the moon. – The journal of young investigators. Issue 2, Januar 2004.

Die Daten dieser beiden Quellen sind am besten zum Vergleich mit den Daten von Van
Allen aus dem SPIEGEL-Artikel von 1961 in einer Tabelle darzustellen:

.                                                           Innerer VAG                          Äußerer VAG

Van Allen                                           1,2 Sievert pro Std                   10 Sievert pro Std

Koelzer: mit Abschirmung
hinter 3 mm Aluminium                    200 milliSv pro Std                  50 milliSv pro Std

Cull: berechnet Durchschnitt
für beide VAG zusammen                                          600 milliSv pro Std

Der Vergleich ergibt:
– die neueren Werte sind niedriger als die von Van Allen, und zwar um eine Größenordnung;
– Koelzers Werte werden durch die geringe Abschirmung nur unwesentlich gedämpft;
– das Verhältnis der Werte für beide VAGs kehrt sich bei Koelzer um: bei ihm hat der innere Gürtel die höhere Dosis;
Culls Durchschnittswert für beide VAGs liegt zwischen den beiden anderen Autoren.

Es wäre interessant, die Veröffentlichungen einzusehen um zu erkennen, auf welche Quellen sie sich stützen, und woraus sich diese Unterschiede (vor allem im Verhältnis zwischen den VAGs) ergeben.

Für die Zwecke des vorliegenden Berichts genügt die übereinstimmende Bestätigung der Größenordnung als Mindestansatz:
dreistellige Millisievert-Werte pro Stunde in den VAG.

§ 18    Das Strahlungsrisiko im interplanetaren Raum

Mit der Durchquerung der VAG verläßt ein Raumschiff zwar noch nicht das Magnetfeld der Erde (das ca. 50000 km oder weiter hinausreicht), aber doch den durch die VAG etwas geschützten Lebensraum auf der Erde und tritt in den interplanetaren Raum unseres Sonnensystems ein. Dort trifft die kosmische Strahlung das Raumschiff völlig ungehindert. (Vgl. § 12)

[Seite 26]

Der SPIEGEL-Artikel von 1961 macht keine Angaben über den im interplanetaren Raum zu erwartenden ständigen Strahlungspegel, sondern berichtet gleich über die viel größere Gefahr durch Ausbrüche auf der Sonne: Solar Flares (vgl. § 11).

Die besonderen Gefahren der Solar Flares für die bemannte Raumfahrt liegen in folgenden Merkmalen:
– ihre vollkommene Unvorhersehbarkeit,
– ihre in das gesamte Sonnensystem abgegebenen ungeheuren Strahlungsenergien und
– in der sehr begrenzten Vorwarnzeit auch bei rechtzeitiger Entdeckung, während
– bei verzögerter Entdeckung die Vorwarnzeit sogar gegen Null tendieren kann.
Der SPIEGEL-Artikel von 1961 berichtet über die Gefährdung außerhalb der “schützenden Lufthülle”, also oberhalb von 100 km (Hervorhebung hinzugefügt):

“Alle Astronauten, die nicht unverzüglich in die schützende Lufthülle der Erde zurückflüchten
könnten, müßten einen mörderischen Strahlenhagel von zehn- bis hundertstündiger Dauer über sich ergehen lassen. Bei den letzten heftigen Sonnenausbrüchen wurden Strahlungsmengen bis zu einigen Tausend Röntgen pro Stunde von Satelliten gemessen.” (S. 55)

Auf diesen von Satelliten gefundenen Meßwert wird noch zurückzukommen sein. Man müßte die Quelle des SPIEGELS herausfinden, um die genaueren Werte kennenzulernen. Der SPIEGEL-Bericht fährt fort (Hervorhebung hinzugefügt):

“Ingenieure der Luft- und Raumfahrtfirma Grumman schätzten, daß ein Strahlenpanzer, der Weltraumfahrer gegen derartige Strahlenstürme schützen könnte, mindestens viermal so stark sein müßte wie Schutzschilde gegen die Strahlung im inneren Gürtel.“ (S. 55)

Daraus ergibt sich logisch die interessante Frage, ob man aus der Vervielfachung der Schutzschilde auf eine ebensolche Vervielfachung der Strahlungsdosen schließen darf. Für die Zwecke dieses Berichts muß diese Frage nicht weiter verfolgt werden.

Die Frage des ständigen Strahlungsrisikos im interplanetaren Raum wird in der Literatur also konsequent ausgespart. Dieser Blinde Fleck muß daher indirekt erschlossen werden. Da im interplanetaren Raum die Solar Flares ungebremst auftreffen, wirkt sich hier der zweite Blinde Fleck aus: stets wird nur über die sehr großen Flares berichtet, nie über die mittleren und kleinen Flares, die die Mehrzahl der Flares stellen. Daher wird sich die Erforschung dieser Blinden Flecke über die nächsten Paragraphen erstrecken.

§ 19    Die Mondflugplaner in der Zwickmühle von 1961

Angesichts derartiger Gefahren und der Größenordnungen möglicher Schutzschilde (SPIEGEL 1961) gab es für die Planer der bemannten Raumfahrt nach dem Berichtsstand von 1961 nur zwei mögliche Lösungswege für einen Mondflug: (1) weniger strahlenbelastete Flugrouten durch die VAG zu finden, z. B. über die magnetischen

[Seite 27]

Pole der Erde, sowie (2) die Zeiten stärkerer und schwächerer Sonnenaktivität zu erkennen und auszunutzen.

Die Gefahr von Sonnenausbrüchen schwankt allerdings stark. In Perioden besonders starker Sonnenaktivität wie im Jahr 1957/58 “registrierten die Forscher durchschnittlich jeden Monat einen äußerst heftigen Sonnenausbruch.” – “Zur Zeit der geringsten Aktivität hingegen schleudert die Sonne … nur dreimal im Jahr gefährliche Strahlenströme ins All. In dieser Periode ist das Astronauten-Risiko, durch Sonnenstrahlen getötet oder siech geschossen zu werden, verhältnismäßig gering.” (S. 55)

Die Aussichten für das US-Mondprogramm werden insgesamt mit großer Skepsis
geschildert:

“Geophysiker haben die nächste Ruheperiode der Sonne für die Jahre 1963 bis 1967 vorausgesagt. Amerikas Mondfahrtprogramm aber ist mit beträchtlicher Verspätung angelaufen. Der Start einer bemannten US -Mondrakete vor 1967 erscheint ausgeschlossen. Die amerikanischen Weltraumeroberer sehen sich daher vor die Alternative gestellt,
entweder die Fahrt zum Mond bis zum übernächsten Sonnenflecken-Minimum (etwa
1974 bis 1978) zu verschieben,
oder aber bei starker Sonnen-Aktivität ins All hinauszufliegen.
Für die zweite Möglichkeit können sie sich jedoch nur entscheiden, wenn es ihnen vorher gelingt, das außerordentlich schwierige Problem des Strahlenschutzes zu lösen.” (S. 55)

Damit ist die Zwickmühle beschrieben, in der sich die USA 1961 allein wegen der
Strahlungsproblematik befanden. Einerseits wäre eine Terminverschiebung um mehrere Jahre (in das Sonnenflecken-Minimum) im Kalten Krieg und im Raumfahrt-Wettstreit mit der Sowjetunion (nach der Ankündigung der Mondlandung für “dieses Jahrzehnt”) propagandistisch einer Niederlage gleichgekommen, und andererseits würde die technische Beherrschung des Strahlenschutzes für einen Flug in die starke Sonnen-Aktivität hinein eine Rakete mit einer mehrfach größeren Nutzlast für das tonnenschwere Schutzschild voraussetzen, die 1961 nicht zur Verfügung steht.

Von einer Verschiebung der Mondlandung hat man nichts gehört, und von einer tonnenschweren Abschirmung ist im Rahmen des APOLLO-Programms nichts erwähnt worden und nichts zu sehen gewesen. Wir stehen daher vor der spannenden Frage, mit welchen Entscheidungen die USA auf diese Zwickmühle reagiert haben. Sie wird Gegenstand des nächsten Kapitels sein.

§ 20    Der (erste) Blinde Fleck in der Berichterstattung

Dieser verdienstvolle frühe SPIEGEL-Bericht über die Entdeckung der VAG und ihre Konsequenzen für die bemannte Raumfahrt und speziell für das US-Mondprogramm enthält allerdings bereits einen blinden Fleck, der in den künftigen Veröffentlichungen

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zum Thema erhalten geblieben ist. Von den Solar Flares werden immer nur die seltenen, sehr großen Ereignisse als gefährlich diskutiert, die “äußerst heftigen Sonnenausbrüche”, von denen man “getötet oder siech geschossen” werden kann. Die viel zahlreicheren mittelgroßen und kleineren Flares dagegen werden nicht thematisiert, ihre Häufigkeit nicht berichtet, keine Strahlungsdosen veranschlagt. Je weiter das US-Mondprogramm vorangetrieben wurde, um so weniger Interesse bestand bei Autoren und Medien an einer Aufklärung dieses blinden Flecks, weil niemand sich bei der NASA unbeliebt machen wollte.

Daher werden (die seltenen) Veröffentlichungen um so wichtiger, die diese häufig auftretenden Solar Flares nach Anzahl pro Monat und abgegebenen Strahlungsenergien kalkulieren. Denn auch mittlere und kleinere Ausbrüche verursachen Beiträge zu den Strahlendosen und müßten zu den Belastungen durch die kontinuierliche kosmische Strahlung aus unserer Galaxis und anderen fernen Galaxien addiert werden.

§ 21    25 Jahre Solar Flares (1967-1991)

Es gibt eine US-Behörde, die über die Daten der beobachteten Solar Flares verfügt: die NOAA – National Oceanic & Atmospheric Administration. Der Autor Ralph Rene (auch: René) hat für sein Buch “NASA mooned America” (verschiedene Auflagen seit 1992; hier zitiert nach der Ausgabe 2000) eine Liste aller beobachteten Flares für die Jahre 1967-1991 erbeten und erhalten und auf S. 126 abgedruckt, als Tabelle für die 25 Jahre, pro Jahr 12 Spalten für die Monatswerte und in einer Spalte die Gesamtzahl der Flares pro Jahr. Die NOAA hat dem Autor allerdings die erbetenen Strahlungswerte nicht mitgeteilt.

Der Zeitraum von 25 Jahren deckt zwei 11-jährige Sonnenzyklen ab. Um einen Eindruck von der nach Jahren verschiedenen Flare-Zahlen zu erhalten, werden im folgenden nur die Werte für 5 Jahre als Beispiele angeführt. Eine vollständige Wiedergabe der 25-Jahres-Tabelle aus dem Buch von Rene wird wegen ihrer großen Bedeutung diesem Bericht als Anhang angefügt (Tabelle 2).

Year     Jan    Feb    Mar    Apr    May   Jun    Jul    Aug   Sept    Oct    Nov    Dec         Total

1967   796    589   1009    694    771    629    907   911    573     946    775    1109         9709
1969   581    504    669     655    839    694    489   551    540     643    566     422          7153
1972   384    599    621     361    614    541    404   515    371     408    175     210          5203
1976    69     18     180      60      38      48       6      47       57       23      13      55             614
1980   703   689    621    1092    811   956    763    720    924     988   1027    838        10132

Die Jahre 1967 und 1980 sind Beispiele für die höchsten Flare-Zahlen. 1976 ist das Jahr mit den niedrigsten Flare-Zahlen: mehrere Monate haben nur zweistellige Flare-Zahlen, der Juli 1976 sogar nur eine einstellige; die Gesamtzahl für das Jahr 1976 entspricht sogar nur den meisten Monatszahlen in anderen Jahren. 1969 und 1972 wurden als Beispieljahre für die APOLLO-Missionen gewählt.

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Ergänzend zu den NOAA-Daten ist es sehr instruktiv, aus den Jahressummen die monatlichen und täglichen Durchschnitte der Flare-Zahlen für jedes Jahr zu berechnen:

Jahr         Summe        Flares pro Monat           Flares pro Tag
.               Flares          Durchschnitt                    Durchschnitt

1967        9709               809                                   26
1969        7153               596                                   19
1972        5203               433                                   14
1976         614                 51                                     1,6
1980       10132              844                                   27

Rene hat die Summe aller Flares dieser 25 Jahre auf 134793 berechnet. Da die
.     25 x 12 = 300 Monats-Flare-Daten
über 25 Jahre zwei Sonnenzyklen (je 11 Jahre) abdecken, stellen sie wohl eine statistisch relevante Menge dar, und es ist daher naheliegend, folgende Durchschnittswerte aller Flare-Daten dieses Zeitraums zu bilden:

134793 : 300 =     449 Flares pro Monat
449 : 30 =           14,96 = ca. 15 Flares pro Tag

Angesichts der Tatsache, daß der Partikelstrom eines Flares mehrere Stunden anhalten kann, bedeuten statistisch 15 Flares am Tag eine ständig aus mindestens einem, meistens aber aus mehreren Flares eintreffende Strahlung, die folglich einen permanenten Anteil der kosmischen Strahlung im interplanetaren Raum darstellt. Daraus wird klar, welche Folgen der bisher kultivierte “blinde Fleck” für sämtliche Informationen und Erörterungen über die bemannte Raumfahrt gehabt hat und bei der NASA immer noch hat.

Zur Reichweite der Flares gibt es keine generellen Aussagen. Die Ausbreitung von der Sonne aus in den interplanetaren Raum führt naturgemäß zu einer Verteilung der Strahlungsintensität. Die Literatur rechnet jedenfalls mit Auswirkungen der Flares bis zur Marsbahn.

§ 22    Erkenntnisse aus den VAG-Messungen und der Solar Flare Statistik

Die im SPIEGEL-Artikel von 1961 mitgeteilten Informationen und Meßwerte und die von Ralph Réné 2000 mitgeteilte 25-Jahres-Flares-Übersicht von NOAA (im Anhang) eröffnen – trotz des Fehlens genauer Meßwerte für die Strahlungsstärke kleiner und mittlerer Solar Flares – die Möglichkeit, bestimmte sichere Erkenntnisse über Größenordnungen zu gewinnen. Eine begründete Schlußfolgerung aus einer gesicherten Größenordnung könnte durch eine bestimmte Messung in dieser Größenordnung nicht widerlegt werden. Auch unscharfe Erkenntnisse haben ihren Wert. Diejenigen, die die Mittel zur Aufklärung monopolistisch besitzen, müssen die empirischen Belege herbeischaffen, wenn sie sich selbst ernstnehmen.

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1. Die Jahre mit relativ wenigen Flares wie z. B. das Jahr
.     1976:        614 pro Jahr; 51 pro Monat; 1,6 pro Tag
sind äußerst selten; und Jahre mit nur ca. 1000 Flares pro Jahr ergeben sich 3 pro 11-
Jahreszyklus (während seines Minimums) und liefern durchschnittlich immer noch 3 Flares pro Tag und somit 20 Flares pro Woche (der Standardzeitraum der von der NASA gemeldeten APOLLO-Flüge). Wenn die Strahlung jedes Flares ein paar Stunden anhält, dann können auch 3 Flares in 24 Stunden sich schon über die Hälfte der 24 Stunden erstrecken und wären auch bei geringerer Strahlung je Flare kein vernachlässigbares Risiko mehr. Auch die jeweils drei Jahre im Minimum eines Sonnenzyklus eröffnen daher keinen freien Weg zum Mond.

2. Die Jahre mit mittleren (400) und hohen (800) Flare-Monatsraten führen nicht nur zu hohen Tagesraten, sondern auch zur Wahrscheinlichkeit, daß sich unter ihnen einige Flares von mittlerer Stärke befinden können. Damit stellt sich wieder die bisher unbeantwortete Frage nach den Eruptionsstärken.

3. An dieser Stelle ist die im SPIEGEL-Artikel von 1961 gebrachte Information (siehe
oben § 18) von Bedeutung:

“Bei den letzten heftigen Sonnenausbrüchen wurden Strahlungsmengen bis zu einigen Tausend Röntgen pro Stunde von Satelliten gemessen.”

Diesen Meßwert von “einigen Tausend” wird man wohl als ca. 3000 – 5000 Röntgen pro Stunde auffassen müssen, als Wert für einen “heftigen Ausbruch”. Wir haben zwar keine Meßwerte für mittlere und kleine Flares, aber eines drängt sich geradezu auf: die sehr hoch erschienenen Meßwerte für die VAG von 24 (innerer Gürtel) und 200 (äußerer Gürtel) Röntgen pro Stunde stellen ungefähr nur ein Hundertstel der “einigen Tausend” dar und könnten daher durchaus als Kandidaten für die Größenordnung für mittlere und kleinere Flares gelten. Selbst wenn man z. B. für mittlere/kleinere Flares nur einen Meßwert in der Größenordnung von 10 Röntgen pro Stunde annimmt, würde die additive Wirkung der Strahlungsdosen von mehreren Flares pro Tag (jede Flarestrahlung über mehrere Stunden) sehr schnell eine Äquivalentdosis von mehreren Sievert pro Tag ergeben.

4. Der Vergleich der “einigen Tausend” Röntgen pro Stunde (heftiger Flare) mit den VAG-Werten (24/200 Röntgen pro Stunde) liefert noch eine weitere Erkenntnis: Die Hoffnung der Mondflug-Planer, über eine schmale Polroute der Strahlengefahr der VAG auszuweichen sowie diese Gefahr durch einen schnellen Flug durch die VAG zu minimieren, wird durch die allgegenwärtigen Flare-Dosen außerhalb der VAG zur Illusion. Die nur als kurzzeitig und deshalb als überwindbar eingeschätzte VAG-Strahlungsgefahr erweist sich als gar nicht besonderes Hindernis gegenüber der im interplanetaren Raum zu erwartenden Strahlung in ebenderselben Größenordnung, dort jedoch als Dauerzustand.

5. Eine Bestätigung dieser Einschätzung (für die leider mangels Mitteilung von seiten der NOAA keine Meßwerte verfügbar sind) ist jedoch in der Untersuchung der Strahlenschutzmaßnahmen durch die Autoren John E. Naugle und Homer E. Newell (SPIEGEL-Artikel von 1961, § 16) zu sehen: Sie hatten allein zur Durchquerung des inneren VAG für ein Raumschiff von 5 Tonnen einen Schutzschild von 20 Tonnen für

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erforderlich berechnet. Ingenieure der Firma Grumman schätzten, daß im interplanetaren Raum die Abschirmung noch viermal so stark sein müßte. Das Verhältnis dieser beiden Schutzmaßnahmen zueinander bestätigt zumindest, daß im interplanetaren Raum sehr wahrscheinlich nicht mit einer wesentlich geringeren Strahlung als im inneren VAG zu
rechnen ist.

§ 23    EVA und die Raumanzüge

EVA ist hier nicht der weibliche Vorname, sondern die Abkürzung für engl. “Extra-Vehicular Activities”, womit Aktivitäten der Raumfahrer außerhalb ihres Raumschiffs im Weltraum gemeint sind: “Weltraumspaziergänge”, Arbeiten und Reparaturen am eigenen Raumschiff oder an anderen Raumflugkörpern, Aufenthalte auf dem Erdmond, auf anderen Planeten oder deren Monden; geplant ist sogar das Einfangen eines Asteroiden und seine Verbringung und Parken in der Nähe des Erdmonds durch einen bemannten Raumflug.

Die genannten Beispiele für EVAs zeigen, daß sie der eigentliche Zweck und Kern der bemannten Raumfahrt sind und der Höhepunkt eines Raumfluges. Ohne EVA im bemannten Raumflug würde für Beobachtungen und Messungen der unbemannte Raumflug ausreichen. Entsprechend wird in den Medien über EVA wie über heldenhafte Leistungen berichtet.

Für den Aufenthalt eines Menschen im Weltraum sind sogenannte „Raumanzüge“ vorgesehen. Sie müssen hinreichend flexibel sein, damit sich ein Mensch in ihnen bewegen kann, und haben daher kaum nennenswerte Materialien zum Schutz vor der kosmischen Strahlung. Sie müssen im Inneren eine stabilisierte Atmosphäre bieten (in etwas anderer Zusammensetzung als die uns gewohnte “Luft” auf der Erde, auch mit geringerem Luftdruck) sowie eine Klimatisierung gegenüber den Temperaturbedingungen des Weltraums. Der Innendruck führt – wegen eines Fehlens von Gegendruck im Weltraum – tendenziell zum Aufblähen der Raumanzüge, wodurch die Beweglichkeit der Arme und Beine eingeschränkt würde.

Während der Raumanzug im Weltraum keinen Gravitationsfeldern unterliegt und das Gewicht daher kein Problem darstellt, muß er trotz aller Funktionen hinreichend flexibel sein, um seinen Zweck zu erfüllen, einen Menschen allein im Weltraum für eine kurze Zeit (ein paar Stunden) überlebensfähig und arbeitsfähig zu halten.

Nach den bisher in den Medien gezeigten Bildern von Raumfahrern in Raumanzügen ist nicht ersichtlich, wie sie gegen die kosmische Strahlung geschützt sein könnten. Die Stoffe der flexiblen Anzugteile können höchstens ein paar Millimeter dick sein, auch die Materialien der starren Anzugteile könnten nicht entscheidend stärker sein. Insgesamt könnte ein Raumanzug überhaupt keinen nennenswerten Schutz gegen die kosmische Strahlung bieten.

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Nach den erörterten Strahlenbelastungen in den VAG und im interplanetaren Raum,
die nur mit den beschriebenen starken Schutzschilden zu überstehen wären, könnte ein
Mensch – nur mit diesen Raumanzügen bekleidet – im interplanetaren Raum offensichtlich
nicht überleben. Es ist auch keine Möglichkeit zu sehen, daß eine relativ hohe Strahlendosis für eine kurze Zeit unbeschadet überstanden werden könnte: denn EVA müßten gewöhnlich (nach den bisherigen Schilderungen!) ein paar Stunden dauern, und damit würden sich sogar schon 500 milliSv pro Stunde zu 2 Sievert und mehr summieren – ein schwerer Strahlungsunfall ohne eine sofortige Behandlung in einer Spezialklinik!

Damit steht wohl fest: das besonders verletzliche und emotional besetzte Prunkstück der bemannten Raumfahrt ist nichts als reine Fänntäsie. Wenn das Prunkstück fällt, bleibt für eine bemannte Raumfahrt nicht mehr viel Motivation übrig, und man kann den Rest der unbemannten Raumfahrt überlassen.

§ 24    Das HUBBLE-Weltraumteleskop im LEO

Nach dem SPIEGEL-Artikel von 1961 beginnt der VAG “in etwa 2000 Kilometer Höhe, reicht mehrere Tausend Kilometer weit in den Weltraum hinaus.” Nach dem Wikipedia-Artikel “Van-Allen-Gürtel” von 2015 erstreckt sich der innere Gürtel von 700-6000 km. In der Literatur sind auch andere untere Grenzen zu finden, z. B. 200 Meilen, 800 km und 1000 km.

Flüge im Erdorbit unterhalb von 700 km werden als “Low Earth Orbit” bezeichnet und auch in deutschen Texten mit der Abkürzung LEO geführt, und sie gelten als vor der kosmischen Strahlung geschützt durch die VAGs. Prominente Beispiele im LEO sind die Internationale Raumstation (ISS) in 400 km Höhe und das HUBBLE-Weltraumteleskop in 600 km Höhe sowie die SHUTTLE-Flüge zu ihrer Versorgung. Alle drei Raumflugunternehmen zeichnen sich durch zahlreiche EVAs aus. Damit stellt sich die Frage, unter welcher Strahlenbelastung diese Aktivitäten in Raumanzügen ausgeführt werden.

Das Publikum wird seit 1993 mit ständigen Arbeiten am HUBBLE unterhalten, bei denen ein bemanntes SHUTTLE-Raumschiff zu HUBBLE fliegt und dort in EVAs stunden- und tagelang Reparatur- und Wartungsarbeiten ausführt.

HUBBLE fliegt wie ein Erdsatellit und kann mit einer Kamera Aufnahmen machen und die Bilder zur Erde übermitteln. HUBBLE als Projekt der unbemannten Raumfahrt wird in der Darstellung der Medien mit dem Projekt der bemannten Raumfahrt SHUTTLE aufs innigste verknüpft, so daß das Publikum diesen Unterschied völlig vergißt und die bemannte Raumfahrt für genau so real hält wie die unbemannte.

Zu dieser Illusion trägt die andauernde Nichtinformation über die kosmische Strahlung
entscheidend bei. Welcher andere gute Zweck mit der sensationellen ersten HUBBLE-Reparatur durch die Astronauten auch noch erreicht werden konnte, wird

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vom “Chemnitzer Schulmodell” (ca. 2005) über die ESA ganz ungeniert ausgeplaudert, damit es schon die Kinder lernen:
(http://www.schulmodell.eu/index.php/astronomie/820-esa.html)

“Die denkwürdige Raumtransportermission im Jahr 1993, bei der das von der NASA und der ESA entwickelte und betriebene Weltraumteleskop Hubble unter Mitwirkung des ESA-Astronauten Claude Nicollier repariert wurde, hat dazu beigetragen, die Kritiker der bemannten Raumfahrt zum Schweigen zu bringen.”

Die fixe Idee, daß unbemannte und bemannte Raumfahrt eine Einheit bilden, und daß die Kritiker der bemannten Raumfahrt durch deren Erfolge zum Schweigen gebracht worden sind, existiert nur in den Medien. Die Kritik hat noch viel Arbeit vor sich. Nachdem gezeigt worden ist, daß die Berichte über EVAs im interplanetaren Raum wegen der dortigen Strahlendosen nicht zutreffend sind (§§ 20-22), müssen wir auch die Behauptungen über EVA im LEO untersuchen. Dabei geht es um die Strahlendosen im gesamten LEO-Raum bis 700 km Höhe. Das besondere Interesse an den EVA ergibt sich nur durch die HUBBLE-Propaganda und durch die bereits als Lüge entlarvte Behauptung von EVA im interplanetaren Raum und auf dem Mond.

§ 25    Strahlendosen für EVA im LEO (Der zweite Blinde Fleck)

So fleißig man auch sucht, man findet (fast) keine gemessenen Strahlendosiswerte für Flughöhen zwischen der CONCORDE und dem unteren VAG, also zwischen 18 km und 700 km Höhe. Nunmehr seit Jahrzehnten werden ständig Satelliten zu allen möglichen Forschungszwecken in den Weltraum geschossen, aber jedesmal haben die Akteure (Militärs, nationale und internationale Raumflugbehörden u.a.) vergessen, den Raumflugkörpern einen kleinen Geigerzähler oder ein paar Dosimeter einzubauen, um sich die Strahlendosen in regelmäßigen Abständen – sagen wir: alle 10 Kilometer Höhenunterschied – übermitteln zu lassen.

Der letzte Wissenschaftler, der so systematisch vorging, war anscheinend James Van
Allen 1958-1960. Seither scheint es niemand mehr wissen zu wollen, niemand hat es
vorgeschlagen, keiner hat es gemacht, keiner vermißt diese Informationen – außer
den neugierigen Laien. Gegen neugierige Laien aber ist kein Kraut gewachsen.

Ersatzweise werden wir über die Medien und reichliches Propagandamaterial im
Internet von Wissenschaftlern und Fachleuten mit folgenden Redensarten versorgt, die
geradezu als Topoi immer wiederkehren. Man möchte sie am liebsten numerieren:

– die kosmische Strahlung ist zwar unleugbar eine große Gefahr, aber …
– aber die VAGs schützen uns,
– und auch das Magnetfeld der Erde schützt uns,
– und es schützt uns auch die Atmosphäre (vorhanden von 100 km abwärts),

[Seite 34]

– außerdem hat man Schutzschilde in die Raumkapseln eingebaut oder wird sie einbauen,
– durch die risikoreicheren Bereiche und Situationen könne man schnell hindurchfliegen,
– durch all diese Maßnahmen wird die Strahlenbelastung auf ein zumutbares Maß reduziert,
– die festgesetzten Grenzwerte für Monatsdosen, Jahresdosen und Karrieredosen der Astronauten (für die gesamte Berufs- oder Lebenszeit) würden nicht überschritten,
– man nehme den Schutz der Menschen vor Strahlungsgefahren sehr ernst,
– man müsse die Strahlenbelastungen überhaupt erst noch richtig erforschen,
– die wirkliche Strahlenbelastung hänge auch von der Konstitution des einzelnen Menschen ab (der eine verträgt mehr, der andere weniger).

Es ist sogar darauf hingewiesen worden – man glaubt es kaum – daß die besonders gefährdeten inneren Organe des Menschen doch von zentimeterdicken Gewebeschichten umgeben seien, die, weil sie viel Wasser enthalten, einen gewissen Schutz vor der Strahlengefährdung darstellen (weshalb wohl die etwas dicklichen Typen im Raumflug weniger gefährdet seien?).

So müssen wir mangels direkter Meßwerte für die EVA im LEO alle verfügbaren
Argumente prüfen.

§ 26    Argumente gegen EVA im LEO

1. Wenn die EVA im interplanetaren Raum wegen der Strahlungsgefahr nicht möglich ist,
erscheint sie auch im LEO zumindest als nicht sehr wahrscheinlich.

Es gibt keinen Grund anzunehmen, daß der innere VAG eine dichte Absperrung für die kosmische Strahlung darstellt. Vielmehr sind beide VAGs durchlässig für diese Strahlung, von der sie nur den Hauptteil abhalten, indem sie die meisten energiereichen Partikel einfangen und speichern. Außerdem stellt die EVA eine praktisch nicht abschirmbare Arbeitssituation für den Menschen dar. Daher besteht keine große Wahrscheinlichkeit, daß die EVA unterhalb der VAG möglich ist.

Allein die Tatsache, daß schon die EVA im interplanetaren Raum entgegen aller bekannten
Strahlungsgefährdungen als erfolgreich durchgeführt behauptet worden ist, begründet ein
generelles Mißtrauen auch gegenüber allen Behauptungen derselben Leute zur EVA
im LEO.

Angesichts der vielen (von Wissenschaftlern!) behaupteten Einsatzmöglichkeiten für die EVA im interplanetaren Raum wie z. B.:

Mondflug, permanente Station auf dem Mond,
Marsflug, permanente Station auf dem Mars,
– Einfangen eines Asteroiden,

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Rohstoffgewinnung auf Planeten, Monden und Asteroiden
Auswanderung der Menschheit (oder eines Teils von ihr) von einem unbewohnbaren
Planeten Erde zu einem anderen (bewohnbaren?) Planeten

hat die Propaganda einen ungeheuren Druck auf alle Akteure in Wissenschaft und Medien aufgebaut, mit allen Mitteln (wie schon für die EVA im interplanetaren Raum) bei den Massen die Illusion der bemannten Raumfahrt aufrechtzuerhalten. Dies geschieht am besten dadurch, die Raumfahrt unterhalb der VAG als leicht, sicher und völlig ungefährlich hinzustellen. Sensationelle Berichte über EVA als fast alltägliche Veranstaltungen im Weltraum sind die beste Reklame für diese Idee. Deshalb muß die Versuchung groß sein, diese Idee einer Scheinwelt ohne Rücksicht auf die Wirklichkeit zu nähren.

Dies ist noch kein Beweis, aber ein Schluß aus den Erfahrungen darüber, wie Menschen manchmal mit der Wirklichkeit und speziell mit der Wirklichkeit im Weltraum umgehen.

2. Die Wissenschaftler weigern sich, Dosiswerte über den LEO-Raum zu veröffentlichen, weil
sie damit die bemannte Raumfahrt in Frage stellen würden.

Natürlich kennen die Wissenschaftler die Dosiswerte. Warum werden sie nicht veröffentlicht? Weil sie Zweifel an den Behauptungen über die ständig praktizierten EVAs und alle sonstigen Berichte über bemannte Raumfahrt wecken würden.

§ 27    Die CONCORDE – Teil 2

3. Die CONCORDE-Grenzwerte in 18 km Höhe sind bereits berichtet worden:
1000 mikroSv pro Stunde = 1 milliSv pro Stunde

In welcher Höhe fliegt das HUBBLE-Weltraumteleskop? Mit 600 km fliegt es rund gerechnet 30 mal so hoch (20 x 30 = 600) wie die CONCORDE. Diese Höhe liegt nur ca. 100 km unterhalb des inneren VAG:

VAG-Unterkante, Höhe: 700 km – Dosis (Zentrum), gemessen: 1200 milliSv/Std
HUBBLE, Höhe: 600 km – Dosis, geschätzt, mindestens: 10 milliSv/Std
CONCORDE, Höhe: 18 km – Dosis, gemessen: 1 milliSv/Std

Solange die gemessenen Dosiswerte nicht veröffentlicht werden, müssen wir mit
plausiblen Annahmen arbeiten. Eine Erhöhung der Strahlungsintensität in 600 km
Höhe um mindestens eine Größenordnung erscheint realistisch – Betonung auf mindestens
– also um den Faktor 10:
10 milliSv pro Stunde.

Bei einem Mindest-Ansatz von 10 milliSv pro Stunde und einer EVA von 10 Stunden
Dauer würde sich eine EVA-Gesamtdosis von 100 milliSv pro EVA ergeben. Der

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realistisch-empirische Wert wird erheblich höher liegen – mangels der Veröffentlichung
der Werte wissen wir nur nicht, um wieviel höher!

Kehrt der Raumfahrer in seinem Raumanzug in sein Raumfahrzeug zurück, dann verschwindet die Strahlung natürlich nicht, sondern sie wird nur durch die Wand des Raumschiffs abgeschirmt. Die bisher berichteten Wandstärken von wenigen Millimetern Aluminium (angesichts der begrenzten Schubkraft der Raketen ist jede Gewichtsersparnis oberstes Gebot) würden praktisch keine nennenswerte Abschirmung darstellen. Bei dem Ansatz von 10 milliSv pro Stunde würde sich eine tägliche Strahlendosis von 240 milliSv ergeben, innerhalb von 4 Tagen summiert sich diese Dosis auf 1 Sievert: damit könnte die Mannschaft eines einwöchigen Raumfluges im LEO mit ca.
2 Sievert gerade noch lebend zurückkommen, die Rückkehr aber nicht mehr lange überleben.

Man kann schon verstehen, warum Wissenschaftler und Medien keine Dosiswerte veröffentlichen. Die CONCORDE-Werte bilden für 18 km einen hohen Sockel, der für 600 km Höhe nichts Gutes verheißt.

§ 28    SAA – Teil 2

4. Die Süd-Atlantic-Anomalie (SAA) ist bereits erwähnt worden (§ 10): es handelt sich um eine Absenkung der VAGs in die mittleren Höhen des LEO mit Einfluß sogar auf die Verkehrsfliegerei.
Welche Erkenntnisse liefern Informationen über die SAA für die EVA im LEO?

Die Ausdehnung der SAA variiert mit der Höhe: die Van-Allen-Gürtel senken sich bis auf 200 km herab und erstrecken sich vom Osten Brasiliens über den Atlantik hinaus bis an die Küste von Afrika; das Zentrum der SAA liegt ein paar hundert Kilometer östlich von Brasilien. Ursache der SAA ist eine Schwäche des Erdmagnetfeldes in diesem Gebiet. (Hodges 2013)

Hodges berichtet über das Strahlungsrisiko für die Elektronik von Satelliten (Ausfall
von Software und Bauteilen) und über Maßnahmen der NASA:

„To avoid exposing astronauts to intense radiation, spacewalks are not scheduled on
the International Space Station when it’s passing through the Anomaly – which happens
two to five times a day. As a precaution, NASA engineers simply shut down the
Hubble Telescope as it is going through the SAA, to protect its equipment.“

Bei Durchquerung der SAA dürfen also auf der ISS keine EVAs durchgeführt werden, und das HUBBLE-Teleskop wird dann abgeschaltet. Wie schön zu hören, daß auf der nichtexistierenden ISS bei Durchquerung der existierenden SAA keine nichtexistierenden EVA durchgeführt werden dürfen. Das ist ein Paradebeispiel für das Zusammenstoßen der Virtuellen Welt mit der Wirklichkeit: die ist so stark, daß ihretwegen sogar die Virtuelle Realität verboten werden kann!

[Seite 37]

Die Strahlung soll “intense” sein, aber Dosiswerte bleiben wieder unbekannt. Wenn
man Dosiswerte in der SAA berichten würde, müßte man wohl auch die Werte außerhalb
der SAA in derselben Höhe angeben. Der Blinde Fleck der fehlenden LEO-Dosiswerte
aber muß geschützt werden.

Hodges zitiert zur Entwicklung besonders geschützter Elekronikbauteile die Mitarbeiterin
einer Firma: “The electronics that we put on board the satellites can accumulate
up to 500,000 rads” – mit Angabe nur der kumulativen Strahlenabsorption für die
gesamte Lebensdauer der Elektronik wird wieder jeder definierte Dosiswert innerhalb des
VAG vermieden!

§ 29    Hinweis auf die Strahlendosen in der SAA

So bleibt nur noch die Möglichkeit, den bekannten Einfluß der SAA auf die Verkehrsfliegerei
in 12 km Höhe zu erforschen (vgl. § 10).

Wikipedia: “Südatlantische Anomalie” (2015) gibt hierzu folgende Auskunft:

“Auch auf der Erdoberfläche ist die ionisierende Strahlung erhöht. So beträgt die Strahlenbelastung bei einer Flugreise nach Südamerika das Tausendfache der einer nach Fernost.”

Nennt als Quelle: “Polumkehr möglich“
(http://www.3sat.de/page/?source=/nano/natwiss/143391/index.html), Webseite von 3sat nano vom 2. Oktober 2013, abgerufen am 24. September 2015.

In Höhe der Verkehrsfliegerei von 12 km gilt als Durchschnitt eine Strahlenbelastung
von 11 mikroSv pro Stunde. Das Tausendfache errechnet sich zu:
11 mikroSv x 1000 = 11000 mikroSv =
11 milliSv pro Stunde in 12 km Höhe in der SAA.

Zugleich befindet sich diese Flughöhe (12 km) in der SAA rund 190 km unterhalb des unteren VAG: deshalb ist die Annahme berechtigt, daß dies auch mindestens die Strahlendosis überall in diesem Abstand vom unteren VAG sein wird. Man darf also die Dosis von 11 milliSv pro Stunde in der SAA als Mindestwert für den gesamten LEORaum annehmen (Shuttle, ISS, HUBBLE) – solange wirklich gemessene Werte für die Allgemeinheit nicht veröffentlicht worden sind.

Damit ergibt sich eine gute Übereinstimmung des SAA-Mindestwertes mit der Schätzung über das Verhältnis des CONCORDE-Wertes zur 700-km-Höhe:
10 – 11 milliSv pro Stunde

[Seite 38]

Bei einem Aufenthalt im LEO ergeben sich daraus folgende Ansätze:
– für 1 Tag (11 x 24) = 264 milliSv
– für 4 Tage (264 x 4) = 1056 milliSv = ca. 1 Sievert
– für 1 Monat (264 x 30) = 7920 milliSv = ca. 8 Sievert

Während allein eine EVA von 6 Stunden Dauer mit (6 x 11 =) 66 milliSv wohl noch zu überstehen wäre, werden sich jedoch überhaupt keine Gelegenheiten für EVA ergeben, weil die dazu erforderlichen längeren Aufenthalte von Menschen im LEO bei Dosen von 1 Sievert in 4 Tagen – das sind 8 Sievert pro Monat – keine einsatzfähigen Mannschaften mehr erwarten lassen. Ab 4 Sievert als akute Dosis gelten die Strahlenerkrankungen als tödlich.

Angesichts dieser als Mindestwerte geltenden Strahlenbelastungen sind alle Berichte von bemannter Raumfahrt auch im LEO als unzutreffend entlarvt. Auch die gemeldeten “Langzeitaufenthalte” einzelner Personen von mehreren Monaten bis zum halben Jahr sind nur als Fänntäsie für die Medien zu verstehen:

halbes Jahr = 180 Tage x 264 milliSv = 47 Sievert

Sicherlich gibt es irgendwo eine ISS, denn die Medien zeigen uns ja die Bilder, aber nicht im Weltraum. Und es gibt ganz sicher lebendige Raumfahrerdarsteller und Astronautendarsteller und -darstellerinnen in ihren Raumanzügen (die Gleichberechtigung der Geschlechter soll auch im Betrug gewahrt sein), denn die Medien zeigen uns ihre Bilder, aber diese Leute sehen einfach nicht so aus, als ob sie jeden Monat 8 Sievert abbekommen hätten. Sie haben es übrigens auch nie behauptet. Ab der ersten 4 Sievert könnten sie nur noch mit den Ohren wackeln und würden elendiglich zugrundegehen.

So haben uns die CONCORDE und die Süd-Atlantik-Anomalie mit ihren Strahlenbelastungen
in jeweils 12/18 km Höhe den Zugang zu den wirklichen Mindestwerten im LEO bis in 700 km Höhe geliefert. Die SAA hat uns das Fenster zur Wirklichkeit aufgestoßen, die wir Laien nach dem Willen unserer Machthaber und ihrer Medien gar nicht zu sehen bekommen sollten. Auf die wirklichen Strahlungswerte in 400 und in 600 km (ISS und HUBBLE) warten wir nun mit Spannung. Sie werden nicht unterhalb der SAA-Werte liegen können.

[Ende des 2. Kapitels.]

***

Anhang:   1. Literaturliste – 2. Tabelle: Solar Flares – 3. Tabelle: Strahlungsdosen

[1.] Chronologische Liste der zitierten Quellen [Seiten 104-109]

[Nach dem Erscheinungsjahr ist der Paragraph angegeben, in dem der Titel zitiert wird]

1960 / §16
Naugle, John E. u. Homer E. Newell: Radiation environment in space.
In: Science. 1960, 18. Nov.

1961 / §14
DER SPIEGEL. Nr. 34, 16.8.1961, S. 54-56:
Raumfahrt – Tödliche Sonne – Strahlen-Gefahr.
(http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43365671.html)

1973 / §32
NASA: APOLLO EXPERIENCE REPORT.
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By Robert A. English, Richard E. Benson, J. Vernon Bailey, and Charles M. Barnes. – Manned Spacecraft Center, Houston, Texas. – NASA, WASHINGTON, D. C. MARCH 1973. – 19 S.
Report-Serie: NASA TN D-7080
(https://www.hq.nasa.gov/alsj/tnD7080RadProtect.pdf)

1974 / §61
Kaysing, Bill: We never went to the Moon. By Bill Kaysing & Randy Reid. Pomeroy, WA 99347: Health Research, P.O. Box 850, ohne Jahr. [Erstmals 1974]. – 75 S.
(http://www.checktheevidence.com/pdf/We%20Never%20Went%20To%20The%20Moon%20-%20By%20Bill%20Kaysing.pdf)

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1993 / §44
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1994 / §4
DER SPIEGEL. Nr. 17, 25.4.94, S. 224-228:
Gewaltiges Knattern. – Flugpiloten und Vielflieger sind einem erheblichen Strahlenrisiko durch radioaktive Partikel aus dem All ausgesetzt.
(http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13689652.html)

1997 / §5
Strahlenschutzkommission (SSK) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Bericht.
Heft 1 (1997): Die Ermittlung der durch kosmische Strahlung verursachten Strahlenexposition des fliegenden Personals. – Stellungnahme der Strahlenschutzkommission und Zusammenfassung der Ergebnisse eines Fachgespräches am 23. Mai 1996 – 2., ergänzte Auflage. 1997. – 87 S.
(http://www.ssk.de/SharedDocs/Publikationen/BerichtederSSK/Heft_01.html?nn=2231890)

2000 / §21
Rene, Ralph: NASA mooned America! [Ohne Ort und Jahr] Ca. 2000. 191 S.

Klicke, um auf Ralph%20Rene%20-%20NASA_mooned_america.pdf zuzugreifen

Nach Auskunft der Internetseite von Rene (gestorben 2008) ist eine neuere Buchausgabe von 2011 lieferbar, Umfang 206 S., mit einem vorher nicht veröffentlichten Essay über kosmische Strahlung.

2004 / §17
Cull, Selby: Giant Leap for Mankind or Giant Leap of Faith?
Examining claims that we never went to the moon.
In: The journal of young investigators. Issue 2, Januar 2004. – Ca. 4 S.
(http://legacy.jyi.org/volumes/volume10/issue2/features/cull.html)

2004 / §17
Koelzer, Winfried: Die Strahlenexposition des Menschen. Informationskreis Kernenergie, Robert-Koch-Platz 4, 10115 Berlin. November 2004.

2005 / §24
Chemnitzer Schulmodell: ESA. (Das Kürzel ESA steht für Europäische Weltraumorganisation). – Ca. 2005. 6 S.
(http://www.schulmodell.eu/index.php/astronomie/820-esa.html)

2008 / §32
NASA: Space Faring – The Radiation Challenge.
An Interdisciplinary Guide on Radiation and Human Space Flight. – Introduction and Module 1: Radiation [4 Autoren]. 2008. 36 S.
Serie: EP–2008–08–116–MSFC
(https://www.nasa.gov/pdf/284273main_Radiation_HS_Mod1.pdf)

2010 / §17
Wisnewski, Gerhard: Lügen im Weltraum. Von der Mondlandung zur Weltherrschaft. 2. Aufl. insgesamt.
Rottenburg: Kopp 2010. 390 S. – Erste Ausgabe: Knaur Verlag 2005.

2011 / §54
Welt der Wunder. Entdecken – Staunen – Wissen. Jg. 2011, H. 1, S. 26-27:
Was glauben die Deutschen noch? Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Emnid. An welche Verschwörungen glauben die Deutschen?
[Seit dem 18.4.18 ausführlich berichtet auf Balthasars Blog unter dem Titel:
Warum soll niemand wissen, „wem die Deutschen noch glauben“? – 11 Seiten.
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2018/04/18/warum-soll-niemand-wissen-wem-die-deutschen-noch-glauben/)%5D

2013 / §28
Hodges, Jim: The Bermuda Triangle of Space: The Bermuda Triangle of Space: The High-Energy South Atlantic Anomaly Threatens Satellites.
Internet-Portal: Defense News 2013. – 5 S.
(http://www.defensenews.com/article/20130312/C4ISR01/303120028/The-Bermuda-Triangle-Space-High-Energy-South-Atlantic-Anomaly-Threatens-Satellites)

2013 / §29
Polumkehr möglich. Das Magnetfeld der Erde wird immer schwächer.
Webseite von 3sat nano vom 2. Oktober 2013.
(http://www.3sat.de/page/?source=/nano/natwiss/143391/index.html)

2014 / §9
Blettner, Maria u.a.: Strahlenexposition beim Fliegen – Ein Fall für den Strahlenschutz. – Strahlenexposition und Strahlenschutz in der Luftfahrt.
In: Strahlenschutzpraxis. 2014, Nr. 2, S. 3-14.
(http://www.fs-ev.org/fileadmin/user_upload/05_SSP/Probeartikel/Probeartikel_2014_2.pdf)

2014 / §43
Institute of Nuclear Physics of the Polish Academy of Sciences.
Press Release, 3.12.2014: MATROSHKA Experiment: Space Travel is a Bit Safer Than Expected. – Ca. 4 S.
(http://spaceref.com/international-space-station/matroshka-experiment-space-travel-is-a-bit-safer-than-expected.html)
Die Presseerklärung des Instituts:
(http://press.ifj.edu.pl/en/news/2014/12/)

2015 / §38
NASA. International Space Station Internal Radiation Monitoring.
24.9.2015 – 7 S.
(http://www.nasa.gov/mission_pages/station/research/experiments/1043.html)

2015 / §45
Wikipedia: Bemannter Marsflug. – 2015. 6 S.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bemannter_Marsflug

2015 / §12
Wikipedia: Erdmagnetfeld – 2015. 7 S.
https://de.wikipedia.org/wiki/Erdmagnetfeld

2015 / §43
Wikipedia: Matroschka (Strahlungsmessung) – 2015. 2 S.
https://de.wikipedia.org/wiki/Matroschka_%28Strahlungsmessung%29

2015 / §10
Wikipedia: Südatlantische Anomalie. – 2015. 2 S.
https://de.wikipedia.org/wiki/Südatlantische_Anomalie

2015 / §12
Wikipedia: Thermosphäre. – 2015. 7 S.
https://de.wikipedia.org/wiki/Thermosphäre

2015 / §24
Wikipedia: Van-Allen-Gürtel. – 2015. 4 S.
https://de.wikipedia.org/wiki/Van-Allen-Gürtel
Zitiert nach der Textfassung v. 24.4.2015

2015 / §41
YouTube: „NASA engineer admits they can’t get past the Van Allen Belts“ – [NASA Ingenieur Kelly Smith: Beim ersten Start von ORION wird keine Mannschaft an Bord sein.] – 2015. 7 Minuten.
(http://www.youtube.com/watch?v=YVsXWNDJ308&feature=related)

2015 / §41
Bericht über das NASA-Video von Kelly Smith zum ORION-Projekt:
NASA’s Orion Engineer Admits They Can’t Get Past Van Allen Radiation Belts. – 14.3.2015. 1 S.
(http://21stcenturywire.com/2015/03/14/video-nasas-orion-engineer-admits-they-cantget-past-van-allen-radiation-belts/)

2016 / §48
Björkman, Anders: The Human Space Travel Hoaxes 1959-2016.
Internet-Portal der Fa. HEIWA:
(http://heiwaco.tripod.com/moontravel.htm)
Kapitel 1: (http://heiwaco.tripod.com/moontravel.htm)
Kapitel 2: (http://heiwaco.tripod.com/moontravel1.htm)
Kapitel 3: (http://heiwaco.tripod.com/moontravel2.htm)

2016 / §62
CLUESFORUM.info – September Clues Research Forum
(http://www.cluesforum.info/)
Das Internet-Portal von SEPTEMBER CLUES
(http://www.septemberclues.info/)

2016 / §56
SPIEGEL ONLINE [Internet-Portal des Magazins DER SPIEGEL, Hamburg.]
(http://www.spiegel.de/)

2016, 9. Januar / §57
Sachkunde – Raumfahrt.
In: taz, 9.1.2016. S. 27-29.
S. 27:
Krümel der Schöpfung – Ein Flug zum Mars muss sein. Nicht um eine zweite Erde zu schaffen. Sondern um die erste zu retten. Artikel von Ingo Arzt.
S. 28-29:
“Wir Menschen sind Entdecker” – Hoch hinaus: Der Astronaut Alexander Gerst will auf den Mars – und vorher auf den Mond. Interview mit Astronaut Alexander Gerst, geführt von Alem Grabovac.

2016, 16. Januar / §57
Süddeutsche Zeitung für Kinder:
Auf zum Mars – Europa schickt eine Sonde zu unserem Nachbarplaneten. Irgendwann sollen auch Astronauten dorthin fliegen. Doch wann ist es so weit – und was ist das Ziel der europäischen Mission? – 3 Seiten im halben SZ-Format. – Autor: Alexander Stirn. – In: SZ, 16.1.2016.

2016, 23. Februar / §63
Auch Snowden ist per Video dabei – 45 Jahre Nachwirkung: Der amerikanische Whistleblower und Friedensaktivist Daniel Ellsberg erhält den Dresden-Preis.
In: FAZ, 23.2.2016.

2016, 27. Februar / §57
Aufbruch zur Wüstenwelt – Die Nasa bereitet bemannte Flüge zum Mars vor. Schon im Jahr 2035, so der Plan, könnten Menschen auf dem fremden Planeten landen. Die Begeisterung ist groß – mehr Amerikaner als je zuvor wollen Astronaut werden. – Autor: Olaf Stampf.
In: DER SPIEGEL, Nr. 9, 27.2.16, S. 106-108.

2016, 29, Februar / §57
Ein Jahr wie im Flug – Die NASA will dank ISS-Rückkehrer Scott Kelly mehr über körperliche Langzeitfolgen der Schwerelosigkeit erfahren.
Autor: Horst Rademacher. In: FAZ, 29.2.2016

2016, 6. März / §57
Gesucht: Die erste deutsche Astronautin
Ein Personaldienstleister will eine Raumfahrerin zur ISS schicken. Warum es für Frauen immer noch so schwierig ist, in sogenannten Männerberufen einen Job zu finden. – Autorin: Julia Beil.
In: DER TAGESSPIEGEL, 6.3.2016.

***

[2.] Tabelle „25 Jahre Solar Flares“ [Seite 103]

(aus: Rene, Ralph: NASA mooned America. 2000. 191 S. – Seite 126; vgl. § 21.)

MONTHLY COUNTS OF GROUPED SOLAR FLARES-02

 

[3.]   Tabelle: Strahlendosen nach Entfernung von der Erde [Seite 4]

MILLI_TABELLE_WERT_100

***

NASA hat darauf gebaut, daß die allermeisten Menschen keine Ahnung von der Bedeutung der kosmischen Strahlung haben und eine genauere kritische Beschäftigung damit scheuen werden. Seit Erscheinen unserer MILLISIEVERT-Untersuchung haben viele Leser die Annahme der NASA widerlegt. Wir hoffen, daß mit unseren Artikeln über die einzelnen Kapitel das Interesse der Menschen an der kosmischen Strahlung zunehmen wird. Wir leisten Pionierarbeit, und unsere Leser leisten Pionierkritik: die Wirkungen der kosmischen Strahlung stellen ein k.o.-Argument gegen die Betrugswelt der Raumfahrt seit 1961 dar.

B., 29. Aug. 2018

„Ich habe die ISS doch selbst gesehen!“

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Unbekanntes Gesehenes kann man einfach beschreiben: wann, was, wo. Um aber zu sagen, WAS das ist, was man da sieht, muß man es erst verstehen.

Was wir sehen: das „ISS-NASA-Objekt“

Angeblich zeigt uns die NASA die Internationale Raumstation (ISS); wir nennen es im folgenden das „ISS-NASA-Objekt“. Am Abendhimmel erscheint es – je nach Sichtverhältnissen – ungefähr in 20 Grad Höhe über dem Westhorizont als ein kleines leuchtendes, rundliches Objekt, das schnell hoch steigt und von Westen über den ganzen Himmel nach Osten fliegt, wo es genau so wieder untergeht. Ein Überflug dauert ca. 5 Minuten und wiederholt sich nach eineinhalb Stunden.

Die Bewegung dieses leuchtenden Objekts ist deutlich schneller als alle anderen Objekte, die man am Himmel beobachten kann. Das Objekt ist auch deutlich schneller als z. B. ein Helikopter, das erfahrungsgemäß schnellste Objektbild am Himmel, und fällt deshalb sofort auf.

Das „ISS-NASA-Objekt“ hat eine rundliche Punktform, Kreis oder Ellipse. Es hat eine Helligkeit, die reflektiertes Sonnenlicht sein könnte, vielleicht aber leuchtet das „Objekt“ aus sich selbst. So weit die Beschreibung dessen, was wir sehen.

Die NASA sagt uns, was wir „sehen“ sollen

Dieser leuchtende Punkt soll die „Internationale Raumstation“ (ISS) in 400 km Entfernung sein, die man angeblich mit bloßem Auge sehen kann, wenn der Himmel hinreichend klar ist. Die Zeiten, zu denen man dieses „ISS-NASA-Objekt“ beobachten kann, erfährt man bei Eingabe der Koordinaten des eigenen Standorts auf einer Internetseite von der NASA. Nähere Informationen findet man auf der Wikipedia-Seite:
(https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Raumstation)

Die Begeisterung, „daß wir die ISS sehen können!“

Wenn man die Suchmaschine das Internet nach der „ISS“ und „Raumfahrt“ absuchen läßt, erhält man 260.000 Treffer; wenn man „ISS“ und „space“ suchen läßt, erhält man 990.000 Treffer. Die Autoren und Beiträger dieser über einer Million Internetseiten, die Organisatoren NASA, ESA und Konsorten, die Universitäten und Wissenschaftler, die Medienfritzen, die Astronomie- und Raumfahrt-Portale, die Enzyklopädien und Lexika und Schulmaterialien für die Oberstufe und „Jugend forscht“, die Internetforen und die Blogger: sie alle berichten und begeistern sich, als sei diese „ISS“ als „Vorposten der Menschheit“ die realste Realität in dieser Welt und mit bloßem Auge beobachtbar.

Die gesamte Gesellschaft glaubt an die praktische Beobachtung der „ISS“, jedenfalls sind Zweifel an der Existenz und Sichtbarkeit der „ISS“ im deutschsprachigen Internet (fast) nicht zu finden. Gibt man Zweifel an der Existenz der ISS in die Suchmaschine ein, dann liefert sie 90000 Treffer, und prüft man die ersten 100 Treffer, dann findet man haufenweise Zweifel an der Existenz Gottes, an Jesus‘ und Allah, an der Reinkarnation und an der dunklen Materie und an Gravitationswellen usw., aber nur zwei (!) Internetseiten mit Zweifeln an der ISS.

Ausnahmslos gieren alle Raumfahrtbegeisterten nach jedem kleinsten Realitätsfetzen, den die Organisatoren und Gurus der NASA sich für die Massenmedien und das Internet ausdenken, um die Wirklichkeit von „unser aller Raumstation“ in den Gehirnen der Leute mit Leben zu füllen und die Menschen am „Leben“ der Astronauten „da oben“ teilhaben zu lassen: wie sie sich „in der Schwerelosigkeit“ waschen und pinkeln, welche Probleme sie beim Sex haben könnten, wie sie Tomaten und Salat „anbauen“, „schwerelos“ durch die Röhren ihrer Raumstation schweben, durch eine Luke „nach draußen“ in den Weltraum steigen, um Reparaturen am Äußeren der Raumstation durchzuführen oder um in ein Raumschiff zu steigen, das sie nach einem halben Jahr im „Weltraum“ wieder wohlbehalten zur Erde hinabbringt. Das alles zeigen sie uns nur in Videos, Fotos und Artikeln.

Die tollste Idee der Gurus aber ist bisher die „hell leuchtende ISS“ am Abendhimmel, die wir alle sehen können, wie sie von West nach Ost über den Himmel zieht! Gibt es einen eindrucksvolleren „Beweis“ von ihrer Realität, als daß man selbst die Raumstation „sehen“ kann? Noch besser wäre „anfassen“, aber auch das ist möglich in den Raumfahrt-Museen und Trainingsorten in den USA und in Rußland.

Dieses „ISS-NASA-Objekt“ wirft Fragen auf

Für Kritiker der Raumfahrt erscheint eine beobachtbare „ISS“ keineswegs selbstverständlich. Es ist z. B. ziemlich merkwürdig, daß das „ISS-NASA-Objekt“ nur während der von der NASA propagierten Tage und Zeiten für jeweils bestimmte Beobachtungsorte mit bloßem Auge zu sehen sein soll.

Der Orbit eines Satelliten ist nicht immer kreisförmig und ist nicht immer stabil, seine Bewegungsdaten ändern sich aber auch nicht ruckartig oder erratisch, sondern allmählich: also müßte zu einem Zeitpunkt nur Form und Lage des Orbits in Bezug auf den Erdmittelpunkt genau mitgeteilt werden und dazu die zu erwartenden allmählichen Veränderungen. In größeren Zeitabständen könnten die genauen Orbitdaten aktualisiert werden.

Dann könnte sich jeder Interessierte jederzeit selbst ausrechnen, ob und wann an seinem Standort dieses „ISS-NASA-Objekt““ sichtbar sein sollte und damit kontrollieren, ob dieses „Objekt“ überhaupt immer sichtbar ist. Nach den Erfahrungen mit Raumfahrtdaten von der NASA möchte man sich als Kritiker nicht nur auf punktuelle Informationen über die Beobachtbarkeit dieses „Objekts“ verlassen. Wenn es angeblich ständig im Orbit ist, könnte die NASA die aktuellen Orbitdaten dieses „Objekts“ veröffentlichen.

Wenn ein 100-Meter-Objekt wie die angebliche „ISS“ aus 400 km Entfernung mit bloßem Auge sichtbar sein soll, dann müßte es auch prinzipiell immer sichtbar sein, wenn die Beobachtungsbedingungen es erlauben, insbesondere bei Sonnenschein, also am Tage.

Und warum sollte eine „ISS“ stets nur in der Abenddämmerung zu sehen sein? Warum sollte sie nicht auch am Tage sichtbar sein? Und warum wird die Sichtbarkeit von der NASA nur für einen bestimmten Ort und eine bestimmte Zeit angegeben und nicht einfach die Lage des Orbits der „ISS“, der doch nur sehr allmählichen Änderungen unterliegt. Die Beobachtbarkeit müßte bei einem Objekt in 400 km Höhe längerfristig gegeben und bekannt sein.

Das größte Bedenken aber löst die NASA-Angabe zur Entfernung aus: kann man tatsächlich ein Objekt von rund 100 Metern Durchmesser aus 400 km Entfernung so groß und deutlich beobachten? Für die Zwecke der vorliegenden Untersuchung beschränken wir uns auf 3 Fragen.

Unsere 3 Fragen

Frage 1 – Die NASA verbreitet „Bilder“ von der „ISS“, angebliche Fotos, aus größter Nähe von anderen Raumschiffen aus aufgenommen, nach denen die Raumstation nur aus einem Kreuz von dicken Röhren besteht, die keine besonderen Reflektionseigenschaften haben. Daher wäre als erstes zu fragen, wie die reflektionsarme Kreuzform der angeblichen „ISS“ im „ISS-NASA-Objekt“ ein helles und, ganz deutlich erkennbar, ein rundlich-ovales „ISS-Bild“ bieten soll. Im Bild eines Verkehrsflugzeugs z. B. in 10 km Höhe sind die Flügel der Maschine als ihre größte Ausdehnung meist zu erkennen.

Frage 2 – Eine weitere Frage wäre, ob das beobachtete „ISS-NASA-Objekt“ wirklich die angebliche „ISS“ sein kann.

Frage 3 – Könnten wir ein Objekt mit angeblich 100-Meter-Durchmesser in 400 km Entfernung mit bloßem Auge überhaupt sehen?

Alle Raumfahrtfreunde müßten erst diese drei Fragen klären, bevor sie sich ihrer Begeisterung über das „ISS-NASA-Objekt“ hingeben. Um den neugierigen Leser nicht auf die Folter zu spannen, teilen wir hiermit unsere Antworten auf diese Fragen schon vorab mit; die Argumente werden wir anschließend ausbreiten.

Unsere Antworten auf die drei Fragen

Frage 1 – Die Frage nach der Form des beobachteten leuchtenden Flecks oder Punktes lassen wir offen, da die Antworten auf die beiden anderen Fragen sie in der Sache erledigen werden.

Frage 2 – Das beobachtete „ISS-NASA-Objekt“ kann nicht die „ISS“ sein.

Frage 3 – Aus 400 km Entfernung wäre eine „ISS“ mit bloßem Auge nicht beobachtbar.

Im folgenden werden wir unsere Beweise für diese Urteile vorlegen, so daß jeder sie nachvollziehen und selbst ausrechnen und beurteilen kann. Niemand soll mit Argumenten konfrontiert werden, die er nicht nachprüfen und selbst nachvollziehen kann. Auf Kritik an unseren Beweisen sind wir neugierig.

Die begrenzte Tragweite unserer Beweise

Eines möchten wir gleich klarstellen: unsere Beweise zum „ISS-NASA-Objekt“ stellen keine Beweise gegen die bemannte Raumfahrt dar, sondern nur gegen die NASA-Propaganda mit ihrem Trick, die Leute mit der „Sichtbarkeit“ einer „ISS“ zu verblüffen und zu narren und zur Überzeugung zu verführen, die „ISS“ selbst gesehen zu haben.

Wir werden den Raumfahrtfans ja nur beweisen, daß das beobachtete „Objekt“ nicht die „ISS“ sein kann und man sie, die „ISS“, auch aus der behaupteten Entfernung mit bloßem Auge nicht sehen könnte.

Herausfinden, was wir da am Himmel beobachten

Wenn man sich eine neue Erscheinung am Himmel erklären will, dann sucht man möglichst eine andere Erscheinung, die man bereits kennt, zum Vergleich. Die Untersuchung der Beziehungen zwischen der bekannten und der unbekannten Erscheinung kann dann vielleicht erste Erkenntnisse liefern.

Wir wählen als bekannte und eindeutig erklärte Erscheinung am Himmel das Bild eines großen Verkehrsflugzeugs mit Kondensstreifen. Jeder hat es schon einmal gesehen und hat eine Vorstellung von der Größe dieses Bildes am Himmel. Außerdem kennen wir solche Verkehrsflugzeuge auch am Boden auf den Flughäfen, wenn wir eine Flugreise machen, und die meisten von uns haben sogar selbst einmal darin gesessen. Wir kennen beides: das reale Objekt und sein Bild am Himmel in Reiseflughöhe von 10-12 km.

Das Flugzeug und sein Bild am Himmel werden wir nun vergleichen mit der von der NASA beschriebenen und angeblich existierenden „ISS“ und ihrem angeblichen Bild am Himmel, das mit bloßem Auge als „ISS-NASA-Objekt“, zu beobachten sein soll, wenn man weiß, wo und wann, und wenn die Wetterbedingungen es erlauben.

Wir haben es also für den Vergleich mit 2 realen Objekten und ihren 2 Abbildern zu tun:
– dem (1) realen Flugzeug,
– dem (2) Bild des Flugzeugs am Himmel,
– dem (3) veröffentlichten NASA-Bild der angeblich realen „ISS“ aus wenigen Metern Entfernung (nach angeblichen Fotos aus unmittelbarer Nähe) und mit
– dem (4) „ISS-NASA-Objekt“ am Abendhimmel, das angeblich das Bild der ISS von der Erde aus sein soll.

Die erste Frage, die geklärt werden soll, lautet:

Kann das „ISS-NASA-Objekt“ die 400 km entfernte „ISS“ sein?

Um die Größen von Bildern zu beurteilen, muß man die Größen (Maße) der im Bild dargestellten Objekte kennen. Für die Zwecke einer einfachen und durchsichtigen Rechnung setzen wir runde Zahlen an.

Da trifft es sich gut, daß das Flugzeug und die „ISS“ ungefähr dieselbe maximale Ausdehnung haben, denselben Durchmesser, nämlich rund 80-100 Meter. Für die weiteren Betrachtungen nehmen wir einfachheitshalber an, daß beide Objekte in ihrer längsten Ausdehnung (Durchmesser) genau 100 Meter messen. Diese Vereinfachung ist zulässig und zweckmäßig, weil es für die Untersuchung und Beweisführung zu dieser Frage genügt, nur die Größenordnung der Maße zu betrachten. Jeder Interessierte kann den Vergleich auch selbst mit genauen Daten nachvollziehen und wird feststellen, daß sich die Größenordnungen nicht ändern.

Für die Orte der Bilder nehmen wir einmal 10 Kilometer (für das Flugzeug-Bild) und einmal 400 Kilometer (für das“ISS“-Bild = „ISS-NASA-Objekt“) Entfernung von der Erdoberfläche (Höhe über der Erde) an.

Wir erhalten dann folgende Übersicht:


Objekte und die Größe ihrer Bilder an verschiedenen Orten (Entfernungen)

Objekte:                                      in 10 km Entfernung                               in 400 km Entfernung
(Unterschied der Entfernungen: Faktor 40)

reales Flugzeug:                          Bild des Flugzeugs                                     —
100 m Durchmesser

„reale ISS“ nach „Foto“:              —                                                         Bild der „ISS“
100 m Durchmesser                                                                                 = „ISS-NASA-Objekt“


Vergleich der Bilder von Flugzeug und „ISS-NASA-Objekt“

Ein Vergleich des Bildes des „ISS-NASA-Objekts“ mit dem Flugzeug-Bild kommt zu folgender Feststellung:

Das Bild des „ISS-NASA-Objekts“ erscheint dem Beobachter auf der Erde ungefähr so groß wie das Flugzeug-Bild. Für die hier anzustellenden Überlegungen nehmen wir die Größengleichheit der Bilder an. Nach unserer Erfahrung ist das Bild des „ISS-NASA-Objekts“ sogar eine Kleinigkeit größer als das Bild des Flugzeugs. Messungen darüber sind uns nicht bekannt.

Die Kenntnis der Gleichheit der realen Größen beider Objekte (100 Meter) und die Beobachtung der Gleichheit ihrer Bildgrößen führen zu einem eklatanten Widerspruch:

Zwei gleichgroße Objekte, die 390 km voneinander entfernt sind, können dem Beobachter auf der Erde nicht gleichgroße Bilder von sich bieten.

Aus der Entfernung von 390 km ist nur eine Schlußfolgerung zu ziehen: ein gleichgroßes Objekt, das aber angeblich 400 km von der Erde entfernt ist („ISS-NASA-Objekt“), würde ein Bild von nur einem Bruchteil der Größe des Flugzeug-Bildes in 10 km Höhe bieten. Das „ISS-NASA-Objekt“ kann also die „ISS“ nicht sein.

Das „ISS“-Bild in Gestalt des „ISS-NASA-Objekts“ ist nach dieser Beobachtung viel zu groß. Könnte dieser Befund irgendwie erklärt werden? Es gäbe logisch zwei Möglichkeiten: entweder stimmt die Entfernung nicht, oder die Größe des Objekts stimmt nicht. Entweder dreht die angebliche „ISS“ ihre Orbitrunden nicht in 400 km Entfernung, oder die angebliche „ISS“ ist mehrfach größer als die angegebenen 100 Meter. Beide Erklärungen widersprechen jedoch der Behauptung der NASA, das „ISS-NASA-Objekt“ sei die „ISS“ mit 100-Meter-Durchmesser in 400 km Entfernung, und können nichts an dem Ergebnis ändern: die Behauptungen der NASA widersprechen der Beobachtung (gleichgroße Bilder), die Beobachtung ist entscheidend, die NASA-Behauptungen sind widerlegt und folglich ist das „ISS-NASA-Onjekt“ nicht die „ISS“.

1. Nachweis: Das beobachtete „ISS-NASA-Objekt“ ist keinesfalls die ISS!

Mit dem Widerspruch zwischen dem Befund (gleiche Bildgrößen) und den Behauptungen der NASA über ihr „ISS-NASA-Objekt“ sind die NASA-Behauptungen bereits anhand der Betrachtung der Größenordnungen widerlegt. Das zu beobachtende „ISS-NASA-Objekt“ ist also keinesfalls die ISS. Damit ist ein Betrug der NASA-Propaganda aufgedeckt.

Was das „ISS-NASA-Objekt“ in Wirklichkeit ist, sollte die NASA erklären. Da sie offensichtlich weiß, wo und wann es zu beobachten ist, wird sie auch wissen, was es ist. Nachdem erwiesen ist, daß es nicht die ISS ist, müssen Kritiker sich mit diesem Objekt nicht mehr vordringlich beschäftigen.

Die Beobachtbarkeit für eine angebliche „ISS“ in 400 km Entfernung

Mit der Erkenntnis zum 1. Nachweis, daß das „ISS-NASA-Objekt“ nicht die „ISS“ sein kann, ist die Problematik dieses Objekts noch nicht erschöpft. Denn es bleibt die Frage, ob eine angebliche „ISS“ in 400 km Entfernung überhaupt für das bloße Auge zu erkennen wäre: dazu ist der 2. Nachweis zu führen.

Der 2. Nachweis kann nicht mehr mit einer Betrachtung nur der Größenordnungen geführt werden, sondern bedarf der numerisch genauen Behandlung, weil die Beweislage zwar eindeutig, aber numerisch nur knapp ausfallen wird. Weil die Beweislage nicht so offensichtlich ist, sondern sich erst bei genauerer Berechnung ergibt, hat wahrscheinlich bisher auch kein Kritiker genau nachgerechnet, so daß die Täuschung der Öffentlichkeit durch die NASA bisher nicht aufgedeckt worden ist.

Die 6 Schritte zum 2. Nachweis

1. Gegeben sind als NASA-Daten der „ISS“-Durchmesser (100 m) und die „ISS“-Entfernung (400000 m).
2. Daraus wird für die ISS das Verhältnis Durchmesser:Entfernung gebildet (1:4000).
3. Der Dezimalwert dieses Quotienten wird errechnet: 1:4000 = 0,00025.
4. Eine Lageskizze wird zeigen, daß dieser Dezimalwert den Tangens des Beobachtungswinkels der ISS darstellt, nämlich das Verhältnis von Gegenkathete zu Ankathete in einem rechtwinkligen Dreieck.
5. Das maximale Auflösungsvermögen des menschlichen Auges wird ermittelt: es wird in Winkelgraden gegeben und durch mehrere Beispiele für das Verhältnis von Gegenkathete zu Ankathete des Beobachtungswinkels, woraus sich direkt der Tangenswert des Beobachtungswinkels ergibt.
6. Feststellung, ob der Beobachtungswinkel einer „ISS“ in 400 km Entfernung oberhalb oder unterhalb dieses Auflösungsvermögens liegt.

Die Lageskizze zu den beiden Nachweisen über die „ISS“

Grafik - Flugzeug - ISS -fertig - def 02

Das „ISS-NASA-Objekt“ hat keinen Ort in der Wirklichkeit

Die Grafik zeigt im Prinzip die völlig verschiedenen Beobachtungswinkel der Bilder von Flugzeug und „ISS“. Die Grafik beweist auch, daß man das angebliche „ISS-NASA-Objekt“ an keinem Ort in diesem Lageplan eintragen kann: es bildet mit seinen Realien (effektive Größe wie das Flugzeug-Bild, angebliche Entfernung von 400 km) einen Widerspruch zu der Wirklichkeit, wie jeder sie beobachten kann und die NASA sie behauptet.

Preisfrage: Wo wollte ein Anhänger der bemannten Raumfahrt das „ISS-NASA-Objekt“ in dieser Lageskizze unterbringen?

Der Tangenswert für die „ISS“

Für die zweite Frage nach der Sichtbarkeit einer 400 km entfernten „ISS“ für das menschliche Auge zeigt die Grafik die Lage des Beobachtungswinkels: in dem rechtwinkligen Dreieck ACD mit dem rechten Winkel bei C und dem Beobachtungswinkel bei A. Der Durchmesser der „ISS“ bildet die Gegenkathete CD, und die Entfernung der ISS bildet die Ankathete AC: das Verhältnis von Gegenkathete zu Ankathete stellt den Tangens des Beobachtungswinkels dar. Dieser Tangenswert beträgt für die „ISS“ bei der Beobachtung von der Erde:
100:400000 = 1:4000 = 0,00025

Man könnte über trigonometrische Tabellen aus dem Tangenswert den Beobachtungswinkel in Winkelgrad ermitteln: damit würde man einen sehr kleinen Winkel in Winkelminuten und Winkelsekunden erhalten, der für die weitere Beweisführung jedoch entbehrlich ist, weil auch für den nächsten Beweisschritt zur Ermittlung der maximalen Auflörung des menschlichen Auges mehrfach das Durchmesser-Entfernung-Verhältnis angegeben wird, das sich kürzer und genauer im Tangenswert darstellen läßt.

Beispiele für das Auflösungsvermögen des menschlichen Auges

Verschiedene Internetseiten (Wikipedia „Winkelminute“ u.a.) machen zum Auflösungsvermögen des Auges übereinstimmend die Angabe „1 Winkelminute“ und geben Beispiele, oft mit Durchmesser und Entfernung. Den Tangenswert des Beobachtungswinkels zu jedem Beispiel haben wir dazugefügt, wenn Durchmesser und Entfernung angegeben sind.

(1) 2,91 cm Länge aus 100 Meter Entfernung: 1 Winkelminute.
Der Tangens errechnet sich aus 2,91:10000 = 0,000291
= 2,9 Zehntausendstel
(Wikipediaartikel „Winkelminute“)

(2) 1 Meter Länge aus 3440 Metern Entfernung: 1 Winkelminute
Der Tangens errechnet sich aus 1:3440 = 0,0002906
= 2,9 Zehntausendstel
(Wikipediaartikel „Winkelminute“)

(3) Die Auflösung von 1′ (einer Winkelminute) entspricht einer Ortsauflösung
von etwa 1,5 mm bei 5 m Abstand.
Der Tangens errechnet sich aus 1,5:5000 = 0,0003
= 3 Zehntausendstel
https://de.wikipedia.org/wiki/Sehschärfe

(4) Mensch (Fovea): 0,4′ bis 2,0′ (1′ = 3 cm auf 100 m)
Der Tangens errechnet sich aus 3:10000 = 0,0003
= 3 Zehntausendstel
https://de.wikipedia.org/wiki/Sehschärfe

(5) Die ideale Sehschärfe beim Menschen: 0,5 bis 2′ (Winkelminuten).
https://de.wikipedia.org/wiki/Sehschärfe

(6) Praktische Erkennbarkeit von Doppelsternen (bei sogenannten Augenprüfern), je nach ihrer Helligkeit: etwa 3 bis 10′ (Winkelminuten).
https://de.wikipedia.org/wiki/Sehschärfe

(7) Normalerweise hat das Auge ein Auflösungsvermögen von 1 Bogenminute (entspricht dem augenoptischen Visus von V=1). Bei Nacht liegt es etwa bei 2 Bogenminuten.
https://www.astroshop.de/beratung/teleskop/teleskop-wissen/tipps-zur…

(8) ebenfalls 2 Bogenminuten bei Nacht
(astronomiefans.de);

(9) Als Größenvergleich für eine Winkelminute kann auch der Mond herangezogen werden. Für einen Beobachter auf der Erde erstreckt sich der gesamte Durchmesser des Mondes im Mittel über einen Winkelbereich von etwa 32 Winkelminuten.
(Wikipediaartikel „Winkelminute“)

Ergebnis

Für den Menschen kann es sich wegen altersbedingten Unterschieden u.a. Ursachen nur um Durchschnittswerte handeln; deshalb wird eine Variationsbreite von 0,5 bis 2,0 Winkelminuten angegeben. Das heißt, der Mensch kann im allgemeinen nur bis zu einer Winkelminute auflösen, im Dunkeln sogar nur 2 Winkelminuten. Als plausibles Ergebnis bleibt festzuhalten, daß das menschliche Auge nur bis zu 1 Winkelminute auflösen kann.

2. Nachweis: Der Beobachtungswinkel der „ISS“ in 400 km Entfernung liegt unterhalb des Auflösungsvermögens des menschlichen Auges

Unsere Quellen nehmen für den Idealfall an, daß das menschliche Auge maximal, also als kleinste Differenz in der Beobachtung, einen Winkel von 1 Winkelminute auflösen kann. Zu den idealen Bedingungen gehören ein mittleres Alter des Beobachters und genügend Licht: für besonders gute Augen wird im Idealfall sogar eine Auflösung von einer halben Winkelminute (0,4-0,5) angegeben. Bei Dunkelheit sinkt das Auflösungsvermögen auf 2 Winkelminuten. Bei der praktischen Erkennbarkeit von Doppelsternen (bei sogenannten Augenprüfern) hängt die Trennschärfe des Auges von der Helligkeit der Sterne ab und kann weiter sinken auf 3 bis 10 Winkelminuten.

Aus diesen Angaben geht hervor, daß normalerweise ein Objekt unter einem Beobachtungswinkel von 1 Winkelminute höchstens wahrgenommen werden könnte, aber keine Ausdehnung oder Form erkennen ließe. Unsere Quellen geben zur Illustration der „Winkelminute“ übereinstimmend Beispiele von Längen der Gegenkathete zur Ankathete und damit von Tangenswerten von 0,00029 bis 0,0003.

Der Tangenswert beträgt für eine „ISS“ in 400 km Entfernung bei der Beobachtung von der Erde, wie oben ausgeführt:
100:400000 = 1:4000 = 0,00025
und liegt damit unter dem Auflösungsvermögen des menschlichen Auges. Dies bedeutet, daß die von der NASA behauptete „ISS“ aus 400 km Entfernung vom Menschen nicht wahrgenommen werden kann.

Da die NASA von Schwankungen des „ISS“-Orbits bis zu einer geringeren Entfernung von 350 km berichtet, soll auch der Tangenswert für eine Beobachtung der „ISS“ aus dieser Entfernung in Betracht gezogen werden:
100:350000 = 1:3500 = 0,0002857
Auch dieser Tangenswert liegt zwar dicht an der Winkelminute, aber immer noch unter dem Auflösungsvermögen des menschlichen Auges.

Der 2. Nachweis bestätigt den 1. Nachweis

An diesem Punkt ist nun wieder eine Verbindung mit dem oben geführten 1. Nachweis herzustellen: das „ISS-NASA-Objekt“ stellt nicht die „ISS“ in 400 km Entfernung dar. Der jetzt geführte 2. Nachweis, daß eine „ISS“ sowohl in 400 km Entfernung als auch in 350 km Entfernung unterhalb des Auflösungsvermögens des menschlichen Auges liegt, liefert eine sachlich unabhängige Bestätigung dafür, daß das „ISS-NASA-Objekt“ nicht die „ISS“ sein kann, weil der in der Dämmerung deutlich sichtbare rundliche dicke Punkt des „ISS-NASA-Objekts“ wahrscheinlich unter einem Winkel von wenigstens 2 Winkelminuten erscheint – gibt es eigentlich irgendwo eine Bestimmung des Beobachtungswinkels dieses „Objekts“?

Die NASA hat mit ihrem „ISS-NASA-Objekt“ doppelt betrogen

Die NASA hat also ihre Raumfahrt-Anhänger mit dem „ISS-NASA-Objekt“ gründlich getäuscht und „an der Nasa herumgeführt“.

Erstens hat die NASA ihre Anhänger darüber getäuscht, daß das „ISS-NASA-Objekt“ gar nicht die „ISS“ ist, sondern nur ein – dann und wann – von der NASA gestartetes Objekt in viel geringerer Entfernung (damit es beobachtbar ist) und mit einer Umlaufzeit ungefähr wie die angebliche „ISS“ (eineinhalb Stunden), um wenigstens eine funktionale Ähnlichkeit mit einer „ISS“ vorzutäuschen. Den Nachweis einer kontinuierlichen Existenz des „ISS-NASA-Objekts“ durch Veröffentlichung seiner Orbitdaten hat die NASA auch nicht führen können.

Zweitens hat die NASA ihre Anhänger getäuscht über die Beobachtbarkeit eines Objekts von 100 Metern Durchmesser in 400000 Metern Entfernung. Die Täuschung ist erfolgreich, weil offensichtlich kein Raumfahrtbegeisterter die NASA-Daten einmal nachrechnet, ob man ein Objekt unter diesen Bedingungen überhaupt mit dem bloßen Auge beobachten kann.

Das „ISS-NASA-Objekt“ zum doppelten Betrug des Publikums ist eine grobe Zumutung für jeden, der einigermaßen rational mit der Welt und ihrer Darstellung in den Massenmedien umzugehen gedenkt. Nur Träumer und Narren und ausgemachte Dummköpfe könnten sich diesen Erkenntnissen des doppelten Betrugs, wenn man sie vor ihnen ausbreitet, einfach entziehen wollen. Wer sich selbst ernst nimmt, müßte die vorgetragenen Beweismittel mit rationalen Argumenten entkräften wollen. Wenn er das nicht kann, müßte er sie anerkennen und sich von dem „ISS-NASA-Objekt“ als einem raffinierten Trick der NASA verabschieden.

Der populäre Glaube an das „ISS-NASA-Objekt“ als unschlagbaren Beweis für die „ISS“

Beide Schlußfolgerungen sind zwingend und widerlegen die NASA-Legende einer am Abendhimmel mit bloßem Auge beobachtbaren ISS: das „Objekt“ ist nicht die „ISS“, und eine „ISS“ in 400 km Enfernung wäre außerdem mit bloßem Auge auch nicht zu beobachten.

Dies ist noch kein Beweis gegen die Existenz der „ISS“, aber der populäre Glaube, das NASA-Objekt am Abendhimmel sei die ISS, ist damit klar als Unnsinn und Betrug erwiesen. Dieser Nachweis ist aus zwei Gründen so wichtig: erstens, weil nach zahlreichen Äußerungen in Internetforen die Anhänger der Raumfahrt offensichtlich das beobachtbare „Objekt“ am Abendhimmel für den unschlagbaren „Beweis“ für die Existenz einer „ISS“ halten!

Warum macht eine „nationale Behörde“ sowas?

Und zweitens, weil eine nachgewiesene Täuschung der NASA alle Fans zm Nachdenken bringen müßte: Warum macht eine „nationale Behörde“ der USA so etwas? Warum wird zur „Beglaubigung“ durch eigenes Beobachten ausgerechnet ein so brutaler Betrug organisiert? Kann hinter einer Behörde mit solchen Methoden überhaupt noch etwas Seriöses erwartet werden?

Warum stützen so viele Menschen ihren Glauben an eine „ISS“ gerade auf dieses strahlende „ISS-NASA-Objekt“ am Abendhimmel? Weil sie sich sagen: „Wir haben es doch selbst gesehen!“ Das Selbersehen hat eine ungeheure Überzeugungskraft. Die Menschen können nicht mehr nüchtern beschreiben, was sie konkret sehen, nämlich das rundlich-ovale, leuchtende Objekt, weil die NASA-Propaganda ihnen erfolgreich eingeredet hat, „was“ sie da sehen, sei „die ISS“.

Verführung durch „Selber-Sehen“ und „Überreden“ und „Teleskope“

Natürlich haben die Leute „es“ selbst gesehen – aber nicht erkannt, was sie da sehen! Das „Überreden“ hat die NASA auf wirklich raffinierte Weise auf die Spitze getrieben, indem sie die Suggestion außerdem auch noch durch Fotos von Beobachtungen der „ISS“ mit „Teleskopen“ verstärkt hat.

Da wird eine angebliche „ISS“ vor dem Mond oder der Sonnenscheibe angeblich mit Teleskopen fotografiert, mit denselben „bekannten“ Strukturen des Kreuzes aus Röhren und mit den „bekannten“ Sonnenpaddeln, meistenteils von „Amateuren“ aufgenommen! Die Vermischung des „ISS-NASA-Objekts“, das eine Fälschung dastellt, mit Fotografien von Teleskopaufnahmen einer „ISS“, die ebenfalls Fälschungen sind, weil es eine „ISS“ überhaupt nicht gibt, ist der Gipfelpunkt in der erfolgreichen Irreführung des Publikums. Wir müssen uns eingestehen, daß der Normalbürger ohne kritische Grundhaltung und ohne genügend private Freizeit zum Nachdenken aus dieser Irreführung kaum entkommen kann.

Mit dieser Aussage, daß eine „ISS“ überhaupt nicht existiert, gehen wir über die Kritik des „ISS-NASA-Objekts“ entscheidend hinaus, was wir im folgenden noch begründen werden.

Man kann verstehen, daß solche Fälschungen von angeblichen „ISS-Fotos“ mit Teleskopen zur Beglaubigung der „ISS-NASA-Objekt“-Fälschung eine große suggestive Wirkung haben: sie lassen die Beobachtung des „ISS-NASA-Objekts“ mit bloßem Auge zum „Wiedersehen“ mit bereits „bekannten“ Bildern werden!

Wenn die NASA mit einer solchen Nachprüfung ihrer Angaben gerechnet hätte – was ja auch 20 Jahre hat auf sich warten lassen – dann wäre es ihr natürlich möglich gewesen, die erfundenen Parameter der schönen „ISS“ so hinzubiegen, daß der Tangens der „ISS“-Beobachtung nicht unter das Auflösungsvermögen gerutscht wäre. Hier waren die Betrüger wieder einmal zu sorglos, wie überhaupt die gesamte „bemannte Raumfahrt“ einen Gipfel an Primitivität und Grobschlächtigkeit in Daten und Argumentationen darstellt. Aber der Betrug hat bis heute funktioniert durch die Machtverhältnisse: Kontrolle der Massenmedien und Verschweigen jeglicher Kritik. Deshalb wissen die Menschen heute: mit der Raumfahrt ist alles o.k.

Unsere weitergehenden Nachweise: keine bemannte Raumfahrt, kein APOLLO, kein Space Shuttle, keine ISS, nichts

Da wir uns um größtmögliche Transparenz bemühen, können wir jetzt auch darlegen, daß unser Mißtrauen gegen das „ISS-NASA-Objekt“ selbstverständlich nicht von ungefähr kam. Da wir auf Balthasars Blog bereits in mehreren Artikeln die Beweise schon gegen die Möglichkeit einer bemannten Raumfahrt ausgeführt hatten, wußten wir natürlich, daß es sich auch bei dem spektakulären „ISS-NASA-Objekt“ nur um einen Betrug handeln konnte, eine logische Fortsetzung des gigantischen Betrugs der angeblichen bemannten Raumfahrt aller Nationen seit 1961 (Gagarin). Mit dem Wissen, daß es nur ein Betrug sein konnte, mußte nur noch der spezielle Beweis gegen das „ISS-NASA-Objekt“ gefunden werden.

Unsere Beweise der Nichtexistenz einer bemannten Raumfahrt oberhalb von 100 km (Karman-Linie) haben wir auf mehreren Artikeln von Balthasars Blog niedergelegt. Es handelt sich insbesondere um 2 Beweise, die sachlich voneinander völlig unabhängig sind, also jeder für sich Bestand haben.

Erster Beweis: es gibt kein Re-Entry

Die Analyse des Energieverbrauchs auf den angeblichen Weltraumflügen zeigt, daß ein Raumschiff von 3 Tonnen Masse bei einer Rückkehr aus den kosmischen Geschwindigkeiten des Orbits oder direkt aus dem Weltraum (8000 m/sec oder 11000 m/sec) eine kinetische Energie von mehr als 100 Gigajoule besäße, die es nicht mehr in kontrollierter Weise an seine Umgebung abgeben könnte, und Treibstoff zur Abbremsung in dieser Größenordnung stünde nicht zur Verfügung, weil er vom Start an hätte mittransportiert werden müssen, was das Startgewicht der Rakete in eine nicht mehr praktikable Größenordnung erhöht hätte.

Mit dem Nachweis, daß alle bisherigen angeblichen Raumflüge keine Treibstoffreserve zu einem wohlbehaltenen „Re-entry“ zur Erdoberfläche gehabt hätten, ist die bemannte Raumfahrt erledigt, bevor sie hätte anfangen können. Die NASA, ROSKOSMOS, ESA und Konsorten in allen Ländern erzählen zum „erfolgreichen“ Re-entry ihrer angeblichen Raumflüge nur Lügenmärchen, mit wissenschaftlichem Nonsens verbrämt und von den korrupten akademischen Wissenschaften in allen Ländern öffentlich unterstützt und beglaubigt.

Statt der Lügenmärchen sollten die Raumfahrtbehörden darlegen, wie hoch die kinetische Energie eines zurückkehrenden Raumschiffs wäre und wieviel Energie das Raumschiff in jeder Minute des Sinkflugs auf welche Weise an seine Umgebung abgeben könnte. Eine solche Aufrechnung über die Energien hat noch keine NASA usw. vorlegen können.

Das Lügenmärchen „APOLLO 11“

Als spektakulärstes Beispiel für die Lügenmärchen kann uns APOLLO 11 dienen mit seiner wunderbaren Mondlandung und seinem Rückflug direkt aus dem Weltraum (ohne einen Erdorbit einzulegen!) in den Abstieg zur Erde; APOLLO 11 hat – angeblich – von 130 km Höhe (Eintritt in den Sinkflug) bis zur Landung die kinetische Energie von 350 Gigajoule innerhalb von 29 Minuten bis zur Landung im Pazifik abgeben können: in jeder Minute mehr als 10 Gigajoule!

Natürlich hat die NASA ihrem Publikum niemals vorgerechnet, mit welcher kinetischen Energie APOLLO 11 in das Re-entry eingetreten ist und wie das Command Module diese kinetische Energie innerhalb von 29 Minuten abgeben und wohlbehalten landen konnte. Es hat auch niemand von ihr verlangt, bevor Anders Björkman seine Analyse des angeblichen APOLLO-11-Fluges anhand der NASA-Daten veröffentlicht hat. Wir haben sein APOLLO-11-Kapitel in deutscher Sprache zusammengefaßt veröffentlicht:

Der APOLLO-11-Elefant – eine deutsche Premiere
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/11/22/der-apollo-11-elefant-eine-deutsche-premiere/)
Björkmans Nachweis gegen ein Re-Entry gilt nicht nur im Falle von APOLLO 11, sondern prinzipiell für jede angebliche Rückkehr aus einer kosmischen Geschwindigkeit.

Zweiter Beweis: kein Schutz vor der kosmischen Strahlung

Der andere Beweis gegen die Möglichkeit einer bemannten Raumfahrt beruht auf dem Nachweis, daß ein Schutz gegen die kosmische Strahlung nicht möglich ist. Diese Erkenntnis über das große Hindernis ist in der Entwicklung der Raumfahrt zeitlich sogar die erste gewesen, aber letztmalig in einem SPIEGEL-Artikel von 1961 vor dem Publikum unverbrämt ausgebreitet worden, der aus heutiger Sicht ein historisches Dokument darstellt:

DER SPIEGEL. Nr. 34, 16.8.1961, S. 54-56:
Raumfahrt – Tödliche Sonne – Strahlen-Gefahr.
(http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43365671.html)

Seitdem haben sich die USA im Kalten Krieg entschieden, die bemannte Raumfahrt und ihren Sieg im Wettlauf zum Mond gegen die UdSSR als Fälschung und Täuschung der Bevölkerungen ihres Landes und ihrer Allierten zu inszenieren. Deshalb hat es seitdem keine öffentliche Information mehr über die Gefahren der kosmischen Strahlung für die bemannte Raumfahrt gegeben – bis zum heutigen Tag.

Stattdessen sind diese Gefahren vor der Öffentlichkeit verschwiegen worden, und es sind in den Massenmedien der westlichen Welt über die Strahlenbelastung der Raumfahrt möglichst gar keine Daten (Meßwerte) oder nur in allerdürftigstem Umfang völlig falsche und einfach erfundene Daten gestreut worden, die dem Publikum suggerierten, es gebe für die Raumfahrt keine Gefahren durch Strahlung – und wenn überhaupt, dann sind sie beherrschbar. Außerdem handelt es sich höchstens um eine kleine Erhöhung des späteren Risikos, an Krebs zu erkranken … auf diesen Tenor hat sich die NASA seither zurückgezogen.

„Die Russen werden schon aufpassen“

Die Öffentlichkeit und ganz speziell die begeisterten Anhänger der „bemannten Raumfahrt“ mit Astronauten und Weltraumspaziergängen bis zur Mondlandung haben sich über die Gefahren der kosmischen Strahlung auch deshalb leicht täuschen lassen, weil ihnen suggeriert wurde und alle es glaubten, daß der Kontrahent im Wettbewerb, die UdSSR, jeglichen Betrug bemerken und als politischer Gegner öffentlich Alarm schlagen würden. Den ersten Kritikern der Raumfahrt wurde die angebliche „Kontrollfunktion der UdSSR“ sogar als entscheidende Sicherung gegen irgendwelche Betrugsversuche der USA hingestellt – und wird es bis heute noch von Vertretern unseres bundesdeutschen „eingetragenen Vereins“ DLR.

Die Menschen wußten also nicht, daß auch die UdSSR schon mit Gagarin 1961 die Öffentlichkeit getäuscht hatte, was die USA natürlich wußten, und daher mit den USA – trotz Kaltem Krieg – einträchtig an dem gigantischen Betrug der bemannten Raumfahrt zusammenarbeitete, weil er beiden Seiten nutzte. Die schöne Eintracht der beiden Groß-Betrüger dauert bis heute an – und kann bis in alle Ewigkeit weitergehen.

Inzwischen haben noch andere Länder diesen schönen Betrug als nützliches Vehikel entdeckt, ihre Bevölkerungen mit diesen Phantasien zu beschäftigen, nationalen Stolz und Ehrgeize zu entwickeln. Allein schon die Bindung der Menschen an die heimischen Bildschirme ist in den Augen der Machthaber ein Wert an sich, die jede Zerstörung der kappen Freizeit ihrer Untertanen als Absicherung ihrer Herrschaft gegen selbständiges Denken, Aufklärung und eigenes Urteilen der Untertanen verstehen.

Die Motive der Machthaber

Die Motive für den gigantischen Raumfahrtbetrug, den längsten in der Geschichte, haben sich im Laufe der Jahre gewandelt. Zu Beginn ging es um die Vormachtstellung durch den Mondlandungserfolg der USA, von J. F. Kennedy als Ziel ausgegeben. Nach Ablauf des APOLLO-Programms ging es den Machthabern vor allem um die ungeheuren Steuergelder, die von den (ahnungslosen oder eingeweihten?) Abgeordneten bewilligt wurden, um die angeblich kostspielige Technik und die großartigen Vorhaben zu finanzieren – für eine bemannte Raumfahrt, die überhaupt nicht existierte und nicht stattfand und kein Geld kostete, so daß die Steuermilliarden anderen, unbekannten Zwecken zugeführt werden konnten. Die nächsten 100 Milliarden US-Dollar sind schon für den Marsflug vorgesehen. Schneller und eleganter ist noch nie Geld „verdient“ und unbemerkt auf die Seite geschafft worden.

Für Länder ohne parlamentarische Kontrolle war dies natürlich keine besondere Attraktzije, weil sie mit den nationalen Ressourcen ohnehin machen können, was sie wollen. Heute ist das Raumfahrt-Theater eine Ablenkung von wirklichen Problemen und unschädliche Beschäftigung des Publikums und seiner Phantasie und eine staatliche Förderung des Nationalismus zur Fütterung der Massenmedien. Wir Deutschen stellen ja gerade  –  endlich  –  einen „Kommandanten“ der ISS! In wenigen Tagen wird er starten.

Die späte Aufarbeitung der Strahlungsproblematik

Die absolute Kontrolle der Massenmedien, die politischen und wirtschaftlichen Druckmöglichkeiten der USA gegen ihre Verbündeten und die „Einbindung“ der UdSSR wegen ihrer Komplizenschaft haben der NASA als der ersten und hauptsächlichen Veranstalterin völlig freie Hand gelassen, die Öffentlichkeit der ganzen Welt einer gründlichen Gehirnwäsche und Manipulation zu unterwerfen und die Frage einer kosmischen Strahlung aus dem öffentlichen Bewußtsein völlig auszublenden.

Der erste Autor, der die Problematik ins Auge faßte, war der US-Autor Ralph Rene (auch: Réné) mit seinem Buch: „Nasa mooned America!“, ca. 1995 und später. Unglücklicherweise blieben ihm jedoch NASA-Reports von 1972 unbekannt, die erst nach 2000 öffentlich zugänglich wurden und heute im Internet stehen. Dadurch war es Rene, der den Betrug der NASA genau durchschaute, versagt, die grotesken Lügereien der NASA über die kosmische Strahlung im Weltraum detailliert aufzudecken. Vor 2000 hat es  –  nach unseren Erkenntnissen  –  praktisch überhaupt keine veröffentlichten detaillierten Aussagen der NASA zur kosmischen Strahlung gegeben! Die dem Autor Rene versagt gebliebene Chance konnte eine deutsche Untersuchung von 2016 endlich nutzen, die auf Balthasars Blog heruntergeladen werden kann:

Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück
oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung – 2016
(https://balthasarschmitt.com/wp-content/uploads/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

Dies ist die erste umfassende deutschsprachige Einführung, für Laien geschrieben, die darin manche überraschende Fakten und Informationen finden können. Die Aufklärung des Publikums steht noch am Anfang, aber der ist gemacht.

Eine wesentliche Ergänzung der Problematik hat Siegfried Marquardt geleistet, der als erster Kritiker die Messungen der Teilchenströme in den verschiedenen Regionen des Weltraums durch die Physiker ausgewertet und diese energetischen Belastungen der Teilchenstrahlung für den menschlichen Organismus in Strahlendosen nach Sievert umgerechnet hat. Marquardt hat dies erstmals 2010 als Dateien ins Internet gestellt, die heute jedoch nicht mehr erreichbar sind, seit der Autor 2014 seine Kritik in einem Buch veröffentlicht hat. Wir haben Marquardts Ergebnisse als wichtige Beiträge der Kritik in mehreren Artikeln auf Balthasars Blog referiert:

PRO und CONTRA der bemannten Raumfahrt
https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/09/09/pro-und-contra-der-bemannten-raumfahrt/
Im 2. Teil wird Marquardts Darstellung der Strahlungsproblematik von 2010 referiert: „Die kosmische Strahlung im Weltraum ist ein für Menschen unüberwindliches Hindernis“.

Hallo, ESA / Jan Wörner: „Wir sagen Ihnen, was wir denken“
https://balthasarschmitt.wordpress.com/2016/12/26/hallo-esa-jan-woerner-wir-sagen-ihnen-was-wir-denken/
Zusammenfassung des Wichtigsten zur kosmischen Strahlung, darunter Marquardts Umrechnung der Teilchenmessungen in biologisch gewichtete Sievert-Dosen.

Marquardts „Apollolüge“ jetzt als Taschenbuch
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/11/08/marquardts-apolloluege-jetzt-als-taschenbuch/)
Referiert Marquardts Ergebnisse nach seinem Buch:
Marquardt, Siegfried:
Die ganze Wahrheit über die Apollolüge : mathematisch-physikalische Re- und Dekonstruktion von Apollo 11. – Königs Wusterhausen: Siegfried Marquardt Verlag d. Wissenschaften 2014. – 100 S. – ISBN 978-3-00-046504-8

[Anmerkung v. 15.8.2020:
Siegfried Marquardts Untersuchung
„Die ganze Wahrheit über die Apollolüge“
kann als pdf-Datei ab sofort in 2 Ausgaben von 2009 und 2019 von der Downloadseite dieses Blogs heruntergeladen werden. URL der Downloadseite:
https://balthasarschmitt.wordpress.com/eine-seite/downloads/ ]

Gehirnwäsche, Fälschung und Suggestion sind die langfristigen Perspektiven für die Bevölkerung

Die bemannte Raumfahrt ist heute die älteste der FAKE-WELTEN (seit 1961), neben der 9/11-FAKE-WELT seit 2001. Aber auch die FAKE-WELT über den J.F.Kennedy-Mord seit 1963 wird bis heute in den Massenmedien aufrechterhalten (Einzeltäter Oswald aus rein persönlichen Motiven), obwohl schon offizielle Gremien der USA dieses Lügengespinst weitgehend aufgegeben haben: in unseren Medien darf der Kennedy-Mord nicht als Staatsstreich aufgedeckt werden, weshalb die uns immmer noch mit den alten Lügen füttern. Deshalb heißen wir sie Lügenmedien und Verschweigemedien. Und die Medien müssen offiziell so tun, als ob sie gar nicht wüßten, warum: unsere Massenmedien geben die verfolgte Unschuld vom Lande!

Suggestionswirkungen durch Massenmedien werden seit Jahrzehnten von der akademischen Wissenschaft eingehend erforscht und dann als Technik für Fälschungen und Täuschungen an Geheimdienste und die Organisatoren der geheimen FAKE-RAUMFAHRT-WELT und der anderen FAKE-WELTEN geliefert. Die von den Machthabern betriebene Zurichtung der Menschen durch ihre Massenmedien ist für den normalen Zeitgenossen unentrinnbar.

Die Menschen werden durch Gehirnwäsche in Ängste und Verschüchterung getrieben, weil sie soziale Aussonderung und auch um den Arbeitsplatz und ihre finanzielle Lage fürchten, und weil sie eine Erschütterung durch „kognitive Dissonanzen“ nicht aushalten, wenn z. B. die Kritiker ihnen sagen, daß sie seit Jahrzehnten in die Lügenwelt von Astronauten und Weltraumreisen und Spaziergänge im All eingewickelt worden sind, als sei dies alles realste Realität.

Alle diese Fehlreaktionen wie Angst, Einschüchterung und Ausweichen vor den „kognitiven Dissonanzen“ hat die Wissenschaft schön erforscht und den Machthabern als probate Mittel empfohlen, um die Bevölkerung zum Stillhalten und Schlucken all des Unsinns und der Fälschungen aus den Massenmedien zu bewegen. Die Menschen sind dadurch leichter bereit, auf ihre Rechte zu verzichten und auch totale Überwachungen schon seit langem hinzunehmen, während in den Sonntagsreden so getan wird, als würde erst noch über diese Möglichkeiten diskutiert und dann irgendwann nach freier Meinungsbildung entschieden!

Nur die wirklich Neugierigen, die es unbedingt wissen wollen, finden die entscheidenden Informationen im Internet. Wenn sie die beiden dargelegten Schlußfolgerungen gegen die bemannte Raumfahrt für schlüssig halten, dann könnten sie befreit auflachen und sich freuen, von dieser Verhohnepipelung des Publikums durch die NASA erlöst zu sein – warum eigentlich nicht?

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Balthasar hofft auf Kritik der jetzt vorgelegten Beweise gegen das „ISS-NASA-Objekt“ und die Beobachtbarkeit der angeblichen „ISS“ mit dem bloßen Auge. Die Kommentarfunktion ist, wie immer, aktiviert.

Dieser Artikel erscheint pünktlich zum großen Tag (6.6.18), an dem die Deutschen endlich einen „Kommandanten“ zur „ISS“ entsenden können. Ein deutscher „Astronaut“, der nie im All gewesen ist, wird nicht auf der Spitze der Rakete in Baikonur sitzen, die nur als Feuerwerk für die glotzende Menge in Baikonur und an den heimischen Bildschirmen abgebrannt wird, und niemand wird als „Kommandant“ zu einer „ISS“ fliegen, die gar nicht existiert, weil Menschen von da oben in „kosmischen Geschwindigkeiten“ nie mehr wohlbehalten zur Erde zurückkehren könnten  –  und deshalb gar nicht erst losfliegen. Die Menschen sind viel vernünftiger, als man denken möchte. Die Astronauten und das gesamte Personal „tun nur so als ob“. Die bewegten Bildchen für die Bildschirme und die Standfotos für die gedruckte Massenpresse genügen für das Publikum völlig.

B., 5. Juni 2018

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Diesen Artikel als PDF-Datei herunterladen:

Link:  DOWNLOADS  Dort unter:  2018-06-05 – Ich habe die ISS doch selbst gesehen.pdf

Kosmische Strahlung: Entdeckung, Flugverkehr und Nicht-Information der Öffentlichkeit

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Einführung in ein weitgehend unbekanntes Terrain, weil die Öffentlichkeit nicht informiert wird. Nicht-Information beruht immer auf Vorsatz.

Kapitel 1 unserer MILLISIEVERT-Untersuchung

Gegen die herrschende Unwissenheit veröffentlichen wir hier als Blogartikel das Kapitel 1 aus der folgenden Untersuchung, die sich für alle Raumfahrtinteressierten als grundlegende Einführung erwiesen hat und vollständig als pdf-Datei auf diesem Blog zum Download bereitgehalten wird:

Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück
oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung.
1. Fassung. 19. März 2016. – 109 Seiten.
(https://balthasarschmitt.com/wp-content/uploads/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

Das Layout und die Typographie wurden dem Blog angepaßt. Die Seitengliederung des Originals wurde durch Seitenzahlen (in eckigen Klammern) angezeigt; die Paragraphenzählung blieb erhalten, entwickelt ihre Funktion jedoch nur im Gesamttext.

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[Seite 9]

 

Kapitel 1

Die Welt der kosmischen Strahlung – unsere Welt

 

§ 1   Wir sind nicht informiert

Das allgemeine Publikum, die Öffentlichkeit, Otto Normalverbraucher, wir Laien: wir werden durch die Massenmedien über die kosmische Strahlung wenig bis gar nicht informiert. Wer sich nicht selbst informiert, weiß nichts darüber. Deshalb kann er auch, wenn gelegentlich ein Wort über die kosmische Strahlung oder, wie sie früher hieß, die Höhenstrahlung verlautet, die Information nicht einordnen.

Dieser Stand unserer Unkenntnis hat seinen guten Grund: er ist beabsichtigt und wird von Regierungen und Medien mit Fleiß gehegt und gepflegt. Wer als Laie den Grund herausfinden will, beginnt eine abenteuerliche Reise in die populäre Sachliteratur und die allgemein informierenden Medien und insbesondere ins Internet. Er entdeckt, daß für die kosmische Strahlung mehrere physikalische Größen mit je eigenen Maßeinheiten parallel benutzt werden.

Um ihre Bedeutung zu erkennen, muß man sie umrechnen, um vergleichbare Größen zu erhalten. Dadurch wird dem Laien der Eindruck vermittelt, daß er nur mit mathematischen Kenntnissen den Durchblick gewinnen kann. Das allein schon kann die Menschen von einer Beschäftigung mit der Materie erfolgreich abhalten. Dieser Zustand mit mehreren Größen ist zwar historisch entstanden, wird aber durch das internationale System der Maßeinheiten (SI-System) leicht überwunden. Man benötigt keine besonderen mathematischen Kenntnisse, sondern nur die Grundrechenarten Malnehmen und Teilen.

Es handelt sich im Grunde nur um ganze 4 Maßeinheiten – Rad / Gray und Rem / Sievert, die gegebenenfalls in einem oder zwei Schritten umgerechnet werden. Das ist alles. Der Leser als Laie erhält in diesem Bericht die kleinen Umrechnungen in allen Schritten völlig durchsichtig präsentiert, und er kann jeden Schritt leicht nachrechnen, wenn er will.

Die erste Gruppe – Rad / Gray – sind die Einheiten für die physikalische Stärke der Strahlung; “Rad” ist die ältere Einheit, “Gray” ist die neuere. In diesen Einheiten werden die physikalischen Wirkungen aller Strahlungsarten gemessen.

[Seite 10]

Die zweite Gruppe – Rem / Sievert – sind die Einheiten für die biologische Stärke der Strahlung; “Rem” ist die ältere Einheit, “Sievert” die neuere.

Warum wird zwischen physikalischer und biologischer Stärke unterschieden?

Es gibt verschiedene Arten von Strahlungen, und bei ihrer Wirkung auf den menschlichen Organismus erweisen sich einige Strahlungsarten als schädlicher als die übrigen. Von den Strahlungen der schädlicheren Gruppe wirkt eine kleinere Menge so stark wie eine größere Menge der übrigen Strahlungsarten; die kleinere Menge dieser Gruppe ist in ihrer Wirkung “äquivalent” (gleichwertig) einer größeren Menge der anderen Arten. Deshalb wurde der Begriff der “Äquivalentdosis” eingeführt. Für die Wirkung auf den Menschen und andere Lebewesen ist die Äquivalentdosis maßgebend.­

Um die effektive Stärke der Wirkungen, die Äquivalentdosis, ausdrücken zu können, muß ein Rad- oder Gray-Wert für Strahlungen der schädlicheren Art um einen bestimmten Faktor erhöht werden: der erhöhte Wert wird dann in Rem oder Sievert ausgedrückt.

Im Rahmen dieses Berichts werden alle physikalischen Einheiten in biologisch gewichtete Einheiten umgerechnet (Rad / Gray in Rem / Sievert) und alle älteren Einheiten in neuere. Als Ergebnis müssen alle Dosiswerte in Sievert vorliegen: sie können bei Bedarf addiert werden, und sie sichern die Vergleichbarkeit der Messungen.

§ 2   Die Entdeckung der kosmischen Strahlung

Entdeckt wurde die kosmische Strahlung erst 1912. Die Physiker stellten fest, daß in einem mit Luft gefüllten und verschlossenen Behälter die enthaltene Luft allmählich elektrisch leitend (gemacht) wurde. Man nahm an, daß dies durch die in den obersten Gesteinsschichten im Boden enthaltene Radioaktivität verursacht wird: diese radioaktive Strahlung trennt Moleküle auf in ihre Bestandteile, sie ionisiert die Luft, und heißt deshalb ionisierende Strahlung. Die Physiker wollten herausfinden, bis in welche Höhe die radioaktive Strahlung aus dem Erdboden wirkt. Die Wirkung dieser Strahlung mußte in der Höhe allmählich abnehmen und schließlich verschwinden.

Zu ihrer großen Überraschung stellten die Physiker jedoch fest, daß die Wirkung der Strahlung mit der Höhe zwar abnahm, jedoch nicht vollständig verschwand, sondern in größeren Höhe wieder zunahm. Damit war die “Höhenstrahlung” entdeckt. Mit Ballonfahrten in immer größere Höhen wurde als Ursprung der Strahlung das Weltall erkannt, und die Strahlung wurde als kosmische Strahlung identifiziert und bezeichnet.

[Seite 11]

§ 3   Die natürliche Strahlenbelastung des Menschen

Alle Menschen erhalten von der radioaktiven Strahlung aus dem Boden und ihrer natürlichen Umgebung und außerdem aus der kosmischen Strahlung, die bis auf die Erdoberfläche herunter gelangt, eine gewisse ständige natürliche Strahlendosis, deren Jahreswert auch von der Höhenlage des Wohnortes abhängt. Diese natürliche Strahlendosis wird mit durchschnittlich 2,5 Millisievert pro Jahr angenommen. Die Umrechnung auf Mikrosievert pro Stunde ergibt:

2,5 milliSv = 2500 mikroSv pro Jahr;
1 Jahr hat 365 x 24 = 8760 Stunden;
2500 : 8760 = 0,28 mikroSv pro Stunde
[In dieser Rechnung sind am 1.1.2018 2 Schreibfehler korrigiert worden. Das Ergebnis war richtig.]

Dazu kommen künstlich erzeugte Strahlendosen durch Röntgenuntersuchungen oder andere medizinische Strahlenanwendungen, gegebenenfalls berufsbedingte Strahlendosen in Kernkraftwerken oder bei industriellen Anwendungen von Röntgenstrahlen oder radioaktiven Materialien.

Die Strahlenbelastung des Menschen wird mit der Einheit “Sievert” (Sv) pro Zeitdauer angegeben. Der Wert 1 Sv ist eine sehr hohe Dosis; ab 4 Sv in kurzer Zeit (Stunden oder Tage) gelten als tödlich. Daher wird in der Praxis oft mit Tausendstel Sv (milliSv) und Millionstel Sv (mikroSv) gerechnet:

1 Sv = 1000 milliSv = 1000000 mikroSv
0,001 Sv = 1 Tausendstel Sv = 1 milliSv
0,000001 Sv = 1 Millionstel Sv = 1 mikroSv
1 milliSv = 1000 mikroSv

Obwohl die Strahlung als “kosmische” bezeichnet wird, wirkt sie bis hinunter zur Erdoberfläche. Ihr Anteil an der “natürlichen Strahlenbelastung” des Menschen liegt bei ungefähr 0,3 milliSv pro Jahr. Die Umrechnung auf Mikrosievert pro Stunde ergibt:

0,3 milliSv = 300 mikroSv pro Jahr;
1 Jahr = 8760 Stunden;
300 : 8760 = 0,034 mikroSv pro Stunde

Mit wachsender Höhe über dem Meeresspiegel steigt die Stärke der kosmischen Strahlung jedoch sehr schnell stark an.

§ 4   Die Strahlenbelastung der Verkehrsfliegerei

Eine Vorstellung von den Größenordnungen der Dosiswerte gewinnt man am leichtesten, wenn man die Strahlungsbelastung in den verschiedenen Höhenlagen bis zu den Interkontinentalflügen in 10-12 km Höhe betrachtet (DER SPIEGEL. 1994, Nr. 17, S. 224-228: “Gewaltiges Knattern”):

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Höhe:                                               Dosis: mikroSv pro Stunde

0 m ca. (Meereshöhe, am Boden)              0.04

6000 m ca.                                                 0,7

8000 m ca.                                                2,2

10000 m ca.                                              3,8

12000 m ca.                                              8,2

14000 m ca.                                             14,1

Die Strahlungswerte steigen hier mit der Höhe keineswegs linear an, sondern exponentiell. Z. B. von 6000 m zu 12000 m verdoppelt sich die Höhe, die Strahlung verzehnfacht sich.

Außerdem sind die Werte für bestimmte Flüge gemessen worden:
.                                                        mikroSv / Stunde
Düsseldorf – San Francisco                         11
London – Chicago                                        9
New York – Athen                                        9
Paris – Tokio: Spitze                                   20
Paris – Tokio: Durchschnitt                        16

Als Durchschnittswerte für die Verkehrsfliegerei werden allgemein 12 km Flughöhe und 11 mikroSv / Stunde angenommen.

Die beiden Angaben über die natürliche Strahlenbelastung (2,5 milliSv pro Jahr) und die Strahlendosis in 12 km Höhe (11 mikroSv pro Stunde) werden allgemein als Referenzpunkte benutzt. Das Strahlungsproblem hat eine universale Bedeutung für die Menschheit. Es hat eine viel größere Tragweite als von der Öffentlichkeit bisher wahrgenommen, weil die Öffentlichkeit nicht informiert wird. Ein Irrtum kann zufälllig entstehen, eine Nichtinformation beruht immer auf Vorsatz.

§ 5   “Der Weltraum ist weit weg”

Die Weltraumstrahlung (kosmische Strahlung) wird durch die Aussagen der Begriffe “Weltraum” und “Kosmos” in der Öffentlichkeit für ein unserer irdischen Erfahrung weit entrücktes Phänomen gehalten. Diese Annahme ist jedoch, wie oben gezeigt, nicht zutreffend. Mit geringen Dosen wirkt die Weltraumstrahlung sogar bis auf die Erdoberfläche herab.

[Seite 13]

Die Öffentlichkeit muß darüber informiert werden, daß die Weltraumstrahlung auch für die Menschen auf der Erde bedeutende Auswirkungen hat, nämlich weil wir in Massen am interkontinentalen Flugverkehr teilnehmen und das Flugpersonal sogar einen erheblichen Teil seiner Tageszeit und seines Berufslebens im Wirkungsfeld der kosmischen Strahlung zubringt.

Die Interessenvertreter des Flugpersonals kämpften sogar noch 1994 darum, daß ihre Mitglieder überhaupt als strahlenexponierte Berufsgruppe anerkannt werden sollten. DER SPIEGEL schreibt noch 1994: “Bislang schenken Fluggesellschaften und Aufsichtsbehörden den Höhenstrahlen wenig Beachtung.” Noch 1994 wird diskutiert, “ob das fliegende Personal in Zukunft als beruflich strahlenexponiert eingestuft werden sollte.” (Strahlenschutzkommission (SSK), Bericht, Heft 1. 1997. S. 4.) Erst um 1996 wird die Verkehrsfliegerei endlich in die deutsche Strahlenschutzverordnung (Paragraph 103) aufgenommen.

Seither wird die Strahlenbelastung in der Fliegerei auf den verschiedenen Höhen bis 14 km und auf den verschiedenen Flugrouten (Flüge nahe oder fern von den Magnetpolen der Erde; Flüge über den Südatlantik) amtlich untersucht und dokumentiert, und es werden amtliche Belastungsgrenzen bestimmt durch Höchstdosen für die Strahlungsaufnahme, sowohl pro Jahr wie auch für die gesamte berufliche Karriere.

Wer sich wundert, warum noch 1994 die Verkehrsfliegerei um die Anerkennung als strahlenexponierte Berufsgruppe kämpfen mußte, wird sich noch mehr wundern, wenn er erfährt, daß schon 20 Jahre vorher mit dem Flugbetrieb der CONCORDE seit 1976 eine ständige Messung der kosmischen Strahlung in der Maschine angeordnet worden war, und zugleich eine amtliche Anweisung bestand, daß bei Überschreiten einer bestimmten Strahlungsdosis die Maschine ihre Flughöhe verringern mußte.

Wer hatte offensichtlich ein starkes Interesse daran, daß die Öffentlichkeit über die
Risiken der kosmischen Strahlung möglichst lange nicht informiert werden sollte? Und
wer hatte die Macht, das Strahlungsrisiko jahrzehntelang in die Geheimhaltung wegzudrücken? Das Ergebnis des vorliegenden Berichts wird auch hierzu eine Erklärung
liefern (vgl. § 50).

§ 6   Die Passagiere und besonders die Vielflieger

Die Passagiere sind denselben Strahlungsdosen ausgesetzt wie das Flugpersonal, erhalten aber wegen der geringen Anzahl von Flügen pro Jahr eine viel geringere Strahlendosis als das Personal. Vielflieger (aus beruflichen Gründen) können jedoch entsprechend höhere Gesamtdosen einsammeln.

Trotzdem ist die Strahlenbelastung bei Interkontinentalflügen auch für die Passagiere nicht ganz vernachlässigbar. Das kann man an drei Indizien ablesen.

[Seite 14]

Zum einen werden Flugbegleiterinnen bei Schwangerschaft ganz oder wenigstens ab einem bestimmten Zeitpunkt vom Flugdienst befreit, weil die Strahlenbelastung im Flugzeug ein Risiko für den Nachwuchs darstellen kann.

Als zweites wird im Internet auch für das Publikum eine Berechnung der Strahlenbelastung für jeden einzelnen Interkontinentalflug angeboten, die nach Flugroute und Dauer des Fluges sehr unterschiedlich ausfallen kann. Dadurch kann jeder Reisende die auf seinem Flug zu erwartende Strahlendosis erfahren. Dieses Verfahren wird auch für die Feststellung der Strahlenbelastung des Flugpersonals verwendet.

Als drittes Risiko gilt ein Ausbruch auf der Sonnenoberfläche (“solar flare”), der einen
sehr starken Teilchenstrom aussendet, der auch bis in die Stratosphäre der Erde
herunter (ca. 10 km) wirken kann. Die Flares sind nicht vorhersehbar, aber teleskopisch
beobachtbar, und ihre Teilchenströme benötigen halbe oder ganze Tage, bis sie die
Erde erreichen. Da die Laufzeit des Lichts von der Sonne zur Erde nur 8 Minuten
beträgt, können nach einer rechtzeitigen optischen Entdeckung des “Sonnenausbruchs”
ein paar Stunden Zeit zur Vorwarnung gegeben sein. Die Strahlenbelastung
durch einen “flare” dauert gewöhnlich nur ein paar Stunden an, kann jedoch extrem
hohe Werte bis zum Tausendfachen der normalen Strahlenbelastung in der Stratosphäre erreichen.

Für die Einsatzplanung des Flugpersonals oder die Entscheidung des Passagiers über die Buchung eines Interkontinentalflugs können die Flares jedoch nicht einkalkuliert werden und stellen daher ein ungewisses Risiko dar. Schwangeren wird empfohlen, beabsichtigte Interkontinentalflüge mit ihrem Arzt zu besprechen.

Das Flugpersonal trägt sichtbar keine Dosimeter am Rockaufschlag. Angeblich, weil
die Strahlung in der Stratosphäre mit den bekannten Dosimetern nicht zu messen sei.
Vielleicht aber auch, weil die Passagiere an Bord sich fragen könnten, warum sie keine
Dosimeter erhalten? Und wenn sie wieder zu Hause sind, könnten sich die Passagiere
gelegentlich fragen, was für Dosen die Astronauten eigentlich abbekommen? Das Sein
bestimmt das Bewußtsein – und das Bewußtsein von einer kosmischen Strahlung kann
das Sein bestimmen und zu ungehörigen Fragen nach APOLLO führen, weshalb es
besser nicht erst entstehen soll. Deshalb wird auch die Strahlenexposition des Flugpersonals
nur berechnet, mit demselben Programm, das im Internet auch für die Passagiere
bereitgestellt wird.

§ 7   Strahlung und Gesundheitsrisiken

In den Diskussionen der Gesundheitsrisiken wird unterschieden zwischen sofort eintretenden Strahlungsfolgen bei akuten höheren Dosen und den erst auf lange Sicht mit einer gewissen statistischen Wahrscheinlichkeit zu erwartenden Folgen geringer Dosen, deren Eintreten im Einzelfall keineswegs sicher ist.

[Seite 15]

Die Strahlungsbelastung pro Jahr hängt übrigens auch von lokalen Bedingungen ab und kann somit für den Einzelnen (z.B. Arbeit im Bergbau, Leben im Gebirge auf größeren Höhen) von dem allgemein angenommenen Mittelwert erheblich abweichen.

Mancher hat sich vielleicht schon gefragt, warum auf den Fotos die Indiofrauen in den Anden bei der Feldarbeit oder auf dem Markt meistens mit kräftigen Filzhüten zu sehen sind. Die obige Tabelle über die Strahlendosen in größeren Höhen liefert die Erklärung. Von der Meereshöhe bis auf 6000 m steigt die Strahlendosis von 0,04 auf 0,7 mikroSv pro Stunde, also um den Faktor 17.

§ 8   Die verschiedenen Arten von Strahlung

Die Strahlungsbelastung entsteht grundsätzlich aus zwei völlig verschiedenen Arten:
elektromagnetische Strahlung (Wärmestrahlung, Licht, Ultraviolettstrahlung, Röntgenstrahlung) und
ionisierende Teilchenstrahlung (z.B. von Elektronen und Protonen, die durch ihre Energie Moleküle zerstören können).

Beide Arten von Strahlung übertragen Energie, die der bestrahlte Körper aufnimmt und verarbeiten muß, und können daher ein Gesundheitsrisiko sein. Ionisierende Strahlung schädigt lebende Zellen und kann ihre Fähigkeit zur Vermehrung behindern oder zum Zelltod führen.

Der Unterschied zwischen der physikalischen Messung der Strahlungsstärke in Gray (abgekürzt Gy) und der biologischen Schädlichkeit in der “Äquivalentdosis” in Sievert wurde eingangs dargelegt (§ 1). Hier ist noch zu erläutern, wie der Faktor, der die Sievert-Dosis bestimmt, entsteht. Die kosmische Strahlung trifft in jedem Fall als erstes Organ die Haut, kann aber je nach Stärke (Energie der Teilchen) auch etwa 1 cm tief eindringen und dann das Gewebe schädigen, oder sie kann sogar ca. 5 cm tief eindringen und dann die blutbildenden inneren Organe (Leber u.a.), das Knochenmark und die Fortpflanzungsorgane (Keimbahn) treffen.

Diese verschiedenen biologischen Wirkungen werden nach einer Tabelle mit Faktoren von 1-20 bewertet, um die die physikalischen Werte erhöht werden, um den Äquivalenzwert auszudrücken. So kann bei einheitlicher Angabe aller Strahlungs- und Dosiswerte in Sievert eine Berücksichtigung der Arten der Quellen entfallen, und alle Sievert-Werte können addiert werden, um die gesamte Strahlungsbelastung für den lebenden Organismus zu berechnen.

[Seite 16]

§ 9   Die CONCORDE: Flughöhen von 15 – 18 km

Oberhalb der Verkehrsfliegerei mit 12 km Flughöhe und 11 MikroSv pro Stunde liegt noch eine Kategorie des Flugverkehrs, der seit der Katastrophe des CONCORDE-Absturzes im Jahr 2000 aus dem Bewußtsein der Öffentlichkeit verschwunden ist. Es handelt sich um Flüge bis in Höhen von 18 km, wo auch heute noch ein Flugverkehr der Firmen- und Privatflugzeuge stattfindet, die “Business Aviation”. In dem Artikel von Maria Blettner u.a.: “Strahlenexposition beim Fliegen” (In: Strahlenschutzpraxis. 2014, Nr. 2, S. 3-14) werden auf S. 11 alle wesentlichen Daten zusammengestellt:

“Es wird jedoch oftmals übersehen, dass bereits in den 70er-Jahren die Überschallflugzeuge des Typs „Concorde“, deren Reiseflughöhe über 15.000 m lag, mit durchaus „vernünftigen“ Messgeräten ausgerüstet waren [4]. Die Piloten hatten die behördliche Anweisung [5], bei einer gemessenen „Dosisleistung über 100 mrem/h“ (1 mSv/h) auf eine tiefere Flugfläche zu wechseln. Diese Vorschrift gilt auch heute noch für Flugzeuge – vor allem Flugzeuge der sogenannten Business Aviation –, die oberhalb von 15.000 m verkehren.”

Die CONCORDE war also mit Dosimetern ausgerüstet, bereits zum Betriebsbeginn 1976, während die Verkehrsfliegerei noch 1994 um ihre Anerkennung als strahlenexponierter Berufszweig kämpfen mußte! Die Passagiere der sehr teuren Überschallflüge in großen Höhen waren ganz offensichtlich ein Publikum, auf dessen Strahlenschutz besonders geachtet werden mußte, wozu es auch dringende Gründe gab.

Ihre maximale Flughöhe erreichte die CONCORDE erst nach einem langen Steigflug und blieb dort nur relativ kurze Zeit, bis der Sinkflug zur Landung eingeleitet werden mußte. Aus der Anweisung an die Piloten, die jeweils aktuelle Strahlenbelastung zu beobachten und bei Erreichen eines Maximalwerts die Flughöhe zu verringern, ist zu entnehmen, daß in den Höhen ab 15 km die Strahlenbelastung mit jedem weiteren Kilometer Höhe deutlich zunehmen kann.

Geradezu erstaunlich ist der Grenzwert mit der

Dosisleistung über 100 mrem/h (1 mSv/h)
wenn man diesen Grenzwert in Mikrosievert betrachtet:
100 millirem =1 milliSv = 1000 mikroSv pro Stunde

und mit den standardmäßig im Flugverkehr auf 12 km Höhe gemessenen 11 mikroSv pro Stunde vergleicht. Die Steigerung der Flughöhe um die Hälfte (von 12 auf 18 km) führt bzw. kann zu einer Erhöhung der Dosisleistung auf fast das 91-fache führen (die Rechnung: 11 x 91 = 1001), also rund das Hundertfache!

Die Tolerierung einer so hohen Strahlendosis als Grenzwert bedeutet, daß 1000 mikroSv pro Stunde in 18 km Höhe ständig auftreten können und toleriert werden müssen, wenn man dort fliegen will. Die Definition des Grenzwertes und die

[Seite 17]

Anweisung, erst bei seiner Überschreitung die Flughöhe zu reduzieren, beweisen, daß auch höhere Werte dort oft auftreten können. Durchschnittswerte für die Flughöhe 18 km werden in der zitierten Literatur nicht angegeben.

Eine Durchschnittsbildung wäre aber auch nur von rein statistischem Interesse. Wenn die Schwankungen unvorhersehbar sind, dann stellt ein jederzeit erwartbarer Strahlungspegel (1000 mikroSv pro Stunde) praktisch einen Standard auf dieser Flughöhe dar, auch wenn er nicht in jedem Augenblick eintritt: denn jedes Flugvorhaben in dieser Höhe muß sich auf die jederzeit mögliche Dosis vorbereiten.

§ 10   Die Süd-Atlantik-Anomalie (SAA) – Teil 1

Es gibt einen zweiten Flugbereich, in dem die Verkehrsfliegerei bereits in ihrer typischen Flughöhe von 12 km auf Wirkungen der Van Allen Gürtel (VAG) trifft: er ist geografisch begrenzt auf den Südatlantik, ungefähr auf der Höhe von Brasilien. Dort liegt der innere VAG mit seinem starken Strahlungsfeld wesentlich tiefer als normalerweise (deshalb eine “Anomalie”) und verursacht ebenfalls schwankende und sehr hohe Strahlendosen, so daß die Fluggesellschaften den Bereich der SAA nach Möglichkeit meiden und umfliegen.

Als zu erwartende Strahlendosen für den internationalen Flugverkehr durch die SAA wird in “Wikipedia: Südatlantische Anomalie – 2015” angegeben:

“So beträgt die Strahlenbelastung bei einer Flugreise nach Südamerika das Tausendfache der einer nach Fernost.[1]”

Somit beträgt die Äquivalentdosis für die SAA in 12 km Höhe:
.                                      11 x 1000 = 11000 mikroSievert = 11 milliSievert pro Stunde

§ 11 Auswirkungen der Solar Flares auf die Verkehrsfliegerei

Die auf der Sonne auftretenden Ausbrüche von Partikelströmen (Solar Flares) haben Auswirkungen bis herunter auf die Flughöhen der Verkehrsfliegerei. Das größte bekannte Ereignis dieser Art (Carrington-Ereignis) wurde im Jahr 1859 überall auf der Erde registriert (vgl. Wikipedia: Carrington-Ereignis – 2015). Für Ereignisse dieser Größenordnung berichtet der Artikel von Blettner 2014, S. 11 (siehe oben) folgende Schätzung für die Äquivalentdosen in Reiseflughöhe (12 km) (Hervorhebungen hinzugefügt):

„Die Extrapolation von Dosisabschätzungen für das Carrington-Ereignis [7, 8, 9], das bisher größte bekannte solare Ereignis der letzten 200 Jahre, auf Reiseflughöhen liefert Dosen, die für einen Langstreckenflug oberhalb 20 mSv liegen können. Nach ICRP 103 Nr. 176 [10] ist ein derartiges Ereignis als Notfallsituation anzusehen und nach den

[Seite 18]

neuen Euratom-Grundnormen [11] zumindest unter „Planned Exposures“ einzuordnen, wofür Handlungsanweisungen vorzusehen sind.”

Wenn man die Dauer eines Langstreckenfluges z. B. einfachheitshalber mit 20 Stunden annimmt, dann würde die Dosis von “20 milliSv” für den ganzen Flug eine Stun­dendosis von
.                       1 milliSv = 1000 mikroSv pro Stunde,
bedeuten, was mit dem angenommenen Standardwert der Verkehrsfliegerei von 11 mikroSv pro Stunde zu vergleichen wäre. Mit 1000 mikroSv pro Stunde stimmt die Dosis des Carrington-Ereignisses übrigens mit dem Maximalwert für die CONCORDE überein.

Merkwürdig erscheint die im Artikel von Blettner mitgeteilte Regelung, Ereignisse
vom Typ “Carrington” seien als “planned exposure” anzusehen, für die eine Fluggesellschaft
Handlungsanweisungen” vorzugeben habe. Der kritische Laie fragt: Was
könnte an diesem Strahlungsrisiko geplant sein, wenn man es nicht voraussehen kann,
und welche Anweisungen könnten gegeben werden, wenn das Flugzeug ohnehin nur
in 12 km Höhe fliegt?

So zeigen die drei bedeutendsten “Anomalien” der Verkehrsfliegerei, nämlich
– der Flug bis 18 km Höhe: CONCORDE – 1000 mikroSv pro Stunde
– der Flug bis 12 km über den Süd-Atlantik – 11000 mikroSv pro Stunde
– der Flug in 12 km mit dem Auftreten extremer Solar Flares – 1000 mikroSv pro Stunde

daß unter besonderen Bedingungen sogar schon in gewerblichen Flughöhen über der Erde vier- und fünfstellige Mikrosievert-Werte pro Stunde anzutreffen sind.

Diese Erkenntnis wird im weiteren Fortgang des Berichts eine entscheidende Bedeutung gewinnen.

Zur Behandlung der Solar Flares ist anzumerken, daß ihre Auswirkungen in alle Flughöhen
bis zum interplanetaren Raum reichen, weshalb sie in mehreren Abschnitten des
Berichts behandelt werden: §§ 11, 13, 18, 20 – 22, 45; Anhang: Tabelle 2.

[Ende des Abdrucks]
***

P.S.
Die Bedeutung dieser Untersuchung für den Beweis der Schutzlosigkeit gegen die kosmische Strahlung hat nur wenige Besucher dieses Blogs bewogen, sich die umfangreiche Untersuchung selbst anzusehen. Mit dem Angebot des 1. Kapitels (10 Seiten Text) als Blog-Artikel ohne Download wird die Wichtigkeit der Untersuchung den Besuchern direkt vor Augen geführt und die pdf-Datei auf unserer DOWNLOAD-Seite hoffentlich aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt.

Als kleine Zugabe zum Abdruck des Kapitel 1 drucken wir abschließend noch die in der letzten Zeile des Kapitels genannte Tabelle 2 über die Häufigkeit von Solar Flares in den Jahren 1967-1991 ab. Ralph Rene hat sie veröffentlicht in seiner sehr gut belegten Kritik des APOLLO-Programms. Rene hat die Daten von der zuständigen US-Behörde erhalten; die Behörde hat sich allerdings geweigert, ihm auch die wichtige Einordnung der Flares in leicht / mittel / schwer mitzuteilen.

Entscheidend ist an der Tabelle die Erkenntnis, daß Solar Flares nicht nur gelegentlich und völlig unvorhersehrbar auftreten, sondern geradezu ständig und sogar täglich mehrmals: man muß nur die monatlichen Zahlen durch 30 teilen und kommt damit ganz überwiegend auf täglich ein Dutzend Flares! Und jedes Solar Flare setzt eine Partikelstrahlung über mehrere Stunden frei! Vielleicht gibt es außerhalb der USA noch andere Länder, deren Institute solche Flare-Statistiken erstellen und bereit wären, auch die Stärke der einzelnen Flares mitzuteilen? Hier öffnet sich ein weites Forschungsfeld für neugierige Leser.


[Seite 103]

Anhang:   Tabelle 2:    25 Jahre Solar-Flares

(aus: Rene, Ralph: NASA mooned America. 2000. 191 S. – Seite 126; vgl. § 21.)
MONTHLY COUNTS OF GROUPED SOLAR FLARES

Year       Jan    Feb   Mar   Apr   May   Jun    Jul    Aug   Sep   Oct   Nov   Dec    Total

1967      796   589  1009   694    771   629    907   911    573   946   775   1109    9709
1968     1037  773   519    460    768   697    573   611    616   772   556    640     8022
1969      581   504   669    655    839   694    489   551    540   643   566    422     7153
1970      466   646   578    688    722   836    954   780    811   797   687    667     8632
1971      598   505   387   546     461   430    713   673    518   375   431   394      6031
1972      384   599   621   361     614   541    404   515    371   408   175   210      5203
1973      221   171   410   453     388   270    232   182    353   201   136   163      3180
1974     127   148    79     364     255   204    360   187   270   366    153    81       2594
1975      68     82     69      19       42      85     196   346    68     38    127    25       1165
1976      69    18    180      60       38      48      6      47      57     23    13     55        614
1977      54    77     18       76       64    210    140   140   250   252   107   336      1724
1978     274  588   338    526     330    460    533   346   554   499   418   648      5514
1979     926  781   731    731     907    772   750    821   901  1018  888   786     10012
1980    703   689   621   1092    811    956   763    720   924   988  1027  838     10132
1981    578  782    914    915     658    592   893    982   680   836   773   615      9218
1982    631  766    803    490     553    769   696    753   615   544   564   748      7932
1983    332  220   337    346     609     561   427    389   289   298    88    152      4048
1984    353  461   366    440     492     185   151    161    95     36     92     69       2901
1985    104   29     38     119     129     116   185     53     25    108    19     50        975
1986     51   158    54     56       68        3       71     12     14     174    56     13       730
1987     36     7      52    192     205      61    132    185   172    198   273   114     1627
1988    217  109   413   328     274     551   502    375   513    429   508   584     4803
1989    689  539   658   485     686     971   473    684   699    535   640   507     8132
1990    536  415   664   439     565     433   447    703   436    569   619   672     6498
1991    659  491   625   570     458     573   582    581   425    565   396   544     6469
.                                                                                                 Grand Total      134793


B., 30. März 2018

„Astronaut“ Gerst lügt sich in die Herzen der Provinz – RAUMFAHRT – RUNDSCHREIBEN Nr. 4

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Das Betrugskartell der bemannten Raumfahrt trägt seine Lügen möglichst auch auf der regionalen-lokalen Ebene in die Gesellschaft hinein, wo kaum jemand im Publikum zu einer kritischen Aufnahme der kolportierten Wunderdinge in der Lage wäre, sondern emotional überwältigt wird von der allgemeinen Begeisterung und Euphorie über die großartige Mitwirkung eines Mitbürgers an „Weltereignissen der Raumfahrt“, so daß auch kein Wunsch oder Anlaß zu kritischer Kenntnisnahme entstehen kann.

Weil es eine bemannte Raumfahrt noch nie gegeben hat und nicht geben kann, ist der angebliche Astronaut A. Gerst ist nur ein Astronauten-Darsteller. Er hat, zur allgemeinen Begeisterung in „Raumfahrt-Kreisen“ und Massenmedien, durch fleißiges Wirken in den sozialen Netzwerken einen „Medien-Hype“ über seinen erschwindelten halbjährigen Aufenthalt auf der angeblichen ISS in angeblichen 400 km Höhe ausgelöst.

Im Rahmen dieses „Medien-Hypes“ hat er das Märchen von der ISS-Raumfahrt auch in seine Heimatstadt Öhringen getragen, indem er seiner früheren Schule, der GSOE-Gewerbliche Schule Öhringen / Technisches Gymnasium, eine Videobotschaft an die Abiturienten gesandt und als Geschenk an die Schule einen Füller, den er, der „Astronaut“, angeblich während des gesamten Fluges bei sich getragen hat und der somit „110 Millionen Kilometer“ mit ihm durch den Weltraum geflogen ist!

Auf ihrer Interseite berichtet die Schule über die Geschenke. Die Schule stellt die Video-Botschaft auf ihre Internetseite, sie hat auch eine HALL OF FAME, in die nun auch der „Astronaut“ als lokaler Held aufgenommen wird, und der Direktor der Schule hat die Zeugnisse des aktuellen Abiturienten-Jahrgangs mit dem Weltraum-Füller unterzeichnet.

Die Menschen in Öhringen haben gegen die Manipulation und die Gehirnwäsche durch die Massenmedien natürlich keine Chance, den mit ihnen veranstalteten Jahrmarkt der Eitelkeiten von allein zu durchschauen. Wir Kritiker können nur versuchen, den Menschen dort Informationen an die Hand zu geben, mit denen sie sich einmal zu einem späteren Zeitpunkt in Ruhe beschäftigen können.

Zur jetzigen Veröffentlichung des Rundschreibens haben wir in der Adressatenliste die Personennamen gestrichen und statt der Namen nur die Anzahl der Adressaten in jeder Institution mitgeteilt, weil diese Menschen trotz öffentlicher Ämter nur einen persönlichen Wirkungskreis haben und keinen Anspruch auf die Aufklärung der Öffentlichkeit erheben. Wer sich für die Reaktionen der Menschen interessiert, kann bei den Institutionen anfragen.

Wir haben von niemandem auf der Adressatenliste eine Antwort oder Stellungnahme erhalten und dies auch für ganz unwahrscheinlich gehalten. Zweck dieses 4. Rundschreibens war, das rabiate und rücksichtslose Vorgehen der Betrüger festzuhalten und zu dokumentieren und den ahnungslosen Betroffenen eine Chance zu eröffnen, in öffentlichen Gesprächen eine kritische Haltung zu entwickeln, wenn sie vielleicht einmal auf vorsichtiges Nachfragen mit dem üblichen grassierenden Größenwahn abgespeist werden und dies erkennen.

Es folgt der Abdruck des Rundschreibens Nr. 4.

***

 

RAUMFAHRT – RUNDSCHREIBEN Nr. 4  –   Redaktionsschluß: 2. August 2016

Betr.: Öhringen feiert seinen Raumfahrt-Helden Alexander Gerst

Deskriptoren: Bemannte Raumfahrt – Astronauten – Kosmische Strahlung – ISS – Öhringen – Schule – Bildung – Medien

Sehr geehrte Damen und Herren,

SPIEGEL Online hat es am 9. Juli 2016 gemeldet: der berühmte deutsche Astronaut Alexander Gerst, der aus Öhringen stammt, hat zur Verabschiedung des Abiturjahrgangs 2016 an der dortigen GSOE-Gewerbliche Schule Öhringen / Technisches Gymnasium, seiner früheren Schule, eine Videobotschaft an die Abiturienten gesandt und als Geschenk an die Schule einen Füller, wie die Schule auf ihrer Internetseite vermeldet:

“Er hatte auf seiner 110 Millionen Kilometer langen Reise einen Füllfederhalter als Personal Flight Item mit an Bord der ISS genommen. Mit diesem Füller wurden jetzt erstmalig die Abiturzeugnisse unterzeichnet.”

Damit besitzt die Schule etwas aus dem Weltall Mitgebrachtes, beinahe so etwas wie das Mondgestein der APOLLO-Astronauten.

Die Schule vermeldet auf ihrer Internetseite das große, überraschende Ereignis: das Video wird zum Abspielen angeboten, und mit dem Füllhalter aus dem Weltall hat der Schulleiter die Zeugnisse der Abiturienten unterschrieben und auf diese symbolische Weise die Schule mit der bemannten Raumfahrt verbunden und die jungen Menschen dieses Abiturjahrgangs zu dem tatendurstigen, erfolgreichen Astronauten in Beziehung gesetzt. Die Schule hat Alexander Gerst in ihre HALL OF FAME aufgenommen.

In dieser Situation der allgemeinen Euphorie müssen alle Beteiligten und Verantwortlichen allerdings auf die Problematik der kosmischen Strahlung für die bemannte Raumfahrt hingewiesen werden. Die Menschen in Öhringen haben nun den Anlaß und die Möglichkeit, ihren Raumfahrer zu befragen nach den Meßwerten der Strahlung in 400 km Höhe der ISS und den Strahlendosen, denen Menschen und Gerät in dieser Flughöhe über der Erdoberfläche ausgesetzt sind.

Wie leicht geschieht es, daß der Einzelne sich überschätzt und sich großen Risiken aussetzt, weil die Allgemeinheit es von ihm erwartet. Dann muß sich die Gesellschaft kontrollierend einschalten und dafür sorgen, daß der Einzelne keinen Schaden nimmt.

Herr Gerst hat nach eigenen Angaben ein halbes Jahr auf der ISS verbracht. Auch relativ gering erscheinende Stundendosen summieren sich über ein halbes Jahr zu nennenswerten Belastungen. Welche Ergebnisse hat seine medizinische Untersuchung nach der Rückkehr aus der ISS erbracht? War dieser Aufenthalt wirklich völlig unschädlich für den Astronauten? Bei Piloten im internationalen Flugverkehr, die ihren Beruf nur in 12-14 km Höhe ausüben, werden in manchen Fällen bei Kontrolluntersuchungen Verkürzungen der Chromosomen festgestellt. Wie sieht dieses Risiko in 400 km Höhe der ISS aus?

Ist der aus dem Weltall mitgebrachte Kugelschreiber auf seine Eigenstrahlung untersucht worden, und mit welchem Ergebnis? Wie gestaltet sich überhaupt die Fürsorge der Regierungsbehörden für im Dienst für Deutschland tätige Menschen im Weltall? All diese naheliegenden Fragen werden in den Medien – merkwürdigerweise – nie gestellt und deshalb auch nicht beantwortet. Um so dringender ist die Einschaltung der Menschen, die mit der bemannten Raumfahrt in verschiedenster Weise in Berührung kommen.

Sie als Bürger Öhringens und Mitwirkende in den Medien haben die unschätzbare Gelegenheit, als Mitbürger den großen Sohn der Stadt und berühmten Astronauten Alexander Gerst in öffentlichen Diskussionen und im persönlichen Gespräch nach seinen Erfahrungen und Kenntnissen über die Strahlungsdosen der kosmischen Strahlung in verschiedenen Flughöhen zu befragen.

Als (1) Datei auf CD oder (2) Email-Dateianhang im pdf-Format erhalten Sie den Bericht:

“Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück.
Die bemannte Raumfahrt im Licht der Kosmischen Strahlung.”
19. März 2016. 109 S.

in dem zum ersten Mal folgende Erkenntnisse, Schlußfolgerungen und Forderungen im Zusammenhang vorgetragen werden.

1. Der Flugverkehr erhält bekanntlich durch die kosmische Strahlung in 12 km Höhe eine stündliche Strahlendosis von 11 Mikrosievert. (Bericht, S. 11-12)

2. Bei Flügen durch die Süd-Atlantik-Anomalie (SAA) in 12 km Höhe wird eine Stundendosis von 11000 Mikrosievert erreicht. (Bericht, S. 17)

3. Die Überschallmaschine CONCORDE erhielt seit 1976 in 18 km Höhe eine Stundendosis von bis zu 1000 Mikrosievert und mehr. (Bericht, S. 16-17)

4. Die NASA hat 2015 für die International Space Station (ISS) in 400 km Höhe eine stündliche Strahlendosis von 12 Mikrosievert berichtet. (Bericht, S. 50-51)

5. Die NASA hat in Veröffentlichungen von 1973 und 2008 berichtet, auf dem APOLLO-11-Flug 1969 mit Mondlandung und Rückkehr (mit zweifacher Durchquerung der Van-Allen-Gürtel) eine durchschnittliche Stundendosis von 46,14 Mikrosievert gemessen zu haben. (Bericht, S. 43-44)

6. Ein Interkontinentalflug in 12 km Höhe über der Erde soll nach den Daten der NASA dieselbe Stundendosis erhalten wie die Internationale Raumstation (ISS) in 400 km Höhe: 11 bzw 12 Mikrosievert.

7. Die von der NASA für APOLLO 11 und die ISS gemessenen Strahlendosen von zweistelligen Mikrosievert-Werten können offensichtlich nicht an den von der NASA angegeben Orten (der interplanetare Raum für APOLLO 11; 400 km Höhe für die ISS) gemessen worden sein.

8. Wo (Höhe) und in welcher Flugphase (Aufstieg, Orbit, Abstieg) hat sich die ISS während der Messung von zweistelligen Mikrosievert-Werten wirklich befunden?

9. Wie hoch sind die Stundendosen in 400 km Höhe wirklich?

10. Wo und in welchem Flugzustand hat sich das APOLLO-11-Raumschiff während der Messung von zweistelligen Mikrosievert-Werten pro Stunde wirklich befunden?

11. Der eklatante Widerspruch zwischen den mehrfach bestätigten Strahlendosen im Flugverkehr einerseits und den Angaben der NASA für die ISS andererseits muß wissenschaftlich aufgeklärt werden, bevor die Ambitionen der deutschen Bundesregierung weiter verfolgt werden können, weiterhin deutsche Astronauten zu längeren Aufenthalten auf die ISS zu entsenden. Der nächste Aufenthalt ist mit Herrn Gerst bereits für 2018 geplant, um dann für einen Deutschen wieder eine Führungsposition im internationalen Projekt einzunehmen.

12. Durch die Beteiligung der europäischen Raumfahrtagentur ESA an der ISS besteht auch eine entsprechende Verantwortung für die Gesundheitsrisiken durch die kosmische Strahlung im Weltraum für die bemannte Raumfahrt und damit eine Verpflichtung der ESA, zu den hier veröffentlichten Ergebnissen und Forderungen öffentlich Stellung zu nehmen.

Die Leitsätze der GSOE-Gewerbliche Schule Öhringen geben die Gewißheit, daß alle Beteiligten zivil und höflich miteinander umgehen und in der Schule auch kontroverse Fragen in rationaler Weise behandeln werden. Der vorgelegte Bericht über die kosmische Strahlung liefert nur Informationen und nennt die Quellen, die ganz überwiegend im Internet verfügbar sind und von jedem geprüft werden können. Die Beurteilung der Informationen und das Bedenken der Konsequenzen prüft jeder in eigener Verantwortung.

Der bisherige Vertrieb des Berichts
“Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück”

Erstmals ist der fundamentale Widerspruch zwischen den wissenschaftlich bestätigten Strahlungsdaten über die kosmische Strahlung und den von der NASA angeblich bei ihren verschiedenen Raumflugprojekten empirisch gemessenen Daten mit dem Versand des

Raumfahrt-Rundschreiben Nr. 1 vom 30. März 2016

an 46 Medienvertreter der Bundesrepublik veröffentlicht und die Informierung der Öffentlichkeit und eine gründliche Aufklärung über seine Ursachen und eine öffentliche Diskussion der Schlußfolgerungen unter allen Aspekten gefordert worden. Die seriösen Medien sind jetzt seit 4 Monaten mit der Prüfung beschäftigt und werden sicherlich demnächst berichten.

Einen Hauptgegenstand der Aufklärung und Kontrolle muß die Finanzierung durch Steuergelder der öffentlichen Hand darstellen. Denn wenn die angeblichen Daten der NASA nicht an den behaupteten Orten erhoben worden sind (im erdnahen Orbit in 400 km Höhe für die ISS; im interplanetaren Raum für APOLLO 11), dann stellt sich die Frage, ob die angeblichen immensen Kosten für Forschungs- und Versuchseinrichtungen, Raketenbau, Flugversuche, Brennstoffverbrauch und Flugmanagement überhaupt entstanden sind, und für welche Zwecke die immensen Steuergelder in Wirklichkeit ausgegeben worden sind. Zu diesem Zweck ist das

Raumfahrt-Rundschreiben Nr. 2 vom 14. April 2016

an 82 Abgeordnete des Deutschen Bundestages
versandt worden.

Das Raumfahrt-Rundschreiben Nr. 3 vom 3. Mai 2016

an 122 Empfänger wandte sich an einige deutschsprachige und europäische Instanzen
– der Legislative,
– der Exekutive,
– der Rechnungskontrolle,
– der Fachzuständigkeit für Strahlungsrisiken,
– der Massenmedien.
Das vorliegende

Raumfahrt-Rundschreiben Nr. 4 vom 2. August 2016

wendet sich an 49 Empfänger in Institutionen und Gremien im Hohenlohekreis und speziell in der badenwürttembergischen Großen Kreisstadt Öhringen, die durch die Grußbotschaft des berühmten deutschen Raumfahrers Alexander Gerst zur Verabschiedung des dortigen Abiturjahrgangs 2016 an seiner früheren Schule vom Ruhm der bemannten Raumfahrt in den Medien profitiert (SPIEGEL Online, 9. Juli 2016).

Die Liste der Empfänger nach Gruppen, in beliebiger Reihenfolge:

GSOE-Gewerbliche Schule Öhringen / Technisches Gymnasium
– Leitung – [2 Adressaten]
– Kollegium – [6 Adressaten]
– Schülermitverwaltung (SMV): [3 Adressaten]
– Schüler: [4 Adressaten]
– Personalrat: [1 Adressat]
– Förderverein: [2 Adressaten]

Öhringer Oberbürgermeister und Gemeinderäte
Oberbürgermeister [1 Adressat]
CDU: [5 Adressaten]
SPD: [4 Adressaten]
UNS/GRÜNE: [4 Adressaten]
FDP: [2 Adressaten]
FWV: [4 Adressaten]
LBÖ: [7 Adressaten]

Landratsamt Hohenlohekreis, Künzelsau: [1 Adressat]
Medien: Hohenloher Zeitung. HZ , Künzelsau – Hohenloher Tagblatt, Crailsheim – ZiSCH

Mit freundlichen anonymen Grüßen von einem Kritiker
Der Verschwörungstheoretiker XYZ
vt-xyz (at) posteo.de

Dieser Text ist als “Raumfahrt-Rundschreiben Nr. 4″ an die pdf-Datei des obengenannten Berichts “Mit 1,8 Millisievert …” nach Seite 109 angefügt; ebenso die früheren Raumfahrt-Rundschreiben Nr. 1 – 3.

Alles ist in vollständiger und unveränderter Form für die Verbreitung in allen Medien freigegeben.

***

Balthasar, 11. März 2018

Europäische politische u. fachliche Kontrolle der Raumfahrt – RAUMFAHRT – RUNDSCHREIBEN Nr. 3

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Der Betrug der bemannten Raumfahrt ist international organisiert, eine veritable internationale Verschwörung zum Schaden der Allgemeinheit: das NASA-ESA-ROSKOSMOS-Kartell. Deshalb sitzen die Verantwortlichen auch auf der europäischen Ebene.

Unser Test der Verantwortlichen für das Betrugskartell der bemannten Raumfahrt wurde mit dem Raumfahrt – Rundschreiben Nr. 3 an 122 Adressaten in Europa fortgesetzt, wieder durch Emails mit angefügter Datei:

Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück
oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung – 2016
(https://balthasarschmitt.com/wp-content/uploads/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

Die Adressaten-Gruppen im deutschsprachigen Europa:

– Abgeordnete des Europäischen Parlaments aus Deutschland und Österreich
Europäisches Parlament – Fraktionen: Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa – Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten – Fraktion Europa der Freiheit und der direkten Demokratie – Die Grünen/Freie Europäische Allianz – Vereinte Europäische Linke/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL Group)
Tageszeitungen und Nachrichtenmagazine in Österreich und der Schweiz
– Zeitschriften für Frauenemanzipation
– Fachzeitschriften u. Gremien zur Wissenschaft, Strahlenmedizin und Nuklearmedizin
Rechnungshöfe
Ministerien und unterstellte Gremien
Luft- und Raumfahrt: Berufsverbände, Gesellschaften, Vereine

Auch die europäischen Adressaten haben versagt

Alle Adressaten haben im Test vollständig versagt, alle Freiheiten verraten, sich in Schweigen gehüllt, die von ihnen kontrollierten Medien fest verschlossen gegen jegliche kritische Nachrichten. Anstatt ihre Aufgaben für die Öffentlichkeit wahrzunehmen, haben sie den üblichen unsäglich primitiven und täglichen blöden Propagandaterror für Astronauten, Weltraumausflüge und Mondspaziergänge fortgesetzt, ihre Amtseide gebrochen oder „ethischen Standards“ oder gelobten „Grundsätze“ aufgegeben durch Korruption mit den Betrügern der Bemannten Raumfahrt.

Es folgt der Abdruck des 3. Rundschreibens.

***

RAUMFAHRT – RUNDSCHREIBEN Nr. 3 Redaktionsschluß: 4. Mai 2016

Betr.: Die politische und fachliche Kontrolle der bemannten Raumfahrt

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Dateianhang im pdf-Format erhalten Sie den Bericht:

“Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück.
Die bemannte Raumfahrt im Licht der Kosmischen Strahlung.”
19. März 2016. 109 S.

in dem zum ersten Mal folgende Erkenntnisse, Schlußfolgerungen und Forderungen im
Zusammenhang vorgetragen werden.

1. Der Flugverkehr erhält bekanntlich durch die kosmische Strahlung in 12 km Höhe eine stündliche Strahlendosis von 11 Mikrosievert. (Bericht, S. 11-12)

2. Bei Flügen durch die Süd-Atlantik-Anomalie (SAA) in 12 km Höhe wird eine Stundendosis von 11000 Mikrosievert erreicht. (Bericht, S. 17)

3. Die Überschallmaschine CONCORDE erhielt seit 1976 in 18 km Höhe eine Stundendosis von bis zu 1000 Mikrosievert und mehr. (Bericht, S. 16-17)

4. Die NASA hat 2015 für die International Space Station (ISS) in 400 km Höhe eine stündliche Strahlendosis von 12 Mikrosievert berichtet. (Bericht, S. 50-51)

5. Die NASA hat in Veröffentlichungen von 1973 und 2008 berichtet, auf dem APOLLO-11-Flug 1969 mit Mondlandung und Rückkehr (mit zweifacher Durchquerung der Van-Allen-Gürtel) eine durchschnittliche Stundendosis von 46,14 Mikrosievert gemessen zu haben. (Bericht, S. 43-44)

6. Ein Interkontinentalflug in 12 km Höhe über der Erde soll nach den Daten der NASA dieselbe Stundendosis erhalten wie die Internationale Raumstation (ISS) in 400 km Höhe: 11 bzw 12 Mikrosievert.

7. Die von der NASA für APOLLO 11 und die ISS gemessenen Strahlendosen von zweistelligen Mikrosievert-Werten können offensichtlich nicht an den von der NASA angegeben Orten (der interplanetare Raum für APOLLO 11; 400 km Höhe für die ISS) gemessen worden sein.

8. Wo (Höhe) und in welcher Flugphase (Aufstieg, Orbit, Abstieg) hat sich die ISS während der Messung von zweistelligen Mikrosievert-Werten wirklich befunden?

9. Wie hoch sind die Stundendosen in 400 km Höhe wirklich?

10. Wo und in welchem Flugzustand hat sich das APOLLO-11-Raumschiff während der Messung von zweistelligen Mikrosievert-Werten pro Stunde wirklich befunden?

11. Der eklatante Widerspruch zwischen den mehrfach bestätigten Strahlendosen im Flugverkehr einerseits und den Angaben der NASA für die ISS andererseits muß wissenschaftlich aufgeklärt werden, bevor die Ambitionen der deutschen Bundesregierung weiter verfolgt werden können, endlich eine deutsche Astronautin zu einem längeren Aufenthalt auf die ISS zu entsenden.

12. Durch die Beteiligung der europäischen Raumfahrtagentur ESA an der ISS besteht auch eine entsprechende Verantwortung für die Gesundheitsrisiken durch die kosmische Strahlung im Weltraum für die bemannte Raumfahrt und damit eine Verpflichtung der ESA, zu den hier veröffentlichten Ergebnissen und Forderungen öffentlich Stellung zu nehmen.

Der bisherige Vertrieb des Berichts
“Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück”

Erstmals ist der fundamentale Widerspruch zwischen den wissenschaftlich bestätigten Strahlungsdaten über die kosmische Strahlung und den von der NASA angeblich bei ihren verschiedenen Raumflugprojekten empirisch gemessenen Daten mit dem Versand des

Raumfahrt-Rundschreiben Nr. 1 vom 30. März 2016

an 46 Medienvertreter der Bundesrepublik veröffentlicht und die Informierung der Öffentlichkeit und eine gründliche Aufklärung über seine Ursachen und eine öffentliche Diskussion der Schlußfolgerungen unter allen Aspekten gefordert worden. Einen Hauptgegenstand der Aufklärung und Kontrolle muß die Finanzierung durch Steuergelder der öffentlichen Hand darstellen. Denn wenn die angeblichen Daten der NASA nicht an den behaupteten Orten erhoben worden sind (im erdnahen Orbit in 400 km Höhe für die ISS; im interplanetaren Raum für APOLLO 11), dann stellt sich die Frage, ob die angeblichen immensen Kosten für Forschungs- und Versuchseinrichtungen, Raketenbau, Flugversuche, Brennstoffverbrauch und Flugmanagement überhaupt entstanden sind, und für welche Zwecke die immensen Steuergelder in Wirklichkeit ausgegeben worden sind. Zu diesem Zweck ist das

Raumfahrt-Rundschreiben Nr. 2 vom 14. April 2016

an 82 Abgeordnete des Deutschen Bundestages versandt worden.
Das vorliegende

Raumfahrt-Rundschreiben Nr. 3 vom 3. Mai 2016

an 122 Empfänger wendet sich an einige deutschsprachige und europäische Instanzen
– der Legislative,
– der Exekutive,
– der Rechnungskontrolle,
– der Fachzuständigkeit für Strahlungsrisiken,
– der Massenmedien.

Die Liste der Empfänger nach Gruppen, in beliebiger Reihenfolge:

Abgeordnete des Europäischen Parlaments aus Deutschland und Österreich
Martin Schulz – Hans-Olaf Henkel – Martin Sonneborn – Reinhard Bütikofer – Christian Ehler – Barbara Kappel – Angelika Mlinar – Angelika Niebler – Michel Reimon – Herbert Reul – Paul Rübig – Martina Werner – Hermann Winkler – Cornelia Ernst – Eugen Freund – Jens Geier – Rebecca Harms – Constanze Krehl – Werner Langen – Markus Pieper – Michael Theurer

Europäisches Parlament – Fraktionen

Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa
Europäische Konservative und Reformer
Secretary General: Frank Barrett
Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten)
Büro Berlin: Markus Arens

Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten
President: Gianni Pittella

Fraktion Europa der Freiheit und der direkten Demokratie
President: David Borrelli

Die Grünen/Freie Europäische Allianz
Ko-Präsident: Philippe Lamberts

Vereinte Europäische Linke/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL Group)

Tageszeitungen und Nachrichtenmagazine in Österreich und der Schweiz

– Der Standard: Chefredaktion
Kronen Zeitung: Chefredaktion
Kurier: Dr. Helmut Brandstätter – Dr. Martina Salomon – Herbert Gartner – Gert Korentschnig
Profil: Sven Gächter – Christian Rainer
Wiener Zeitung: Reinhard Göweil
Basler Zeitung: Markus Somm – David Thommen – Michael Bahnerth – Martin Furrer – Raphael Suter
Berner Zeitung: Pietro Supino – Peter Jost – Adrian Zurbriggen – Wolf Röcken – Stefan Schnyder
Blick (Zürich): Iris Mayer – Peter Röthlisberger
Neue Zürcher Zeitung: Eric Gujer – Anita Zielina – Luzi Bernet – Colette Gradwohl – René Zeller – Christian Speicher
St. Galler Tagblatt: Chefredakteur
Tages-Anzeiger (Zürich): Arthur Rutishauser – Simon Bärtschi – Michael Marti – Armin Müller – Judith Wittwer – Alain Zucker
WOZ Die Wochenzeitung (Zürich): Susan Boos – Bettina Dyttrich – Andreas Fagetti – Carlos Hanimann – Jan Jirát – Stefan Keller – Noëmi Landolt – Adrian Riklin

Zeitschriften für Frauenemanzipation

AEP – Informationen. Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft (Innsbruck). Hrsg.: Verein Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft: Dr. Monika Jarosch.
Emanzipation. Zeitschrift für sozialistische Theorie und Praxis. (Frankfurt a. M.): Harald Etzbach – Thomas Goes – Angela Klein – Christian Zeller
Sozialistische Zeitung [SoZ] (Köln): Rolf Euler – Jochen Gester – Angela Huemer
EMMA (Köln): Alice Schwarzer – Alexandra Eul – Chantal Louis – Angelika Mallmann

Fachzeitschriften u. Gremien zur Wissenschaft, Strahlenmedizin und Nuklearmedizin

bild der wissenschaft: Wolfgang Hess – Dr. Uta Altmann
Deutsche Gesellschaft für Medizinische Physik e.V. (Berlin): Dr. Martin Völker
Fachverband für Strahlenschutz e.V. (Garching): Dr. Christophe Murith – Dr. Klaus Henrichs
National Geographic Deutschland: Florian Gless – Siebo Heinken
Spektrum der Wissenschaft: Prof. Dr. Carsten Könneker – Thomas Bleck – Markus Bossle
Sterne und Weltraum: Dr. Uwe Reichert

Rechnungshöfe

Bundesrechnungshof / Präsident: Kay Scheller – Vizepräsident: Christian Ahrendt
Europäischer Rechnungshof – Präsident: Vítor Manuel da Silva Caldeira

Ministerien und unterstellte Gremien

Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB): Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks – Parlamentarische Staatssekretärin: Rita Schwarzelühr-Sutter

Strahlenschutzkommission (SSK) – Ein Beratungsgremium des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Prof. Dr. Joachim Breckow – Dr. Wolfgang-Ulrich Müller – Prof. Dr. Maria Blettner – Prof. Dr. Rolf Michel.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi): Bundesminister Sigmar Gabriel; Zukunft der ISS: Staatssekretär Matthias Machnig

– Österreich: Bundesministerium für Bildung und Frauen, A-1010 Wien
Betr.: Videowettbewerb: Astronautentraining bei der NASA
Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek

Luft- und Raumfahrt: Berufsverbände, Gesellschaften, Vereine

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR), Köln
Der Name erweckt den Eindruck einer zentralen Behörde der BRD mit Unterstellung unter ein Ministerium – in Wirklichkeit nur ein “eingetragener Verein”, der von deutschen Steuergeldern lebt (8000 Mitarbeiter) und der NASA gehorcht. Wie wird diese Verwendung öffentlicher Gelder geprüft? Der Verein kann machen, was er will! Die ideale Konstruktion für eine “bemannte Raumfahrt” mit zweistelligen Mikrosievert-Dosen pro Stunde auf der ISS und den kommenden Trips zu Mond und Mars: bemannter Firlefanz.
Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund (Vorsitzender des Vorstands) – Klaus Hamacher – Prof. Rolf Henke – Prof. Dr. Hansjörg Dittus – Dr. Gerd Gruppe – Michael Müller – Dr. Peter Preu – Brigitte Ulamec – Marc Jochemich – Dr. Claudia Lindberg – Dr. Adrian Klein – Univ.-Prof. Heinz Voggenreiter – Dr. Franziska Zeitler

Deutsche Raumfahrtgesellschaft e.V. (DRG e.V.), / German Space Society (GSS), “… der unabhängigen deutschsprachigen Organisation der National Space Society, Washington D.C, USA.”: Präsident: Michael Stennecken
Themen im Bereich der Raumfahrtmedizin: Prof. Dr. med. Michael Walter

Vereinigung Cockpit e.V.: Präsident Ilja Schulz

AEROSUISSE – Dachverband der schweizerischen Luft- und Raumfahrt: Präsident Paul Kurrus

Mit freundlichen anonymen Grüßen
von einem Kritiker
vt-xyz (at) posteo.de

FAQ: Wie wird man zum Kritiker?
Es ist ein Mysterium. Eines Tages wacht man auf – und ist Kritiker. Niemand hat einen ernannt. Der Kritiker ernennt sich selbst, ist frei und autonom und entscheidet selbst, ob er sich als Autor öffentlich identifiziert. Er kann darauf verzichten und anonym bleiben. Er macht seine Arbeit und informiert die Gesellschaft und beobachtet die Folgen. In dieser Gesellschaft ist Kritik nicht erwünscht. Der Kritiker wird als “Abweichler”, “Pack” usw. durch Verschweigen seiner Kritik in den Massenmedien in gesellschaftliche Isolation aussortiert. Kritik beruht glücklicherweise nur auf Argumenten, überhaupt nicht auf Personen. Es ist völlig gleichgültig, wer sie vorträgt. Daher versäumt der Kritiker in der Anonymität nichts. Der anonyme Kritiker braucht kein Mitleid. Das brauchen die armen Menschen, die von den Massenmedien abhängig leben und nie etwas über die wirkliche Wirklichkeit erfahren.

Der Kritiker gibt diesem Projekt eine allgemeine Erkenntnis als Bonus mit auf den Weg. Der grassierende Größenwahn gerät in Gefahr, wenn er Informationen nicht mehr entgegennehmen und verarbeiten kann, jüngste Beispiele Deutsche Bank und Volkswagen. Alle Beteiligten und ihr Umfeld wissen Bescheid und fahren sehenden Auges gegen die Wand. Große Überraschung allerorten!

Dieser Text ist als “Raumfahrt-Rundschreiben Nr. 3″ an die pdf-Datei des obengenannten Berichts “Mit 1,8 Millisievert …” nach Seite 109 angefügt; ebenso die beiden früheren Raumfahrt-Rundschreiben Nr. 1 u. 2. Alles ist in vollständiger und unveränderter Form für die Verbreitung in allen Medien freigegeben.
[Ende des Rundschreibens]

***

Balthasar, 8. März 2018

„Volksvertreter“ und bemannte Raumfahrt: RAUMFAHRT – RUNDSCHREIBEN Nr. 2

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82 Bundestagsabgeordnete wurden um Prüfung der Initiative der Bundesregierung gebeten, eine erste deutsche Astronautin zur ISS zu schicken.

Vor 2 Jahren haben wir einen Test für Medien und Eliten der „neuen“ Bundesrepublik gestartet. Die „neue“ Bundesrepublik datieren wir seit dem öffentlich verordneten festen Glauben an den fingierten „Terrorangriff auf Manhattan“ von 2001, allgemein als Nain-Ihläwwän bezeichnet. Dieses Verbrechen hat unser Jahrhundert eröffnet, und wir werden offiziell-zwangsweise zu seinen Komplizen erklärt.

Unser Test bestand in 4 Raumfahrt-Rundschreiben an insgesamt 299 Adressaten in den Medien und im öffentlichen Leben, mit angefügtem Text der folgenden Untersuchung zu den Auswirkungen der kosmischen Strahlung auf die bemannte Raumfahrt:

Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück
oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung – 2016
(https://balthasarschmitt.com/wp-content/uploads/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

Das folgende 2. Rundschreiben wandte sich an 82 Volksvertreter im Bundestag und wurde ab dem 14. April 2016 als Email an jeden einzelnen Abgeordneten versandt. Gegenstand war die Initiative der Bundesregierung, endlich eine deutsche Astronauten-Darstellerin zu einer längeren Aufführung in die ISS-Kulissen zu entsenden. Gebeten wurde um die Prüfung dieser Initiative unter 11 Aspekten, anhand des Berichts „Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück“, der als Dateianhang gleichzeitig mit der Email den Bundestagsabgeordneten zugestellt wurde.

Die Volksvertreter haben im Test versagt

Alle Adressaten haben im Test versagt. Die Volksvertreter bewilligen weiterhin jährlich ca. 150 Millionen Euro Steuergelder für eine bemannte Raumfahrt, die gar nicht existiert, weil sie aus zwei Gründen nicht möglich, nicht durchführbar ist:
– kein Raumschiff aus dem Orbit hätte zum Re-entry genügend Treibstoff zum Abbremsen aus der kosmischen Geschwindigkeit (8000 oder 11000 m/sec);
– es gäbe keinen Schutz vor der kosmischen Strahlung.

Dennoch bewilligen die Volksvertreter, was die Bundesregierung ausgibt:
„Insgesamt gibt die Bundesregierung 2016 rund 1,4 Milliarden Euro aus, auf die
bemannte Raumfahrt entfallen 173 Millionen Euro.

Diese Zahlen berichtet Ralf Nestler im TAGESSPIEGEL vom 23.5.16 in seinem Artikel:

„Schwarz-Rot-Gold im All – Die Zahl der deutschen Raumfahrer könnte in den nächsten Jahren zunehmen. Nach Alexander Gerst soll eine Astronautin zur Raumstation ISS fliegen. Auch der Mond ist ein Ziel.“

Nestler ist von diesen Aussichten ganz entzückt und begeistert: auch der Mond! Da wird man natürlich nicht kritisch recherchieren oder gar berichten.

Das also sind die Ziele der Volksvertreter und die bewilligten Steuergelder. Die 173 Millionen Euro sind ja nur der Geldhinauswurf für 2016. Wenn man mal annimmt, daß ein Betrag in der Größenordnung von 150 Millionen jährlich über 10 Jahre bereits 1,5 Milliarden ausmacht, dann müßte, wenn sich schon die Volksvertreter nicht dafür interessieren, die Sache doch irgendwann einmal für die Öffentlichkeit interessant werden? Deutschland ist über die ESA aber schon noch länger dabei! Man könnte ja mal recherchieren und zusammenzählen!

Aber unsere Volksvertreter haben es nicht so mit dem Recherchieren und Zusammenzählen. Sie haben ohnehin ihr persönliches freies Gewissen beim Fraktionschef abzugeben, wenn sie Aussicht auf Pöstchen und Wiederwahl haben und nicht als „Abweichler“ gelten wollen. Sie stehen den Bewilligungen für den Nonsense und Betrug der Raumfahrt nicht im Wege.

Der sich zuständig fühlende Bund der Steuerzahler bemängelt gern irgendwo eine unsinnige oder verschwendrische Ausgabe von 100000 Euro. Sie erzählen uns nur Witze.

Bestätigung der Erkenntnis

Wir haben seit 9/11 keine Volksvertreter mehr, deren vornehmste Funktion es früher war, die Steuergelder für den Staatshaushalt zu bewilligen und ihre Verwendung zu kontrollieren. Deshalb hat nämlich traditionsgemäß ein Vertreter der Opposition den Vorsitz im Haushaltsausschuß! Sie sind alle übergelaufen zum Betrugskartell, sie sind Kartellvertreter geworden. Von ihnen dürfen wir nichts anderes erwarten als Begeisterung: zum Mond!

Hiermit veröffentlichen wir erstmals unser 2. Rundschreiben:

***

RAUMFAHRT – RUNDSCHREIBEN Nr. 2 – Redaktionsschluß: 14. April 2016

E i l m e l d u n g , einen Tag vor Versandbeginn eingefügt:
“Fast jeder zweite Befragte sagte dem Institut für Demoskopie in Allensbach, er habe diese oder jene Meinung, aber er behalte sie für sich, weil er fürchte, anzuecken oder “fertiggemacht” zu werden – Tendenz steigend.” Aus: FAZ. 13.4.16, S. 1: “Trump und die Deutschen”.

Betr.: Bemannte Raumfahrt – Bundesregierung – Rekrutierung von Astronautinnen – Kosmische Strahlung – Strahlungsrisiko – NASA – Technikaffine Jugend – Finanzierung – Massenmedien – Wissenschaft – Bildung – Europa / ESA

Sehr geehrte/r Herr / Frau Bundestagsabgeordnete/r,

Ihnen als Mitglied im Präsidium / Bundestagsausschuß / Fraktion sende ich als Email-Anhang den Bericht:

“Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück.
Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung” (pdf-Datei)

und bitte als Bürger Sie höflichst um Prüfung der Initiative der Bundesregierung, endlich eine deutsche Astronauten-Darstellerin zu einer längeren Aufführung in die ISS-Kulissen zu entsenden (Bericht, S. 82-83, 85, 90-91), durch eine Prüfung dieses Berichts und Diskussion im Gremium.

Nach lange bekannten Messungen der Strahlenbelastung auf Interkontinentalflügen in 12 km Höhe erhalten Bordpersonal und Passagiere eine Stunden-Dosis von 11 Mikrosievert. (Bericht, S. 11-12)

Bei den Flügen der Überschallmaschine CONCORDE seit 1976 wurden in Höhen von 18 km Stunden-Dosen von 1000 und mehr Mikrosievert gemessen. (Bericht, S. 16-17)

Bei Interkontinentalflügen in 12 km Höhe im Bereich der Süd-Atlantik-Anomalie (SAA) erhalten Personal und Passagiere jederzeit sogar Stunden-Dosen von 11000 Mikrosievert, (Bericht, S. 17)

Nach NASA-Angaben erhält das Personal auf der ISS in 400 km Flughöhe eine Stunden-Dosis von 12 Mikrosievert. (Bericht, S. 50-51)

In dem vorgelegten Bericht wird erstmals festgestellt und veröffentlicht, daß nach den NASA-Angaben sich in 400 km Höhe die Strahlendosis durch die kosmische Strahlung also nicht erhöhen soll gegenüber den Dosen der Verkehrsfliegerei in 12 und 18 km Höhe. Die ISS in 400 km Höhe soll sogar weniger Strahlungsbelastung ausgesetzt sein als seinerzeit die CONCORDE und bis heute jeder Flug durch die SAA in normaler Flughöhe des internationalen Flugverkehrs. (Bericht, S. 51)

Die Messungen zum internationalen Flugverkehr sind wiederholt bestätigt worden und unbestritten. Die Angaben der NASA zur ISS sind daher objektiv falsch und widersprechen offensichtlich den Erkenntnissen der Wissenschaft.

Die Angaben der NASA als angebliche Grundlage der bemannten Raumfahrt in der ISS müssen genau überprüft werden, bevor möglicherweise

– (1) die Gesundheit weiterer Personen gefährdet wird,

– (2) weitere Steuergelder für unseriöse und riskante Projekte bewilligt werden,

– (3) der Öffentlichkeit weitere phantastische Projekte wie Mondstation und Marsflüge mit derartigen Stunden-Dosen von zweistelligen Mikrosievert-Werten als real in Aussicht gestellt werden, (Bericht, S. 59-65)

– (4) der Öffentlichkeit die Möglichkeit einer (teilweisen) Auswanderung der Menschheit auf einen anderen Planeten suggeriert wird, falls die Menschen ihren Planeten Erde unbewohnbar machen sollten, (Bericht, S. 81)

– (5) wozu die Öffentlichkeit durch die Medien bereits auf Ausgaben in Höhe von 100 – 300 Milliarden Dollar/Euro eingestimmt wird, (Bericht, S. 86-87, 89)

– (6) und bevor Mißbrauch mit den Karrierehoffnungen junger Frauen getrieben wird, die nach herausfordernden Castings und einer strapaziösen zweijährigen Austronauten-Ausbildung in 400 km Höhe ganz sicher nicht auf die von der NASA verkündeten Stunden-Dosen treffen werden, (Bericht, S. 90-91)

– (7) und bevor Bundesregierung und Minister die Entsendung einer deutschen Astronautin auf die ISS als Vorbild für die Gleichberechtigung der Geschlechter (“role model”) mit Steuergeldern propagieren werden, wodurch der Gedanke der Gleichberechtigung in der Öffentlichkeit eher diskreditiert würde, wenn die Qualität der NASA-Stundendosen bekannt wird, (Bericht, S. 91)

– (8) und bevor die Bundesregierung die NASA-Strahlungsdosen den jungen Frauen als lohnendes Erkenntnisbeispiel für ein naturwissenschaftlich-technisches Studium anpreist (was das erklärte Motiv der Bundesregierung ist),

– (9) und bevor die Indoktrinierung der begeisterungsfähigen und technikaffinen Jugend im bundesdeutschen Bildungssystem mit den Projekten der bemannten Raumfahrt auf der Grundlage der NASA-Annahmen noch weiter getrieben wird, wie es die Süddeutsche Zeitung mit ihrer “Süddeutsche Zeitung für Kinder: Auf zum Mars” vom 16.1.2016 (Bericht, S. 88-89) bereits vorgemacht hat,

– (10) und bevor die aufgedeckte Problematik der ISS nicht mit den anderen Partnern in der europäischen Raumfahrtbehörde ESA besprochen worden ist, die von den wundersamen NASA-Strahlungsdosen wahrscheinlich ebenfalls noch nie gehört haben,

– (11) und bevor nicht die brisante Frage beantwortet ist, wie hoch die Strahlenbelastung auf der ISS denn nun wirklich gemessen worden ist, wozu man vielleicht einen unserer ISS-Astronauten um eine eidesstattliche Erklärung bitten kann, daß er in 400 km Höhe geflogen ist, und welche Strahlungsdosis pro Stunde er dort gemessen hat. Das wird ja wohl nicht dem Schutz persönlicher Daten unterliegen.

Der für Ihre Aufgabenstellung bzw. Ihren Ausschuß einschlägige Aspekt der Problemlage der bemannten Raumfahrt nach der Aufdeckung der unrealistischen NASA-Daten durch den vorgelegten Bericht wird sich unschwer erkennen lassen.

In der Legislative werden in gleicher Weise insgesamt 82 Volksvertreter im Bundestag im Präsidium, in 8 Ausschüssen und 4 Fraktionsführungen informiert.

Präsidium des Deutschen Bundestages
Prof. Dr. Norbert Lammert – Petra Pau

Ausschuß Bildung/Forschung
Patricia Lips – Dr. Simone Raatz – Dr. Karamba Diaby – Katrin Albsteiger – Dr. Thomas Feist – Nicole Gohlke – Dr. Rosemarie Hein – Ralph Lenkert – Kai Gehring – Beate Walter-Rosenheimer

Ausschuß Europa
Gunther Krichbaum – Iris Eberl – Prof. Heribert Hirte – Heinz-Joachim Barchmann – Dr. Dorothee Schlegel – Alexander Ulrich – Andrej Hunko – Dr. Diether Dehm – Jürgen Trittin – Annalena Baerbock

Ausschuß Familie
Paul Lehrieder – Gudrun Zollner – Gülistan Yüksel – Stefan Schwartze – Cornelia Möhring – Jörn Wunderlich – Ulle Schauws – Katja Dörner

Unterausschuss „Bürgerschaftliches Engagement“
Willi Brase – Ingrid Pahlmann – Ingo Wellenreuther – Ulrike Bahr

Ausschuß Finanzen
Ingrid Arndt-Brauer – Dr. Gerhard Schick – Britta Haßelmann – Margaret Horb – Antje Tillmann – Metin Hakverdi – Susanna Karawanskij – Richard Pitterle

Ausschuß Gesundheit
Heiko Schmelzle – Emmi Zeulner – Dr. Karl Lauterbach – Sabine Dittmar – Harald Weinberg – Pia Zimmermann – Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn – Kordula Schulz-Asche

Ausschuß Haushalt
Dr. Gesine Lötzsch – Michael Leutert – Petra Hinz – Carsten Schneider – Anette Hübinger – Kerstin Radomski – Ekin Deligöz – Anja Hajduk

Ausschuß Kultur und Medien
Siegmund Ehrmann – Dr. Herlind Gundelach – Ansgar Heveling – Dr. Eva Högl – Sigrid Hupach – Harald Petzold – Tabea Rößner – Christian Kühn

Fraktion CDU/CSU
Volker Kauder – Gerda Hasselfeldt – Nadine Schön – Thomas Strobl

Fraktion SPD
Thomas Oppermann – Dr. Carola Reimann – Ute Vogt – Hubertus Heil

Fraktion Die Linke
Dr. Sahra Wagenknecht – Dr. Dietmar Bartsch – Caren Lay – Sabine Zimmermann

Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen
Katrin Göring-Eckardt – Dr. Anton Hofreiter – Kerstin Andreae – Dr. Konstantin von Notz

Mit freundlichen anonymen Grüßen
von einem Kritiker
vt-xyz (at) posteo.de

FAQ: Wie wird man zum Kritiker?

Es ist ein Mysterium. Eines Tages wacht man auf – und ist Kritiker. Niemand hat einen ernannt. Der Kritiker ernennt sich selbst, ist frei und autonom und entscheidet selbst, ob er sich als Autor öffentlich identifiziert. Er kann darauf verzichten und anonym bleiben. Er macht seine Arbeit und informiert die Gesellschaft und beobachtet die Folgen. In dieser Gesellschaft ist Kritik nicht erwünscht. Der Kritiker wird als “Abweichler”, “Pack” usw. durch Verschweigen seiner Kritik in den Massenmedien in gesellschaftliche Isolation aussortiert. Kritik beruht glücklicherweise nur auf Argumenten, überhaupt nicht auf Personen. Es ist völlig gleichgültig, wer sie vorträgt. Daher versäumt der Kritiker in der Anonymität nichts. Der anonyme Kritiker braucht kein Mitleid. Das brauchen die armen Menschen, die von den Massenmedien abhängig leben und nie etwas über die wirkliche Wirklichkeit erfahren.

Der Kritiker gibt diesem Projekt eine allgemeine Erkenntnis als Bonus mit auf den Weg. Der grassierende Größenwahn gerät in Gefahr, wenn er Informationen nicht mehr entgegennehmen und verarbeiten kann, jüngste Beispiele Deutsche Bank und Volkswagen. Alle Beteiligten und ihr Umfeld wissen Bescheid und fahren sehenden Auges gegen die Wand. Große Überraschung allerorten!

Dieser Text ist als “Raumfahrt-Rundschreiben Nr. 2″ an die pdf-Datei des obengenannten Berichts “Mit 1,8 Millisievert …” nach Seite 109 angefügt; ebenso das frühere “Raumfahrt-Rundschreiben Nr. 1″. Alles ist in vollständiger und unveränderter Form für die Verbreitung in allen Medien freigegeben.
[Ende des Rundschreibens]

***

P.S.
Die bemannte Raumfahrt zeichnet sich durch mehrere Merkwürdigkeiten aus, wobei man sich darüber streiten kann, welches das bizarrste Merkmal ist: sie existiert gar nicht – trotzdem werden unglaubliche Milliarden Steuergelder dafür bewilligt – und obendrein interessiert es keinen Volksvertreter, wo das Geld bleibt. Was hier das Bizarrste ist, ist wahrlich schwer zu entscheiden. Was meinen unsere Leser?

Balthasar, 7. März 2018

Medien, Eliten und bemannte Raumfahrt: RAUMFAHRT – RUNDSCHREIBEN Nr. 1

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Test für Medien und Eliten der „neuen“ Bundesrepublik

Vor 2 Jahren haben wir einen Test für Medien und Eliten der „neuen“ Bundesrepublik gestartet. Die „neue“ Bundesrepublik datieren wir seit dem öffentlich verordneten festen Glauben an den fingierten „Terrorangriff auf Manhattan“ von 2001, allgemein als Nain-Ihläwwän bezeichnet. Dieses Verbrechen hat unser Jahrhundert eröffnet, und wir werden offiziell-zwangsweise zu seinen Komplizen erklärt.

Unser Test bestand in 4 Raumfahrt-Rundschreiben an insgesamt 299 Adressaten in den Medien und im öffentlichen Leben, mit angefügtem Text der folgenden Untersuchung zu den Auswirkungen der kosmischen Strahlung auf die bemannte Raumfahrt:

Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück
oder Die bemannte Raumfahrt im Licht der kosmischen Strahlung – 2016
(https://balthasarschmitt.com/wp-content/uploads/2018/02/mit-millisievert-zum-mond-und-zurc3bcck-1603201.pdf)

und der Bitte um Prüfung der Untersuchung auf Plausibilität und Informierung der Öffentlichkeit über die darin vorgelegten Informationen, wenn sie  –  die Massenmedien  –  nach ihrer Eigenreklame als „Vierte Gewalt“ durch ihre grundgesetzlich verbriefte Pressefreiheit die Information der Öffentlichkeit betreiben.

Medien und Eliten haben im Test versagt

Alle Adressaten haben im Test vollständig versagt, alle Freiheiten verraten, sich in Schweigen gehüllt, die von ihnen kontrollierten Medien fest verschlossen gegen jegliche kritische Nachrichten. Anstatt ihre Aufgaben für die Öffentlichkeit wahrzunehmen, haben sie den üblichen unsäglich primitiven und täglichen blöden Propagandaterror für Astronauten, Weltraumausflüge und Mondspaziergänge fortgesetzt, ihre Amtseide gebrochen oder „ethischen Standards“ oder gelobten „Grundsätze“ aufgegeben durch Korruption mit den Betrügern der Bemannten Raumfahrt.

Unter der wolkigen Bezeichnung „Elite“ verstecken sich Eliter und Eliterinnen, die tatkräftig am Betrug der Raumfahrt mitwirken, aber nie als Einzelne in Erscheinung treten und Verantwortung übernehmen. Sie arbeiten für die Betrüger und helfen, die gutgläubig-ahnungslose Öffentlichkeit zu verblöden, Milliarden Steuergelder zu rauben für unbekannte dunkle Zwecke, die Phantasie und die knappe Freizeit der Menschen zu besetzen und zu fesseln und eine Autorität mit magischer Aura zu errichten, die sogar die Beziehungen zu Außerirdischen und Aliens managen kann. Damit wollen sie die Menschen so weit bringen, gehorsam den Befehlen zu folgen, wenn sie zur Umsiedlung von der Erde auf den Mars (Stephen Hawking) in die Raumschiffe auf den Raketen steigen sollen.

Eliter und Eliterinnen als Propagandawerkzeuge des Tiefen Staates

Wir haben seit 9/11 keine pressefreien Medien und keine Eliten mehr, sondern nur noch Werkzeuge des Tiefen Staates, die uns mit Propagandaterror in FAKE WELTEN locken und massenpsychologisch einsperren wollen: von den FAKE WELTEN die älteste ist heute die FAKE-RAUMFAHRT-WELT; sie ist die erfolgreiche Generalprobe und Vorbild für die FAKE-9/11-WELT.

Unser RAUMFAHRT – RUNDSCHREIBEN Nr. 1 vom 30. März 2016 hatten wir zum ersten Mal abgedruckt als Schlußkapitel unseres Artikels vom 18.4.17:
Hallo, TAGESSPIEGEL (TS): „Wir sagen Ihnen unsere Meinung!“
(https://balthasarschmitt.wordpress.com/2017/04/18/hallo-tagesspiegel-ts-wir-sagen-ihnen-unsere-meinung/)

Im Rahmen der jetzt geplanten Veröffentlichung der 4 Rundschreiben auf Balthasars Blog wird dieses 1. Rundschreiben wiederveröffentlicht, nun als selbständiger Text.

***

RAUMFAHRT – RUNDSCHREIBEN Nr. 1 – Redaktionsschluß: 30. März 2016

Projekt der Bundesregierung:
Eine deutsche Astronauten-Darstellerin für die ISS-Kulissen!

Projekt der Kritik:
Der Bericht “Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück”

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie wissen – oder durch dieses Schreiben erfahren – sucht die deutsche Bundesregierung die erste deutsche Astronauten-Darstellerin für eine längere Aufführung in den ISS-Kulissen unseres “fliegenden Außenpostens”. Zu diesem Anlaß wird als ein Projekt der Kritik der folgende Bericht vorgestellt:

“Mit 1,8 Millisievert zum Mond und zurück”

Der Bericht wird Ihnen hiermit als pdf-Datei (1,3 MB) auf beiliegender CD zugesandt. Der Bericht beruht ausschließlich auf öffentlich zugänglichen originalen NASA-Dokumenten und wissenschaftlichen Veröffentlichungen wie z.B. Fachzeitschriften, Kongreßbeiträgen und Lexikoneinträgen. Alle benutzten Quellen sind genau beschrieben, einschließlich Internetadressen, wenn vorhanden.

Zweck des Berichts ist es, auf Probleme, Schwierigkeiten und Risiken des Projekts der Bundesregierung hinzuweisen, die vielleicht noch nicht allgemein bekannt sind. Insbesondere die Strahlenbelastung im Weltraum bedarf größter Aufmerksamkeit, da nicht alle Menschen gegen die kosmische Strahlung so völlig immun sind wie die bereits bekannten Astronauten. Außerdem geht es um viele Steuergelder und ihre sachgerechte Verwendung! Die Sache verspricht also in jeder Hinsicht spannend zu werden.

Zunächst sind natürlich die Eliten der Massenmedien aufgerufen, den Bericht auf Richtigkeit und Plausibilität zu prüfen oder prüfen zu lassen und nach pflichtgemäßem Ermessen (Vierte Gewalt, Pressefreiheit, Kontrolle der Exekutive, Information der Bürgerinnen und Bürger usw.) zu handeln. Die TAGESZEITUNG hat z.B. ihre wunderbaren Grundsätze und Maßstäbe dankenswerterweise vor kurzem wieder einmal abgedruckt (taz v. 12.3.2016):

“Genau recherchierend, ehrlich berichtend, engagiert schreibend.”

Auch der Berliner TAGESSPIEGEL verkündet sein Motto täglich neu auf der ersten Seite:

“Rerum cognoscere causas”

Diese Grundsätze und Ansprüche an die eigene Arbeit werden wahrscheinlich von den meisten Medien vertreten. Gegen eine Behandlung nach diesen Grundsätzen hätten auch die meisten Kritiker wohl nichts einzuwenden, auch engagiertes Schreiben wäre immer sehr zu begrüßen.

Die folgende Liste nennt die Empfänger in beliebiger Reihenfolge und wird künftig bei Bedarf ergänzt. Auf jeder CD wird auch das Rundschreiben in der jeweils aktuellen Fassung gespeichert:
Raumfahrt-Rundschreiben-Nr-01-160330.pdf (70 KB)

Erste Postwurfsendung

Werner D’Inka – Sabine Rückert – Roland Nelles – Vera Kämper – Rieke Havertz – Lorenz Maroldt – Jürgen Kaube – Ingrid Müller – Yasmin El-Sharif – Dr. Marc Beise – Helmut Schümann – Elisabeth Raether – Berthold Kohler – Dr. Uwe J. Heuser – Mathias Bröckers – Florian Harms – Britta Kollenbroich – Holger Steltzner – Claudia Fromme – Patrick Bahners – Holger Dambeck – Dr. Heribert Prantl – Gerd Appenzeller – Juliane Schäuble – Günter Bannas – Gunhild Lütge – Christiane Schlötzer – Mathias Müller von Blumencron – Giovanni di Lorenzo – Sonja Zekri – Sebastian Turner – Heike Göbel – Ulrich Schäfer – Stefan Kuzmany – Julia Voss – Bernd Ulrich – Wolfgang Krach – Heike Schmoll – Georg Löwisch – Harald Schumann – Dr. Susanne Mayer – Daniél Kretschmar – Lisa Erdmann – Stephan-Andreas Casdorff – Kurt Kister – Barbara Hans (Wird fortgesetzt)

Alle Dateien dürfen nach Belieben verbreitet werden.
Anfragen, Hinweise, Anregungen und Kritik und auch Bitten um Zusendung der Dateien per Email erreichen den Verfasser unter der Email-Adresse:
vt-xyz (at) posteo.de
***

P.S.
Wenn man diese „Grundsätze“ der Massenmedien liest, wird einem warm ums Herz: “Genau recherchierend, ehrlich berichtend, engagiert schreibend.”! Sie lügen nicht nur über die Raumfahrt, sie lügen sogar auch, notgedrungen, über ihr Lügen.
B., 5. März 2018